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Beirat

Beirat

Der Rubikon-Beirat unterstützt und begleitet die Redaktion richtungsweisend bei der täglichen Arbeit, weist uns auf Themen hin und kommentiert immer wieder einmal das Zeitgeschehen auch selbst in Form eigener Analysen und Kommentare. Ohne die intellektuelle Expertise und die plurale Kompetenz seiner Beiratsmitglieder wäre der Rubikon nicht, was er ist.

Daniele Ganser
Historiker & Friedens­forscher

Daniele Ganser

„Wir brauchen Medien wie den Rubikon, die zeigen wie Kriegspropaganda funktioniert. Denn es tobt ein Informationskrieg. Immer wieder wird versucht, die Menschen zu spalten und dadurch zu schwächen. Ja, sie mit Desinformation in Kriege zu führen. Der Rubikon hält dagegen. Klärt auf. Spricht Klartext.“

Rainer Mausfeld
Wahr­nehmungs- & Kognitions­forscher

Rainer Mausfeld

„Wo Medien zu Instrumenten der Indoktrination und des Demokratiemanagements verkommen sind, braucht die Demokratie neue Wege der intellektuellen Selbstverteidigung. Dazu wird Rubikon einen Beitrag leisten.“

Daniela Dahn
Schrift­stellerin & Publizistin

Daniela Dahn

„Die absurde Unterstellung einer angeblich postfaktischen Welt ist doch nur eine neue Herrschaftsstrategie, die suggeriert, Fakten würden nicht mehr interessieren, insbesondere solche nicht, die diese Herrschaft in Frage stellen. Bevor die Würfel fallen, muss der Rubikon immer wieder wissend überschritten werden.“

Jean Ziegler
Globali­sierungs­kritiker

Jean Ziegler

„Es gibt eine letzte große Chance, den Beutejägern des Kapitals das Handwerk zu legen, bevor sie mit der neoliberalen Dampfwalze jeder Individualität und humanistischen Solidarität ein Ende setzen. Die Gründer und Förderer von Rubikon scheinen den schwächsten Punkt der demokratischen Linken erkannt zu haben: Wenn niemand den anderen dominieren oder reduzieren will und kann, bleiben jene Ressourcen gewahrt, die der Verschiedenheit menschlicher Erfahrungen zu verdanken sind, und die gebraucht werden, um sinnvolle Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden. Fragen, auf die - weil sie notwendig eng an lokale und nationale Interessen gebunden sind - weder Gewerkschaften noch Parteien eine globale Lösung wissen. Und wenn doch, werden sie diese nicht so offen diskutieren können, wie dies in einem Forum mit den Grundsätzen von Rubikon möglich ist und sein muss. Pierre Bourdieu fand dafür bereits 2002 die überzeugende Formel: 'Vereinen, ohne zu vereinheitlichen'.“

Konstantin Wecker
Lieder­macher

Konstantin Wecker

„Demokratie erstarrt, wenn sie nicht ständig neu mit Leben erfüllt wird. Es gibt viele kompetente und mutige Journalistinnen und Journalisten, die den Mut haben, sich den aus den dunkelsten Tiefen der Geschichte wieder auferstandenen Nationalisten und Rassisten … entgegenzustellen. Der „Rubikon“ wird ihnen die dafür notwendige Plattform sein, denn eine lebendige und wirklich humanistische Kultur kann es nur geben, wenn die Grundlage einer kritischen Öffentlichkeit gegeben ist.“

Franz Ruppert
Trauma­forscher

Franz Ruppert

„Um Kriege und Gewalt weltweit zu beenden, müssen wir uns unserem Inneren zuwenden, unsere Traumata heilen und zu innerem Frieden finden. Der Rubikon hat dies verstanden und bemüht sich auch in diesem Sinne für Frieden und eine wirklich menschlichere Welt.“

Sven Böttcher
Schrift­steller & Dreh­buch­autor

Sven Böttcher

„Beim Überschreiten dieses besonderen Flusses benötigen wir dringend wieder den Mut, uns unseres Verstandes und unserer Herzen zu bedienen. Wer die Fackel der Wahrheit durch die Menge trägt, versengt zwar ein paar Bärte, aber unrasiert führte der weitere Weg garantiert nur gegen die Wand. Möge der Rubikon in diesem Sinne für erfrischende Klarheit und für neue Perspektiven sorgen.“

Klaus-Jürgen Bruder
Psychologe & Psycho­analytiker

Klaus-Jürgen Bruder

„Medien sind unverzichtbar für die Bildung von Bewusstsein und Erfahrung, für die Kritik der elenden Verhältnisse und der Agenten dieses Elends. Deshalb kann es nie genug geben. Vor allem, wenn man die im Feld der Medien herrschende Monopolisierungsgewalt bedenkt, die jeden Widerspruch gegen den herrschenden Diskurs zu verhindern versucht.“

Karin Leukefeld
Auslands­korres­pon­dentin & Publizistin

Karin Leukefeld

„Die Macht der so genannten Leitmedien scheint grenzenlos. … Sie kanalisieren das Denken und legen fest, was relevant, also wichtig genug ist, dass darüber überhaupt berichtet werden darf. Rubikon will diese Eingrenzung durchbrechen und bietet Raum um Hintergründe zu erläutern, Interessen und Konflikte transparent zu machen, Denken und Diskussion zu befördern. Damit Krieg nicht mit Frieden und Bevormundung nicht mit Freiheit verwechselt werden kann.“

