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Der Umgang Brüssels mit Viktor Orbán ist ein Paradebeispiel für das Versagen der Politik.

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Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro und andere Rechtsextreme verdanken ihren Aufstieg auch den westlichen Medien.

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Kolumnen

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Zeitzeuge
Dirk C. Fleck

Zeitzeuge

Wir klammern uns an den letzten Strohalm. Während die Natur- und Wirtschaftshaushalte weltweit zusammen brechen, wollen wir einfach nicht wahrhaben, was sich um uns herum tut. Unser Blickwinkel ist extrem beschränkt. Wirklich vertraut sind wir nur mit dem kapitalistischen Cola-Imperium, seinen Gesetzen und scheinheiligen Werten. An ihm orientieren wir uns, das ist unser Maßstab. Den Mut, seinen eigenen Impulsen nachzugehen und sich auf die Suche nach der ganz eigenen Wahrheit zu begeben, bringen in dieser verängstigten, überwachten und auf Sicherheit bedachten Leistungsgesellschaft nur noch wenige Menschen auf. Dirk C. Fleck begreift sich als Zeitzeuge unserer an ihrer Gier erstickenden Hochzivilisation und will Mut machen, zu sich zu stehen und eigene Wege zu gehen.

Aus der Warte der Kinder
Ursula Wesseler

Aus der Warte der Kinder

Man kann sehr viel über eine Gesellschaft erfahren, wenn man sich anschaut, wie sie mit ihren Kindern umgeht. Aus der Warte der Kinder auf das Ganze zu blicken, ist wie der Blick auf die Fieberkurve eines vermutlich Kranken: ein sicheres Indiz für einen Zustand. Ob dieser Zustand noch haltbar oder schon chronisch krank ist: da streiten sich die Experten. Doch die Indizien sind da. Die Veränderungen im Leben der Kinder sind manchmal rasant, oft sehr subtil und vor allem sehr mächtig. Sie sind nicht zufällig, sondern direkte Auswirkungen aktueller Entwicklungen in Arbeitswelt, Bildungs- und Familienpolitik, im Wohnungsbau, bei den Sozialgesetzen etc. Und sie verändern unser aller Bewusstsein grundlegend. Blicken wir also in die Welt der Kinder und teilen ihre Freude, ihr Erschrecken, ihre Unbefangenheit und ihre Ängste. Wir werden viel von ihnen lernen.

Bullshit der Woche
Ullrich Mies

Bullshit der Woche

Bei der Lektüre der Nachrichten des Tages kommen kritische Zeitgenossen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Tagtäglich erreichen uns Botschaften, Nachrichten und Zitate aus der Filterblase selbsternannter „Eliten“ und ihrer Mediensprachrohre. Zumeist zeugen diese vom geistigen und ethisch-moralischen Verfall derer, die die „demokratischen“ Systeme des Westens vor die Wand gefahren und den permanenten Krieg in die Welt gebracht haben. Der von Ullrich Mies organisierte „Bullshit der Woche“ soll den größten Schwachsinn der Woche aufspießen. Wer sich daran beteiligen möchte, möge bitte einen Kurztext bis zu circa 4.000 Zeichen mit dem Betreff „Bullshit“ an bullshit@rubikon.news.

Rubikon deckt auf!
Jens Wernicke

Rubikon deckt auf!

Der investigative Journalismus in Deutschland steckt in der Krise. Finanziell ausgehungert und durch Machtkartelle behindert, kann er seiner wichtigen Rolle nicht mehr gerecht werden, Kontrollinstanz für politische Fehlentwicklungen zu sein. Diese Entwicklung ist kein Zufall, denn ohne wache, mutige Journalisten, die hinter die Kulissen blicken, regiert und manipuliert es sich eben einfacher. Der Rubikon will auch hier ein Gegengewicht sein und veröffentlicht daher unter Federführung seines Herausgebers Jens Wernicke sorgfältig recherchierte Hintergrundberichte, Originaldokumente und brisante Enthüllungen, von denen so mancher Angehörige der Eliten wünschen würde, dass sie nicht an die Öffentlichkeit gelangt wären.

Ordnung & Chaos
Florian Ernst Kirner

Ordnung & Chaos

Ein deutscher Romantiker schrieb einst, nur jenes Durcheinander qualifiziere sich als Chaos, aus dem eine neue Welt entspringen könne. Unser Autor Florian Ernst Kirner bringt den richtigen Erfahrungshintergrund mit, um diese Unterscheidung aus verschiedensten Perspektiven kenntlich zu machen. Als Prinz Chaos II. ist er Musiker und Kabarettist. In Südthüringen baut er in einem Gemeinschaftsprojekt auf Schloss Weitersroda an einer Welt in der Welt. In Köln und Tokio hat er Anglo-Amerikanische Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Japanologie studiert.

Leser-Aktion
Rubikons Leserinnen und Leser

Leser-Aktion

Im Rubikon schreiben immer wieder einmal auch die Leserinnen und Leser selbst. Sie schreiben darüber, was sie bewegt und stört, was sie verändert wissen möchten in dieser Welt - und wie das gehen kann. Diese, unsere Lesertexte, finden sie in dieser Kolumne.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.