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Menschenverachtung im Laborkittel

Menschenverachtung im Laborkittel

Der Forschung muss in ihrem Streben nach Wissen dort ein Riegel vorgeschoben werden, wo Menschen zu diesem Zweck Schaden nehmen.

Inzwischen ist die Wissenschaft selbst zum Gegenstand einer Wissenschaft geworden. Die wohl populärsten Gedanken dazu verdanken wir Karl Popper (1).

Die Abgrenzung von Wissenschaft zu Pseudowissenschaft durch Falsifizierbarkeit ist eine von Popper entwickelte Methode, die im Wesentlichen besagt, dass nur Theorien, die Versuche der Widerlegung überstehen, eine vorläufige Gültigkeit erlangen, und die Möglichkeit der späteren Revision gegeben bleibt (2).

Diese Abgrenzung wird durch ideologische, religiöse oder eben pseudowissenschaftliche Kräfte immer wieder torpediert, denn der Nimbus der Wissenschaftlichkeit verspricht Macht, Prestige, Umsatz, Fördermittel und ein intaktes Glaubensgebäude. Popper nannte als Beispiele für Pseudowissenschaft unter anderem den Marxismus, die Psychoanalyse und die Astrologie. Die Abkehr von diesen und ähnlichen Überzeugungen ist wohl eine der größten Herausforderungen für den menschlichen Geist.

Zur Aufrechterhaltung von Dogmen wurden im System „Wissenschaft“ trotz des Anscheins der Objektivität immer wieder unliebsame Erkenntnisse unterdrückt und Wissenschaftler zum Schweigen gebracht. Giordano Bruno, Galileo Galilei …

Interne und externe Beharrungskräfte im Wissenschaftsbetrieb machen Paradigmenwechsel oft nahezu unmöglich und so mancher Wissenschaftler erlebt den Durchbruch seiner Entdeckungen nicht mehr, wie der in den 1840er-Jahren in Wien tätige Chirurg und Hygieniker Ignaz Philipp Semmelweis, dessen Beobachtungen ohne Überprüfung vom medizinischen Establishment als Unfug verworfen wurden. Dieses Phänomen ist heute nach ihm benannt: der Semmelweis-Reflex (3). Tatsächlich war Semmelweis sogar der Erste, der evidenzbasierte Medizin betrieb.

Gekaufte Wissenschaft

Obwohl diese Strukturen bekannt und benannt sind, ist der Wissenschaftsbetrieb nicht vor ihnen gefeit. Die Annahme, Wissenschaft habe durch ihre vermeintliche Objektivität bereits eine inhärente Moral, ist irrig. Eine menschenverachtende Gesellschaft duldet Menschenverachtung im Laborkittel und bringt sie hervor. Die Geschichte ist angefüllt mit — aus heutiger Sicht — Abscheulichkeiten im Namen der Wissenschaft. Große Namen finden sich unter denn Protagonisten. So forschte beispielsweise Robert Koch an Tropenkrankheiten. In Nordafrika und Indien infizierte er in sogenannten Konzentrationslagern Menschen unter jämmerlichsten Bedingungen mit Krankheiten und unterzog sie Medikamententests (4).

Während der Nazizeit wurde unter anderem im Umfeld des Robert Koch-Instituts an serologischer „Rassendifferenzierung“ geforscht (5) und Menschenversuche an Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen durchgeführt. Nur zwei Jahrzehnte später erschütterte der Contergan-Skandal die westliche Welt und forderte Tausende Opfer. Bis heute ist der Einsatz des Wirkstoffs Thalidomid nicht sicher (6).

Trotz aller gesetzgeberischen Bemühungen konnte weiteren Medizinskandalen kein Riegel vorgeschoben werden. Lipobay, Duogynon — die Liste der Medizinskandale ist nahezu beliebig erweiterbar (7, 8). Jeder dieser Skandale wäre mit einem ausreichenden Maß an redlicher wissenschaftlicher Arbeit vermeidbar gewesen. Aber wie eh und je wurden die Profitinteressen verbrämt mit philanthropischen Motiven.

Mit dem rasanten Anwachsen von Kapitalvermögen nimmt die Abhängigkeit der Wissenschaft von finanziellen Interessen zwangsläufig zu. Freiheit von Forschung und Lehre existieren nur auf dem Papier.

