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Selbst Psiram liebt den Rubikon

Selbst Psiram liebt den Rubikon

Immer mehr Medien verlieben sich in Rubikon. Wir lieben zurück. Sogar Psiram und den Tiefen Staat.

Die folgende kritische Untersuchung bezweckt trotzdem keine wie auch immer geartete „Abrechnung“. Vielmehr dient sie dazu, universelle Prinzipien in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Warum ich Psiram in Verbindung zu einem Tiefen Staat (siehe Untertitel) bringe? Heben wir uns das für den Schlussteil dieses Artikels auf.

Psiram.com (im Weiteren kurz Psiram genannt) ist für die Internet-Enzyklopädie Wikipedia relevant. Relevanz wird an dieser Stelle noch mehrfach zur Sprache kommen. Wie Wikipedia die Relevanz einer Plattform wie Psiram begründet, ist ihr Geheimnis, denn sie brechen damit in mehrfacher Hinsicht ihre selbst aufgestellten Regeln. Jedenfalls findet Psiram in der deutschen Wikipedia diese Würdigung:

„Psiram ist eine der Skeptikerbewegung nahestehende Website, die sich selbst als 'Verbraucherschutzseite' und als 'Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme' beschreibt und sich gegen Pseudowissenschaft, Esoterik und Verschwörungstheorien wendet. Die Betreiber sowie die Autoren der Website sind anonym. Das Akronym Psiram wird aus Pseudowissenschaft, Irrationale Überzeugungssysteme, Alternative Medizin hergeleitet. Thematisch werden die vier Kernbereiche Glaubenssysteme, Beutelschneidereien, Pseudowissenschaften und pseudowissenschaftliche Heilmethoden kritisch betrachtet. Die Website existiert seit 2007.“ (1)

Das Akronym Psiram ergibt sich damit aus den Anfangsbuchstaben der Themenschwerpunkte. Neu erfunden hat sich Psiram aus der Plattform EsoWatch (Esoteriker-Watch):

Aus diesen Informationen können wir recht einfach schließen: Die Psiram-Aktivisten beobachten also Esoteriker. Woran wir erkennen: Wir sind über unsere (unterbewusste) Konditionierung sehr leicht beeinflussbar. Denn der Satz:

„Die Psiram-Aktivisten beobachten also Esoteriker“,

hat zwei Fallen parat, in die wir in 99 Prozent aller Fälle auch hinein tappen; aufgrund unreflektierten Herangehens infolge einer Konditionierung. Konditionierung ist eine große Hilfe in unserem Alltag, doch es kommt auf das Maß an. Ein verändertes Verhältnis von Unreflektiertheit zu Gunsten der Reflektiertheit – bezogen auf unser gesellschaftliches Handeln – würde unseren Gesellschaften gut tun. Was nun ist so bemerkenswert an dem obigen Satz über Psiram?

Es ist die verinnerlichte, uns vorgegebene, aber so nicht erkannte und nicht mehr hinterfragte Annahme. Wir gehen viel zu oft von „servierten“ Feststellungen aus, die wir uns zuvor nicht selbst erarbeiteten; das ist die erste Komponente. Wir nehmen die Behauptung einfach hin. Es ist eben so. Die auf den ersten Blick nicht wahrnehmbare Botschaft lautet nämlich:

Die Psiram-Aktivisten beobachten Leute, die wir für Esoteriker halten SOLLEN.

Die willkürliche und von uns übernommene Annahme, dass jene Menschen, die uns von den Psiram-Leuten als Esoteriker vorgesetzten wurden, auch tatsächlich solche sind, ist die Grundlage der folgenden Kausalkette. In der haben wir (auf der unterbewussten Ebene) in einem kontinuierlichen Prozess nämlich auch gelernt, dass Aktivisten GUTE – und Esoteriker SCHLECHTE Menschen sind. Die Konnotation ist die zweite Komponente, denn über die können wir nun leidenschaftlich (also ganz und gar nicht rational) Partei ergreifen – und in den Kampf gehen.

Wenn zwei das Gleiche tun

Über Jahre hat man Menschen, die anders denken, handeln, Geld verdienen, betrügen, belügen und tricksen, unentwegt (auch) mit Esoterikern in Verbindung gebracht. Alles ist ein und derselbe Sumpf aus dem die schmutzige Brühe wahlweise über die zu Stigmatisierenden ausgeschüttet wird. Dafür sind sie da, die Wortschöpfungen denen konnotierte Bedeutung durch die Meinungsführer eingebrannt wird: Verschwörungstheoretiker, Rechtspopulisten, Antisemiten, Klimaskeptiker, Putin-Versteher, Truthern ... - und die zusammengebracht mit Esoterikern, idealerweise Rechtsesoterikern.

Damit hat man systematisch einer Gruppe von Menschen die moralische Integrität entzogen. Dass es innerhalb der Regeln unseres marktradikalen kapitalistischen Systems gang und gäbe ist, rücksichtslos und auf Kosten anderer am (vermeintlich) sozialen Aufstieg zu wirken, wird aus dem Blickfeld geschoben. Doch die Brutalität, die mit der ungehemmten Entfaltung dieses Denkens und Handelns Einzug gehalten hat, ist ja geradezu ein Markenzeichen unserer neoliberalen Epoche.

