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Ohne mich

Ohne mich

Ohne das Spielfeld zu verlassen, wird man das Spiel nicht beenden — machen wir unser eigenes Ding, statt gegen Windmühlen zu kämpfen!

Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes scheint kollektiv in Vergessenheit geraten zu sein. Auch das Zentralkomitee in Berlin und seine korrupten Parteisoldaten, Lobby-Politiker und Bildungshochstapler sind noch allesamt in Amt und Würden. Trotz aller bekannten Verfehlungen und Skandale der vergangenen 18 Monate. Und auch die ideologisierten Links-Rechts-Scharmützel in den Medien halten an. Wer das offizielle Corona-Narrativ nicht unterstützt, es hinterfragt und liberal, konservativ oder anderweitig kritisch argumentiert, muss Nazi sein. Zuletzt Til Schweiger, den die Linke in der Flüchtlingskrise noch als großen Menschenfreund gefeiert hatte.

Die nach eigenem Empfinden inklusiv aufgestellten Grünen grenzen jeden aus, der anders denkt, und fordern wie Winfried Kretschmann offen totalitäre Verhältnisse. Der baden-württembergische Ministerpräsident zieht gar eine Änderung des Grundgesetzes in Erwägung, um die Freiheiten des Bürgers weiter einschränken zu können. Robert Habeck steht offen für ein Gesellschaftsmodell wie in China, mit weniger Wahlen und mehr staatlichem Einfluss — auch in private Bereiche. Eine Soziokratur. Während die Kanzlerkandidatin der ehemaligen Öko-Partei permanent an der Schamgrenze kratzt und jedem vor Augen führt, wohin eine Regierungsbeteiligung der Grünen führen würde. Ins zentralistische Chaos.

Selbst Johnny Rotten, Leadsänger der Kult-Punkband Sex Pistols und Antikapitalist der ersten Stunde, dem man sicher keine Nähe zu Nazis vorwerfen würde, ist in diesen Zeiten politisch verwirrt, wenn er in einem Interview äußert:

„Ich hätte nie gedacht, dass ich den Tag erleben würde, an dem die Rechten die Coolen sind, die dem Establishment den Mittelfinger zeigen, und die Linken die wehleidigen, selbstgerechten Trottel, die alle beschimpfen.“

Auch wenn ich Anfang Juli, zu Beginn meiner achtwöchigen Schreibpause, nicht wirklich glaubte, dass Corona nach zwei Monaten mäßig erfolgreichen Wegschauens im Urlaub verschwunden sei, so hatte ich doch wenigstens die vorsichtige Erwartungshaltung, dass sich mit dem fehlenden Erfolg oder, besser ausgedrückt, dem kompletten Scheitern der bundesdeutschen Impfkampagne etwas mehr Skepsis unter den von eineinhalb Jahren Angstmacherei weichgekochten, abgestumpften und obrigkeitshörigen Corona-Panikern breit macht. Aber auch hier: Nein — sie glauben es zu weiten Teilen immer noch.

„Ein guter Propagandist kann sogar mithilfe der Wahrheit überzeugen“ (Wieslaw Brudzinski)

Bedauerlicherweise ist die Situation sogar noch unzumutbarer geworden als vor meinem durch zwei Umzüge etwas anstrengend geratenen und daher nicht im klassischen Sinne erholsamen Urlaub. Noch mehr völlig abstruse, unglaubwürdige und vermutlich rassistische Verschwörungstheorien sind mittlerweile zu bitterer Realität verkommen. Man verzeihe den Sarkasmus. Aber ohne Humor und Ignoranz gegenüber diesem evidenzlosen Theater um eine Grippewelle mit Letalität im Promillebereich lässt sich die Situation kaum noch gut gelaunt ertragen. Man muss dieser oft dilettantisch inszenierten Farce mit einer Portion „Harald Schmidt“ begegnen, um mental obenauf zu bleiben. Wegschauen und -hören hilft.

Ich sehe keinen tieferen Sinn darin, weiterhin über Zahlen, Daten und unbedeutende Details dieses obskuren Big-Pharma- und Finance-Spektakels zu schreiben. Es ist alles gesagt und geschrieben. Alle Informationen sind frei im Internet verfügbar. Wer es bis jetzt noch nicht verstanden hat, das Totalitäre nicht kommen sieht oder es in Form des „New Normal“ aufgrund eigener Defizite gar mit offenen Armen empfängt, dem ist, von meiner Warte aus betrachtet, nicht mehr zu helfen. Es ist nicht nur ein Intelligenztest, sondern auch eine Prüfung des moralisch-ethischen Kompasses des modernen Menschen — der bei einem Großteil der westlichen Zivilisationen gründlich versagt hat.

Die autoritär agierende Hygiene-Sekte in Berlin ist gekommen, um zu bleiben. Und in den meisten Ländern der Welt sieht es dahingehend nicht anders aus.