Folgerichtig ist eine Veränderung des Menschenbildes zu beobachten. Die Sicherheitsmechanismen für Medikamente, medizinische und nicht medizinische Interventionen erodieren. Gleichzeitig erobert eine Ideologie ausgehend von den US-amerikanischen Universitäten die westlichen Bildungssysteme und Medien, die alle Kriterien einer Pseudowissenschaft erfüllt und erneut Menschenverachtung im Laborkittel hervorbringt. Ohne zu dieser Selbsterkenntnis fähig oder willens zu sein, verschanzt sie sich hinter Dogmen und immunisiert sich gegen Kritik. Sie erhebt den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, ist jedoch mit anerkannten Erkenntnissen und Methoden unvereinbar und — das wohl wichtigste Merkmal einer Pseudowissenschaft — sie entzieht sich der Möglichkeit der Falsifikation.

Biologie versus Soziologie

Die sogenannte Sozialwissenschaft erhebt seit einigen Jahren zunehmend Anspruch auf die Deutungshoheit in der Biologie. Ihre Protagonisten bedienen sich dazu mehr und mehr totalitärer Methoden, um einen Umbau des Wertekanons in Gesellschaft und Wissenschaft voranzutreiben.

Man könnte einwenden, dass es sich um einen Paradigmenwechsel handelt, und die Kritiker lediglich dem Semmelweis-Reflex unterliegen, wären die Thesen nicht allzu offensichtlich unwissenschaftlich und würde es nicht eklatant an Plausibilität und Diskurs mangeln. Und so handelt es sich durchaus um einen Paradigmenwechsel, allerdings nicht innerhalb des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns, sondern aus der Wissenschaft hinaus in voraufklärerische, magische Denkmuster. Gefühlte Wahrheiten stehen über feststellbaren Fakten, Ursache und Wirkung werden verdreht und fast möchte man annehmen, die gesamte Denkrichtung wäre abgedriftet in eine kindlich-kognitive egozentristische Geisteshaltung, in der die eigene subjektive Sicht einen pseudo-objektiven Status einnimmt. Das wäre der Rückfall in ein geistiges Mittelalter. Die Scheiterhaufen der neuen Inquisition brennen bereits …

„Nichts in der Biologie ist sinnvoll, außer im Lichte der Evolution betrachtet.“ — Theodosius Dobzhansky, 1973 (9).

Dass der Mensch ein besonders komplexes Sozialleben hat, welches zweifelsohne ein Gegenstand der Forschung sein muss, steht außer Frage. Er ist aber auch ein biologisches Lebewesen. Als Resultat der Evolution unterscheidet sich der Mensch biologisch nur minimal von seinen nächsten Verwandten im Tierreich, den Primaten. Menschen sind diploide Lebewesen, ihre Zellen besitzen einen doppelten Chromosomensatz. Sie pflanzen sich geschlechtlich fort. Die jeweils haploiden Keimzellen (Gameten) mit je einfachem Chromosomensatz beider Eltern verschmelzen zu einem neuen diploiden Kern.

Den ersten Nachweis sexueller Fortpflanzung fanden Forscher in einem 425 Millionen Jahre alten Fossil in Form eines männlichen Krebstieres (10). Die Nachfahren dieses Tieres, bei dessen Fossil Augen, Kiemen, Gliedmaßen und das bislang älteste männliche Geschlechtsorgan zu erkennen ist, leben noch heute nahezu unverändert in Gewässern auf der ganzen Welt. Selbstverständlich ist klar, dass dieser Urkrebs Colymbosathon ecplecticos wie die überwiegende Mehrheit der sich geschlechtlich vermehrenden Lebewesen kein nennenswertes Sozialleben aufwies. Das Soziale ist unbestreitbar der Biologie nachrangig.

Die sexuelle, zweigeschlechtliche Fortpflanzung hat zu einer immensen Vielfalt nicht nur an Lebensformen, sondern auch zu etlichen Varianten ihrer selbst geführt. Sie ist neben der DNA vielleicht das erfolgreichste Konzept der Evolution. Auch der Mensch verdankt seine Vielfalt und seine Fähigkeiten der Rekombination elterlicher Gene. Jeder Mensch, der jemals gelebt hat, und jeder der derzeit circa acht Milliarden Menschen ist auf diese Weise als Kind zweier Eltern entstanden.

Weil zur Bildung eines neuen doppelten Chromosomensatzes zwei Eltern vonnöten sind, gibt es zwei biologische Geschlechter.

