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Recherchieren heißt aufklären

Recherchieren heißt aufklären

Die Recherche ist eines der mächtigsten Werkzeug der Herrschaftskontrolle — das wir uns nicht entreißen lassen sollten. Exklusivabdruck aus „Recherchieren“.

Dieses Buch ist den Gedanken der Aufklärung verpflichtet. Zu ihrem Kernbestand zählt die Einhegung politischer Macht. Kritik und Kontrolle derselben ist eine journalistische Kernaufgabe. Die Selbststilisierung als „Vierte Gewalt“ macht dies auf Kongressen und in Sonntagsreden immer wieder deutlich — in der Praxis jedoch wird die Presse häufig zum Apologeten der Mächtigen und zum publizistischen Verteidiger des Status quo. Statt Macht- und Gewaltverhältnisse aufzuklären, vernebelt sie oft die Interessen von Machteliten und wird so zum Unterstützer der Gegenaufklärung. Dieses Buch will zeigen, wie Kritik und Kontrolle von Eliten wieder in den Mittelpunkt der Recherche rücken können. Es zeigt einen Werkzeugkasten mit Instrumenten der Aufklärung. Exklusivabdruck aus „Recherchieren: Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung“.

Die Überlegungen, machtpolitische Exzesse zu begrenzen, sind der Versuch, aus den historischen Erfahrungen mit Macht- und Gewaltverhältnissen Konsequenzen zu ziehen und sich auf Prinzipien zu einigen, durch die sich eine Einhegung politischer Macht erreichen lässt.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist die Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen“ (1).

Diese Begriffsbestimmung von Immanuel Kant aus dem Jahre 1784 findet sich in jeder Philosophiegeschichte. Nicht zitiert wird meist, wie der Text weitergeht. Kant setzt seine Hoffnung auf demokratische Öffentlichkeit:

„Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was Freiheit nur heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen.“

Auch wenn sich Kant in der Folge vor dem Gehorsam verneigt, so bleibt der Anspruch der Aufklärung auf öffentlichen Gebrauch der Vernunft und politische Freiheit bis heute gültig. Immer wieder wird das Kernproblem der Einhegung von Macht von den Aufklärern beschrieben. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zeigen dies drei Beispiele; zunächst Montesquieu 1748:

„Freiheit ist das Recht, alles tun zu dürfen, was die Gesetze erlauben (…) — Politische Freiheit findet sich nur, wo der Regierung Schranken gesetzt sind. Aber auch da, wo den Befugnissen der Regierung Grenzen gezogen sind, stellt sich die Freiheit nicht von selbst ein (…) Damit die Gewalt nicht missbraucht wird, müssen Maßnahmen getroffen werden, dass die eine Gewalt die andere im Zaum hält“ (2).

Um den erwähnten Gewaltmissbrauch zu verhindern, hat bereits John Locke ein Widerstandsrecht formuliert. Er geht davon aus, dass eine Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützt:

„Jeder, der in Ausübung seines Amtes über die ihm gesetzlich eingeräumte Macht hinausgeht und von der Gewalt, über die er verfügt, dahingehend Gebrauch macht, den Untertanen etwas aufzuzwingen, was das Gesetz nicht gestattet, hört damit auf, Obrigkeit zu sein; und da er ohne Autorität handelt, darf ihm Widerstand geleistet werden …“ (3).

Die Einleitung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 baut direkt auf Locke auf. Historisch haben jedoch Machteliten nichts unversucht gelassen, die Überlegungen der Aufklärung umzuwandeln in eine Form der instrumentellen Vernunft, die sich wiederum zum Ausbau und zur Absicherung der Macht, zur Rechtfertigung bestehender Macht- und Gewaltverhältnisse und zur Beteuerung ihrer Alternativlosigkeit, nutzen ließ. Die Philosophie der Aufklärung formuliert den Anspruch des Bürgertums an sich selbst; in der Praxis bleibt davon oft wenig übrig.

