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Schweigende Lämmer, getroffene Hunde

Schweigende Lämmer, getroffene Hunde

Politisch unbequeme Bestseller werden von den Leitmedien ignoriert oder diffamiert.

„Warum schweigen die Lämmer?“ fragt Professor Rainer Mausfeld im Titel seines aktuellen Buches provokant und schaffte es damit auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste. Mausfeld trifft einen Nerv – seine Analyse zur verdeckten Rolle von Machteliten in unserer Gesellschaft macht verständlich, was viele Bürger zwar fühlen, aber bislang nur schwer in Worte fassen konnten: Warum die behauptete Demokratie an vielen Stellen nur schöner Schein ist. Seit seinem Erscheinen vor zwei Monaten hält sich das Buch durchgängig in den Top 30 der Sachbuchbestseller, der Verlag druckt bereits die vierte Auflage – und das ganz ohne große Werbung und Pressepräsenz.

Wie reagieren die Leitmedien auf diesen, für ein anspruchsvolles Sachbuch zu politischer Theorie einigermaßen erstaunlichen Erfolg? Nehmen sie den Ball auf, führen sie die Debatte weiter, wird Mausfeld zu Anne Will und Frank Plasberg eingeladen? Mitnichten. Ist die Frage naiv? Wahrscheinlich. Der Mainstream tut bislang jedenfalls vor allem zweierlei: Schweigen und, wo das nicht reicht, diffamieren.

Nachdem der Deutschlandfunk das Werk in der Woche des Erscheinens als „klagende Behauptung“ und „Empörungsbuch“ abgekanzelt hatte, passierte in den großen deutschen Medien wochenlang erst einmal gar nichts. Landauf, landab tat man in den Feuilletons und politischen Redaktionen der Republik ganz einfach so, als sei der brisante Bestseller des Kieler Psychologieprofessors nie erschienen.

Es dauerte einen ganzen Monat – und eine lobende Rezension in der Schweizer (!) Neuen Züricher Zeitung –, bis die Süddeutsche Zeitung sich bemüßigt sah, warnend einzugreifen. Wenn ein radikales, unbequemes Buch sich trotz Totschweigens weiter erfolgreich verkauft – und dann auch noch im Ausland gelobt wird –, muss, so scheint es, die Strategie geändert werden. Man schaltete auf Angriff und wechselte dazu in geübter Manier in den Diffamierungsmodus. Rainer Mausfeld, so meinte die Süddeutsche nun zu erkennen, sei „abgedriftet in krude Bescheidwisserei“ – eine Art Feuilleton-Deutsch für: „Wir können die vom Autor vorgebrachten Fakten leider nicht widerlegen.“

Mausfelds Ansichten seien „schnell geschrieben und schnell beklatscht, deshalb aber noch lange nicht wahr“. Der Leser, der an dieser Stelle gespannt auf die Argumentation des Rezensenten wartet, wird stattdessen mit einer vagen Bekundung abgespeist: Mausfelds Gedanken würden, so wörtlich, „der Komplexität im Ringen um Fortschritte in der Weltgemeinschaft nicht gerecht“. Das klingt hilflos verschwurbelt und ließe sich vielleicht übersetzen mit: „Ich weiß zwar auch, dass das herrschende System gerade nicht gut aussieht, aber seine Vertreter geben sich immerhin große Mühe.“

Lassen sich Faschismus und Neoliberalismus vergleichen?

Doch die Sache ist zu ernst, um witzig zu sein. Das weiß auch der Rezensent der Süddeutschen, Tanjev Schultz, mit seinen 44 Jahren immerhin Professor für Journalismus an der Uni Mainz, und so gipfelt sein Verriss denn auch in heilig-grantigem Zorn: Mausfelds Werk sei letztlich nichts anderes als „ein Buch für den linken Wutbürger“. Und weiter, mit schwungvoller Empörung:

„In offenbar zustimmender Absicht bringt das Buch ein Zitat, demzufolge die neoliberale Wirtschaftsordnung in einem Jahr locker so viele Menschen umbringe wie der deutsche Faschismus in sechs Jahren. Wer so halbseiden – man könnte auch sagen: infam – argumentiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihm nur ein paar eingefleischte Schafe folgen.“

Wumms, das hat gesessen! Professor Mausfeld ist nicht nur „krude abgedriftet“, sondern argumentiert auch noch „halbseiden“ und „infam“ – ein frecher Scharlatan also, der besser daran täte, seinen Mund zu halten. Doch hat die Süddeutsche an dieser Stelle das Blatt vielleicht überreizt. Denn das vermeintlich infame, den Faschismus relativierende Zitat, stammt, der Rezensent verschweigt es wohl nicht ohne Grund, von Jean Ziegler, einem ausgewiesenen Fachmann für den Hunger in der Welt und dessen Verursacher. In Mausfelds Buch heißt es dazu auf Seite 39:

„Jean Ziegler, der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, bemerkte 2012 in der Zeitung junge Welt: 'Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in gut einem Jahr.'“

Sucht man die Originalquelle für diese Aussage, dann findet man folgende Passage aus einem Interview der Jungen Welt mit Ziegler:

Junge Welt: „Gibt es eine Schätzung, wie viele Menschen durch die Wirtschaftspolitik der entwickelten kapitalistischen Staaten ums Leben gekommen sind?“

Ziegler:

„Laut ECOSOC-Statistik sind vergangenes Jahr 52 Millionen Menschen Epidemien, verseuchtem Wasser, Hunger und Mangelkrankheiten zum Opfer gefallen. Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in wenig mehr als einem Jahr. […] Immer mehr Menschen wird es klar, dass diese kannibalische Weltordnung von Menschen gemacht wurde und auch von ihnen gestürzt werden kann.“

ECOSOC ist das Kürzel für den Wirtschafts- und Sozialrat der UNO. Ziegler stützt sich also auf amtliche Zahlen. Das Interview gab er aus Anlass seines 2012 erschienenen Buches „Wir lassen sie verhungern – Die Massenvernichtung in der Dritten Welt“, zu dem niemand anderes als die Süddeutsche Zeitung (!) damals geschrieben hatte, es sei „hervorragend recherchiert“, denn, so das Blatt: „Ziegler weiß deshalb so genau, wovon er spricht und schreibt, weil er acht Jahre lang UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung war.“

Auf Nachfrage, und konfrontiert mit diesen Tatsachen, wollte Tanjev Schultz zunächst gar nicht antworten. Als ich ihn fragte, ob er diese Art der Diskussionskultur auch seinen Studenten an der Hochschule empfehlen würde, kam schließlich doch noch eine Replik. Schultz verteidigt darin seine Kritik:

„Ich sage, es sei halbseiden argumentiert und ja, auch infam, mal so eben den Holocaust zu relativieren, indem man die Opfer neoliberaler Politik entgegenhält. Herr Mausfeld deutet zwar an, dass es in einem Fall eher diffuse Ursachenzuschreibungen gebe, im anderen demnach offenbar weniger diffuse – aber es hindert ihn eben nicht, Zieglers Ausspruch offenbar zustimmend zu verwenden. Das halte ich für argumentativ halbseiden. Denn auch bei aller berechtigten Kritik am Neoliberalismus sind es ganz andere Mechanismen, die hier zu Opfern führen. Und die Kausalitäten und Intentionalitäten sind im Falle des Neoliberalismus und seinen Folgen auch noch empirisch umstritten und nicht so eindeutig, wie dies nahe gelegt wird von Ziegler und Mausfeld.“

Der Autor der Süddeutschen hat hier ganz beiläufig schon die nächste böswillige und falsche Unterstellung platziert: Ziegler und Mausfeld würden „den Holocaust relativieren“. Ziegler spricht dabei gar nicht isoliert vom Holocaust, sondern von den Opfern des deutschen Faschismus insgesamt, daher die hohe Zahl von circa 50 Millionen. Der Holocaust, als Teil davon, hatte 6 Millionen Opfer. Der größte Teil der vom deutschen Faschismus Ermordeten waren Russen beziehungsweise Bürger der damaligen Sowjetunion – insgesamt 27 Millionen.

Das Gegenüberstellen der Todesopfer von Faschismus und Neoliberalismus ist sachlich auch deshalb nicht so pauschal von der Hand zu weisen, wie der Rezensent es unterstellt, da es auffällige strukturelle Gemeinsamkeiten von Faschismus und Neoliberalismus gibt, wie Mausfeld auf Seite 102 seines Buches in einer Tabelle ausführlich darstellt.

Beide – Faschismus wie Neoliberalismus – eint ihre Ablehnung der Prinzipien der Aufklärung, vor allem der Idee der Gleichheit. Beide gründen auf dem Sozialdarwinismus. Beide streben extrem hierarchische Elitenoligarchien an. Und beide beruhen auf Mythen: der Faschismus auf dem Mythos der „reinen Rasse“, der Neoliberalismus auf dem Mythos des „freien Marktes“. Das Individuum hat sich in beiden Systemen vollständig unterzuordnen, das eine Mal unter den „Markt“, das andere Mal unter die „Nation“.

