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Rubikon, mon amour!

Rubikon, mon amour!

Durch gute Bücher durften wir unserer Leserschaft näherkommen — und haben dadurch viel Wertvolles gelernt.

Wir vom Rubikon wollten mehr über Sie und Ihre Beziehung zu unserem Magazin erfahren und nahmen den Valentinstag zum Anlass, tiefer in die „liebevolle“ Kommunikation mit Ihnen zu treten. Wir müssen zugeben — mit dieser Reaktion hätten wir nicht gerechnet!

Hinter der ästhetisch-visuellen Aufmachung des Rubikon haben ihn Ihre Liebesbriefe zutiefst berührt, ihn rot anlaufen, kichernd rumhopsen und vor Freude aufschreien lassen. Wie durch Zauberhand fühlte er sich seiner Leserschaft näher denn je.

Dabei haben Sie ihm mit Ihren „Beziehungsberichten“ nicht bloß geschmeichelt — wie es sich in einer gesunden Beziehung gehört, haben Sie uns geschildert, was Ihnen am Rubikon gefällt und was nicht und was Sie sich auch zukünftig von ihm wünschen. Somit konnten wir nicht nur mehr über SIE erfahren, sondern auch darüber, wie der Rubikon von außen wahrgenommen wird.

Durch Ihre liebevolle Offenheit konnte der Rubikon erneut wertvolle Kräfte tanken, die er braucht, um auch weiterhin in einer oft „informationskriegerischen“ Medienlandschaft ein — kritisches, aber auch hoffnungsvolles — Zeichen setzen zu können. Dafür möchten wir Ihnen danken und die schönsten Zitate mit Ihnen teilen:

„… Der Rubikon ist für mich zu einer Art zweiten Heimat geworden. Die Essays, Übersetzungen, Meinungen und generell die Artikel, die ihr veröffentlicht, haben zwar mein Leben nicht grundsätzlich verändert, da ich vieles von den Dingen über die hier oft mit viel Engagement, Leidenschaft und Hintergrundwissen berichtet wird, selber erkenne. Dennoch gebt ihr mir immer wieder Denkanstöße und erklärt Sachverhalte so, wie es einem Menschen ohne die entsprechenden Hintergrund-Infos von Natur aus nicht möglich wäre sie zu verstehen. So ergibt sich oft ein Bild der Realität, welches meist auch meinen Vorstellungen entspricht. Danke hierfür!“
Rubikon-Leser aus Berlin.

„Du bist mir ein wertvoller Begleiter in meiner persönlichen Entwicklung, der auch für Ordnung im Chaos sorgt. Die Nachrichtenlandschaft tickert im Minutentakt mit der Aufforderung, die Seite neu zu laden. Diese Meldungen sind ebenso flüchtig wie ihr plötzliches Erscheinen. Bei Dir kann ich Beiträge, dank der inhaltlichen Tiefe, mehrmals lesen und die Bedeutung ist nicht einzig an Aktualität gebunden. Der Rubikon ist mir eine aufklärende Verbindung zum Zeitgeschehen. Er bringt Licht in die Gegenwart, die das Transportieren trügerischer Bilder der Akteure sichtbar macht, deren unterschiedliche Interessen sich gegen das Allgemeinwohl richten.

Er demaskiert manipulative Mechanismen und stellt die eigentlichen Intentionen ebenso deutlich in den Vordergrund wie seine Nutznießer. Er sensibilisiert seine Leserschaft darauf, die eigene Meinungen unabhängig und SELBST zu bilden und nicht von irgendwoher zu adoptieren. Er stärkt das Bewusstsein zu mehr Einfluss des Einzelnen und bietet ebenso Lösungen, Widersprüche aufzuheben statt sie untereinander auszuschließen. Für mich ein hilfreicher Aspekt, dem sogenannten Schlagwort ,alternativlos‘ zu entrinnen.“
Rubikon-Leser aus Recklinghausen

