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Kolumnen

Kolumnen

Über zwei Dutzend Freigeister mit viel Herz und Verstand schreiben in Form fester Kolumnen für den Rubikon. Sie blicken über den engen massenmedial verordneten Tellerrand hinaus, klären auf und ermutigen. Jeder schreibt auf seine persönliche Art, ganz nach seiner eigenen Façon.

Junge Federn

Junge Federn

Die Monokultur des Mainstreams sorgt nicht gerade für ein sehr beeindruckendes kritisches Potential. Grundregeln des journalistischen Handwerks scheinen in Vergessenheit zu geraten, wenn der herrschende Diskurs es erfordert. Leider gilt das auch für junge Alpha-Journalisten in spe, die auf den ausgelaugten Böden der vermeintlichen Qualitätsmedien nachwachsen. Jugendredakteur Aaron Richter möchte deshalb auch jungen Federn der neuen Generation die Gelegenheit gegeben, den Rubikon als Plattform jenseits des Mainstreams zu nutzen.

Aufwind

Aufwind

Hilfe, wir ertrinken in einer Flut aus furchtbaren Nachrichten. Nahezu alle wichtigen Informationen, die uns über die Medien erreichen, vermitteln den Eindruck, es gehe nur bergab. Nachrichten lesen, hören und sehen fühlt sich an, als gäbe es kein Morgen mehr. Was aber passiert, wenn wir lernen, unseren Fokus nicht ausschließlich aufs Außen, sondern eben auch aufs Innen zu richten? Wenn uns bewusst wird, dass tief in uns eine Kraft wohnt, mit der wir auch den schwersten Sturm meistern können? Mit der Mutmach-Redaktion öffnen wir einen Raum für positive Lösungsansätze und engagierte Projekte, die uns den nötigen Aufwind geben, wieder das Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Die Wunderlampe

Die Wunderlampe

Aus der Glotze, der Wunderlampe, bezieht die Mehrheit der Bundesbürger ihr Weltbild und ihre politische Einstellung. Die Nachrichtensendungen Tagesschau, Tagesthemen usw. erreichen täglich mehr als zehn Millionen Menschen. Der gesetzliche Auftrag an die Redaktion ARD-aktuell lautet: „einen objektiven und umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und länderbezogene Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben.“ Erfüllt wird dieser Auftrag allerdings nicht. Defizitäre, parteiische und manipulative Berichterstattung gefährden Demokratie und friedliches Zusammenleben. Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer stellen Gegenöffentlichkeit her.

Rubikon deckt auf!

Rubikon deckt auf!

Der investigative Journalismus in Deutschland steckt in der Krise. Finanziell ausgehungert und durch Machtkartelle behindert, kann er seiner wichtigen Rolle nicht mehr gerecht werden, Kontrollinstanz für politische Fehlentwicklungen zu sein. Diese Entwicklung ist kein Zufall, denn ohne wache, mutige Journalisten, die hinter die Kulissen blicken, regiert und manipuliert es sich eben einfacher. Der Rubikon will auch hier ein Gegengewicht sein und veröffentlicht daher unter Federführung seines Herausgebers Jens Wernicke sorgfältig recherchierte Hintergrundberichte, Originaldokumente und brisante Enthüllungen, von denen so mancher Angehörige der Eliten wünschen würde, dass sie nicht an die Öffentlichkeit gelangt wären.

Der kleine und der große Frieden

Der kleine und der große Frieden

Hier geht es um Frieden. Welche Faktoren gefährden ihn? Wie und wodurch wirken Menschen und die durch sie gestalteten Systeme friedenserhaltend oder kriegstreibend? Welche Rolle spielt dabei jeder Einzelne von uns? Wie greifen Ideologien, Politik, Wirtschaftstätigkeiten, Geldsysteme ineinander, und welche Wirkungen hat dies? Wo beginnt Krieg eigentlich, und haben wir die Fähigkeiten, Kriege wirkungsvoll einzugrenzen, zu beenden bzw. gar nicht erst ausbrechen zu lassen? Sind wir dem Getriebe der großen Politik wirklich so hilflos ausgeliefert, und wo liegen unsere Grenzen tatsächlich? Peter Frey stellt viele Fragen, schaut dabei auch immer wieder auf sich selbst und möchte uns inspirieren, Gleiches zu tun.

