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Lesungen aus einem verbotenen Buch

Lesungen aus einem verbotenen Buch

Die Ideologisierung des Menschen Adolf Hitler. Teil 6.

Der Dämon im Auge des Betrachters

An anderer Stelle wies ich bereits auf die geradezu entmenschende Wortwahl Hitlers bei seiner Beschreibung von Juden hin, was unübersehbar seinen extremen und mörderischen Hass auf all jene ausdrückte, die er als Feinde seines nationalen Sozialismus ansah. Der Nationalsozialismus war für Hitler die Krücke zur Kompensation seiner in Kindheit und Jugend zerschlagenen Selbstachtung, die Identifikation mit den für ihn übrig gebliebenen, positiv empfundenen Erfahrungen aus jener Zeit. Es war die Stilisierung dessen, was er als Gutes und Bewahrenswertes seiner Kindheit festhielt.

Hitlers Hass war — das wohnt jedem Hass inne — Ausdruck ausgeprägter Paranoia, die schiere Angst vor dem Verlust des Strohhalmes. Es war die existenzbedrohende Angst vor dem Verlust des Ichs. Das in eine Ideologie gegossen, befreit den Ideologisierten auch von der quälenden Scham, selbst schuld am eigenen Elend zu sein — scheinbar!

Wir reden also wieder einmal von Ideologien und damit von Emotionen. Hass ist eine Emotion, eine der stärksten, die wir in uns tragen. Hass ist somit in keiner Weise logisch. Damit wird aber andererseits logisch, auf welche Art und Weise Hitler seinen Hass auf das seinen Strohhalm Gefährdende begründete. Juden, Marxisten und Bolschewisten wurden von ihm in völliger Unlogik aber sehr wohl gleich empfundener Bedrohung in einen Topf geworfen, was sich in „Mein Kampf“ ständig wiederholt. Achten Sie im folgenden Zitat auch auf seine stetig angewandte Personifizierung des Bösen — „der Jude“ (a1):

„Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen“ (1).

Ideologien sind durchaus verlockend, denn sie schaffen eine besondere Klarheit. Sie erzeugen einen Dipol, bei dem auf der einen Seite das Gute und der anderen das Böse zu finden ist. Dazwischen ist das Feld des Kampfes. Zuvor muss man „nur“ die richtige Seite gewählt haben, danach „nur“ noch „für die gute Sache“ kämpfen. Dahinter steckt allerdings der Krieg gegen das angenommen Böse. Menschen sind nach ihrem Selbstverständnis immer gut! Deswegen ist das Leben mit einer Schuld auch so unerträglich, weil es ja eben das natürlich Gute in seinen Grundfesten angreift.

Wirklich böse können nur Feinde sein, dann entmenschen sie in den Augen „der Guten“. Unser emotionales Gehirn — verankert im limbischen System — spricht auf so etwas hervorragend an. Das tut es sehr viel schneller als unser Großhirn — der rational erfassende und verarbeitende Bereich — das jemals könnte.

Hitler war nicht verrückt und er war auch überhaupt nicht dumm. Doch war er auf das Extremste verletzt und nun wurde er ideologisiert. Er wollte die Schuld, die ihm als Kind aufgeladen worden war, aus seiner Biografie löschen. Dafür würde er Schuldige suchen — und finden. Dafür sind Ideologien da: ihren Trägern das Ego zu retten.

In den „Lesungen aus einem verbotenen Buch“ habe ich zuvor immer wieder und sehr bewusst Hitlers Kindheit, die für ihn ein Albtraum gewesen sein muss und nachfolgend seine erbärmliche soziale Lage in Wien thematisiert. Hitler fand Menschengruppen, auf denen er die ganze Last seiner Schuldgefühle projizieren, nicht aber abwerfen konnte. Denn ein Denken in Schuld-Kategorien gibt uns nur die verlockende Illusion, dass wir Schuld abgeben könnten. Doch hält sie uns im Selbsthass gefangen, den wir aber andere schmerzhaft spüren lassen. Bei Hitler war das außerordentlich stark ausgeprägt.