Diese Aussage erfüllt die Kriterien der Wissenschaftlichkeit. Man kann sie beobachten, Voraussagen treffen, Hypothesen daraus ableiten, und man könnte sie durch die Entdeckung eines dritten oder weiterer Geschlechter falsifizieren. Weitere oder andere Geschlechter müssten natürlich eine andere, aber vergleichbare biologische Funktion erfüllen, um als Drittes oder Weiteres in die Definition von Geschlecht eingehen zu können.

Eine individuelle Ausformung, eine Variante oder eine von vielen, aber seltenen Anomalien würde diese Kriterien nur erfüllen, wenn sie eine neue andersartige Gamete hervorbringen und vererben könnte. Bei einem doppelten Chromosomensatz stehen die Chancen dafür eher schlecht.

In den mehr als 430 Millionen Jahren erfolgreicher geschlechtlicher Fortpflanzung ist kein einziger Fall eines dritten Geschlechtes bekannt. — Pilze bilden keine Gameten und können nicht als Vergleich herangezogen werden (11).

Jeder Mensch hat eine von zwei Möglichkeiten, sich biologisch fortzupflanzen: als Mutter oder Vater. Diese unumgängliche Eigenschaft unserer Körper prägt unser Leben und ist eine ständig präsente Konstante unserer Existenz. Ganz gleich, wie wir sie in unserem Sozialleben ausgestalten, wir können uns ihr nicht entziehen. Das Geschlecht ist anhand nachvollziehbarer, objektiver Kriterien feststellbar, und zwar auch bei seltenen Anomalien. Intergeschlechtlichkeit ist nur möglich, da es zwei Geschlechter gibt, die sich meist im Laufe der Embryonalentwicklung nicht erwartungsgemäß ausdifferenziert haben. Viele als intergeschlechtlich geltende Menschen können sich normal fortpflanzen (12).

Geschlecht ist nicht Gender

Abgesehen von der Biologie hat das Geschlecht bei Menschen einen enormen sozialen Aspekt, der uns in seiner Immanenz und Tragweite nur selten bewusst ist. Die Vorstellung, Geschlechtsrollen seien „sozial konstruiert“, ist vielen daher nicht nachvollziehbar. Biologistische Erklärungen sind in ihrer Einfachheit zu verführerisch. Bei aufmerksamer Beobachtung kann man allerdings feststellen, dass Geschlechtsrollen, abgesehen von der reinen Biologie, tatsächlich diskursiv hergestellt, geformt und tradiert werden und sich je nach gesellschaftlichem Umfeld relativ schnell adaptieren können.

Es ist also sinnvoll und wissenschaftlich präzise, Geschlecht und Geschlechtsrolle sprachlich unterschiedlich zu benennen und für die soziale Rolle den Begriff „Gender“ zu benutzen, denn Geschlecht und Gender sind nicht identisch. Die soziale Rolle ist der Biologie nachrangig. Ein Mensch kann eine andere soziale Rolle vorziehen, als ihm anhand seiner Biologie „zugedacht“ (sic!) wird.

Das gilt sogar für ganze Gruppen. Die Frauenbewegung ist entstanden, weil Frauen mit ihrer sozialen Rolle nicht einverstanden waren, und hat in relativ kurzer Zeit die gesellschaftlichen Verhältnisse verändert. Transgenderpersonen beweisen noch drastischer, dass die Identifikation mit einer Geschlechtsrolle nicht abhängig von der Biologie ist.

„Welchem Geschlecht sich jemand zugehörig fühlt, das ist keine Entscheidung von Richtern, Medizinern und Psychologen“, schreibt Sven Lehmann, Queerbeauftragter der Bundesregierung, in einem Gastbeitrag der Zeit (13).

Und damit hat er im Grunde recht. Wie man sich fühlt, ist jedem selbst überlassen. Nichts ist so individuell wie das eigene Fühlen. Korrekt wäre seine Aussage, wenn sie sich auf das Gender bezöge. Einem Geschlecht kann man sich ebenso wenig zugehörig fühlen wie einer Blutgruppe. Es existiert a priori.

Aktivismus auf pseudowissenschaftlichem Kurs

Politische Aktivisten behaupten nun aber, laut einem aktuellen Forschungsstand sei das Geschlecht die Kombination aus biologischem Geschlecht, sozialer Zuschreibung, sexueller Orientierung und auch das biologische Geschlecht, die objektiv vorhandenen Gene und Organe, sei eine soziale Konstruktion (14). Diese Auslegung ist nicht sinnvoll und in ihrem Wesen pseudowissenschaftlich, denn sie entzieht sich intersubjektiver Überprüfbarkeit, ist nicht verifizierbar und somit auch nicht falsifizierbar.