Was können wir tun?

Was können wir tun?

Keiner von uns ist ein kleines Licht oder einfach nur hilflos. Nehmen wir uns als kreativ, empathisch und optimistisch wahr, als das, was wir sind. Und leben wir vor, statt von anderen zu fordern. Beispielsweise, indem wir den Mut aufbringen, aus Konformität auszubrechen und auch die Mühen der Ebene nicht mehr scheuen. Die Ideen und Initiativen der Rubikon-Leser, die sich einer friedlichen und kollektiven Perspektive sowie wahrhaft gelebter Selbstverantwortung zuwenden, füllen diese Kolumne mit Leben.

Rubikon-Videos

Rubikon-Videos

Bewegtes Bild „bewegt“, besonders dann, wenn die Persönlichkeiten, denen wir ein Forum geben, mit ihrem Wissen, ihrem Verstand aber besonders auch mit ihrer Menschlichkeit für eine bessere Welt agieren. Menschen, die in den Mainstream-Medien kaum oder gar kein Gehör mehr finden, weil sie Wahrheiten aussprechen, die dem neoliberalen Kapitalismus ein Dorn im Auge sind, Menschen, die mutig ihren Weg gehen und unserer Gesellschaft dabei helfen, durch einen Perspektivwechsel das eigene Leben zu verbessern. In dieser Kolumne präsentiert Herausgeber Jens Wernicke die Rubikon-Videoproduktionen im Überblick.

Schöne neue Welt

Schöne neue Welt

Digitaltechnik - das meint elegante, glänzende, nützliche, teure Geräte und billige, nette Spielereien. Warum nicht das allerneueste Smartphone kaufen oder die digitale Assistentin nutzen? Wenn man bei Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Digitaltechnik genauer hinschaut, müssten Zweifel entstehen. Die Herstellung ist mit schweren Menschrechtsverletzungen und massiver Verseuchung oder Zerstörung der Umwelt verbunden, gleiches gilt für die Entsorgung. Genutzt werden die schönen digitalen Geräte für umfassende Überwachung und das Sammeln von Nutzerdaten. Ihr Einsatz ist mit großen Sicherheitsrisiken verbunden. Und die intensive Nutzung führt auch zur Veränderungen des Denkens und einem Umbau der Hirnstruktur. Die superreichen Chefs von Facebook, Google, Amazon zielen darauf ab.

Wir lieben zurück!

Wir lieben zurück!

Wir lieben das Leben. Darum schreiben und engagieren wir uns für eine bessere Welt. Das macht bei anderen gelegentlich Eindruck und so manch einer verliebt sich daher in uns. Dann erhalten wir Liebesbriefe oder werden nach allen Mitteln der Kunst denunziert. Das freut uns stets sehr, bedeutet es doch, dass unsere Arbeit wahrgenommen wird und wirkt: Gemeinsam verändern wir die Welt! Unsere Zurück-Liebeserklärungen an unsere glühendsten Verehrer werden von Jens Wernicke in dieser Kolumne zusammengefasst.

Leser-Aktion

Leser-Aktion

Im Rubikon schreiben immer wieder einmal auch die Leserinnen und Leser selbst. Sie schreiben darüber, was sie bewegt und stört, was sie verändert wissen möchten in dieser Welt - und wie das gehen kann. Diese, unsere Lesertexte, finden sie in dieser Kolumne.

Der Satire-Quickie

Der Satire-Quickie

„Wir haben nicht mehr viel zu lachen.“ Das höre ich oft von Menschen, wenn ich in Deutschland auf Reisen bin. Dabei ist Lachen eine der stärksten Verbindungen von Mensch zu Mensch. Wer lacht, der kann den Wahnsinn dieser Welt für einen kurzen Augenblick vergessen. Lachen ist wie eine kleine starke Erholungspause, wie ein Fitmacher im gesellschaftlichen Hamsterrad. Der Satire-Quickie will hierfür Unterstützung sein, ein Lachen To Go sozusagen, für den Weg zur Arbeit, für den Weg in die nächste Konferenz. Wer lacht, macht sein Leben und das Leben der anderen ein kleines Stückchen besser. Wir beleuchten Themen, die oftmals alles andere als lustig sind, aber mit der nötigen Prise Übertreibung, aus Angst vor einer ungewissen Zukunft, ein Lachen ins Gesicht zaubern — für einen guten, positiven Moment.