Hitler war während seiner Wiener Jahre über längere Zeit bettelarm. Er hungerte, lief zerlumpt durch die Gegend, konnte sich nicht ordentlich waschen, hatte kein Dach über dem Kopf. Wir reden hier von Grundbedürfnissen! Er war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal 20 und hatte keine Eltern mehr, ja überhaupt keinen sozialen Halt, über den er Sicherheit und Anerkennung erfahren konnte. Was soziale Kontakte betrifft — die wir wie die Luft zum Atmen benötigen —, war der junge Mann also völlig entkoppelt. Seine Eltern hatten ihm ohnehin nie das geben können, was ein Kind unbedingt braucht, um seelisch intakt und gesund erwachsen zu werden: Liebe.

Im Oktober 1907 war seine Bewerbung an der Kunstakademie Wien abgewiesen worden. Im gleichen Monat war der 17-jährige mit der Tatsache konfrontiert worden, dass seine Mutter Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium hatte. Sie verstarb zwei Monate später, kurz vor Weihnachten. Im Folgejahr schlug ein erneuter Versuch zur Aufnahme eines Studiums der Malerei an der Wiener Kunstakademie fehl. Seine finanziellen Mittel erschöpften sich, die Scham ob des vermeintlichen Versagens im Anstreben einer künstlerischen Laufbahn nahm ihn ein. Mit Tagelöhner-Tätigkeiten hielt er sich über Wasser, doch driftete er immer tiefer in das mittellose und unter unwürdigen Bedingungen lebende Prekariat Wiens herab. Adolf Hitler konnte am Ende des Jahres 1909 kaum mehr tiefer sinken.

Das lässt sich in „Mein Kampf“ — bei genügender Aufmerksamkeit — alles nachlesen. Hitler schämte sich für diese Zeit in Grund und Boden und versuchte sie daher heller zu zeichnen, heller für sich. Neben finanziellen Gründen, war es auch das gefühlte Versagen, dass Hitler bereits 1909 dazu bewegte, seinen Verwandten die erneute Abweisung durch die Wiener Kunstakademie zu verschweigen (2, a2). Jahrzehnte später ließ er im Jahre 1938 alle Akten über die Aufenthaltsorte seiner vor 1914 liegenden Wiener Zeit beschlagnahmen (3). Er tilgte seine Biografie wie die aus seiner Sicht beschmutzte Identität und ersetzte sie durch eine neue, reine. Wir müssen das nicht moralisch bewerten, doch wir können uns bemühen, es zu verstehen. Es war Teil eines Selbstschutzes, der Wahrung eines Restes von Achtung vor der eigenen Persönlichkeit — verbunden mit der Angst vor dem tiefen Sturz.

Liebe Leser, ich verteidige hier Hitler nicht gegen jene, die ihn als den größten Verbrecher aller Zeiten zu den Akten gelegt haben. Doch am Extrem Hitler, extrem auch im verinnerlichten Narrativ der Gesellschaften, lässt sich am besten aufzeigen, wie rasch wir bereit sind, ein Feindbild hinzunehmen. Das machen wir im Falle des Gröfaz (a3) heute noch, obwohl der Mensch Adolf Hitler seit vielen Jahrzehnten tot ist.

Doch es geht um Verstehen. Es geht darum, zu begreifen, dass Adolf Hitler kein Betriebsunfall und kein Unmensch war, sondern ein Gebrochener. Das Entscheidende ist das Warum. Welche grundlegenden Ideologien, gesellschaftlichen Mechanismen und sozialen Strukturen haben das befördert? Haben wir das überhaupt wirklich für unsere Gegenwart geklärt?