Was Sie hier erkennen, ist: Es gibt die guten, tüchtigen Unternehmer und die bösen Gauner. „Gauner“, also zum Beispiel „Esoteriker“ (wie wir ja alle brav gelernt haben), sind dabei auf der einen und „tüchtige Unternehmer“ auf der anderen Seite zu finden. So dienen sie als Vehikel für gut und böse (Freund und Feind) – und sind im Wandel der Zeit sogar austauschbar. Auf jeden Fall wurde der Begriff Esoteriker in unseren Köpfen mit etwas Negativem verknüpft. Diese Verknüpfung ist sehr stark und wird durch ständige Weiterführung des Prozesses auf uns aufrecht erhalten. Das, die Entlarvung von Esoterikern und Scharlatanen war ja auch Psirams primäre Aufgabe, als es noch unter EsoWatch firmierte.

Der dabei kaum beachtete hässliche Trick ist die Verknüpfung einer sehr wohl notwendigen Eigenschaft kollektiven Zusammenlebens: des bloßen anders Denkens (!) einerseits mit einer Fülle moralisch verurteilter Kategorien andererseits (so zum Beispiel Lügen, Betrügen, …).

Es geht letztlich gar nicht um den konkreten Inhalt des anders Denkens, sondern darum, dass es ÜBERHAUPT anders ist; das es schlicht von der Einheitsmeinung abweicht! Das schließt die vertretene Meinung gleichermaßen ein, wie den Prozess über den man zu dieser Meinung gelangte. Das Einzigartige wird so als fremd und Angst machend verstanden. Und damit können die entsprechenden Reaktionen der Menschen beliebig getriggert werden.

Warum wird so etwas getan?

Es geht um Feindbilder, denn sie sind für Machterhalt unverzichtbar. Greifen können sie allerdings nur, wenn sie über einprägsame Namen (Marken) angewandt werden können. Damit sind wir in der Lage, wenn man es von unserem Unterbewusstsein abfordert, die Zuordnung von Menschen zu dieser Marke vorzunehmen und sie als Feinde zu betrachten. So sind wir infolge einer andauernden, sanften Manipulation auch geneigt, zum Beispiel Esoteriker als Feindbild zu akzeptieren.

Wozu nun jedoch das Gewese um eine Plattform, deren Wiki-Portal in einem halben Jahrzehnt insgesamt ein paar hunderttausend Zugriffe zu registrieren hatte? Mich interessiert, warum Wikipedia-Administratoren Psiram für relevant halten.

Willkommen in der Psiram-Arena

Psiram trifft Sie an einer sehr leicht angreifbaren Stelle, Ihrem Ego. Der Name selbst bietet Ihnen schon Feindbilder an, die das Ego, aus der ihm leicht zufallenden Überhebung dankbar annimmt. Das Akronym Psiram (siehe oben) ist die Einladung an Sie, sich in dessen Denunziations- und Verleumdungsreich zu begeben. Ob wir positive oder negative Emotionen gegenüber dieser Plattform hegen, ist unerheblich. Wichtig ist, dass wir uns auf eine unversöhnliche, zum Kampf bereite Position einlassen, um dann in den Psiram-Gefilden die gewünschte Rolle spielen zu können.

Psiram ist wie eine Hahnenkampf-Arena. Dort werden Schaukämpfe veranstaltet. Die realen Probleme, die dringend zu lösenden Konflikte unserer Gesellschaft werden ersetzt durch gezielt oder ungezielt geweckte Emotionen. Beides jedoch interagiert miteinander. Entscheidend ist, dass Sie in die Psiram-Arena eintreten und sich von ihrer Atmosphäre gefangen nehmen lassen.

Genau dafür wurden Psiram und seinesgleichen geschaffen!

In der Psiram-Arena sind mehrere Rollen für Sie verfügbar und sobald Sie sich auf den Besuch eingelassen haben, werden Sie zwingend eine dieser Rollen übernehmen. Diese Rollen trainieren und konditionieren Sie für auf das Leben „draußen“, außerhalb dieser Arena. Sich dessen immer vollständig bewusst zu sein, verlangt sehr viel Energie und ist daher kaum umsetzbar. Aber dieses, dass Sie in den Kampf gezogen werden, ist durchaus FÜHLBAR. Die Emotionen, die da in Ihnen aufsteigen, sind durchaus vergleichbar mit jenen der Akteure, welchen in der (tatsächlichen) Hahnenkampf-Arena der Kamm schwillt. Wir sollten lernen, auf unsere Gefühle zu achten, was uns in die Lage versetzt, gar nicht in erst in solche Situationen hineinzugeraten.

Wenden wir uns den emotionalen Rollen zu, die ein Portal wie Psiram für seine Konsumenten bereithält; Konsumenten? Ja genau, nur bei Konsumenten funktioniert das Folgende.

Rolle Nummer eins ist die Bestätigungsrolle. Psiram unterstützt die verinnerlichte Ideologie und stärkt sie. In dieser Rolle überprüfen wir unterbewusst, ob wir richtig im Sinne der übernommenen Ideologie handeln. Ohne dass wir es ahnen, akzeptieren wir die Inhalte als alternativlose und nicht mehr zu diskutierende Handlungsanweisungen. Glaube ersetzt Erkenntnis durch Wissensaneignung und die kritische Auseinandersetzung mit diesem angeeigneten Wissen.