Ordnung & Chaos

Ordnung & Chaos

Ein deutscher Romantiker schrieb einst, nur jenes Durcheinander qualifiziere sich als Chaos, aus dem eine neue Welt entspringen könne. Unser Autor Florian Ernst Kirner bringt den richtigen Erfahrungshintergrund mit, um diese Unterscheidung aus verschiedensten Perspektiven kenntlich zu machen. Als Prinz Chaos II. ist er Musiker und Kabarettist. In Südthüringen baut er in einem Gemeinschaftsprojekt auf Schloss Weitersroda an einer Welt in der Welt. In Köln und Tokio hat er Anglo-Amerikanische Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Japanologie studiert.

Der Zeitzeuge

Der Zeitzeuge

Wir klammern uns an den letzten Strohalm. Während die Natur- und Wirtschaftshaushalte weltweit zusammen brechen, wollen wir einfach nicht wahrhaben, was sich um uns herum tut. Unser Blickwinkel ist extrem beschränkt. Wirklich vertraut sind wir nur mit dem kapitalistischen Cola-Imperium, seinen Gesetzen und scheinheiligen Werten. An ihm orientieren wir uns, das ist unser Maßstab. Den Mut, seinen eigenen Impulsen nachzugehen und sich auf die Suche nach der ganz eigenen Wahrheit zu begeben, bringen in dieser verängstigten, überwachten und auf Sicherheit bedachten Leistungsgesellschaft nur noch wenige Menschen auf. Dirk C. Fleck begreift sich als Zeitzeuge unserer an ihrer Gier erstickenden Hochzivilisation und will Mut machen, zu sich zu stehen und eigene Wege zu gehen.

Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei

… und deshalb dürfen sie nicht in unseren Köpfen oder den eigenen vier Wänden eingesperrt bleiben. Jugendredakteurin Nina Forberger und ihr Vater Carsten Forberger lassen daher ihren Gedanken freien Lauf. In ihrem familiären Alltag ergeben sich immer wieder Situationen, die sie zum Nachdenken über die großen Systemfragen anregen. Sie zeigen, wie sich aus dem wechselseitigen Austausch heraus etwas Neues und oft auch Unerwartetes ergibt, man sich jedoch auch zu zweit den Antworten und der Wahrheit immer nur ein Stück annähern kann. Diese Kolumne soll deshalb auch alle Leser einladen, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen und sie ermutigen, diese in ihrem Alltag auszusprechen und mit anderen zu teilen.

Orientierung im Orient

Orientierung im Orient

Berichte, Interviews, Reportagen und Einschätzungen vom Leben hinter den Schlagzeilen aus dem Mittleren Osten sollen über historische und aktuelle Hintergründe unzähliger Konflikte aufklären. Befeuert von regionalen und internationale Interessen haben Kriege sich wie ein Flächenbrand über der Region ausgebreitet. Kulturelle und religiöse Unterschiede und Volksgruppen werden instrumentalisiert. Menschen, die Jahrhunderte in gegenseitigem Respekt und Toleranz miteinander verbunden waren, werden gegeneinander aufgehetzt und vertrieben. Gleichzeitig gibt es fast überall auch gesellschaftliches Engagement, mit dem die Menschen versuchen, jenseits von Krieg, Intervention und Bevormundung ihr eigenes Leben und das ihrer Nachbarschaft respektvoll zu gestalten. Karin Leukefeld berichtet aus der Region.