Ein Klüngel von Nachwuchstyrannen, oft untereinander verwoben durch Verbände, Interessengruppen, Lobby-Vertretungen, NGOs und Stiftungen, diktiert den Kurs in Richtung sozialistisch angehauchter Demokratur. Australien gibt sich derzeit besonders Mühe, in der Härte seiner Antimikroben-Maßnahmen sogar die diktatorischen Umtriebe in China zu übertreffen.

Vernichten kann sich dieses System nur noch selbst. Widerstand braucht es daher nur bedingt. Besser ist ein Neuanfang. Ein Reboot. Gänzlich ohne das alte, faschistoide System mit seinen Oligopolen. Ohne soziale Ausgrenzung, Impf-Apartheid, finanzielle Knute, Blockwart-Mentalität und ideologische Politik-Beschäftigungstherapie für wohlstandsverwahrloste, infantilisierte TV- und Konsum-Junkies. Aber ist so etwas überhaupt möglich?

„Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.“ (Aldous Huxley)

Mir war George Orwell, der Mann der Arbeiterklasse, der häufig in den öffentlichen Küchen mit Obdachlosen und Armen speiste, immer schon sympathischer als der aus reichem Hause stammende und mit erklärten Eugenikern verwandte Huxley. Auch wenn ich beide als Autoren schätze und meine, dass wir schon lange in einer Melange der von den beiden Schriftstellern postulierten Dystopien leben, muss ich festhalten, dass Huxley mit dem vorangestellten Zitat Unrecht hat. Manche Tatsachen lassen sich nur dadurch aus der Welt schaffen, dass man sie ignoriert.Wenn die Menschen ein Produkt ablehnen und nicht kaufen, wird es in der Regel vom Markt genommen. Wenn das System marode ist und niemand mehr mitmacht, implodiert es. Wenn COVID ein Kult ist und niemand mehr glaubt, verschwinden die Priester.

Opposition, das Ringen um Wahrheit, endlose Diskussionen und Gespräche, die unweigerlich an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray erinnern, kosten Energie. Die Widerstandsbewegung hat sich in Grabenkämpfen aufgerieben. Egos und Unterwanderung tun ihr Übriges. Dem System, seinen Claqueuren, stupiden Narrativen und dreisten Propaganda-Instrumenten weiter Aufmerksamkeit zu schenken ist ohnehin sinnlos. Es nützt nichts, Überzeugungsarbeit bei seinen gutgläubigen Anhängern leisten zu wollen.

Anstatt Kraft in einen zehrenden Kampf gegen Windmühlen zu investieren, sollte das freiheitsliebende Drittel der aufgeklärten Gesellschaften konsequent sein eigenes Ding machen.

Bildung, Medien, Social Media, Finanzmarktprodukte und -dienstleistungen, Logistik, Produktion von Lebensmitteln und Technologie, Gesundheitsversorgung — all das lässt sich heutzutage bereits dezentral, autonom und weitgehend ohne staatliche Eingriffe oder Abhängigkeit von Globalkonzernen organisieren, konsumieren und nutzen.

Vieles ist da. Noch mehr im Entstehen begriffen. Täglich liest man von neuen Projekten. Diese Krise ist auch eine Chance. Für eine bessere, eine lebensbejahende, faire, offene und auf Werten der Aufklärung basierende, freiheitlich wirtschaftende Gesellschaft. Diese wäre in greifbarer Nähe. Wenn alle demokratischen Regierungskritiker, Maßnahmengegner, Bewegungen und sonstige Oppositionelle nur ein einziges Mal — und zeitnah — an einem Strang ziehen würden, anstatt sich über die ideologisch verhaftete Auseinandersetzung weiter an das alte System, seine Denkweisen, Bürokratie und schizophren verdrehten Moralvorstellungen zu fesseln. Ohne das Spielfeld zu verlassen, wird man das Spiel nicht beenden.

Diesbezüglich hatte Aldous Huxley recht, als er schrieb:

„Die perfekte Diktatur wird den Anschein einer Demokratie machen, einem Gefängnis ohne Mauern, in dem die Gefangenen nicht einmal davon träumen auszubrechen. Es ist ein System der Sklaverei, bei dem die Sklaven dank Konsum und Unterhaltung ihre Liebe zur Sklaverei entwickeln.“

„Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt“

Die etablierte Wirtschaftsordnung des Neokapitalismus ist mitsamt ihren gespaltenen und angstgetriebenen Zivilgesellschaften am Ende. Das überschuldete Finanzsystem kann nur durch den inhärenten Crash „gerettet“ werden. Oder durch jahrelange, extreme Inflation. Zweites scheint unwahrscheinlich. Der „Big Bang“ ist Favorit der Eliten. Denn Disruption vereinfacht den Wandel. Widerstand dagegen verursacht Kosten.

Die herrschenden Big-Tech-, Big-Pharma- und Finanz-Oligarchien möchten nicht das derzeitige Finanzsystem, die Demokratie oder die aufgeklärte Gesellschaft retten — und schon gar nicht den Menschen an sich —, sondern einzig und allein den Glauben der vielen daran, dass die von den wenigen aufgezeigten Lösungen und Szenarien der einzig gangbare Weg in die Zukunft sind. Der alternativlose Kurs. Eine vom unsichtbaren Gegner aufgezwungene Politik gegen monokausal kommunizierte Krisen. Ein Mantra aus Terrorismus, Corona, Klimawandel und dem nahenden Blackout. Einschränkung, Geißelung, Digitalisierung, Transhumanismus. Ausnahmezustand und Notverordnungen. Zeitweise, dauerhaft.

