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Terror-Alarm!

Terror-Alarm!

Eine globale Pandemie historischen Ausmaßes ist nicht genug — zur Panikmache kommen nun auch noch Bio-Terroristen hinzu.

„Die Schwächen und die mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke, (...) wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte, und erhöhen möglicherweise das Risiko dafür“, sagte Guterres bei einer Videokonferenz des UN-Sicherheitsrats und warnte: „Nichtstaatliche Gruppen könnten Zugang zu virulenten Stämmen erhalten, die für Gesellschaften auf der ganzen Welt eine ähnliche Verwüstung bedeuten könnten“ (1).

Dass die archaischen Terroristen von ihren maschinenkanonenbewehrten „Pick Ups“ absteigen und im Labor Viren zu züchten beginnen, scheint recht abwegig. Biowaffenlabore samt Entwicklung der Biowaffen werden im Regelfall von Staaten betrieben! Staaten sind es auch, die Terror über die Welt bringen: völkerrechtswidrige Kriege, Folter, Zerstörung, Chaos, Flucht — und dadurch natürlich wieder Terror generieren.

Seit 1972 sind durch die Biowaffenkonvention Entwicklung, Herstellung und Einsatz biologischer Waffen verboten. 182 Staaten haben diese Konvention unterschrieben, darunter alle Großmächte. Trotzdem findet sich auf Seite 60 der US-Studie „Rebuilding America‘s Defenses — Strategy, Forces and Resources For a New Century“ aus dem Jahr 2000 die Aufforderung:

„Eine fortgeschrittene Form der biologischen Kriegsführung, mit der auf spezifische Genotypen ‚gezielt‘ wird, kann die biologische Kriegsführung aus dem Reich des Terrors zu einem politisch nützlichen Werkzeug transformieren“ (2).

Die Verfasser waren hochkarätige US-Politiker, allen voran Paul Wolfowitz, ehemaliger Weltbankpräsident, Berater von George W. Bush und Stellvertreter von Donald Rumsfeld, ein wichtiger Förderer des „Kriegs gegen den Terror“, mit dem der Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Libanon, Somalia, Sudan und der Iran dem Hegemonieanspruch der USA unterworfen werden sollten. Das Ziel ist die unipolare Weltherrschaft und die weltweite „Full Spectrum Dominance“ des US-Militärs. Viele Forderungen in dem Strategiepapier konnten bis heute erfolgreich umgesetzt werden.

Eine ähnlich perfide Waffe wie die ABC-Waffen ist das sogenannte Geo-Engineering. Damit kann Einfluss auf das Wetter genommen, können Tsunamis und Vulkanaktivitäten ausgelöst werden (3). US-Verteidigungsminister William S. Cohen bestätigte am 28. April 1997 in einem Briefing die technischen Möglichkeiten des „Geo-Engineering“:

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„Andere betreiben sogar eine Art Öko-Terrorismus, bei dem sie durch elektromagnetische Wellen das Klima verändern, Erdbeben und Vulkane aus der Ferne auslösen können (...) Es gibt also viele geniale Köpfe, die daran arbeiten, Wege zu finden, wie sie andere Nationen in Angst und Schrecken versetzen können. Es ist real, und das ist der Grund, warum wir unsere Bemühungen intensivieren müssen“ (4).

Unvorstellbare Zerstörungspläne

Der technische Aufwand für das „Geo-Engineering“ ist enorm und in diesem Jahrhundert wohl für die uns bekannten Terroristen zu hoch. Es sind einzig und allein die USA dafür bekannt, dass sie auf diesem Gebiet erfolgreich agieren können.

Die USA setzen auch auf den Gefechtsfeldern eine panzerbrechende Munition ein, deren Geschoss aus abgereichertem Uran besteht, Uranmunition, auch DU-Munition genannt von englisch „depleted uranium“. Die Folgen vor allem für die Zivilbevölkerung: missgebildete Kinder, Zunahme von Krebserkrankungen. Der Versuch der Ächtung dieser Munition war bis heute nicht erfolgreich.

Der Autor war 1973/74 atomarer Wirkungsberater und hätte im „Verteidigungsfall“ einen atomaren Sperrzug führen müssen. Ihm sind seither die unvorstellbaren Zerstörungspläne westlicher Strategen einschließlich der entsprechenden Dienstvorschriften bestens bekannt. Die „Nukleare Planungsgruppe“ der NATO hatte für 1973 2.200 Atomzielpunkte zwischen Weser und Weichsel festgelegt (5).