Kämpfer in dieser Rolle des tief Gläubigen werden zu Missionaren, die eifernd den verinnerlichten Glauben ihren Mitmenschen überzustülpen suchen und Abtrünnige unbarmherzig und kompromisslos bekämpfen. Nicht-Kämpfer erfahren über diese Rolle Sicherheit und sind im Fall der Fälle trotzdem geeignet, als „nützliche Idioten“ her zuhalten.

Rolle Nummer zwei ist ebenso wichtig; möglicherweise sogar wichtiger als die der Erstgenannten! Es ist die Gegnerrolle. Psiram gibt vor, sich für Opfer (die in der Bestätigungsrolle) stark zu machen und deren Gegner zu bekämpfen. Die Gegner werden, so sie diese Rolle für sich wahrnehmen, in den Kampf gezogen und sehen sich ihrerseits als Opfer. In der destruktiven Gegnerrolle sind sie – und genauso ist es auch beabsichtigt – neutralisiert. Sich aufreibend verschwenden sie ihre Energien, statt ihre Ideale zu verfolgen, die sie selbst glücklich machen könnten.

Psiram und seinesgleichen funktioniert wie ein Honigtopf. Seine Trigger zielen auf die Gesellschaft insgesamt und zwingen sie in ein Spiel, in dem die Ego’s der Akteure den Ton angeben. Das stärkste Ego wird - in einer Welt von Verlierern - den Sieg davon tragen.

Die wahren Profiteure des Spiels sitzen nicht einmal auf den Rängen der Arena, weil die Zuschauer dort nämlich ebenso in das Spiel involviert sind. Denn warum sitzen sie dort?

Sie nehmen Partei. Und lernen weiter, die Denk- und Verhaltensmuster von den Akteuren in der Arena gut zu adaptieren. Das gilt für alle Spiele, in denen konkurriert wird. An dieser Art von Spiel nehmen wir als Zuschauer übrigens ständig teil und verinnerlichen dessen emotionale Komponenten unterbewusst für unser tägliches Leben. Achten Sie doch einmal selbst auf Ihre emotionalen Befindlichkeiten beim Zuschauen. Wie rational sind Ihre Wertungen; zum Beispiel beim Anschauen eines Fußballspiels? Sie ergreifen Partei. Das Foul Ihres (!) Gegners ist brutal, ja hinterhältig und Sie sind aufgebracht. Das Foul Ihres (!) Spielers dagegen war gar nicht so schlimm und Ihr (!) Gegner simuliert nur, was von Ihnen selbstredend - ob der Niedertracht - moralisch verurteilt wird?

Wenn Ihnen jetzt Parallelen zu Geschehnissen in Politik und Medien in den Sinn kommen, ist das nur folgerichtig. Denn genauso wird Politik heutzutage betrieben und begründet.

Ich möchte Ihnen keinesfalls die Freude am Konsum eines (exemplarisch genannten) Fußballspieles nehmen. Aber sich dabei mal selbst von außen zu betrachten, ist sehr lehrreich, um zu verstehen, wie auch Psiram funktioniert! Es geht nicht um die inhaltlichen Details bei dieser Plattform, sondern um die verwendeten Prinzipien und Strategien auf einer viel tiefer sitzenden und nicht bewusst wahrgenommenen psychologischen Ebene.

Machen wir uns nichts vor. Das Prinzip von Psiram ist ein Universelles und es wird überall dort betrieben, wo eine Freund-Feind-Kennung existiert. Die Anwendung ist auch nicht abhängig von einer Ideologie, sondern nur davon, dass es überhaupt eine solche gibt! Solange Menschen sich über Ideologien identifizieren, ist auch ihr Ego empfänglich. Die eigenen Ziele werden niemals infrage gestellt, hängt doch an ihnen die gesamte Persönlichkeit. Infrage gestellt werden umso mehr die Anderen. Das Böse ist immer subjektiv, das Gute ebenso und wo JEDER Mensch sich dabei einordnet, können Sie sicher erahnen.

Paten von Psiram: die GWUP und Wikipedia

Doch die Frage steht im Raum. Ist der Honigtopf Psiram einfach aus sich selbst heraus entstanden, weil engagierte Aktivisten durch traumatische Selbsterkenntnis feststellten, dass die einzige Wahrheit gegenüber den unendlich vielen Unwahrheiten verteidigt werden müsse? Glauben Sie, dass allein ethisch-moralische Überzeugungen so etwas möglich machen? Für mich ist das nicht stimmig und das aus mehreren Gründen.

Die Geschichte zeigt: Ethisch-moralische Überzeugungen sind ein hervorragendes Feigenblatt, eine Fassade, um die darunter liegenden Motive zu verbergen und gleichzeitig transportieren zu können. Die dazu benutzten Institutionen können genau dafür geschaffen worden sein. Sie können aber auch von Anderen für diesen Zweck als überaus geeignet angesehen und daher von diesen gekapert worden sein.