Hitler zieht über Juden in einer zutiefst zynischen, verletzenden Art her. Er beschreibt sie oft als schmutzig und übel riechend. In Wahrheit ist es der pure Selbsthass. Denn er selbst, Adolf Hitler, hat in der Gosse gelebt und gestunken. Das muss man verstehen. Daher meine Frage: Woher kommt also der grassierende Zynismus, den ich heute allenthalben in unserer Gesellschaft spüre? Zynismus kommt von Schuld und Scham. Scham, versagt zu haben und daher als Persönlichkeit minderwertig zu sein. Eine Gesellschaft, die ihre Mitglieder in solch einer Art und Weise bewertet, nach Soll und Haben, nach Schuld und Verdienst (!), ist bestens geeignet, irgendjemanden aus ihrer Mitte in die Rolle zu führen, die Adolf Hitler später zukam.

Karl Lueger und der Parlamentarismus

Grübelnde, nachdenkende, intelligente Menschen sind es, die am besten für Ideologien empfänglich sind. Sie sind es deshalb, weil sie Probleme im Außen sehr gut erfassen, analysieren, interpretieren, neu zeichnen und lösen können. Es gilt für besagte Menschen vor allem dann, wenn sie empathisch verkrüppelt sind. Oft haben diese Menschen nämlich andererseits Angst, unbelastet und eben ohne Schuldgefühle die eigene Rolle offen zu hinterfragen.

Aus meiner Sicht war Hitler intelligent. Er hatte ein klares systemisches, dialektisches Denken, allerdings auch äußerst pragmatische Vorstellungen von möglichen Lösungen. Gerade dieser, bis ins Unmenschliche gehende Pragmatismus wurde durch seine Ideologie gedeckt. Andererseits vermied Hitler in „Mein Kampf“ geradezu pedantisch, sein eigenes Handeln in Vergangenheit und Gegenwart auch nur ansatzweise in Frage zu stellen. Er formte sich in seinem Werk die Welt so, dass er als Mensch in ihr leben konnte.

Was das Systemische betrifft, die beschreibende, strukturierte, fassbare Ausarbeitung einer Ideologie, hat er entscheidende Impulse von Karl Lueger bekommen. Der Wiener Professor und Oberbürgermeister spielte nicht nur mit seinem Antisemitismus eine Vorbildrolle für Hitler, sondern auch in seinen Ansichten zum Parlamentarismus. Hitler hat sich mit diesem Werkzeug einer Demokratie intensiv beschäftigt und das in „Mein Kampf“ niedergeschrieben.

Der Beginn der Laufbahn des Karl Lueger als Wiener Oberbürgermeister ist von einer wegweisenden Vorgeschichte geprägt. Eigentlich wurde Lueger schon zwei Jahre zuvor — im Jahre 1895 — in dieses Amt gewählt. Die letztliche Bestätigung der Wahl oblag aber damals dem Kaiser und der, Franz Joseph I., verweigerte diese. Das Ganze wiederholte sich Monate später. Der Kaiser sah eine Gefährdung der Gleichberechtigung aller Bürger Wiens unter Karl Lueger (4).

Viermal lehnte der Herrscher den mit großer Mehrheit gewählten Lueger für das Amt ab. Das schlicht deshalb, weil Lueger ein überzeugter Antisemit war, so wie die Christlichsoziale Partei, der er vorstand, eine antisemtische Programmatik vertrat (5). Franz Joseph I. wurde in diesen Entscheidungen von seinem persönlichen und politischen Umfeld gestärkt. Das Ganze gipfelte schließlich darin, dass Papst Leo XIII. persönlich den Kaiser bedrängte, um die Einsetzung Luegers in das Amt zu bewirken (6, a4).

Es war wohl vor allem dieser Professor, der den entscheidenden Impuls gab, dass Hitler die Diktatur zu lieben und die Juden zu hassen begann. Lueger verband — so wie Hitler in seinem Werk — die Bewegung für soziale Gerechtigkeit mit Judenhass. In der Zeit Luegers gab es keine Konzentrationslager, keine Pogrome, keine systematische Ermordung von Juden im Herzen der Habsburger Monarchie. Doch Leute wie Lueger legten die giftige Saat in den Köpfen der Menschen und ganz und gar nicht nur bei Hitler sollte sie aufgehen. Die Historikerin Brigitte Hamann schrieb treffend:

„Politisch ist es bedeutungslos, ob und wie viele jüdische Freunde Lueger privat gehabt haben mag. Von Bedeutung allein ist die Wirkung seiner aufhetzenden Reden — und diese war verheerend. (…) Auch wenn kein Jude ermordet wurde, verrohten die Menschen, die von ihrem verehrten Idol in alten Vorurteilen bestätigt wurden“ (7).