Die verantwortlichen Planer nahmen dabei die nachhaltige Zerstörung Mitteleuropas billigend in Kauf. Was für ein Denken!

In den 1980er Jahren wurde die Perfidie noch gesteigert mit dem Hype um die „Neutronenbombe“, Enhanced Radiation Weapon, zu deutsch: Waffe mit verstärkter Strahlung. Dabei handelt es sich um eine Wasserstoffbombe, die hauptsächlich durch radioaktive Verstrahlung töten sollte bei Minimierung der anderen Komponenten wie Druckwelle oder Hitze. Die Bombe sollte also Menschen töten, aber Gebäude, Infrastruktur und Land weitgehend verschont lassen — nicht nur die Militärs waren begeistert.

Mit der Auflösung des „Warschauer Pakts“ löste sich auch die „Nukleare Planungsgruppe“ auf. Doch mit der Ukraine-Krise wurde sie 2015 wieder aktiviert.

Jetzt ist es an der Zeit, die Atommuniton zu verbieten, und die vollkommene Offenlegung aller Aktivitäten bezüglich A-, B- und C-Waffen sowie Geo-Engineering zu verlangen.

Ebenso notwendig ist die weltweite Verurteilung von Sanktionen. Durch sie wird wie bei der Atommunition vor allem die Zivilbevölkerung geschädigt. Die „UN-Sanktionen gegen den Irak 1991 bis 2003 führten zum Tod von über einer Million Irakern durch Unterernährung, mangelnden Zugang zu sauberem Wasser, Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und so weiter“ (6).

Nach Alfred de Zaya, US-amerikanischer Völkerrechtler, Historiker und von 2012 bis 2018 unabhängiger Experte des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, verstößt der herrschende Wirtschaftskrieg gegen Kuba, Nicaragua, Venezuela, Syrien, Iran und Nordkorea gegen die UN-Charta und zahlreiche internationale Verträge, so zum Beispiel gegen das Interventionsverbot, das nicht nur für militärische Interventionen, sondern auch für nichtkonventionelle, hybride Kriegsführung gilt.

Diese hybride Kriegsführung haben die USA 1994 in dem Dokument TRADOC 525-5 für die Streitkräfte festgeschrieben: Der Einstieg in den Krieg erfolgt gemäß „Operations Other Than War“ (OOTW) über Zivile Unterstützung (Civil Support), friedenserhaltende Maßnahmen (Peace Operations), Katastrophenhilfe (Disaster Relief) und so weiter.

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„Der Weg in den beabsichtigten Krieg führt nach 525-5 über die gezielte Destabilisierung des Staates, bei dem man zum eigenen Vorteil einen ‚Regime Change‘ herbeiführen will. Operationen vom Finanz- über den Cyberkrieg, den Einsatz verdeckter Spezialeinheiten bis zum Drohnenkrieg und alle Facetten von Schattenkriegen. Auf der untersten Stufe der Dynamik ist dann wohl die ‚Demokratie-Förderung‘ im Stil des ‚National Endowment for Democracy‘ anzusiedeln“ (7).

US-amerikanische Strategie-Studien überraschen immer wieder. Besonders aufschlussreich ist das Papier vom Mai 2010 der „Rockefeller Foundation“, überschrieben „Scenarios for the Future of Technology and International Development“. Auf Seite 18/19 findet sich unter der Überschrift „Lock Step“:

„Eine Welt der strengeren Regierungskontrolle von oben nach unten und einer autoritäreren Führung, mit begrenzter Innovationskraft und wachsendem Pushback der Bürger: (...) Im Jahr 2012 traf die Pandemie, die die Welt seit Jahren erwartet hatte, endlich ein (...) die fast 20 Prozent der Weltbevölkerung infizierte und tödlich traf. (...) Die Pandemie hatte auch tödliche Auswirkungen auf die Volkswirtschaften: Die internationale Mobilität von Menschen und Gütern kam zum Stillstand. (...) Die Pandemie überzog den Planeten, (...) aber selbst in den entwickelten Ländern war die Eindämmung eine Herausforderung. (...) Einige wenige Länder haben sich jedoch besser geschlagen — vor allem China (...).