Der kubanische Romancier Alejo Carpentier hat diesen Umschlag von Aufklärung in die Durchsetzung neuer Gewaltverhältnisse in seiner Erzählung „El Siglo de las Luces“ (wörtlich „Das Jahrhundert der Aufklärung“) in eine Allegorie gekleidet. Der Roman beschreibt, wie in den Jahren ab 1790 die Segnungen der Aufklärung und der Französischen Revolution Guadeloupe und die anderen karibischen Inseln erreichen. Die Schiffe des Emissärs der französischen Revolutionsregierung, Victor Hugues, führen den Erlass zur Abschaffung der Sklaverei und zur Gleichberechtigung der Inselbewohner vor dem Gesetz ohne Ansehen von Rasse und Stand mit sich. Doch Hugues bringt noch mehr:

„Dann durchmaß er mit festem Schritt das Oberdeck, trat auf die Guillotine zu und nahm die geteerte Umhüllung ab, dass das Blutgerüst zum ersten Mal im Licht der Sonne erstrahlte, mit nackter, scharf geschliffener Beilschneide. Im Glanz aller Insignien seiner Autorität, unbeweglich, zur Statue erstarrt, die rechte Hand an die Pfosten der Maschine gestützt, hatte sich Victor Hugues plötzlich in eine Allegorie verwandelt. Zusammen mit der Freiheit hielt die erste Guillotine ihren Einzug in der Neuen Welt“ (4).

Damit gemeint ist die Verwandlung von Aufklärung in ihr Gegenteil: Die Überlegungen zur Einhegung von Macht werden instrumentalisiert im Dienst neuer Herrschaftsverhältnisse. Dabei handelt es sich, so formulieren es Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, um den Umschlag „von Aufklärung in Positivismus, den Mythos dessen, was der Fall ist“ (5). Distanz zum herrschenden Meinungsklima wird deshalb zur Voraussetzung von Erkenntnis:

„Was die eisernen Faschisten heuchlerisch anpreisen und die anpassungsfähigen Experten der Humanität naiv durchsetzen: Die rastlose Selbstzerstörung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten. Wenn die Öffentlichkeit einen Zustand erreicht hat, in dem unentrinnbar der Gedanke zur Ware und die Sprache zu deren Anpreisung wird, so muss der Versuch, solcher Depravation auf die Spur zu kommen, den geltenden sprachlichen und gedanklichen Anforderungen Gefolgschaft versagen, ehe deren welthistorische Konsequenzen ihn vollends vereiteln“ (6).

Da Freiheit in einer Gesellschaft unabdingbar an aufklärendes Denken geknüpft ist, wird sich auch dieses Buch vom Zeitgeist lösen.

Die Frage nach der Einhegung von Macht steht nicht nur im Zentrum der Aufklärung; sie muss auch im Zentrum eines Journalismus stehen, der sich der Aufklärung verpflichtet fühlt. Dieser durchdringt die Ideologien der Machteliten und begreift Ideologiekritik als seine zentrale Aufgabe.

In der Kritik der reinen Vernunft formuliert Kant die Anforderungen an eine Untersuchung, die wissenschaftlichen Standards gerecht wird. Kritik wird dabei zu einem Schlüsselbegriff:

„Was nun die Beobachter einer szientifischen Methode betrifft, so haben sie hier die Wahl, entweder dogmatisch oder skeptisch, in allen Fällen aber doch die Verbindlichkeit, systematisch zu verfahren … Der kritische Weg ist allein noch offen“ (7).

In der neoliberalen Ära, erst recht in ihrem Übergang zum digitalen Kapitalismus, beanspruchen die Überlegungen der Aufklärung kontrafaktische Geltung. In der Folge wird versucht, ein solches systematisches Rechercheverfahren vorzuschlagen. Ziel ist ein kritischer Weg in Distanz zur Macht. Nie waren Kritik und Kontrolle der Eliten so aktuell und wichtig wie in der Coronakrise. Denn der Kampf gegen die Viren, warnt die Menschenrechtsanwältin Eda Seyhan, ist „die perfekte Ausrede für den Griff nach der Macht“ (8).