Halten wir fest: Wie unzählige seiner Zeitgenossen war Hitler vorsensibilisiert für „den Juden“ als Feindbild. Die Propaganda hatte also eine Basis, auf der sich hervorragend aufbauen ließ. Judenhass war bei den Habsburgern und auch im Deutschen Reich bereits vor dem Ersten Weltkrieg allgegenwärtig. Nachdem Lueger aufgrund einer Krankheit im Jahre 1910 gestorben war, begleiteten ihn hunderttausende Wiener — unter ihnen Adolf Hitler — auf dem Weg zur letzten Ruhestätte.

Doch befassen wir uns an dieser Stelle mit dem Verständnis, das Hitler durch Lueger und das eigene, ihn bestätigende Erleben vom Parlamentarismus gewann.

Seinen eigenen Opportunismus aus der Wahrnehmung herausfilternd, beschrieb er den Opportunismus des Parlamentariers durchaus treffend:

„Kommt so ein Bursche dann zum Unglück der anständigen Menschheit auch noch in ein Parlament, so soll man schon von Anfang an wissen, daß das Wesen der Politik für ihn nur noch im heroischen Kampf um den dauernden Besitz dieser Milchflasche seines Lebens und seiner Familie besteht. Je mehr dann Weib und Kind an ihr hängen, um so zäher wird er für sein Mandat streiten (8).

Hitler schrieb in „Mein Kampf“ von seinen Besuchen bei Reden und Parlamentsdebatten. Flammende Redner, Rhetoriker, die ihr Publikum zu vereinnahmen verstanden, letztendlich Demagogen — sie beeindruckten ihn. Insbesondere die Vertreter der im Deutschen wie im Habsburger Reich an Einfluss gewinnenden Alldeutschen Bewegung hatten es ihm angetan. Diese trugen ideologisch bereits das, was Hitler später in „Mein Kampf“ ausformulierte: eine Kombination aus sozialen Aspekten mit einem übersteigerten Nationalismus und Antisemitismus. So erfuhr Hitler die Sichten Franz Steins, Karl Hermann Wolfs und eben Karl Luegers.

Seine Eindrücke von Parlamentsdebatten beschrieb er dagegen durchweg negativ. Was ihm vor allem auffiel, waren spärlich gefüllte Sitzungen mit schlafenden oder divers anderweitig beschäftigten Parlamentariern, Fraktions-„Zwang“ bei Abstimmungen und Postengeschiebe (9).

Es gilt — so meine ich — gerade Hitlers Analyse des demokratischen Parlamentarismus ernst zu nehmen. Das vor allem deshalb, weil er daraus die zwingende Notwendigkeit für eine Umsetzung des sogenannten Führerprinzips schlussfolgerte. Ein solches Konzept wurde gerade in der turbulenten Zeit der Weimarer Republik von breiten Schichten der deutschen Bevölkerung als attraktiv angesehen. Diese wollte ein Ende des politischen Chaos und endlich „geordnete Verhältnisse“. Wenn — so wie damals — die Menschen heute nicht die Schwächen des demokratischen Parlamentarismus als gesamtgesellschaftliches Problem verstehen, werden sie, ganz nach Bedarf, für Diktaturen, die alles schön für sie regeln, empfänglich sein. Sie werden gern den Ruf nach einem „starken Führer“ aufnehmen und weitertragen.

