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Zehn Tage Wahrheit

Zehn Tage Wahrheit

Upton Sinclair hat den Journalismus in seinem „gefährlichsten Buch“ als Prostituierte des Kapitals entlarvt und ein Reformprogramm hinterlassen.

Weihnachten ist Lesezeit. Bei mir lag in diesem Jahr ein Klassiker unter dem Tannenbaum. „The Brass Check“ von Upton Sinclair, 1919 in den USA erschienen, zwei Jahre später auf Deutsch da unter dem Titel „Der Sündenlohn“ und für mich mehr als hundert Jahre später im Original von Amazon gedruckt, in furchtbar kleiner Schrift und mit lauter Stolperfallen, weil die künstliche Intelligenz eher günstige Effizienz heißen müsste. Alle drei Minuten gibt es einen Absatzfehler. Egal. Ausnahmsweise schlägt hier der Inhalt die Form. Wenn im Untertitel von „Beweisen“ die Rede ist, von „Ursachen“ und von der „Korruption der Medien“ (1), kann der Journalismusforscher in mir nicht nur Gänsebraten verdauen. Dann muss auch über die Feiertage studiert werden.

Der Erste Weltkrieg hat der Medienkritik einen Push gegeben — auf beiden Seiten von Schützengraben und Atlantik. Karl Bücher, weltberühmter Nationalökonom und seit 1892 Professor an der Universität Leipzig, war sich schon während des Krieges sicher, dass der Journalismus die Wurzel allen Übels ist. Zumindest nutzte er das Argument, um sich einen Alterswunsch erfüllen und in Leipzig ein „Institut für Zeitungskunde“ gründen zu können. Der deutsche Journalismus, sagte Bücher Anfang 1915, habe durch „sensationslüsterne Marktschreierei“ die Aufregung des Publikums verstärkt, die Gegensätze im Land verschärft und das neutrale Ausland verärgert. Die Lösung: Ausbildung, vor allem in sittlich-moralischer Hinsicht (2).

Als die bayerische Räteregierung diesen Karl Bücher dann Anfang 1919 um einen Gesetzentwurf bittet, will er dem Übel an den Kragen und schlägt zehn Paragrafen vor, die auf eine Enteignung hinauslaufen und auf ein Ende des Wettbewerbs. Keine Anzeigen mehr an private Verleger. Dafür ein Lokalblatt pro Ort, herausgegeben von der Gemeinde, kostenfrei für jeden, finanziert über das, was Unternehmen und Behörden bekannt geben wollen. In dem Aufsatz, den Bücher später nachgeliefert hat, beruft er sich unter anderem auf Ferdinand Lassalle. Sinngemäß: weg von einer „öffentlichen Meinung“, die vom „Kapital“ geprägt wird sowie von der „privilegierten großen Bourgeoisie“, hin zu einer „freien Tagespresse“, die „schwebende politische Fragen“ erörtert (3).

„The Brass Check“ kann Karl Bücher noch nicht gekannt haben, als ihn die Anfrage aus München erreichte. Sein Gesetzestext ist Anfang 1919 fertig und Sinclairs Buch erst am Ende desselben Jahres. Aus der historischen Entfernung ist es trotzdem frappierend, wie sehr sich Diagnose und Therapie ähneln. Dazu gleich mehr.

Vorher ist an Walter Lippmann zu erinnern, der seine Erlebnisse auf den Schlachtfeldern Europas und bei den Pariser Vorortverhandlungen in Essays über den Journalismus verarbeitet hat, die noch nicht ahnen lassen, dass hier ein „Vordenker“ des „amerikanischen Imperiums“ schreibt (Paul Schreyer) oder gar der Vater des Neoliberalismus (4).

Im Gegenteil: Ganz ähnlich wie Karl Bücher aus dem Lager des einstigen Gegners lässt Lippmann kein gutes Haar an Reportern und Redakteuren. In Kurzform: oft unfähig, nicht ausreichend gebildet und „überwiegend“ der Überzeugung, dass „ihre höchste Pflicht“ nicht der Bericht sei, sondern die Belehrung sowie der Auftrag, „die Zivilisation zu retten“ und „die Nation auf Kurs zu halten“. Lippmann sagt 1919: Wir müssen den Journalismus anders organisieren, wenn wir wirklich Demokratie haben wollen. Wir müssen das „Verlagsgeschäft unter größere gesellschaftliche Kontrolle“ bringen oder aber zumindest „einen großen unabhängigen Journalismus schaffen, der Maßstäbe für den kommerziellen Journalismus setzt“ (5).