Aufklären — das heißt in der Praxis: Recherchieren. Durch Recherche lassen sich Falschinformationen und Rechtfertigungslügen der Machteliten widerlegen.

Recherchieren im engeren Sinne ist ein Verfahren zur Beschaffung von Informationen, die ohne diese Arbeit nicht preisgegeben und damit nicht bekannt würden. Investigatives Recherchieren bedeutet, Informationen gegen die Interessen und den Widerstand mächtiger gesellschaftlicher Kräfte zu beschaffen. Recherchieren wird so zu einem oppositionellen Konzept. Dazu gehört auch die Realitätsprobe.

Das bedeutet zu überprüfen, ob eine Aussage der Wirklichkeit entspricht. Eine Aussage, die nicht von den Fakten gedeckt ist, kann als Ideologie bezeichnet werden. Mit Ideologie ist damit nicht jedes beliebige in sich geschlossene Gedankengebäude gemeint, sondern vielmehr „falsches“ Bewusstsein. Dennoch gewinnen Aussagen, die einer Realitätsprobe nicht standhalten, öffentliche Verbreitung. Wenn Aussagen, die von der Realität nicht gedeckt sind, dennoch verbreitet werden, stehen dahinter in der Regel Interessen. Es gilt also, über die Realitätsprobe hinauszugelangen und die Verbreiter einer Ideologie zu identifizieren, sie zu benennen und ihre Interessen transparent zu machen. Diesen Vorgang bezeichnet man als Ideologiekritik.

Ideologiekritik ist ein Handwerk. Man kann es erlernen. Die Methode der Ideologiekritik geht auf die Überlegungen der Aufklärung zurück. Ihren historischen Auftrag beschreibt Friedrich Schiller 1795 in Über die ästhetische Erziehung des Menschen, in einer Reihe von Briefen so:

„Der Geist der freien Untersuchung hat die Wahnbegriffe zerstreut, welche lange Zeit den Zugang zu der Wahrheit verwehrten, und den Grund unterwühlt, auf welchem Fanatismus und Betrug ihren Thron erbauten“ (9).

Karl Marx und Friedrich Engels schreiben in Die deutsche Ideologie von 1846:

„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, das heißt die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht“ (10).

Um eine Ideologie zu identifizieren, die Verbreiter zu benennen und ihre Interessen zu entlarven, gibt es Arbeitsschritte, die sich zu einem methodischen Instrumentarium zusammenfügen. Diese Instrumente bilden den Werkzeugkasten des Rechercheurs und um ebenjenen geht es auch in diesem Buch.

Die Öffentlichkeit ist ein umkämpfter Raum. Hier entscheidet sich, ob in einer parlamentarischen Demokratie eine Mehrheit für eine politische Richtungsentscheidung gewonnen werden kann. Der Austausch zwischen unterschiedlichen Partikularinteressen findet im öffentlichen Raum statt. „Indem er Beteiligten mit unterschiedlichen Interessen“, so der Kieler Kognitionspsychologe Rainer Mausfeld,

„eine Möglichkeit zur Konsensfindung gibt und sie verpflichtet, argumentative Anstrengungen zur Objektivierung ihrer subjektiven Interessen zu unternehmen, ist der öffentliche Debattenraum das Herzstück der Demokratie. Demokratie und Debattenraum hängen somit derart eng aneinander, dass die Intaktheit des öffentlichen Debattenraums überhaupt erst die Bedingung der Möglichkeit von Demokratie ist. Da die jeweils Mächtigen zwangsläufig ein Interesse daran hatten und haben, die für sie mit der Demokratie verbundenen Risiken zu minimieren, war und ist der öffentliche Debattenraum stets massiven Angriffen ausgesetzt“ (11).