Hitler wies völlig zu Recht darauf hin, dass der Parlamentarismus Tendenzen befördert, mit Macht zu kungeln und die eigene Verantwortung zu ignorieren:

„Was mir zuallererst und am allermeisten zu denken gab, war das ersichtliche Fehlen jeder Verantwortlichkeit einer einzelnen Person. Das Parlament fasst irgendeinen Beschluss, dessen Folgen noch so verheerend sein mögen — niemand trägt dafür eine Verantwortung, niemand kann je zur Rechenschaft gezogen werden. Denn heißt dies etwa Verantwortung übernehmen, wenn nach einem Zusammenbruch sondergleichen die schuldige Regierung zurücktritt? Oder die Koalition sich ändert, ja das Parlament sich auflöst? Kann denn überhaupt eine schwankende Mehrheit von Menschen jemals verantwortlich gemacht werden? Ist denn nicht der Gedanke jeder Verantwortlichkeit an die Person gebunden?“ (10).

Natürlich spricht Hitler von Verantwortung in einer — für mich — Sinn entstellenden Art und Weise. Verantwortung kann man wahrnehmen und dann aus dieser bewusst wahrgenommenen Verantwortung heraus Entscheidungen fällen. Fehler lassen sich auch durch solch eine Haltung nicht vermeiden. So schmerzhaft die Folgen sein können, so sind sie doch durchaus notwendig, um aus den daraus gezogenen Erfahrungen verändertes Handeln zu ermöglichen. Für Hitler aber geht es hier um „verantwortlich machen“. Was er damit wirklich meint, ist das Festmachen von Schuld. Die Schuld, sie treibt Hitler ständig um, seine eigene, ihm aufgebürdete Schuld.

Was Hitler jedoch — vielleicht sogar unbewusst — völlig richtig erkennt, ist, dass Verantwortung sich nur auf Menschen beziehen kann, nicht auf Gruppen. Ohne Zweifel ist ein Aspekt des parlamentarischen Systems, dass Menschen Entscheidungen aus Opportunismus, Angst, Selbstbetrug oder der Mischung aus allem fällen, wobei sie sich hinter der Gruppe — Partei, Fraktion, Organisation — verstecken können. Sie verletzen ihre eigenen ethischen Prinzipien und verleugnen ihre eigene Verantwortung. Praktische Politik auf allen Ebenen unserer Gesellschaft heutzutage bietet uns dafür Beispiele in Hülle und Fülle.

Hitler stellte dem Typ des Politikers das Führerprinzip gegenüber. Ein Prinzip, dass sich mit den Möglichkeiten allumfassender, totalitärer Gewalt verband. Spricht man heute von „totalitären Systemen“, unterschlägt man gern, dass jedem Machtsystem ein Hang zum Totalitären innewohnt. Wir leben aber leider auch im Hier und Heute ein System der Macht und laufen deshalb ständig Gefahr, ins Totalitäre abzugleiten.

Die Gestaltung von Gesellschaften durch demokratischen Parlamentarismus als untauglich abzuwählen — auch das verinnerlichte Hitler durch seinen Übermenschen Karl Lueger. Der Wiener Oberbürgermeister favorisierte genau das und konnte es mit seiner gewandten Rhetorik den Anwesenden überzeugend vermitteln.

Definitiv hatte Hitler also den Parlamentarismus beizeiten als Mittel zur politischen Gestaltung eines Nationalstaates abgelehnt, doch nicht nur das. Ziemlich klar zeichnete er den Verfall der K&K-Monarchie nach (11) und zog daraus Schlussfolgerungen für eine ideale Staatsform, die seinen überzogenen nationalen und den dazu passenden sozialistischen Ansichten entsprechen könnte:

„Wollte man den Kampf für die Erhaltung dieses Staates ernstlich aufnehmen und durchfechten, dann konnte nur eine ebenso rücksichtslose wie beharrliche Zentralisierung allein zum Ziele führen. Dann musste aber vor allem durch die prinzipielle Festlegung einer einheitlichen Staatssprache die rein formelle Zusammengehörigkeit betont, der Verwaltung aber das technische Hilfsmittel in die Hand gedrückt werden, ohne das ein einheitlicher Staat nun einmal nicht zu bestehen vermag. Ebenso konnte nur dann auf die Dauer durch Schule und Unterricht eine einheitliche Staatsgesinnung herangezüchtet werden“ (12).