Walter Lippmann und Upton Sinclair sind keineswegs verirrte Einzelgänger. Sie verdichten das, was die US-Linken seit den 1890er-Jahren landauf, landab diskutiert haben. Ganz ähnlich wie heute gehört radikale Medienkritik schon vor mehr als einhundert Jahren gewissermaßen dazu, wenn es darum geht, wie politische und wirtschaftliche Eliten die Demokratie korrumpieren und wie man aus diesem Sumpf herauskommen kann (6). Medienkonzentration, Werbung, Propaganda statt Journalismus: Die Kritiker sind gestorben und vergessen, die Probleme aber bleiben.

Genau wie Walter Lippmann, Berater von US-Präsident Woodrow Wilson, ist Upton Sinclair nicht irgendwer, als er 1919 sein Buch über die Presse veröffentlicht. Sein Name steht schon damals für investigative Recherchen gegen Ausbeutung und Rechtlosigkeit. „The Jungle“, ein Bericht über die Fleischkonserven-Fabriken in Chicago von 1906, war ein internationaler Bestseller, der bis in die Gegenwart strahlt (7).

Als Sinclair sich mehr als ein Jahrzehnt später an sein „gefährlichstes Buch“ macht und die „mächtigsten Interessen in Amerika“ attackiert (8), weiß er, wovon er spricht. Die ersten 34 von insgesamt 66 Kapiteln füllt er mit sich selbst — mit dem, was er mit Journalisten und mit dem Journalismus erlebt hat. Trotz aller Berühmtheit findet er für diesen Stoff keinen Verleger, hat zeitweise sogar Probleme, Papier für Nachdrucke im Selbstverlag zu bekommen, und muss nicht nur weitgehend auf Rezensionen verzichten, sondern sogar auf bezahlte Anzeigen — etwa in der New York Times, die sich schlicht weigert, Geld von ihm zu nehmen. Wer das Buch erwähnt, verreißt es in aller Regel (9).

Heute mag das merkwürdig anmuten, einerseits. Wir haben Noam Chomsky gelesen, der mit einem „Filtermodell“ zeigt, warum kommerzielle Medien Eliten dienen und in der Bevölkerung selbst dann Zustimmung erzeugen, wenn es gegen die eigenen Interessen geht (10). Medienbesitz, Medienfinanzierung, Kontrolle der Quellen, Störfeuer und eine Ideologie, die zwischen uns und den anderen unterscheidet. Fertig ist eine Medienrealität, die nichts mit dem öffentlichen Auftrag zu tun hat, den Gesetzgeber und Demokratietheorien dem Journalismus ins Stammbuch schreiben.

Wir kennen Edward Bernays, einen Zeitgenossen von Lippmann und Sinclair, der die Schaffung von Wirklichkeiten zu einer Kunstform erhoben hat und es vollkommen legitim fand, wenn „unsichtbare Gremien sämtliche Daten filtern“ und außerdem „Ereignisse“ erfinden oder wenigstens so formen, dass die „Massen“ nicht auf die Idee kommen, das Ganze infrage zu stellen (11).

Andererseits zeigt allein die kurze Geschichte der Oppositionsmedien-Szene in Deutschland, dass es jemandem wie Upton Sinclair heute vermutlich nicht viel anders ergehen würde. Kündigungen von Konten und Büros, Schmutzkampagnen. Und: Wie viele Rezensionen haben die Leitmedien zu all den Rubikon-Bestsellern veröffentlicht? Eine Handvoll? An eine wirklich positive kann ich mich nicht erinnern.

Für Upton Sinclair ist der Journalismus der Gegenspieler der US-Öffentlichkeit. Auf der einen Seite private Interessen und auf der anderen die Interessen der Allgemeinheit.

Wenn die Presse das Gegenteil behaupte, dann tue sie das nur, weil sie hohe Auflagen brauche, und wenn sie hin und wieder eine Enthüllungsgeschichte bringe, sei das mit Konkurrenzkampf zu erklären (12). Für Sinclair ist der Journalismus eine Waffe in den Händen der Industriebosse. Funktion: zwischen den Wahlen für Ruhe sorgen.

Der Reichtum des Landes, schreibt er 1919, werde von einigen wenigen mächtigen Individuen kontrolliert. Kupfer und Kohle, Stahl und Holz, die Eisenbahnen, die Banken und Fleisch natürlich. The Jungle. Damit die Demokratie nicht dazwischenfunke, stecke man Millionen und Abermillionen an Dollar in die zwei politischen Maschinen, die sich bei den Wahlen gegenüberstehen. Das Volk, durch die Presse bei Laune und in einem „Zustand der Duldung“ gehalten, gehe zur Urne und könne dort entscheiden, für welchen Kandidaten seiner Ausbeuter es stimmen möchte.