Den Wikipedia-Eintrag zu Psiram finde ich insbesondere deshalb relevant, weil Wikipedia selbst Ansprüche an Relevanz formuliert. Wie auch ich (zwar nicht gewollt, aber in diesem Fall unvermeidbar), so macht Wikipedia Werbung für Psiram. Es verweist dabei auf eine Verbindung zur sogenannten Skeptikerbewegung. Die wohl größte Institution dieser Bewegung in Deutschland, die Gesellschaft für wissenschaftliche Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) kümmert sich medial um Psiram und besetzt dessen Themen. (2,3)

Was ist doch gleich ein Skeptiker?

„Ein Skeptiker [ist] ein Mensch, der zweifeln kann. Ein Skeptiker ist sich keiner Sache zu 100% sicher. Ein Skeptiker hält eine Behauptung nicht für wahr, wenn es keine guten Gründe, Argumente und Belege für die Wahrheit einer Behauptung gibt. Ein Skeptiker diskutiert gerne, denkt gerne nach, hinterfragt Dinge und überprüft Behauptungen mittels Rationalität, also seiner Vernunft und seinem Verstand. Ein Skeptiker hält kritisches Denken und die Überprüfung von Behauptungen für die wichtigste [vielleicht einzige?] Methode, um zwischen wahr und falsch unterscheiden zu können.“ (4)

Sie meinen, Psiram und die GWUP erfüllen mit ihrer Arbeit tatsächlich die Aufgaben von Skeptikern? Die GWUP sagt über sich selbst:

„Wir nennen uns Skeptiker. Das heißt, wir betrachten ungewöhnliche Behauptungen zwar mit Skepsis, lehnen sie aber nicht vorschnell ab, sondern prüfen sie mit wissenschaftlichen Methoden und den Instrumenten des kritischen Denkens.“ (5)

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ein wahrer Skeptiker mit seiner Skepsis bei sich selbst beginnt!

Insider konnten genau das aber in der GWUP (deren Wurzeln in den USA liegen (6) nicht entdecken [6,7):

„Hier war eine Organisation, die vorgab, mittels ,„wissenschaftlicher Methoden ohne Voreingenommenheit“‘ (Satzung §2) zu forschen. Ich hoffte daher, dort am ehesten auf Personen zu stoßen, die sich einerseits wie ich eine gesunde Neugier in Bezug auf die Frage nach Existenz oder Nichtexistenz angeblicher „,Paraphänomene‘“ erhalten hatten, die andererseits aber die Fähigkeit zu kritischer Distanz mitbrachten, wie man sie im Idealfall von jedem seriösen Wissenschaftler erwartet. (…) Zunächst interessierte mich, wie GWUP-Mitglieder zu ihrer Skepsis gelangt waren. Ich erinnere mich gut, wie meine kritische Frage beim GWUP-Geschäftsführer Amardeo Sarma gar nicht gut ankam. Selbstkritisches Hinterfragen schien nicht in seinem Interesse zu liegen.…“ (8)

Nachfolgend nur ein streifender Blick auf die „wissenschaftlichen Methoden“ des GWUP-Verbündeten Psiram:

Eines ist bei der Betrachtung ganz entscheidend: Psiram hat (im Gegensatz zur GWUP) kein Impressum. Das erinnert mich an die Vielzahl von Kampagnen-Plattformen, die teilweise, meist sogar vollständig auf ein Impressum „verzichten“. Psiram begründet es für sich so:

„Liebe Leser, die Aufklärungsarbeit von Psiram hat zwangsläufig zur Folge, dass viele Dinge, Namen und Methoden der Quacksalberei, Täuschung und Scharlatanerie konkret und ungeschönt benannt werden. Das ist Betroffenen nicht immer recht, ganz im Gegenteil. Darum agiert Psiram anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen.“ (9)

Ich werde Psiram wie Wikipedia immer und immer wieder eben das vorwerfen: Sich die Anonymität mit der obigen Begründung weiß zu waschen, um ebenso umgehend wie dreist die eigenen Doppelstandards zu leben. Die Guten benötigen natürlich kein Impressum. Sie haben eine sinnvolle Begründung dafür. Wenn zwei das Gleiche tun … So ist das auch bei Wikipedia mit der Relevanz. Im Kampf um die Meinungsführerschaft wird oft mit dem Argument der glaubwürdigen Quellen gearbeitet. Sie ahnen, dass Wikipedia Psiram als glaubwürdige Quelle einstuft (10), obwohl die nicht einmal eine greifbare Identität besitzen?

Wenn das, was Psiram als Begründung vorgibt, nicht stimmt, wovon ich ausgehe, denn mit dieser Nummer könnte jede Plattform, jeder Blog dieser Welt hausieren gehen. Wenn es also nur vorgeschoben ist, was ist dann der wirkliche Grund? Im größeren Maßstab erkannte ich das bisher nur bei Kampagnen-Plattformen im Ausland wie Avaaz und den vielen NROs (Nichtregierungs-Organisationen), die handfest mit großer Reichweite und befähigt durch Zuwendungen, über deren Quellen wir keine Klarheit haben, Politik betreiben und große Menschengruppen beeinflussen. (a1). Durch die gegebene Akzeptanz in Politik und Massenmedien erreichen diese Organisationen etwas ungemein Wertvolles: Glaubwürdigkeit! Wer kümmert sich um die Glaubwürdigkeit von Psiram, um aus dem kleinen giftgrünen Licht ein Großes werden zu lassen? Es ist die ihrerseits mit hoher Glaubwürdigkeit bei den Menschen angekommene deutsche Wikipedia.