Das ist schon ziemlich konkret, finden Sie nicht auch, liebe Leser? Der Plan, wie eine Diktatur als „Werk überragender Gewaltmenschen“ an der Spitze aussehen würde, stand bereits im Jahre 1924 fest und vor allem war dieser Plan von Beginn an bekannt. Denn auch Hitler war nun bekannt. Besser gesagt: Er war bekannt gemacht worden. Keiner, wirklich keiner konnte daher zehn Jahre später überrascht sein. Die meisten, vor allem seine Förderer, waren es auch nicht.

Außerdem ging eines — für einen nach Hitler „gesunden“ Staat — gar nicht: verschiedene Völker unter einem Dach. Sie hatte er ja hauptsächlich als Ursache für den Untergang des Hauses Habsburg ausgemacht. In „Mein Kampf“ nahm der künftige Führer des Deutschen Reiches die Vertreibung und Auslöschung der Juden vorweg, als er postulierte: „(...) denn dass der Jude kein Deutscher war, wusste ich zu meiner inneren glücklichen Zufriedenheit schon endgültig“ (13). Die Diktatur im Sinne des Adolf Hitler würde ethnisch „sauber“ sein und wenn sie es nicht war, dann musste sie eben „gesäubert“ werden (14).

In „Mein Kampf“ postuliert Adolf Hitler also „den Führer“, die positiv gezeichnete Personifizierung einer Bewegung, als DEN Weg. So abgehoben das auch sein mag, ist es in unserer heutigen Politik undenkbar? Achten Sie, liebe Leser, einmal aufmerksam auf die Art und Weise, in der unsere Führer ihre Schäfchen — also Sie (!) — permanent und penetrant darauf hinweisen, welchen Weg sie zu gehen und welch unendlich viele sich noch anbietenden Wege sie zu meiden haben.

Achtung! Es geht nicht darum, Politiker von heute mit Hitler zu vergleichen. Wer das aus dem Text herausliest, projiziert da etwas, sucht Wertungen, fürchtet Abwertungen. Es geht um Denkweisen, bei denen — unterbewusst — Führerschaft gelebt und den Menschen vorgekaut wird, was sie „richtigerweise“ zu denken haben.

Politik lebt bis in die heutigen Tage authentisch die Angst vor Kontrollverlust über ihre zu erziehende, im Sinne einer elitär denkenden Schicht zu bildende Bevölkerung.

Was denken Sie, warum sonst es eine Bundeszentrale und diverse Landeszentralen für politische Bildung gibt?

Auch die Medien bekamen bei Hitler beizeiten ihr Fett weg und wurden ob ihrer offensichtlichen wie vermeintlichen Defizite als „jüdisch“ in seiner Ideologie abgewertet. Dabei vermischten sich inhaltlich treffende, aber auch selektive Kritik mit Abwertungen und Beleidigungen (15).

Der Trend in Adolf Hitlers Gedankenwelt wird deutlich: Alles was nicht national und sozial, also nationalsozialistisch ist, gilt nun als jüdisch. Es ist damit ebenso zu bekämpfen, wie alles Jüdische. Das klingt ziemlich absurd, aber es muss nur die Plattform der Ideologie absurd, der weitere Oberbau kann durchaus schlüssig sein. Diese Logik führte dazu, dass Hitler schließlich nahezu alle seiner „wahren“ Feinde als jüdisch begriff, auch wenn ein Großteil der Sozialdemokraten mit dem jüdischen Glauben nicht allzu viel anzufangen wusste:

„Indem ich den Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf fand damit seinen Abschluss“ (16).

Fast klingt es so, als ob Hitler zutiefst erleichtert war, dass er die wahren Schuldigen für alles Elend — vor allem aber das eigene — gefunden zu haben meinte.