Das schnelle Eingreifen der chinesischen Regierung stoppte die Ausbreitung des Virus viel früher als in anderen Ländern und dies ermöglichte eine schnellere Erholung nach der Pandemie. (...) Die Idee einer stärker kontrollierten Welt fand zunächst breite Akzeptanz und Zustimmung. Die Bürger gaben bereitwillig einen Teil ihrer Souveränität — und ihrer Privatsphäre — an paternalistischere Staaten ab. Die Bürger waren (...) begieriger nach einer Führung und Aufsicht von oben nach unten, und die nationalen Führer hatten mehr Spielraum, um Ordnung in der von ihnen für richtig gehaltenen Weise durchzusetzen.“

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Visionäres Denken? Anregung für Psychopathen?

In der Coronakrise gibt die mit dem Namen Rockefeller eng verbundene „John Hopkins University“ (JHU) weltweit den Takt an. In einem Ranking der nationalen Gesundheitssysteme stellte die JHU die USA auf Platz 1, China dagegen auf Platz 51. Das mag Donald Trump wohl zu seinen ersten Fehleinschätzungen verführt haben.

ARD-Tagesschau und andere globale Medien zitieren unterwürfig die JHU, wenn es um die Zahlen der Infizierten und Toten beim Corona-Virus SARS-CoV-2 geht.

Die Zahlen lassen jede wissenschaftliche Redlichkeit vermissen, da alle Toten, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, automatisch als durch Covid-19 gestorben geführt werden. Nur die Gerichtsmedizin könnte die tatsächliche Todesursache feststellen.

Laut Schätzung von Professor Walter Ricciardi, Mitglied der WHO, sind nur 12 Prozent aller sogenannten Corona-Toten an den Folgen von Covid-19 verstorben. Da stellt sich die Frage, warum die JHU hier hochwissenschaftlich die berechtigten Ängste in der Bevölkerung noch schürt?

Stiftungen und Banker als Finanziers

Die JHU als private Universität unterhält direkte Beziehungen zum Militär und zur US-Außenpolitik und beherbergt die nach dem Investmentbanker Paul Nitze benannte „School of Advanced International Studies“ (SAIS).

Nitze war in den 1950er Jahren Marine- und stellvertretender Verteidigungsminister der USA und trat als „Falke“ dann mit Ronald Reagan für die Stationierung der Mittelstreckenraketen in Westeuropa ein (8).

Eine JHU-Absolventin ist Madeleine Albright, Ex-US-Außenministerin. In einem Fernsehinterview 1996 antwortete Albright auf die Frage, ob das US-amerikanische Embargo gegen den Irak, das eine halbe Million irakischer Kinder das Leben gekostet hat, diesen Preis wert gewesen sei, mit: „Es ist diesen Preis wert“ (9).

Zu Ehren des New Yorker Bankers und Medienmoguls Michael Bloomberg gab es 2001 einen Namenszusatz: „JH Bloomberg School of Public Health“. Die Agentur Bloomberg verbreitet weltweit vielzitierte Informationen der Wall Street.

Neben Bloomberg ist die Stiftung des Microsoft-Gründers William Gates der größte Sponsor der JHU auf dem Gebiet der Gesundheit. Neben Projektspenden und anderen Kooperationen gründete die Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), die größte Unternehmensstiftung der Erde mit einem Budget von bisher 40 Milliarden, 1999 an der JHU ein eigenes Institut: „Bill & Melinda Gates Institute for Population and Reproductive Health“.

Es organisiert Familienplanung und sozialen Wandel in 30 ausgesuchten Ländern vor allem Asiens, dann auch Afrikas, Lateinamerikas und des Mittleren Ostens. An der JHU werden Wissenschaftler von dort mit Stipendien bedacht, in „strategischer Führerschaft“ ausgebildet und dann in ihren Herkunftsländern als medizinische Führungskräfte eingesetzt (10). Bei dieser Staatsnähe und im Hinblick auf „Operations Other Than WAR“ ist die Nähe zur CIA unausweichlich.

Am 18. Oktober 2019 organisierte das „JHU-Center for Health Security“ in New York das dreieinhalbstündige Planspiel „Event 201“. Mitveranstalter waren die Gates-Stiftung und das „World Economic Forum“.

„Die Ausgangslage: Ein von Tier auf Mensch übertragenes, neues und SARS-ähnliches Corona-Virus, aber aggressiver, breitet sich von Schweinefarmen in Brasilien in südamerikanische Großstädte aus, gelangt durch Flugreisende nach Portugal, in die USA und nach China und von dort in die ganze Welt. Im ersten Jahr ist noch kein Medikament verfügbar. Die Infizierten und Toten verdoppeln sich zunächst jede Woche, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen werden immer heftiger.