„Ich schätze eure Berichte und Darstellungen sehr, besonders aufgrund der Quellenangaben und weiterführenden Links. Ich bin so dankbar für eure Arbeit, dass ich sie so oft es geht in meinem Bekanntenkreis an die Menschen bringe, indem ich Abschnitte eurer Artikel zum Beispiel in meinen WhatsApp-Status setze. Viele Politikverdrossene haben mir schon zurückgemeldet, dass sie sich durch meine Beiträge gebildet fühlen und so oft einen Anlass finden, vermeintliche Sachverhalte zu hinterfragen.“
Rubikon-Leserin aus Weimar

„Ich mag dich. Deine Schnörkellosigkeit und Klarheit im Layout, deine Vielfalt in den Themen und dass du meine Synapsen trainierst. Ich mag deinen kritischen Geist, deine Offenheit und deinen Mut. Ich liebe es, dass die Überschriften mir bereits offenbaren, um was es im Artikel geht. Und dass am Ende eines Artikels keine Flut von Links versucht, mir meine Aufmerksamkeit zu entreißen. Oder irgendwelche Popups mir gebieten, erst meinen Adblocker auszuschalten, oder eine Einblendung verkündet, dass gerade jetzt meine 30 Sekunden kostenlose Lesezeit rum sind.“
Rubikon-Leserin aus Düsseldorf

Und zuletzt: ein wunderbares Gedicht von einem Rubikon-Leser aus Heidesheim:

Geliebte Anpassungsstörung

Trotz „beruflichem Erfolg“ und reichlich Lob vom Chef,
viel Verantwortung und „on top“ cash,
Burnout, Insomnia und „Flatline“ auf beiden Ohren,
Schulmedizin hilflos: „Hörsturz“ — bin ich verloren?

Geistige Umnachtung auf allen Kanälen.
Pflichtbewusstes Befolgen von unmenschlichsten Befehlen.
Überall leere Gesichter ohne Seelen.
Ja, man kann sich 24/7 damit quälen.

Weg von den „kapitalgesteuerten Interessen“,
an denen sich wie besessen „Alle“ messen.
Kann man denn mehr als sich satt fressen?

Raus aus „dem System“ als letzter Rat,
eine Kur, um die ich Arzt und Kasse bat.
Dafür muss man natürlich betteln, auf bürokratischsten Zetteln.
Vom „Gesundheits-System“ erstmal ausgelacht,
nach Gutachten, Ablehnung und Widerspruch dann doch geschafft.

Die Hoffnung auf „Entschleunigung“ als letztes Rezept,
dass man noch einen Rest vom „Guten“ in sich entdeckt.

Was den „Mensch“ im Inneren zusammenhält,
das einem „der Profit“ ganz schnell verprellt.
Es läuft was falsch in unsrer Welt,
wenn Ethik und Moral nur bis zur Haustür hält.

Nein, im Geiste „All das“ gehen lassen!
Ausblenden, das Urteil der blinden Massen!
Sich für das Erkennen nicht mehr hassen!
Immer aufs Herz und den gesunden Verstand verlassen!

Müsst es nicht längst jeder erkennen?
Wieso blind hinterher statt sehend vornewegrennen?
Es scheint die Wahrheit uns längst allen ins Gesicht,
nur aushalten lässt sie sich ohne Trost und Freunde nicht.

Wer das Spiel erkennt, muss immer wieder drüber lachen,
„Der“ dann nicht mehr rennt, „Der“ muss sich auch nie mehr dümmer machen.

Es war schon längst an der Zeit,
dass der Rubikon hier was vereint.
Erst nur Wernicke … „Ist da Jemand? Kann das sein?“
Dann wächst „das Netz“ der „freien Köpfe“ ganz allein.

Eure Artikel kennen keine Wahrheitsschranke.
Dafür sagt Herz und Verstand unendlich Danke.

Ihr seid das Licht, der Kompass und der Mut,
drum zieh ich täglich erneut vor euch den Hut.

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