Matthias Burchardt
Philosoph

Matthias Burchardt

„Rubikon ist notwendig, weil Urteilsbildung und Information die Grundlage jeder demokratischen Kultur sind. Die Architekten der öffentlichen Meinung haben in den letzten Jahren den Korridor des Sagbaren systematisch verengt. Aus Furcht vor Diskurspolizei oder Beifall von falscher Seite verstummen kritische Stimmen mehr und mehr, was eine Verarmung der Debattenkultur zur Folge hat und eine Politik im Geiste des Post-Faktischen zu etablieren hilft.“

Hannes Hofbauer
Verleger & Publizist

Hannes Hofbauer

„Es braucht mutigen Journalismus, der ohne politische Scheuklappen gegen die zerstörerischen Kräfte des Kapitals anschreibt.“

Werner Ruf
Friedens­forscher

Werner Ruf

„Kritische Öffentlichkeit ist das Fundament jeder Demokratie. Rubikon will ein Gegengewicht zu den sogenannten Leitmedien sein.“

Jörg Becker
Friedens­forscher & Medien­kritiker

Jörg Becker

„Gemeinnützig und dem Gemeinwohl verpflichtet: Der Rubikon macht da weiter, wo sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk längst verabschiedet hat, und verschreibt sich radikal der Aufklärung.“

Arnulf Rating
Kabarettist

Arnulf Rating

„Trotz vielfältiger Erfahrungen als Mediennutzer und -kritiker ertappe ich mich erstaunlich oft dabei, arglos in die eine oder andere Meinungsfalle zu tappen. Nur ständiges Hinterfragen übt. Dafür brauche ich den Blick von wachen, gedankenklaren Journalisten.“

Rainer Roth
Sozial­wissen­schaft­ler

Rainer Roth

„Angesichts der wachsenden Vergesellschaftung der Folgen der Kapitalverwertung, der Zunahme von Löhnen, Renten und Unterstützungen unterhalb eines annehmbaren Existenzminimums und der zunehmenden Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker halte ich ein Internetportal wie Rubikon für wichtig, um gegenzusteuern.“

Werner Rügemer
Publizist

Werner Rügemer

„Die von den Westmächten nach 1945 lizensierten BRD-Medien vegetieren verzweifelt leitend dahin während echte demokratische Neuanfänge im Gange sind. Insbesondere die Situation, die Interessen und Gefühle abhängig Beschäftigter brauchen mehr mediales Gewicht, Stimme und Gesicht. Rubikon ist ein notwendiger Schritt hierhin!“

Conrad Schuhler
Volks­wirt

Conrad Schuhler

„Die Entwicklung hin zur „Postdemokratie“, der Entmündigung der formal zuständigen Wählerschaft, verdankt sich vor allem der permanenten Gehirnwäsche durch die Meinungs- und Erziehungsindustrie. Dagegen braucht es Medien, denen es um wirkliche Aufklärung, um das Darbieten und die Interpretation von Fakten geht, die den Leserinnen und Lesern auch hilfreich und nützlich sind.“

Winfried Wolf
Po­li­tischer Ak­ti­vist und Autor

Winfried Wolf

„Allzu leicht denkt man, es gäbe nur wenige mit heißem Herz und langem Atem. Das ist ein Irrtum. In hunderten von Bürgerinitiativen, in Basisorganisationen und Vereinen — überall gibt es Menschen, die dem Neoliberalismus und seiner Menschenverachtung ein wunderbares Engagement entgegensetzen. … Das ist gelebte Gemeinschaft, sind Stärke und Solidarität und damit wichtige Schritte in Richtung einer besseren Welt, für die auch der Rubikon eintreten wird.“

Hans See
Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler

Hans See

„Im Zeitalter des digitalisierten kapitaldemokratischen Imperialismus darf das Überqueren des Rubikon nicht zur Wiederreinführung eines modernen Cäsarismus, sondern muss zur Weiterentwicklung der bestehenden kapitalistischen Demokratien, muss über deren bisherige Obergrenzen hinausführen. Der Kampf, um den es geht, ist jener für mehr Demokratie in den demokratiefreien Konzernen. Den Rubikon überschreiten, bedeutet daher, den Sprung über die vom Kapital errichteten Mauern zu wagen, Demokratie wieder als Wirtschaftsdemokratie zu denken und diesen Gedanken theoretisch wie praktisch durch Kritik der kriminellen Seite der Ökonomie mehrheitsfähig zu machen.“

Jochen Scholz
Geo­poli­tik-Ana­lyst

Jochen Scholz

„Die Welt ist aus den Fugen geraten. Wie das? Ein Tsunami? Rubikon benennt Verantwortliche und Täter, beleuchtet Hintergründe und Motive.“

Mag Wompel
Industrie­sozio­login & Publi­zistin

Mag Wompel

„Gerade in Zeiten allgemeiner Informationsüberflutung sind wirkliche Informationen rar. Was absurd klingt, hat System… Wem kann ich noch glauben, auf wessen Urteil mich verlassen? Emanzipatorische Inhalte gehen im allgemeinen Lärm dabei ebenso unter wie Publizisten, die sich noch trauen, nachzudenken bevor sie eine Meinung äußern. Jeder Versuch, sie interdisziplinär zu bündeln, muss unterstützt werden!“