Der US-Journalismus ist für Sinclair folglich nicht mehr als ein Geschäft, das die Nachrichten des Tages durch die Brille der ökonomisch Privilegierten aufbereitet und verkauft (13). Auf der nächsten Seite formuliert er das noch einmal im Klartext: Die kapitalistische Zeitung lebt vom kapitalistischen System und kämpft für dieses System. Hier Wahrheit oder Gerechtigkeit zu erwarten, sei genauso unsinnig, wie von Kannibalen Askese zu verlangen (14).

Upton Sinclair war ein Schnell- und Vielschreiber. Fast einhundert Bücher, dazu unzählige kürzere Stücke. „The Brass Check“ lebt von den Menschen, die er getroffen hat, von den Kämpfen, die er mit ihnen hatte, und von dem, was er darüber zu erzählen weiß. Vielleicht ist das Buch deshalb auf Deutsch allenfalls noch antiquarisch und für viel Geld zu haben, gedruckt in der Weimarer Republik von eher linken Verlagen wie Malik. Die meisten Protagonisten und Anekdoten dürften bereits damals für Leser auf der anderen Seite des Atlantiks unbekannt und kaum nachvollziehbar gewesen sein.

Sinclair bleibt aber nicht beim Beschreiben. Seine Analyse erinnert an die fünf Filter von Noam Chomsky. Bei Sinclair sind es vier „Methoden“, über die das „Imperium der Wirtschaft“ den Journalismus kontrolliert: Eigentum, Eigentum der Eigentümer, Werbung und Bestechung (15). Spannend sind hier vor allem die Punkte zwei und vier, weil sie auf das Netz an Abhängigkeiten zielen, in das die Medienbesitzer genauso eingebunden sind wie Chefredakteure und andere leitende Journalisten.

Die eigenen Ambitionen, der Druck in der Familie, in Vereinen und Klubs, die tausend kleinen Zeichen von gegenseitigem Verständnis, die das ausmachen, was Sinclair „Solidarität der kapitalistischen Klasse“ nennt. Man kennt sich, man spricht miteinander, man trifft sich wieder. Du kannst nicht plötzlich anfangen, ausbrechen zu wollen, wenn dir etwas an deinem Ansehen in der Stadt liegt oder, viel profaner, an den Partygästen deiner Tochter. Wann immer es darauf ankommt, sagt Upton Sinclair, werden die Zeitungen deshalb an der Seite der Reichen und Mächtigen stehen (16).

Mit der Bestechung ist es nicht ganz so einfach — nicht nur, weil sie schwer nachweisbar ist. Sinclair weiß, dass schon eine Gunst im persönlichen Umgang in diese Kategorie fallen kann, genau wie ein Werbevertrag, Extra-Abos, Rabatte oder ein Sitz im Senat. Er hat trotzdem Beispiele. Direkte Zuwendungen, Erpressung, Boykott. Ergebnis sei eine „Klassenpresse“, die etwa bei Streiks gezielt nach Gewalt suche, weil sie wisse, dass die Öffentlichkeit Gewalt ablehne. Wenn man nichts dergleichen finden könne, berichte man gar nicht (17). Streiks verderben das Geschäft und müssen entweder verurteilt oder ausgeblendet werden.

Ganz ähnlich wie die Interessen der Unterdrückten ist auch Sinclairs Medienkritik aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden, selbst in den USA.

Eine „Schmierenkampagne“, sagen Bob McChesney und Ben Scott, zwei Journalismusforscher aus dem Erbe der kritischen Theorie. Da die Leitmedien dem Autor verschlossen blieben, sei er Anschuldigungen und Verleumdungen schutzlos ausgeliefert gewesen. Spätere Generationen hätten deshalb lieber die Finger von diesem Buch gelassen (18).

Sinclairs Reformvorschläge finden McChesney und Scott eher belanglos und erwähnen nur, dass er für starke Journalistengewerkschaften war sowie für unabhängige Zeitungen, die von der Arbeiterbewegung getragen werden, und dass er selbst jahrelang versucht hat, Geld für ein Projekt mit dem Titel National News zu sammeln — für eine Zeitung, die keiner Partei dienen sollte, sondern nur den Fakten (19).