„Die Gesellschaft basiert auf der Annahme, dass es nur zwei Geschlechter gibt und dass das, was bei der Geburt festgelegt wird, ein ganzes Leben lang bleibt“, so Sven Lehmann in der Zeit (15).

De facto wird die Kategorie Geschlecht bis zur Unkenntlichkeit aufgebläht durch Hinzuziehung beliebiger Kriterien und Vorannahmen in die Definition von Geschlecht: die zahlreichen Formen der Intergeschlechtlichkeit, der sexuellen Orientierung, des Auslebens von Stereotypen, der Persönlichkeit und dem subjektiven Erleben und Wunschvorstellungen. Folgerichtig wird jede Kritik an diesem Konzept als feindlicher persönlicher Angriff gewertet.

Wissenschaft kann so nicht stattfinden, denn es gibt keine sinnvolle Möglichkeit mehr, über Geschlecht zu sprechen, medizinische Forschung zu betreiben oder Rollenzuschreibungen zu überwinden. Immer neue „Geschlechtsidentitäten“ entstehen, über deren Differenzierung teils erbittert gestritten wird. Auf Facebook waren im Jahr 2014 von 60 „Geschlechtern“ 26 Auswahlmöglichkeiten für „trans“ verzeichnet (16).

Vertreter der neuen Glaubensrichtung schotten sich systematisch ab. Diffamierungsvokabular und Cancel Culture sind an der Tagesordnung. Jede Kritik und sogar das Aussprechen simpler biologischer Tatsachen wird als transfeindliche sprachliche Gewalt bezeichnet, einen sinnvollen Diskurs gibt es nicht. Notfalls wird er durch lautstarke Proteste von Aktivisten unterbunden.

Io Goerz, Chefredakteur bei @inFranken, auf Twitter:

Bild

Tweet vom 15. Juli 2022 (17)

Sven Lehmann setzt auf Twitter „Transfeindlichkeit“ — den Tatbestand erfüllt bereits die Aussage, Frauen haben keinen Penis — mit Antisemitismus gleich:

Bild

Tweet vom 14. Juli 2022 (18).

Dies ist nicht nur eine eklatante Verharmlosung von Antisemitismus, es ist totalitärer Biologismus im neuen Gewand. Rechter Biologismus und Transgenderideologie haben eines gemeinsam: Beide gehen davon aus, dass Geschlechtsrollen beziehungsweise die „Geschlechtsidentität“ angeboren und nicht veränderbar sind.

Im Klartext bedeutet dies nichts anderes, als dass die gesellschaftliche Machtverteilung zwischen den Geschlechtern, als deren Mittel der Platzanweiser „Gender“ fungiert, eine natürliche ist und jeder Versuch, sie zu ändern, widernatürlich wäre.

Aus Sexismus wird Neurosexismus

Der Jugendpsychiater Alexander Korte urteilt in der taz hingegen:

„Die neurobiologische Forschung ist definitiv den Beleg schuldig, dass Geschlechtsidentität genetisch bedingt sein könnte. Auch aus der Sicht der Entwicklungspsychologie ist es abwegig, davon auszugehen, dass Identität etwas ist, mit dem man zur Welt kommt. Aus meiner Sicht ist Identität stets das Resultat einer individuellen Bindungs- und Beziehungs- und auch Körpergeschichte“ (19).

Die Behauptung einer angeborenen „Geschlechtsidentität“ ist die eigentliche Bedrohung für eine gleichberechtigte Stellung und Teilhabe der Frau in der Gesellschaft. Warum soll eine Frau die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) studieren oder Karriere machen, wenn das nicht ihre Natur ist? So werden Frauenrechte heute von zwei Seiten aus in die Zange genommen: von Konservativen und von vermeintlich Progressiven.

„85 Prozent der trans Identifizierten sind ja biologische Mädchen. Das ist ein internationales Phänomen. In Schweden stieg die Diagnosehäufigkeit bei 13- bis 17-jährigen Mädchen von 2008 bis 2018 um 1.500 Prozent. (...)
Es fragen Eltern von Siebenjährigen: Wann soll meine Tochter Hormone bekommen? Und wann sollen die Eierstöcke raus?“
(20).