Die doppelten Standards von Psiram

Und Psiram selbst, die vorgeben wissenschaftlich zu arbeiten, ohne Impressum aber eigentlich nicht zitierfähig sind? Passen Sie auf, wie das, was Psiram und Wikipedia sich selbst großzügig erlaubent, anderen als Manko untergeschoben wird:

„In einem NRhZ-Artikel beruft sich Mies auf den nicht zitierbaren, weil anonymen Blog Swiss Propaganda Research, oder die unseriösen Deutsche Wirtschafts Nachrichten. In einem anderen Artikel zitiert sich Mies selbst, aber aufwertend durch Nennung seines eigenen Pseudonyms.“ (11,a2)

Psiram ist zitierbar und Swiss Propaganda Research (SPR; von mir übrigens wärmstens empfohlen) nicht? Erstere OBWOHL sie anonym auftreten und Letztere WEIL sie anonym auftreten? Psiram tritt selbst anonym auf und weist im besagten Artikel trotzdem wieder und wieder darauf hin, dass SPR anonym und dadurch nicht glaubwürdig ist. (12)

Nein, das ist weder wissenschaftlich noch ist es in diesem Sinne skeptisch.

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) sind unseriös. Wer hat das festgelegt und warum sollen wir das einfach hinnehmen? Im Gegensatz zu Psiram haben die immerhin ein Impressum. (13) Sage ich jetzt: „Psiram ist unseriös“, welche Relevanz sieht dann Psiram darin? Das ist also eine Aussage des mit wissenschaftlichem Anspruch antretenden Skeptikerbewegungs-Psiram?

Nein, das hat mit wissenschaftlicher Skepsis reinweg gar nichts zu tun.

Wie wissenschaftlich gearbeitet wird, genau das kann Psiram bei Swiss Propaganda Research lernen – was sie nicht tun werden. Nochmal sehr gern die Verlinkung meinerseits zu SPR, weil ich sie für absolut relevant halte. SPR erkannte den Gleichklang der Töne zwischen Politik und Medien, was Veranlassung war, zu untersuchen, ob dies nicht durch Interessenüberschneidung bedingt ist. Die Untersuchung wurde OHNE den erhobenen moralischen Zeigefinger durchgeführt. Fakten wurden zusammengetragen und in ihnen tatsächlich dichte und weitverzweigte Vernetzungen offenbar. Der Psiram-Angriff aber zielt gar nicht auf die Inhalte, sondern unmittelbar auf die anonymen Autoren (mittelbar natürlich auf SIE), damit Sie vom Studium eben dieser Inhalte abgeschreckt werden.

In einem Artikel, den Ullrich Mies in der Neuen Rheinischen Zeitung (auch der sei durchaus empfohlen) schrieb, klaubt sich Psiram aus einer von 39 angegebenen Quellen die heraus, bei der Mies auf einen anderen zum Thema korrelierenden Artikel aus seiner Feder hinweist und nennt das dann „Aufwertung durch Nennung des eigenen Pseudonyms“? (14).

Besser kann man selektive Wahrnehmung kaum sichtbar machen. Wissenschaft an das Revers zu heften, heißt noch lange nicht, dass man sie auch lebt.

Das waren zwei Sätze im Eingangsteil eines Psiram-Artikels, in der wir weder Skepsis noch Wissenschaftlichkeit finden. Dafür erkennen wir etwas ganz Anderes: Geistige Inquisition, die sich alles – so absurd es auch sein mag – abgreift, um ihre selbsternannten Gegner an den Pranger zu bringen. Das ist ärmlich wie es auch gefährlich ist.

Wie Psiram zu Werke geht, juckt sie, die Wikipedia-Administratoren aber offensichtlich nicht. Dabei sind hellseherische Fähigkeiten (herzlichen Gruß an die Esoteriker) gar nicht vonnöten, um zu erkennen, dass hier Vernetzungen vorliegen. Wer ist warum an der Existenz solcher Plattformen wie Psiram interessiert? Wer finanziert das und schlussfolgernd – wem nützt es?

Vergessen wir nicht die öffentlich-rechtlichen Medien, welche kein Problem haben, der anonym agierenden Gedankenpolizei Psiram regelrecht schulterklopfend eine Bühne zu geben. (15) Was treibt den Bayrischen Rundfunk dazu, die bislang bedeutungslose Denunziations-Plattform im Stile eines werbenden (schriftlichen) Interviews bekannter zu machen?


Mehr fundierte Analyse zum Thema in unserem aktuellen Buch:

Fassadendemokratie und Tiefer Staat


EsoWatch nach Psiram: eine Evolution

Der Prozess zur Eindimensionalität (nur die herrschende Ideologie ist wahr) wird in dieser Gesellschaft immer weiter forciert. So ist auch die „Weiterentwicklung“ von EsoWatch zu verstehen, die den selbst gesteckten Rahmen der „zu entlarvenden Esoteriker“ durchbrachen, um sich weiteren Feinden der Guten (die „gesund“ denken und handeln, weil sie es normativ, also „normal“ tun), zuzuwenden. Für uns als Konsumenten (!) ist es die Erweiterung der schiefen Ebene, die uns stetig in die Paranoia treibt. Menschen die abweichen von dem, was wir sein sollen (!), sind daher als Feinde zu betrachten und sind folgerichtig zu bekämpfen.