Das Finanzsystem, wie man es seit „Bretton Woods“ im Jahre 1944 kennt, mitsamt seinen politischen Marionetten, ist schon seit 2008 ruiniert und konnte im Rahmen der sogenannten Bankenkrise noch ein letztes Mal mit dem Defibrillator Zentralbankgeld am Leben erhalten werden. Der Turbokapitalismus hat jedoch spätestens mit dem Nullzins sein absolutes Limit erreicht. Die global akkumulierten Schuldenberge sind unmöglich zu tilgen.

Negativzinsen und (Hyper-)Inflation sind die letzten beiden verbleibenden Auswege der Eliten, um den Status quo zu bewahren. Aber das halten Privatbanken nicht lange aus. Das Ende von klassischen Geschäftsbanken, Nationalwährungen und Fiat-Geld ist strategisch gesetzt. Daher arbeiten der Internationale Währungsfonds (IWF), die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS) sowie alle Zentralbanken der Welt so fieberhaft an ihren digitalen Zentralbankwährungen (DCBC). Die Pandemie ist nur willkommene Ablenkung der trägen Masse vom eigentlichen Geschehen: der unpopulären Agenda einer globalen Digitalwährung und der Einführung eines BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) als Rettungsanker der Regierungen im anstehenden Kollaps.

„Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht“ (Noam Chomsky)

Jede Woche wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu erhaschen und das Angstlevel hochzuhalten. Die Themen sind redundant. Es ist eine Endlosschleife. Aber Missionieren ist meist zwecklos. Der Fernseher ist ein mächtiger Feind, und 30 bis 40 Prozent der Menschen dürften ihm komplett verfallen sein. Homo consumens, der an die unbefleckte Empfängnis glauben will, kann man nicht mit Argumenten, Zahlen und Fakten vom Gegenteil überzeugen.

Auch das Wirtschafts- und Finanzsystem wird implodieren. Früher oder später. Mit Sicherheit aber vor 2025. Da endet laut Weltbank-Projektauftrag nämlich das Projekt COVID-19, welches die Weltbank separat mit Start- und Enddatum in ihrem offiziellen Projektportfolio aufführt. Aufhalten kann man das alles nicht mehr. Lediglich vorbereitet kann man sein. Danach muss man den Fokus aber nicht mehr auf das Geschehen im Mainstream-Theater richten. Ignoranz ist Stärke.

„Gewaltloser Widerstand bedeutet nicht Nichtstun. Er bedeutet, die ungeheure Kraftanstrengung zu unternehmen, die nötig ist, um das Böse mit dem Guten zu besiegen. Diese Kraftanstrengung baut nicht auf starke Muskeln und teuflische Waffen: Sie baut auf moralische Tapferkeit, auf Selbstbeherrschung und auf das unvergessliche, zähe Bewusstsein, dass es auf Erden keinen Menschen gibt — so brutal, so persönlich feindselig er auch sei — ohne angeborenes Fundament von Güte, ohne Liebe zur Gerechtigkeit, ohne Achtung vor dem Wahren und Guten; all dies ist für jeden erreichbar, der die geeigneten Mittel verwendet“ (Aldous Huxley)

Ausschließlich durch Negieren, Ignorieren und Boykottieren des „New Normal“ und seiner Tentakel, die sich mittlerweile in alle Bereiche der von Hass vergifteten Zivilgesellschaft vortasten, hat man zeitliche, körperliche und mentale Kapazität für soziales Engagement, Eigenleistung, gesundes Essen, Sport und neue Wege. Wer täglich von Propaganda, Angst und negativer Energie bombardiert wird, stumpft ab, resigniert und wird antriebslos. Je analoger die Tätigkeiten, je geringer Ängste und Abhängigkeiten, desto zufriedener, glücklicher und leistungsfähiger ist der Mensch.

Für den Rest des Jahres 2021, das hatte ich bereits vor der Sommerpause angekündigt, möchte ich den Output dieser Seiten deswegen auf Lösungen, neue Wege, libertäre Konzepte, Projekte und Werke konzentrieren. Die Beiträge auf regenauer.press werden im jeweiligen Umfang ab-, dafür aber in der Frequenz zunehmen. Öfter mal ein kurzer Tipp, eine Projekt-Info, ein Produkt, Netzwerk, Gedanke oder ein wertvoller Link mit Erläuterung auf einer halben Seite anstatt einer 4-seitigen Polemik pro Woche. Es geht um Lösungen für eine humane und freie Zukunft für alle Menschen, um das Verbinden von Refugien und Gruppen, Entwicklungen und Chancen — und um alles, wofür es sich schon immer gelohnt hat zu leben, zu lieben und zu kämpfen.

„Freiheiten werden nicht gegeben, sie werden genommen“ (Aldous Huxley)

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