Die Idee hinter diesem Projekt: Eine einzige Zeitung, die die Wahrheit schreibt, ändert alles. Mehr noch: Wenn alle Zeitungen zehn Tage lang die Wahrheit schreiben und auf Skandale, Belanglosigkeiten und Kriminalität verzichten würden, sei der Kapitalismus am Ende. Armut und ihre Ursachen, Korruption in Politik, Journalismus und Wirtschaft, Gewinnstreben und Ausbeutung, die Abzockmethoden der Banken und die kolossalen Gewinne in der Industrie, die Unterdrückung von Arbeiterrechten und die Unterwanderung jeder emanzipatorischen Bewegung. Und ganz am Schluss: der technische Fortschritt. Ohne Profitgier und Zwang müsste niemand mehr länger als zwei oder drei Stunden pro Tag arbeiten. Wenn die Leute das zehn Tage hintereinander hören würden, sagt Upton Sinclair, wäre die Welt eine andere — eine Industriedemokratie, geführt von Gewerkschaften (20).

Wir ahnen heute, dass es nicht ganz so einfach ist. Die Leitmedien verschleiern ihre Verbindungen zur Macht inzwischen viel subtiler als zu Sinclairs Zeiten. Und Angebote, die seine Agenda vertreten, gibt es zumindest im Netz zur Genüge. Schon Upton Sinclair wusste aber, dass die Presse nur ein Teilproblem ist. Seine Formel: Kein freier Journalismus ohne eine freie Gesellschaft, in der jeder den gleichen Zugang zur Öffentlichkeit hat.

Anders als Karl Bücher war Upton Sinclair gegen kommunale Zeitungen. Obwohl er sich selbst als „Sozialist“ sah, bei allen anderen Industrien für öffentliches Eigentum war und hier den Druck der Presse und ihren Vertrieb einschloss, plädierte er bei der redaktionellen Arbeit für Konkurrenz und gesellschaftliche Kontrolle (21). Sein Traumblatt National News zum Beispiel sollte eine Art Beirat haben. 20 oder 30 Frauen und Männer aus allen Schichten der Gesellschaft, die nicht nur zweimal im Jahr eine Kolumne haben, sondern auch dafür sorgen sollten, dass das Blatt all das aufgreift, was die anderen unter den Tisch kehren — gemeldet von Tausenden Freiwilligen im ganzen Land. Upton Sinclair ist, wenn man so will, einer der geistigen Väter des Rubikon.


Upton Sinclair „The Brass Check: A Study of American Journalism; Evidence and Reasons Behind the Media's Corruption


Quellen und Anmerkungen:

(1) Vergleiche Upton Sinclair: The Brass Check. A study of American journalism. Evidence and reasons behind the media’s corruption, Adansonia Press 1919, Amazon Distribution 2022
(2) Karl Bücher: Krieg und Presse. In: Unsere Sache und die Tagespresse, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1915, Seiten 16 bis 64
(3) Karl Bücher: Zur Frage der Pressreform. In: Gesammelte Schriften, H. Laupp’sche Buchhandlung, Tübingen 1926, Seiten 391 bis 429
(4) Vergleiche Walter Lippmann: Die öffentliche Meinung. Wie sie entsteht und manipuliert wird. Herausgegeben von Walter Otto Ötsch und Silja Graupe, Westend, Frankfurt/Main 2018
(5) Walter Lippmann: Die Illusion von Wahrheit oder die Erfindung der Fake News, Edition Buchkomplizen, Frankfurt/Main 2021, Seiten 22, 59, 74
(6) Vergleiche Robert W. McChesney, Ben Scott: Upton Sinclair and the Contradictions of Capitalist Journalism. In: Monthly Review, 1. Mai 2002
(7) Vergleiche Julia M. Klein: Sinclair redux: The Jungle is 100, and a slew of scholars find the old radical as relevant as ever. In: Columbia Journalism Review, 45. Jahrgang, Juli/August 2006, Seiten 58 bis 59
(8) Upton Sinclair (Anmerkung 1), Seite 311
(9) Vergleiche McChesney/Scott (Anmerkung 6)
(10) Vergleiche Edward S. Herman, Noam Chomsky: Manufacturing Consent. The Political Economy of the Mass Media, Pantheon, New York 1988
(11) Edward Bernays: Propaganda. Die Kunst der Public Relations, Orange Press, Berlin 2007, Seiten 19 bis 20, 31 bis 32
(12) Upton Sinclair (Anmerkung 1), Seite 29
(13) Ebenda, Seite 158
(14) Ebenda, Seite 159
(15) Ebenda, Seite 172
(16) Ebenda, Seiten 184 bis 185
(17) Ebenda, Seiten 229, 254 bis 255
(18) Vergleiche McChesney/Scott (Anmerkung 6)
(19) Ebenda
(20) Upton Sinclair (Anmerkung 1), Seite 300
(21) Ebenda, Seiten 296 bis 297

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