Das ist das Interessante bei der Evolution von EsoWatch nach Psiram. Der Rahmen des zu Verteidigenden wurde von der Schulmedizin konsequent auf den gesamten gesellschaftlichen Mainstream ausgeweitet. Nun beschäftigte man sich auch intensiv mit Verschwörungstheorien, Antisemiten, sogenannten Klimaskeptikern und Holocaust-Leugnern. Eben das macht mich stutzig. Hat die Plattform neue Helferlein bekommen, die ihre ideellen und finanziellen Gaben im Nebel der Anonymität an Psiram austeilen?

So gibt es im Mediawiki von Psiram eine Kategorie „Umstrittene Wissenschaftler“. Nicht umstritten ist für mich: Mit Wissenschaft hat so etwas rein gar nichts zu tun – mit Angst, Feindbild-Denken, mehr noch Paranoia dagegen sehr wohl. Die meisten Leser sind aber überhaupt nicht darauf eingestellt, dass sie selbst – die Leser – in Wirklichkeit die Angegriffenen sind, wenn man sie mit solchen emotional aufgeladenen Klassifikationen konfrontiert.

Die Verbindungen der (deutschen) Wikipedia-Administratoren zu Psiram sind durch dutzende Verlinkungen zu einer doch eigentlich gar nicht referenzierbaren Quelle, die Psiram ja darstellt, belegt. (16,17,18,19,20).

Weitere Fragen zur Relevanz

Das ist auf den ersten Blick nun nicht so aufregend. Doch was passiert da? Gesellschaftlich brisante Themen zur Feindbild-Pflege reichert die (deutsche) Wikipedia an, in dem sie mit Quellen spielt, hinter denen Denunziation, teilweise schlichte Hetze betrieben wird. Es geht hier nicht nur um Inhalte, sondern um die Tatsache, dass die deutsche Wikipedia systematisch Psiram als referenzierbare Quelle einstuft und so deren Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit in der Gesellschaft stärkt. Und zwar genau auf den neuralgischen Feldern, wo es um politische und ideologische Meinungsführerschaft geht. Dabei auch nicht den Zirkelschluss GWUP – Psiram scheuend, um deren Propaganda für eine Enzyklopädie artikelreif zu machen. (21)

Noch etwas Interessantes möchte ich Ihnen gern vom Psiram-Wiki zeigen; den Screenshot einer Spezialseite, als Teil der Software Mediawiki, die sowohl Wikipedia als auch Psiram verwenden (b1):

Bild

Die Verweise von Wikipedia auf Psiram sind nicht nur die auf eine Diffamierungs-Plattform, sondern auch auf einen einzigen Redakteur (der wohl auch Administrator ist, siehe deaktiviertes Kästchen im Screenshot). 99,5 Prozent aller Bearbeitungen erfolgen durch einen einzigen Account. 1.295 Aktionen in 30 Tagen sind übrigens äußerst sportlich. Als langjähriger Mediawiki-Admin und Redakteur habe ich das in meinen besten Zeiten nicht hinbekommen – und nebenbei funktioniert so etwas schon gar nicht. Ob hinter dem Pseudonym Abrax möglicherweise Schichtarbeit betrieben wird, ist da nicht der absurdeste Gedanke.

Von Diversität, welche doch auch in die Relevanz von Quellen eingeht, finden Sie da keine Spur. Ein Autor, eine Meinung. Seien Sie sich sicher: Die Wikipedia-Admins wissen das selbstverständlich. Da interessiert mich der Name nicht, das Prinzip zu erkennen ist wichtig.

Ich frage mich, wann endlich die Fake News – Abteilung der ARD-Tagesschau (sich stolz Faktenfinder nennend) oder vielleicht diverse Politiker, die so gern den hässlichen Begriff Hate Speech (statt seiner wohl formulierbaren deutschen Entsprechung) wälzen, drauf kommen, dass Psiram Volksverhetzung betreibt. Nein, ich frage mich das natürlich nicht. Es ist schlüssig, denn die Einen teilen die Feindbilder der Anderen! Psiram ist nichts Besonderes. In der meist gesehenen und gelesenen Nachrichtensendung Deutschlands passiert Ähnliches doch ständig. Schauen Sie sich nur die „Perle“ von Wolfgang Gensing an, die mir zufällig auf dem ARD-Faktenfinder unterkam. (22). Warum soll also Psiram da aus der Rolle fallen?

Psiram spiegelt also auch nur das große, gesellschaftliche Problem des gestörten Umgangs miteinander. Das zeigt sich auch in der vom Feindbild geprägten Auseinandersetzung mit Psiram.

Aber natürlich: Die Psiram-Gestalter betreiben mit großem Eifer Glaubensforschung. Wer vom rechten Glauben abweicht, muss mit Dämonisierung rechnen. Das tut ein Autoren-Team, das nach meiner Recherche aus EINEM Pseudonym und einer unbekannten Anzahl von Menschen aus Fleisch und Blut hinter diesem Pseudonym besteht, vielleicht (?) unbewusst, denn dass sie sich wie religiöse Eiferer gebärden, werden sie sich kaum zugestehen. Die schmerzhafte Selbsterkenntnis ist für die Hüter der wahren Wissenschaften in ihrem ideologischen Säuberungswahn nicht vorgesehen.