In den vergangenen Jahrzehnten kam es, so Mausfeld weiter,

„zu einer schleichenden, aber äußerst tiefgreifenden Einschränkung des öffentlichen Debattenraums, die weitgehend durch die Medien hervorgebracht wurde. Sie war eine Folge der neoliberalen Ideologie, die zu einer massiven ideologischen Homogenisierung ökonomischer und politischer Eliten führte und damit einhergehend auch der Massenmedien (…) Bei sämtlichen Themen, die vitale Interessen der ökonomischen und politischen Zentren der Macht berühren — sei es Syrien, Iran, Israel, Ukraine, Russland oder Venezuela — weisen die Auswahl von Fakten und ihre Einbettung in ein politischen Narrativ in den Konzernmedien praktisch keine erwähnenswerten Variationen auf“ (12).

Das politische Narrativ, von dem hier die Rede ist, macht eine Reihe von Vorgaben. Dazu gehören: Deutschland als freiheitlicher Rechtsstaat und Teil der westlichen Wertegemeinschaft; das Existenzrecht des Staates Israel und die Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen; die Unterstützung der NATO und die Solidarität mit Amerika; die Verteidigung der marktwirtschaftlichen Ordnung; die Unterstützung der EU und mehr. Das Narrativ des Sparens und des Schuldenabbaus gehört in Teilen ebenfalls dazu. Wer dieser „Erzählung“ nicht folgt, kann es als Journalist oder allgemein als Wortführer in der politischen Öffentlichkeit Deutschlands schwer haben. Der Hamburger Juraprofessor Reinhard Merkel sieht darin einen Rückfall hinter die Standards der Aufklärung:

„Wenn die Macht der Gegenaufklärung so stark ist, dass die Äußerung der eigenen Meinung die Biografie gefährden kann, muss man die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung erst einmal wiederherstellen“ (13).

Wer seine Gedanken in der Öffentlichkeit verbreiten und damit die Homogenisierung eines Narrativs durchsetzen kann, verfügt über Geld, Macht oder Produktionsmittel, die ihm Publizität sichern. Oft geben diese Personen vor, höheren politischen und moralischen Zielen zu dienen. Sie folgen in Wahrheit aber eigenen Interessen.

Im Kern geht es darum, Geld und Macht zu mehren, ohne dass Dritte diese Ungleichheit beseitigen wollen. Marx und Engels schreiben in Die heilige Familie von 1845:

„Die ‚Idee‘ blamierte sich immer, soweit sie von dem ‚Interesse‘ unterschieden war“ (14).

Es kommt also beim Recherchieren darauf an, hinter den wohlklingenden Ideen die wahren materiellen Interessen zu erkennen: „Follow the money“ (15). Wir konzentrieren uns darauf, welche Werkzeuge dabei helfen können.

Journalistische Handbücher gibt es reichlich, auch zum Thema Recherche. Die Arbeiten von Michael Haller (16) und Markus Kaiser (17) seien stellvertretend für viele genannt. Sie alle geben viele nützliche Tipps und manche Arbeitsmethode an die Hand. Deshalb konzentriere ich mich darauf, die einzelnen Arbeitsschritte des Recherchierens, also die Werkzeuge des journalistischen Handwerks, unter der Perspektive der Ideologiekritik und Interessenanalyse systematisch zusammenzustellen.

Die Aufgabe erscheint aktueller denn je: Zwar sind Lügen in der Politik nichts Neues, doch gewinnen sie im Zeitalter der Fake News, der Filterblasen und der Resonanzräume besondere Bedeutung. In einer Zeit, in der Nationalismus und Rechtsextremismus auf dem Vormarsch sind, in der seit vierzig Jahren die neoliberale Ideologie mit ihrem Gerede von der Alternativlosigkeit des Sparens, der Zwangsläufigkeit der Märkte und der „marktkonformen Demokratie“ die Gehirne vergiftet haben, sind die Methoden der Wahrheitssuche und der Ideologiekritik aber in besonderer Weise aktuell.


Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Recherchieren: Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung“ von Patrik Baab.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Kant, Immanuel: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? In: Was ist Aufklärung? Ausgewählte kleine Schriften, herausgegeben von Horst D. Brandt. Hamburg 1999, Seite 20. Zuerst veröffentlicht in: Berlinische Monatsschrift, Dezember 1784.
(2) „La liberté est le droit de faire tout ce que les lois permettent ... La liberté politique ne se trouve que dans les gouvernements modérés. Mais elle n’est pas toujours dans les Ètats modérés ... Pour qu’on ne puisse abuser du pouvoir, il faut que, par la disposition des choses, le pouvoir arrete de limites.“; Montesquieu: De l’esprit des lois. Band 2, Paris: Flammarion 1979, Seite 292.
(3) „Whosoever in authority exceeds the power given him by the law, and makes use of the force he has under his command to compass that upon the subject which the law allows not, ceases in that to be a magistrate, and acting without authority may be opposed ...“; Locke, John: Two Treatises of Government. London: Printed for Thomas Tegg, W. Sharpe and Son 1823, erschienen 1690, Seite 193; online unter: www. yorku.ca/comninel/courses/3025pdf/Locke.pdf, abgerufen am 20. Oktober 2021.
(4) „Luego cruzó el combés con paso firme, y, acercándose a la guillotina, hizo volar la funda alquitranada que la cubría, haciéndola aparecer, por primera vez, desnuda y bien filosa la cuchilla, a la luz del sol. Luciendo todos los distintivos de su Autoridad, inmóvil, pétreo, con la mano derecha apoyada en los montantes de la Máquina, Víctor Hugues se habia transformado, repentinamente, en una Alegoría. Con la Libertad, llegaba la primera guillotina al Nuevo Mundo.“; Carpentier, Alejo: El Siglo de las Luces. México Stadt: Companía General de Ediciones 1962, Seite 114. Deutsche Ausgabe: Explosion in der Kathedrale. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1977.
(5) Horkheimer, Max: Traditionelle und kritische Theorie. Fischer Verlag 1982, Seite 9. Erstveröffentlichung in: Zeitschrift für Sozialforschung 1937/6.
(6) Ebenda, Seite 1.
(7) Kant, Immanuel 1974: Kritik der reinen Vernunft. Werkausgabe Band 2, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1974, Seite 711 folgende.
(8) Seyhan, Eda: Coronavirus: Beware the power grab. In: African Arguments vom 7. April 2020, online unter: africanarguments.org/2020/04/07/coronavirus-beware-the-power-grab/, abgerufen am 20. Oktober 2021.
(9) Schiller, Friedrich: Über die ästhetische Erziehung des Menschen, in einer Reihe von Briefen. Achter Brief. In: Werke in 5 Bänden. Band. 5. München: Hanser 1981, online unter: www.projekt-gutenberg.org/schiller/aesterz/aesterz.html, abgerufen am 20. Oktober 2021.
(10) Marx, Karl/Engels, Friedrich: Die deutsche Ideologie. Marx-Engels-Werke, Band 3, Berlin: Dietz 1978, Seite 46.
(11) Mausfeld, Rainer: Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Frankfurt am Main: Westend 2018, Seite 192 folgende.
(12) Ebenda, Seite 191 folgende.
(13) Zitiert nach Krischke, Wolfgang: Gegen die Mächte der Gegenaufklärung. Das neue ‚Journal of Controversial Ideas‘ sagt akademischen Diskurswächtern den Kampf an — mit anonymen Autoren. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Juli 2020, Seite N4.
(14) Marx, Karl/Engels, Friedrich: Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik. Marx-Engels-Werke. Bd. 2, Berlin: Dietz 1980, Seite 85.
(15) Vergleiche Radu, Paul Christian: Follow the Money: A Digital Guide for Tracking Corruption. Washington, International Center for Journalists 2008, online unter: issuu.com/kijf/docs/follow_the_money_web, abgerufen am 20. Oktober 2021.
(16) Vergleiche Haller, Michael: Methodisches Recherchieren. 8. Auflage, Konstanz/München: UVK 2017.
(17) Vergleiche Kaiser, Markus: Recherchieren. Klassisch — online — crossmedial. Wiesbaden: Springer VS 2015.

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