Ende des Szenarios: Nach 18 Monaten hat die Pandemie 65 Millionen Tote gefordert. Entweder ist nun ein Medikament gefunden oder 80 bis 90 Prozent der Erdbevölkerung werden noch dem Virus exponiert“ (11).

Am Planspiel nahmen unter der Leitung von Tom Inglesby, Direktor des Center for Health Security, Vertreter folgender Akteure teil (12):

  • Bill & Melinda Gates-Stiftung
  • Weltbank
  • Pharma- und Medizingeräte-Konzerne Johnson&Johnson und US Medical Group Henry Schein
  • Hotelkette Marriott
  • Logistikkonzern UPS
  • Lufthansa Group Airlines
  • auf Politikbeziehungen und Risikoanalyse spezialisierte US-PR-Agentur Edelman
  • Medienkonzern NBC Universal Media
  • zentrale US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC)
  • ein Ex-Direktor der CIA und Ex-US-Sicherheitsberater

Zwei Monate später brach in der chinesischen Millionenstadt Wuhan die COVID-19-Epidemie aus. „Dann relativierte die JHU die 65 Millionen Toten und die Nicht-Verfügung eines Medikaments: Es habe sich nicht um eine Voraussage gehandelt, sondern um eine Fiktion. Zwei Monate später gab die JHU bekannt: Wir haben den COVID-19-Test entwickelt“ (13).

Neben den genannten Sponsoren Bloomberg und Gates wird die JHU auch von der Robertson-Stiftung des New Yorker Hedgefonds-Managers Julian Robertson, Tiger Management, und vom „Open Philantropy Project“ des Facebook-Mitgründers Dustin Moskovitz unterstützt. Überraschenderweise gehört auch die „Economist Intelligence Unit“ dazu. Hier werden Unternehmen bei der globalen Suche nach dem günstigsten Standort für Auslagerungen und Dienstleistungen beraten und die Zeitschrift The Economist verlegt.

Die Titelseite von The Economist Ende Dezember 2018 ist der Ausblick auf die 33. Edition, überschrieben „The World in 2019“. Okkulte Symbolik wird mit Verweisen auf die Kontrolle und Manipulation der Massen vermischt. Es scheint den Autoren eine bizarre Freude zu bereiten, katastrophale Ereignisse verschlüsselt vorherzusagen, während die meisten Leute mit vagen und unerklärlichen Verweisen weiterraten müssen. Wie in allen Zeiten hält die Elite gern Informationen zurück.

Unten links stiehlt sich das Schuppentier Pangolin aus dem Bild. Soll der Pangolin für das neu entdeckte Coronavirus SARS-CoV-2 stehen? Am 7. Februar 2020 brachte der Spiegel den Artikel: „Pangolin könnte Erreger auf Mensch übertragen haben“ (14). Laut dem Artikel vermuten chinesische Forscher, dass sich die ersten Menschen bei seltenen Schuppentieren infiziert haben.

Der Pandabär in der Bildmitte soll wohl auf den Ausbruch in China verweisen. Direkt unter Putin, auf Nordeuropa stehend und Amerika zugewandt, warten die Vier Reiter der Apokalypse. Das Buch der Offenbarung beschreibt die Reiter als Vorboten des Jüngsten Gerichts. Das weiße Pferd soll Eroberung, Pestilenz und das Kommen des Antichristen symbolisieren; das rote Pferd steht für Krieg; das schwarze Pferd wird mit Hungersnot in Verbindung gebracht, und das blasse Pferd bringt den Tod.

Das sind einige unbeholfene Katastrophenvorhersagen, wohingegen das Abbild des großen Wissenschaftlers Leonardo da Vinci ein Fingerzeig auf die Wissenschaft sein könnte. Leonardos „vitruvianischer Mensch“ mit seinen vier Armen beherrscht das Bild. Er trägt eine „Virtual Reality“-Brille — es ist nichts so wie es scheint —, die auf etwas Menschengemachtes und Künstliches verweist.

Die DNA-Doppelhelix auf dem rechten Arm lässt auf intensive Forschung auf dem Gebiet der DNA-Modifikation, auf Biochemie und Impfbetreiber schließen. In seinen Händen hält er ein Cannabisblatt, einen Baseball und ein Smartphone.

Man könnte argumentieren, dass all diese Dinge dazu dienen, den modernen Menschen zu unterhalten. Die Waage — ein klassisches Symbol für Gerechtigkeit — ist jedoch stark geneigt. Ein Zeichen für die Ungerechtigkeit auf dieser Welt?