Trigger für Psiram: Tiefer Staat

Das Buch „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“ erschien im August 2017 auf dem deutschen Büchermarkt. Prinzipien des Tiefen Staates werden in diesem Buch an diversen Beispielen und aus verschiedenen Perspektiven beschrieben (23). Das Phänomen als solches wurde noch vor wenigen Jahren selbst von den Massenmedien und staatlich finanzierten Plattformen nicht bestritten. (24, 25, 26).] Ebenso wie erkannt wurde, dass dieses Problem auch Eines der europäischen Demokratien ist. (27, 28, 29, a3).] Offensichtlich ist jedoch der Tiefe Staat ein Reizwort für Psiram; warum? Es ist ja auffällig, dass nur wenige Wochen später, der Herausgeber, Ullrich Mies, „seine Würdigung“ durch Psiram erfuhr. (30).

Das ist die erste Verknüpfung des Begriffs Tiefer Staat mit Psiram. Psiram ist genau darauf angesprungen; ist doch eines ihrer „Fachgebiete“ das Thema Verschwörungstheorien. Und für Psiram ist völlig klar: Der Tiefe Staat gehört dort hinein. Aber es gibt noch eine Assoziation. Ein Tiefer Staat arbeitet unterhalb der Oberfläche des Sichtbaren. Die vorgegebenen Motive an der Oberfläche verbergen die tatsächlichen Motive darunter. Und genauso agiert auch Psiram. Ein innerer, abgeschlossener Zirkel betreibt eine Schnittstelle nach draußen und unterhält – für die Allgemeinheit nicht sichtbar – Verbindungen zu anderen gesellschaftlichen Gruppen.

Psiram arbeitet wie ein Nachrichtendienst. Es werden Nachrichten verbreitet, nach denen wir uns richten sollen, über deren Urheber und wahre Intentionen wir aber nicht wirklich etwas wissen. Das Publikum von Psiram wird in seinen ablehnenden Einstellungen zu politisch nicht konformen Menschen ständig feinjustiert. Wissenschaftlich sind dabei allenfalls die angewendeten psychologischen Methoden.

Nachrichtendienste sind ein wichtiges Element des Tiefen Staates, sie „dürfen“ außerhalb der demokratischen Regeln, die ansonsten von der Demokratie-Fassade als unverzichtbares, kostbares Gut verkündet werden, agieren. Und sie erhalten entsprechenden Schutz, sie werden von der Fassade gedeckt. (31). Wie ein Nachrichten- beziehungsweise Geheimdienst schützt Psiram seine Mitarbeiter (und wird gleichzeitig durch ein Netzwerk geschützt), indem es ihnen Anonymität sichert, während diese als Gedankenpolizei tätig sind. Wie bei einem Nachrichtendienst wird es begründet mit dem Schutzbedarf der Guten. Doch dabei erfüllt Psiram in keiner Weise den Anspruch, wissenschaftlich zu arbeiten.

Daher sollte man – so meine Sicht – auch den Tiefen Staat weniger als konkrete Institution betrachten. Vielmehr verbirgt sich darunter ein Prinzip. Akteure, die sich im Geheimen für einen gemeinsamen Zweck verbinden und nach außen wirksam werden, um ihre verborgenen Ziele gewaltsam (hier auf geistiger Ebene) zu verwirklichen, handeln wie?

Na, wie Verschwörer!

Nein, das ist keine Verschwörungst-Theorie (nicht einmal im falschen Sinne des Wortes), denn das sagt nun einmal Semantik und Hermeneutik des Begriffs Verschwörer aus. Herzlichen Glückwunsch an Psiram, deren Mitarbeiter präsentieren uns also tatsächlich den eigenen Wahn. Dass Psiram ebenso wie die GWUP nicht wirklich wissen, was eine Verschwörung respektive Verschwörungstheorie (zu denen sie wie wild forschen) überhaupt bedeutet, haben sie auf ihren Plattformen wie auch auf den bereitwillig angebotenen Sendeplätzen der öffentlich-rechtlichen Medien ausdrucksstark unter Beweis gestellt. (32, 33, 34).

Psiram als Projektion für uns

Nun jedoch frage ich: Tun wir uns wirklich einen Gefallen, die Menschen hinter Psiram nach dem Motto „so du mir, so ich dir“ in die unsrige Feindbildliste aufzunehmen? Das lässt sich keinesfalls mit kritischer Auseinandersetzung gleich setzen. Und weitergehend die gesamte Gesellschaft betreffend: Wie viele Feinde wollen wir uns denn noch leisten? Ausgrenzung findet nämlich in verschiedenen Richtungen statt. Eine kritische Untersuchung des Objekts bietet auch immer die Möglichkeit der Prüfung des (eigenen) Subjekts. Wenden wir vielleicht (selbstredend auch unbewusst) die gleichen Mechanismen an wie die Kritisierten? Hier sehe ich eine große Herausforderung an uns alle – im eigenen Feindbild-Denken; in der Scheu vor dem kleinen Frieden.