Wem der Vergleich der millionenfach tödlichen Auswirkungen des historischen Faschismus und des gegenwärtigen Neoliberalismus dennoch unbehaglich ist, dem steht es frei, sachlich dagegen zu argumentieren. So könnte man etwa versuchen zu belegen, dass die von Ziegler genannten circa 50 Millionen Menschen, die jedes Jahr an Hunger, mangelnder Hygiene und Mangelerkrankungen sterben, nicht auf das Konto der herrschenden Wirtschaftsordnung gehen, sondern dass dieses Massensterben ganz andere Ursachen hat, die mit Kapitalismus und Neoliberalismus nicht in Verbindung zu bringen sind. Das wäre immerhin eine Gegenposition zu Mausfeld und Ziegler. Doch die Süddeutsche versucht nicht einmal, so zu argumentieren. Sie beschränkt sich aufs reine Empörtsein – eine Empörung, wohlgemerkt, gerade nicht über die realen Zustände, sondern über die scharfe Kritik an diesen. Verkehrte Welt!

Es geht um Ausgrenzung

Dabei, soviel Zynismus ist wohl leider geboten, geht es in solchen Texten ohnehin selten um Argumente oder eine umfassende Information zu einem Buch oder Sachverhalt. Was tatsächlich erreicht – und wohl auch beabsichtigt – wird, ist eine Markierung bestimmter Personen als Auszugrenzende. Die Süddeutsche wird vor allem von den etablierten Medienmachern selbst gelesen. Erscheint dort solch ein empörter Verriss, dann wissen die Kollegen: Es ist keine gute Idee, jemandem wie Mausfeld in Zeitung und Fernsehen ein öffentliches Forum zu geben. Er „gehört nicht mehr dazu“, hat die Grenzen des Akzeptierten überschritten, kann ignoriert oder kritisiert werden, keinesfalls aber mehr wohlwollend behandelt. Die Übermittlung solcher Botschaften ist, so scheint es, eine der wesentlichen verbliebenen Funktionen von Medien wie der Süddeutschen Zeitung. Sie geben der etablierten Medienszene den Takt und die Grenzen vor. Und alle laufen mit.

Mausfeld selbst hat sich in seinem Buch und auch jüngst im Interview zu solchen Methoden ausführlich geäußert:

„Methoden und Funktionsweisen eines Dissensmanagements können wir besser verstehen, wenn wir statt auf Personen auf seine strukturellen Eigenschaften fokussieren. Zu diesen gut untersuchten und seit langem bekannten strukturellen Eigenschaften gehört es, dass in allen Machtstrukturen besonders Journalisten, Intellektuelle und Wissenschaftler, die in gesellschaftsrelevanten Bereichen arbeiten, eine Tendenz aufweisen, sich wie Eisenspäne in den Kraftfeldern der Macht auszurichten. Folglich finden sich in allen Machtstrukturen gerade unter Personen, die über besondere Möglichkeiten verfügen, sich in eine öffentliche Debatte einzubringen, bereitwillige Vertreter, die gleichsam als Bannwarte der Macht agieren und in vorauseilendem Opportunismus alles, was sie für einen unzulässigen Dissens halten, mit Diffamierungsbegriffen belegen.

Da sie auf diese Weise den in Politik und Medien Mächtigen bezeugen, dass sie die herrschende Ideologie tief internalisiert haben, werden sie dafür vor allem im journalistischen und akademischen Bereich oft mit entsprechenden Karrierechancen belohnt. […] Wer nun dennoch meint, eine ernsthafte Auseinandersetzung durch ein paar hingeworfene Schmähwörter ersetzen zu können, wird mit einer solchen intellektuellen Selbstauskunft leben müssen.“

Wer mit einer solchen Selbstauskunft ganz besonders leben muss – und das offenbar auch gut kann –, ist der 41-jährige Tübinger Amerikanist Professor Michael Butter, der seine gesamte Karriere darauf aufgebaut hat, den Leitmedien als Stichwortgeber dafür zu dienen, wer oder was als unseriös und „Verschwörungstheorie“ einzuordnen ist.

Laut Professor Butter weist Mausfelds Systemkritik „stark populistische und mitunter auch verschwörungstheoretische Züge“ auf. Diese ohne jeden Beleg vorgetragene Behauptung wurde umgehend in Mausfelds Wikipedia-Artikel eingearbeitet. Auf meine Nachfrage an Butter, ob er seine Einschätzung vielleicht präzisieren und mir mitteilen könne, auf welche Passagen von Mausfelds Aussagen er sich dabei konkret bezieht, antwortete mir der Professor bedauernd, er sei gerade „unterwegs und weit weg von meinen Unterlagen“. Daher könne er „damit leider nicht dienen“. Spätere Nachfragen und mehrfache Erinnerungen ließ Butter unbeantwortet.