Diese Entwicklung ist erschreckend. Und sie ist frauenfeindlich. Ein gesellschaftliches und mediales Umfeld übt einen so starken Druck auf Mädchen aus, sogar im vermeintlich liberalen Schweden, dass junge Mädchen und ihre Eltern den einzigen Ausweg in hormoneller und chirurgischer Kastration und optischer Anpassung an männliche Körperbilder sehen.

In der britischen Genderklinik Tavistock Center wurden laut einer unabhängigen Untersuchung „Operationen im Akkord“ an Kindern und Jugendlichen mit Genderidentitätsproblemen durchgeführt. Waren es im Jahr 2010 138 Fälle, stieg die Zahl der Überweisungen 2020 auf 2.383 und lag 2021 bereits bei circa 5.000 Fällen. Seit 1989 wurden im Tavistock Center mehr als 19.000 Minderjährige behandelt. Die Klinik wird 2023 aufgrund mangelnder medizinischer Standards geschlossen. (21, 22)

Statt Biologismus bekämpft man die Biologie.

Statt die Gesellschaft den menschlichen Bedürfnissen anzupassen und diverse Rollenbilder zu akzeptieren, müssen sich Menschen operativ der Gesellschaft anpassen und werden zum Rohstoff für ein neues Geschäftsmodell der Medizinindustrie, gestützt auf eine ideologisch motivierte Pseudowissenschaft, die vorgibt, dass Gefühle mehr zählen als Fakten, aber letztlich die Gefühle für ihre Agenda missbraucht.

Es ist „Menschenverachtung im Laborkittel“ (23) — eine Formulierung, mit der auf Radio Eins ein Vortrag über die Evolution des biologischen Geschlechtes kommentiert wurde, der anlässlich der „Langen Nacht der Wissenschaft“ an der Humboldt-Universität Berlin nach Androhung gewalttätiger Proteste von Transaktivisten gecancelt wurde.


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper#Wissenschaftstheorie.
(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudowissenschaft#Karl_Popper:_Nichtfalsifizierbarkeit_und_verst%C3%A4rkte_Dogmen.
(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Semmelweis-Reflex.
(4) https://www.deutschlandfunk.de/menschenexperimente-robert-koch-und-die-verbrechen-von-100.html.
(5) https://www.rki.de/DE/Content/Institut/Geschichte/Dokumente/Abstracts_html.html.
(6) https://www.stern.de/gesundheit/medizin/contergan--wie-der-skandal-in-brasilien-weitergeht-7128618.html.
(7) https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1680.html.
(8) https://www.deutschlandfunkkultur.de/pharma-industrie-der-fall-duogynon-ein-wenig-beachteter-100.html.
(9) Dobzhansky, Theodosius: Nothing in biology makes sense except in the light of evolution. In: The American Biology Teacher, Band 35, Seite 125 bis 129; https://biologie-lernprogramme.de/daten/programme/js/homologer/daten/lit/Dobzhansky.pdf.
(10) https://www.sueddeutsche.de/panorama/fossilienfund-das-aelteste-geschlecht-der-welt-1.685019.
(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtliche_Fortpflanzung .
(12) https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t#Wissenschaftliche_Begriffsgeschichte
(13) https://www.zeit.de/2022/17/transsexuellengesetz-vielfalt-gesellschaft-freiheit-demokratie.
(14) Heinz-Jürgen Voß: Biologisches Geschlecht ist ein Produkt von Gesellschaft! Soziologiemagazin, Ausgabe 1, 2013, Seite 87 folgende; https://soziologieblog.hypotheses.org/files/2013/04/Biologisches-Geschlecht-ist-ein-Produkt-von-Gesellschaft-Von-Heinz-J%C3%BCrgen-Vo%C3%9F.pdf.
(15) https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-07/sven-lehmann-selbstbestimmungsgesetz-transidentitaet-bundesregierung/komplettansicht.
(16) https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/geschlechter-liste-alle-verschiedenen-geschlechter-und-gender-arten-bei-facebook-13135140.html.
(17) https://twitter.com/IoGoerz/status/1547712487272751104.
(18) https://twitter.com/svenlehmann/status/1547472568302673920.
(19) https://taz.de/Jugendpsychiater-ueber-Transidentitaet/!5845336/.
(20) Ebenda.
(21) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/schlampige-medizin-die-groesste-britische-genderklinik-tavistock-muss-schliessen-18208918.html.
(22) https://www.schwulissimo.de/neuigkeiten/1000-klagen-gegen-tavistock-londoner-trans-klinik-erlebt-klagewelle.
(23) https://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/kommentar/140826.html.

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