Die Steigbügelhalter des Dritten Reiches haben „Mein Kampf“ mit Sicherheit gelesen. Dort erfuhren sie, dass Hitler mit Demokratie nichts, aber auch gar nichts am Hut hatte. Demokraten waren für ihn, den Judenhasser, den sich selbst so nennenden „fanatischen Antisemiten“ (17), gewissermaßen irgendwie auch jüdisch. Doch schien gerade das geeignet genug, um seinen Aufstieg zu fördern. Auch das Hitler Politiker als „Parlamentswanzen“ zutiefst verachtete, konnte das Interesse am Politiker Hitler in keiner Weise schmälern (18).

Wenn Mensch ein Feindbild verdrängt

Hitler wusste sehr wohl zu unterscheiden zwischen Juden als Anhängern einer Religion und Zionisten als Vertretern einer Ideologie:

„Eine große Bewegung unter ihnen, die in Wien nicht wenig umfangreich war, trat auf das schärfste für die Bestätigung des völkischen Charakters der Judenschaft ein: der Zionismus“ (19).

Diese Differenzierung nahm ihm allerdings nichts von seinem Hass auf die Juden. Vielmehr wirkte der Zionismus gar bestärkend auf Hitlers Weltbild. Die Zionisten sprachen schon damals vom jüdischen Volk, wörtlich vom „auserwählten Volk“ (20, 21). Das musste Hitler, der doch gerade das deutsche Volk als das auserwählte erkannt hatte, wie eine Kriegserklärung vorkommen. Nicht nur, dass „der Jude“ die Inkarnation des Bösen an sich war. Mit dem Zionismus stellte „das Judentum“ Hitlers „guter“ Weltanschauung auch noch einen systemischen, ideologischen Entwurf entgegen.

Im systemischen Denken werden Menschen anonymisiert. Sie verschwinden in großen gesichtslosen Gruppen, die in spezifizierten Kategorien gleichgeschaltet und gleich betrachtet werden. Diese extrem distanzierte und gleichzeitig eingeschränkte Betrachtung macht ausgeprägtes Feindbilddenken überhaupt erst möglich. Kommen wir in direkten, intensiven Kontakt mit Individuen der angefeindeten Gruppe, geraten wir in beträchtliche Dissonanz. Das erst recht, wenn wir von jenen auch noch Unterstützung, Empathie, Verständnis, Achtung und Respekt erfahren.

Beginnen wir mit Eduard Bloch, dem Hausarzt von Hitlers Mutter Klara. Eduard Bloch war Jude. Als bei Klara Hitler eine Brustkrebserkrankung fortschritt — sie war bereits im Januar 1907 deswegen operiert worden —, sorgte sich der Arzt über seine Verpflichtungen hinaus um die Patientin und verlangte nach deren Ableben ein vergleichsweise bescheidenes Honorar von 300 Kronen (22). Am 21. Dezember 1907 schließlich starb Klara Hitler.

Eduard Bloch erinnerte sich später: „In meiner ganzen Karriere habe ich niemanden gesehen, der so vom Kummer vernichtet war wie Adolf Hitler“ (23). Die Familie Hitler besuchte den Arzt an Heiligabend 1907, um die Rechnung zu bezahlen. Es ist belegt, dass sich Adolf Hitler vor dem Juden Eduard Bloch mit den Worten „Ich werde Ihnen ewig dankbar sein.“ verbeugte (24).

Der Judenhasser Adolf Hitler würde später psychopathisch handeln. Aber das ist zu unterscheiden von einer psychopathischen Persönlichkeit. Ein Psychopath hätte sich nicht die Mühe gemacht, noch im Folgejahr eine selbst gezeichnete Postkarte mit einem persönlich formulierten, nochmaligen Dank für dessen Bemühungen an den Arzt zu senden. Einem Psychopathen wäre 30 Jahre später — so er keinen direkten Nutzen daraus hätte ziehen können — nicht eingefallen, nachzufragen, ob dieser jüdische Arzt noch lebt und Unterstützung benötigt. Das aber tat Hitler, denn er konnte — durch dessen Verbindung zur heißgeliebten Mutter — eine empathische Beziehung zu diesem Menschen aufbauen. Aus diesem Aspekt heraus betrachtet klingt das, was er 1938 von sich gab, fast wie ein Eingeständnis dieser eingeschränkten Fähigkeit zur Empathie:

„Ja, wenn alle Juden so wären wie er (Eduard Bloch), dann gäbe es keinen Antisemitismus“ (25).