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Insgesamt scheint dieser moderne vitruvianische Mensch verblendet, geschwächt, abgelenkt und unterdrückt zu sein. Der Kreis um ihn herum, der einst das geistige Reich symbolisierte, ist jetzt die Erde. Hat dieser Mensch seine Seele verloren?

Große Herausforderungen

Angesichts der sich an mehreren Fronten zusammenbrauenden schweren Krisen kommen auf die Menschen große Herausforderungen zu, größer vermutlich als die im letzten Jahrhundert. Es gibt eine Aktienmarktblase, eine Immobilienblase sowie eine Super-Blase bei Anleihen. Es dürfte die größte Blase in der Geschichte der Menschheit sein. Dazu kommen eine globale Pandemie historischen Ausmaßes, finanzielle Instabilität und ein aus den Fugen geratener Aktienmarkt.

Die verzweifelten Versuche, Billionen neuer Geldscheine zu drucken, die Zinssätze auf unter Null zu senken und gescheiterten Institutionen aus der Patsche zu helfen, sind zum Scheitern verurteilt: All diese Tricks sind jetzt ausgereizt. Nun muss aus dieser Blase vorsichtig die Luft herausgelassen und das ganze System neu aufgebaut werden.

In das Zeitfenster passt das US-Strategiepapier „TRADOC 525-3-1 Win in a Complex World 2020-2040“. Darin wird für die US-Streitkräfte als Hauptziel genannt, die Bedrohung durch Russland und China zu beseitigen. Dabei wird nicht auf eine direkte Eroberung einzelner Staaten gesetzt, sondern auf eine gezielte Doppelstrategie von Destabilisierung und Einflussnahme über Nichtregierungsorganisationen und Geheimdienste. Also erst die Erzeugung von Chaos, dann die Etablierung der gewünschten Strukturen.

Hoffnung macht in diesen Tagen die sichtbare Hilfsbereitschaft dieser im Focus der US-Streitkräfte liegenden Länder. Trotz der über Russland und China verhängten Sanktionen landen russische und chinesische Transportflugzeuge mit Hilfsgütern und Hilfskräften in den besonders von der Pandemie heimgesuchten Ländern, sogar in den USA. Das lässt auf eine friedlichere Welt hoffen.


Quellen und Anmerkungen:

(1) UN-Sicherheitsrat zu Corona Guterres warnt vor Viren als Waffe vom 10. April 2020
https://www.tagesschau.de/ausland/un-sicherheitsrat-bioterror-101.html
(2) Zitiert aus Jochen Mitschka: Entwickeln die USA neue biologische Waffen? Vom 28. September 2018 unter https://www.heise.de/tp/features/Entwickeln-die-USA-neue-biologische-Waffen-4177163.html
(3) Wolfgang Effenberger: Geo-Imperialismus – Die Zerstörung der Welt, Rottenburg 2016, Kapitel “HAARP – ein faustisches Waffensystem”, S. 274-280
(4) William S. Cohen, Briefing 28. April 1997
(5) Wolfgang Effenberger: Das amerikanische Jahrhundert Teil 1 Die verborgenen Seiten des Kalten Krieges, Norderstedt 2011.
(6) Alfred de Zayas: „Priorität muss sein, jetzt Leben zu retten – die weltweite Verurteilung von Sanktionen muss folgen”, Zeit-Fragen vom 7. April 2020 Titelseite
(7) Wolfgang Effenberger: „Win in a Complex World” vom 29.10.2014 unter http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20915
(8) Werner Rügemer: „Die USA haben das sicherste Gesundheitssystem der Welt” – Die Johns Hopkins University und das globale Pandemien-Management 1. April 2020 https://www.nachdenkseiten.de/?p=59825
(9) https://www.youtube.com/watch?v=xYXK7uh93Uo
(10) Werner Rügemer: „Die USA haben das sicherste Gesundheitssystem der Welt” – Die Johns Hopkins University und das globale Pandemien-Management 1. April 2020 https://www.nachdenkseiten.de/?p=59825
(11) Ebenda
(12) Ebenda; Event201 Pandemic exercise underscores immediate need for public-private cooperation to mitigate servere economic and societal impacts of pandemics, centerforhealthsecurity.org/event201/190117-press-release.html, nicht mehr abrufbar
(13) Ebenda
(14) https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-schuppentier-koennte-virus-auf-mensch-uebertragen-haben-a-dbc7aece-110e-45ac-98f2-b5fd8d2d4266

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