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Wessen Geld, dessen Wort

Wessen Geld, dessen Wort

Ein medienkritisches Gedicht.

Wessen Geld, dessen Wort
von Steven Gennaro

Da war ein Mal ein wortgewandter Mann,
Der Süddeutsche, der so Einiges kann,
Er schrieb mit großem Talent Geschichten,
Und wollte damit die Wahrheit berichten.

Mit der Zeit kam Erfolg und sein Wort war gefragt,
Bei Jung und bei Alt oder wie man so sagt,
Er schrieb von Fakten, die sonst niemand ahnte,
Und brannte ein Bild in die Köpfe, das mahnte:

Des Handels Blatt, auch Geld genannt,
Ist nur Fiktion; es ist selbst ein Pfand,
Für Dienst und Waren einzutauschen,
Weil alle Vertrauen am Tausch gebrauchen.

Doch welchen Wert kann Geld besitzen?
Während Eine es erwerben für hohe Zinsen,
Von Jenen, die es drucken und so verdienen,
Noch mehr als sie jemals haben verliehen.

Nun an denn dachten die Bänker in der Welt,
Dieser Mann müsse schweigen, der da bellt,
Wir wollen unsere Einnahmen nicht erzwingen,
Also werden wir ihn auf unsere Seite bringen.

Dann ist er froh durch ausreichend Rappen,
Und denen, die nun seinen Zins berappen,
So kann er weiter schreiben ohne Sorge,
In Freiheit ja, doch gilt dies nicht für seine Worte.

So sprach nun deren Wort mit seinem Ruf
Zu den Menschen, was die Überzeugung schuf,
Das System ist relevant für Aller Wohl,
Es zu gefährden, wäre sehr gedankenhohl.

Das FAZit daraus, muss man durchaus sagen,
Ist TAZächlich dem Glauben zuzutragen,
Denn wer glaubt, was Diesesgleichen schreibt,
Begreift nicht wirklich: Geld ist eine Wirklichkeit!


Lügen die Medien?


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.rubikon.news/artikel/gemeinsam-verandern-wir-die-welt
(2) https://www.rubikon.news/kolumnen/leser-aktion

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