Der Fall Dirk Müller – Rufmord nach Drehbuch

Zu großer Form lief Butter – im Gespann mit der Süddeutschen Zeitung – zuletzt im Fall von Dirk Müller auf, einem anderen Autor, der mit seiner scharfen und sachlich fundierten Systemkritik nicht hinterm Berg hält. Müller, aus zahlreichen Fernsehtalkshows als „Mr. Dax“ bekannt, hat einen derzeit noch erfolgreicheren Bestseller geschrieben. Sein aktuelles Werk „Machtbeben“ steht seit seinem Erscheinen vor drei Monaten ohne Unterbrechung in den Top-10 der Spiegel-Bestsellerliste und ist damit gut sichtbar im Eingangsbereich jeder größeren Buchhandlung in Deutschland präsent.

Auch er trifft offenbar einen Nerv. Müller analysiert „die Macht der Plutokraten“ und spricht davon, dass wir uns längst „auf dem Weg in die Kleptokratie“ befinden, also in eine Gesellschaftsordnung, in der die Diebe und Plünderer das Ruder übernommen haben. In den großen Medien ergeht es ihm mit solchen Aussagen ähnlich wie Mausfeld: Der Mainstream schweigt – oder diffamiert. Im Fall Müller schaltete die Süddeutsche Zeitung sogar den Turbo im Abwehrkampf gegen Dissidenten ein: Eine komplette Seite 3 wurde Ende November dafür eingeräumt, Müller mit unsaubersten Methoden irgendwie in die Ecke des unseriösen Scharlatans oder gar Rechten zu drängen, der mit seinen Analysen bloß reich werden wolle. Und wieder spielte Professor Butter seine bekannte Rolle als Kronzeuge der Anklage, diesmal mit besonderer Hingabe. Originalton Süddeutsche Zeitung:

„Nach der Lektüre einiger Müller-Kapitel musste der Professor allerdings 'schlucken', sagt er, als man mit ihm am Telefon über den Autor und sein jüngstes Buch spricht. Für Butter deutet vieles darauf hin, dass Müller mit seinen Thesen ein einschlägiges Publikum bedienen will, ein Publikum, das nach Verschwörungstheorien giert und das eher im neurechten Spektrum zu Hause ist: nationalistisch, antiamerikanisch, teilweise auch antisemitisch eingestellt. […] Besonders erschrocken ist Butter über ein anderes Beispiel: Wenn es um den Einfluss der Finanzwirtschaft auf politische Entscheidungen geht, spricht Müller nicht allgemein von Investmentbanken. Er lässt Namen wie Rothschild fallen.“

Ei der Daus! Müller hat „Rothschild“ gesagt! Damit ist sein Antisemitismus quasi bewiesen – so die unterschwellige Logik. Keine Rede davon, dass die von Müller erwähnte simple Tatsache, dass der französische Staatspräsident Emmanuel Macron für diese Bank gearbeitet hat und maßgeblich von ihr gefördert wurde, selbst im Medienmainstream unstrittig ist. Gallig kommentierte Müller die Angriffe gegen sich:

„Wie genau hätte ich das Bankhaus Rothschild seiner (Butters) Meinung nach benennen sollen, ohne das Wort 'Rothschild' zu verwenden? Etwa: 'Macron war für das Bankhaus tätig, dessen Name nicht genannt werden darf'!?“

Doch wie schon angeführt: Es geht nicht um Fakten, es geht ums Ausgrenzen. Müller und Mausfeld üben Systemkritik und bieten dabei einen vielschichtigen, faktenreichen Kontext, mit dessen Hilfe ihre Leser das „amtliche“ Weltbild des Mainstreams eigenständig in Frage stellen können. Damit haben sie für viele Leitmedien die Grenze des Zulässigen eindeutig überschritten. Autoren wie Müller oder Mausfeld „müssen“ einfach Scharlatane sein! Es darf keine legitime Deutung der Wirklichkeit geben, die den Etablierten widerspricht. In der Frühzeit der DDR hieß es: „Die Partei, die Partei, die hat immer recht.“ Heute erfüllen die Leitmedien zunehmend selbst die Funktion einer Staatspartei.

Man möchte lachen über dieses absurde Theater, doch es ist bitterer Ernst. Der „liberale“ Mainstream hat seine Liberalität längst verloren. Er belehrt, wo er nichts mehr erklären kann, er verdammt, wo er Konkurrenz wittert, und er verschweigt oder diffamiert, wo er eine offene Debatte nicht mehr fair gewinnen kann. Rainer Mausfeld fasst es so zusammen: „Wir leben in einer Phase der Gegenaufklärung, die es perfiderweise geschafft hat, sich als Aufklärung zu tarnen.“

Nachtrag: In kleinen Nischen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kommt Mausfeld noch zu Wort, so am 2. Dezember in der SWR-Teleakademie und in der Sendung „Fragen an den Autor“ des Saarländischen Rundfunks, wo auch Müller vor kurzem interviewt wurde. Die großen Talkshows von ARD und ZDF hingegen, aber auch Blätter wie Spiegel, Stern, FAZ oder ZEIT ignorieren weiterhin konsequent die Bestseller der „Abweichler“.


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