Ungeachtet dessen lässt sich – so meine ich – eines sagen: Psiram verdient keine Glaubwürdigkeit und Teilbereiche der Wikipedia verspielen das wertvolle Gut gerade. Sie arbeiten statt mit wissenschaftlichen Methoden gekonnt auf der emotionalen, der psychologischen Ebene, um Menschen bewusst in ihrem Sinne zu manipulieren. Darüber die Menschen sachlich aufzuklären, ohne über das Stöckchen der Feindbild-Erkennung zu springen, sei hiermit angeregt.

Bleiben Sie in diesem Sinne schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen:

(a1) Wenn auch in Deutschland das „Phänomen“ des fehlenden Impressums für eingetragene Organisationen nicht so präsent ist, heißt das noch lange nicht, dass der deutsche Staat, Unternehmen oder anerkannte Organisationen keine Rolle im Rahmen der Intransparenz internationaler Organisationen spielen. Auf die aktuellen Geschehnisse zu Syrien bezogen, fallen da Organisationen wie die White Helmets und Syria Campaign ins Auge.
(a2) Das Zitat unter (6) über Ullrich Mies, in dem Psiram seine gelebten Doppelstandards entlarvt, war nicht das Ergebnis einer langwierigen Suche, sondern ich stieß darauf, weil ich Ullrich Mies kenne und dieser Artikel offenbar im Kontext zu dessen veröffentlichtem Buch „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“ erst im Oktober 2017 vom engagierten Psiram-Autor Abrax veröffentlicht wurde.
(a3) Ältere Publikationen der Massenmedien zeigen sehr deutlich, dass gerade in Bezug auf die Betrachtungen zum Tiefen Staat, und ganz besonders zur Person des Wissenschaftlers Daniele Ganser, im Gegensatz zu heute eine durchaus unvoreingenommene Sicht vertreten wurde.
(1) 27.10.2017; 19:55 Uhr; https://de.wikipedia.org/wiki/Psiram
(2) https://blog.gwup.net/2012/12/05/psiram-ist-wieder-online/
(3)(5) 31.10.2017; https://blog.gwup.net/gwup/
(4) Begriff des „Skeptikers“; http://www.nachdenken-bitte.de/skeptizismus/skeptiker-aus-liebe-zu-den-menschen/
(6) 3.11.2017, 9:59 Uhr; https://de.wikipedia.org/wiki/Skeptikerbewegung
(7) http://www.skeptizismus.de/syndrom.html
(8) http://www.skeptizismus.de/henke.html; http://www.skeptizismus.de/ueberblick.html
(9) 28.10.2017, 17:29 Uhr; https://www.psiram.com/de/index.php/Psiram:Impressum
(10) 31.10.2017, 20:49 Uhr; https://de.wikipedia.org/wiki/Chemtrail#Weblinks
(11) 31.10.2017; https://www.psiram.com/de/index.php/Ullrich_Mies
(12) 31.10.2017, 11:58 Uhr; https://www.psiram.com/de/index.php/Swiss_Propaganda_Research
(13) 2.11.2017; https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/impressum/
(14) 5.10.2016; http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23183
(15) 14.2.2014; https://www.br.de/puls/themen/popkultur/psiram-interview-100.html
(16) 2.11.2017, 20:49; https://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Klein#Einzelnachweise
(17) 2.11.2017, 20:54; https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie_(Parawissenschaft)#Weblinks
(18) 2.11.2017, 20:55; https://de.wikipedia.org/wiki/Psycho-Physiognomik#Weblinks
(19) 2.11.2017, 21:06; https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Harner#Einzelnachweise
(20) 2.11.2017, 21:07; https://de.wikipedia.org/wiki/Chemtrail#Weblinks
(21) 2.11.2017; 20:59; https://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Brett#Einzelnachweise
(22) 2.11.2017, 14:55 Uhr; http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/anzeigen-uswahlkampf-101.html
(23) http://mediashop.at/buecher/fassadendemokratie-und-tiefer-staat-2/
(24) 11.9.2009; http://www.bpb.de/apuz/31726/der-demokratische-reformprozess-in-der-tuerkei?p=all
(25) 3.11.2017, 11:50 Uhr; https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefer_Staat
(26) 21.2.2011; http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html
(27) 15.12.2004; https://www.nzz.ch/articlea0er3-1.348425
(28) Hatten die einen Tipp, dass ein Attentat am Abend geplant war?; Marcus Klöckner; 25.3.2014; http://www.heise.de/tp/artikel/41/41329/1.html
(29) 11.4.2005; Die dunkle Seite des Westens; http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39997525.html
(30) 2.11.2017, 22:12 Uhr; https://www.psiram.com/de/index.php?title=Ullrich_Mies&action=history
(31) 25.4.2014; Micha Brumlik; http://www.taz.de/!5043571/
(32) 18.7.2016; https://propagandaschau.wordpress.com/2016/07/18/leider-keine-verschwoerungstheorie-ranga-yogeshwar-ist-nicht-zu-trauen/
(33) 3.11.2017, 10:15 Uhr; https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Bartoschek#TV-Auftritte
(34) 3.11.2017, 10:18 Uhr; https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_zur_wissenschaftlichen_Untersuchung_von_Parawissenschaften#Prominente_Mitglieder_(Auswahl)
(b1) Screenshot; 2.11.2017, 22:19 Uhr; Liste aktiver Benutzer der Psiram-Wikipedia; https://www.psiram.com/de/index.php/Spezial:Aktive_Benutzer

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