Aus der Warte der Kinder

Aus der Warte der Kinder

Man kann sehr viel über eine Gesellschaft erfahren, wenn man sich anschaut, wie sie mit ihren Kindern umgeht. Aus der Warte der Kinder auf das Ganze zu blicken, ist wie der Blick auf die Fieberkurve eines vermutlich Kranken: ein sicheres Indiz für einen Zustand. Ob dieser Zustand noch haltbar oder schon chronisch krank ist: da streiten sich die Experten. Doch die Indizien sind da. Die Veränderungen im Leben der Kinder sind manchmal rasant, oft sehr subtil und vor allem sehr mächtig. Sie sind nicht zufällig, sondern direkte Auswirkungen aktueller Entwicklungen in Arbeitswelt, Bildungs- und Familienpolitik, im Wohnungsbau, bei den Sozialgesetzen etc. Und sie verändern unser aller Bewusstsein grundlegend. Blicken wir also in die Welt der Kinder und teilen ihre Freude, ihr Erschrecken, ihre Unbefangenheit und ihre Ängste. Wir werden viel von ihnen lernen.

Der Bullshit der Woche

Der Bullshit der Woche

Bei der Lektüre der Nachrichten des Tages kommen kritische Zeitgenossen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Tagtäglich erreichen uns Botschaften, Nachrichten und Zitate aus der Filterblase selbsternannter „Eliten“ und ihrer Mediensprachrohre. Zumeist zeugen diese vom geistigen und ethisch-moralischen Verfall derer, die die „demokratischen“ Systeme des Westens vor die Wand gefahren und den permanenten Krieg in die Welt gebracht haben. Der von Ullrich Mies organisierte „Bullshit der Woche“ soll den größten Schwachsinn der Woche aufspießen. Wer sich daran beteiligen möchte, möge bitte einen Kurztext bis zu circa 4.000 Zeichen mit dem Betreff „Bullshit“ an bullshit@rubikon.news.

Literatur-Salon

Literatur-Salon

Wo ist die Literatur, die sich kritisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt? Betrachtet man heutige Bestseller-Listen, drehen sich die Themen um Nazi-oder DDR-Vergangenheit, Erotik, Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern oder historische Stoffe. Die Brüche unserer eigenen Gesellschaft werden im Literaturland der Dichter und Denker wenig, und wenn überhaupt, dann am ehesten in Krimis beschrieben. Nicht selten setzt sich zudem im arriviert Literarischen das Narrativ des „öffentlich-rechtlichen“ Weltbildes fort. Hier schafft Jens Wernicke im Rubikon eine neue Plattform. Eigensinnige Autoren, die gesellschaftliche Realitäten mit spitzer Feder aufs Korn nehmen, vom täglichen Irrsinn bis hin zum politischen Abgrund, sind eingeladen, sich in unserem „Literatur-Salon“ der kritischen Masse vorzustellen.

Die Brechecke

Die Brechecke

Wer einen großen Teil seiner Zeit damit verbringt, sich mit dem herrschenden Wahnsinn in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu befassen, hat ein Problem. Er oder sie muss den gesamten aufgenommenen Unrat irgendwie verdauen. Viele Menschen werden darüber depressiv, manche möchten sogar Hand an sich legen, um dem laufenden Schwachsinn zu entrinnen. Herr M. alias Ullrich Mies hat für sich eine andere Exit-Strategie gewählt: In „Die Brechecke. Herrn M. ist schlecht.“ spuckt er den Köchen das von ihnen angerichtete Essen vor die Füße.

In Russland vor Ort

In Russland vor Ort

Seit den dramatischen Ereignissen in Kiew 2014 hat sich die Tendenz, Russland und die Ukraine mit der deutschen Brille zu sehen und mit „westlichen Werten“ zu messen, noch verstärkt. Dabei gibt es für den Westen keinen Grund, sich selbstsicher zurückzulehnen: Statt den durch die EU-Assoziation erhofften Wohlstandsgewinn einzustreichen, hat sich die Ukraine von sozialer Gerechtigkeit und demokratischen Zuständen noch weiter entfernt. Und in Russland erstarken dank des westlichen Handelns vor allem jene Kräfte, die die bürgerlichen Freiheiten am liebsten gleich ganz entsorgen würden. Über die ausgeblendeten Themen und Konflikte berichtet Ulrich Heyden.