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„Licht an, Ratten raus!“

„Licht an, Ratten raus!“

Das Rubikon-Übersetzungsteam sucht dringend Verstärkung.

Nehmen wir den Fall Julian Assange — wer berichtet schon über ihn? Wer klärt die Welt darüber auf, dass er in einem Hochsicherheitsgefängnis in London schleichend ermordet wird?

Wer traut sich noch, für ihn einzutreten — gegen das Diktat der USA, die an ihm ein Exempel statuieren wollen und ihn am liebsten „wegdrohnen“ (Hillary Clinton) würden?

Assange ahnte dies schon in seiner „Unautorised Biography“, als er schrieb:

„Manche von uns gaben sich wohl dem Wahn hin, dass die zukünftige Welt uns danken würde — sie würde es nicht. Die Gefängnisse warteten schon auf solche Opfer von Wahnvorstellungen.“

Er träumte als junger Hacker davon, einen Wandel anzustoßen in der Beziehung zwischen dem Individuum und dem Staat, zwischen Information/Wissen und Herrschaft — und dieser Wandel sollte die alte Ordnung ins Wanken bringen.

Dies hat ihn nach Belmarsh gebracht, wo er an der psychischen Folter, die er dort erleidet, möglicherweise sterben wird — so schätzt Nils Melzer, der Sonderbeauftragte der UNO für Folter, Assanges Situation ein.

Melzers Bericht über die Haftbedingungen Assanges und deren Folgen wurde noch bis vor kurzem vom Auswärtigen Amt geleugnet. „Es gibt zwei Pressemitteilungen, aber keinen Bericht“, äußerte noch Ende November Rainer Breul, Pressesprecher der Bundespressekonferenz des Auswärtigen Amtes.

Leugnen, Totschweigen, Ignorieren und Verleugnen — die Waffen des Establishments gegen Menschen, die ihren Herrschaftsanspruch bedrohen. Das sieht auch Assange ganz deutlich:

„Mit der Zeit erschließen sich dir … die Verleumdungen und Racheakte vonseiten der Mächtigen, wenn sie sich in die Ecke gedrängt fühlen.“

Wir brauchen eine Presse, die frei ist, die sich frei äußern darf, in der alle Farben des Meinungs- und Interpretationsspektrums erstrahlen dürfen — nicht nur das Grau-in-Grau einer gleichgeschalteten Propaganda.

Wir brauchen eine Presse, die die wahren Verhältnisse nicht nur aufdecken darf, sondern auch muss.

Der Rubikon ist Teil einer Presse, die gemäß Assanges Maxime „Licht an, Ratten raus!“ ans Licht bringt, das, was geheim bleiben soll. Einer Presse, die jenseits aller Propaganda aufklären möchte, wahrhaftig und unzensiert.

Für Rubikon schreiben mutige und aufrechte Menschen wie Mathias Bröckers, Daniela Dahn, Elias Davidsson, Dirk C. Fleck, Florian Kirner, Jens Lehrich, Karin Leukefeld, Ullrich Mies, Jochen Mitschka, Dirk Pohlmann, Hermann Ploppa, Roland Rottenfußer, Paul Schreyer, Bernhard Trautvetter, Herausgeber Jens Wernicke und und und…

Mit den wichtigen Themen unserer Zeit setzen sich auch außerhalb des deutschen Sprachraums viele Autoren auseinander, mit Themen, die dem Rubikon wichtig sind: mit dem Weltfrieden, dem Umweltschutz, der Fassadendemokratie und dem Tiefen Staat. Sie kritisieren die Mainstream-Medien und die herrschende Ideologie der „westlichen Wertegemeinschaft“.

Das Übersetzerteam erfüllt es mit großem Stolz und tiefer Befriedigung, durch Übersetzungen zum breiten Spektrum des Rubikon beitragen zu können.

Das betrifft Texte so bekannter Autoren wie Nafeez Ahmed, Medea Benjamin, Noam Chomsky, Jonathan Cook, Chris Hedges, Caitlin Johnstone, Paul Craig Roberts, André Vltchek, und vieler anderer. Die Meinungen der Autoren sind immer fundiert, erschüttern aber manchmal das eigene Weltbild, führen weg von der Einbahnstraße der Propaganda.

Auch Sie könnten ein Teil des Übersetzerteams werden. Wir suchen gute, möglichst professionelle Übersetzer, die ausreichend Zeit und Interesse daran haben, uns zu unterstützen. Nur so kann Rubikon die guten Artikel in den Originalsprachen Englisch, aber auch Spanisch, Russisch und Arabisch auch im deutschsprachigen Raum verbreiten.

Helfen Sie uns dabei, die Sicht unserer Leser über Ereignisse der Weltpolitik zu erweitern! Werden Sie Teil unseres Übersetzungsteams!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an geschaeftsfuehrung@rubikon.news.


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