Dabei war es doch so, dass er, Adolf Hitler, in diesem Moment, fernab von jeder Ideologie, nicht den Juden Eduard Bloch, sondern den Menschen Eduard Bloch erkannte und wertschätzte.

Ab 1910 besserte Hitler seine Einkommenslage auf, in dem er Zeichnungen von Wiener Ansichtskarten oder Aquarelle fertigte und diese über Mitbewohner des Männerwohnheimes verkaufen ließ. Ein Mitbewohner, Karl Honisch, schrieb später, dass Hitler damals:

„schmächtig, schlecht genährt, hohlwangig mit dunklen Haaren, die ihm ins Gesicht schlugen ( ... und) schäbig gekleidet (gewesen sei)“ (26).

Hitler zeichnete und malte im Prinzip täglich Bilder. Wir können davon ausgehen, dass er mit großer Hingabe das lebte, was er sein wollte: Künstler. Bedenkt man, dass er praktisch autodidaktisch das künstlerische Zeichnen und Malen erlernte und sicher nicht das optimale Werkzeug dafür besaß, ist es — meine ich — unredlich, seine Passion und seine Fähigkeiten in dieser Richtung schlechtzureden (b1).

Bild

Haus am See; Adolf Hitler; 1.1.1910 (b1).

Die Erlöse teilte sich der Maler mit Mitbewohnern, die diese Bilder für ihn verkauften. Handgemalte Kopien waren damals auch Unikate. Ein besonders aufwändig gemaltes Exemplar unterschlug der Mitbewohner und Verkäufer, der überzeugte Antisemit Reinhold Hanisch, was zur Trennung der geschäftlichen und privaten Beziehung durch Hitler führte (27, 28).

Daraufhin ließ Hitler seine Bilder von Siegfried Löffner (28), Josef Neumann (Mitbewohner im Männerheim) sowie den Händlern Jakob Altenberg und Samuel Morgenstern vermitteln und verkaufen. Die drei letzteren waren jüdischer Herkunft. Hitler hat sich nie abfällig über den Menschen Jakob Altenberg geäußert und stattdessen die angemessenen Preise, zu denen der Händler die Bilder kaufte, gewürdigt (29). Wohl deshalb hielt diese Geschäftsbeziehung bis zum Weggang Hitlers nach Deutschland. Dass Altenberg jüdische Wurzeln besaß — seinen jüdischen Glauben hatte er im Jahre 1902 abgelegt —, spielte nie eine Rolle. Die echte Beziehung zweier Menschen lief außerhalb des systemischen, ideologischen Spiels.

Für Samuel Morgenstern gilt ähnliches. Hitler verkaufte 1912 und 1913 Bilder an diesen und auch hier würdigte er das korrekte, ja entgegenkommende Geschäftsgebaren des Menschen Morgenstern, was ja überhaupt nicht in das Bild des „gierigen Juden“ hineinpasste. Mehr noch würdigte Hitler Morgenstern als seinen „Erretter“, der ihm in jener Zeit viele wichtige Aufträge gegeben habe (30).

Fallen wir allerdings in Ideologien, gehen wir in Distanz. Dann gehen Menschen in zu manövrierenden Massen auf und verlieren ihr Gesicht. Menschen zeichnen sich aber gerade durch ihre Gesichter, ihre Individualität aus. Und nur Nähe kann auch Emotionen beflügeln, die mit echter Wärme, Verständnis und Mitgefühl zu tun haben. Ideologien paralysieren unsere Empathie und lassen uns in den Sumpf des ewigen Kampfes gegen diverse Feinde rutschen.

Hitlers Antisemitismus wurde in den Grundzügen sicher bereits in der Wiener Zeit erschaffen — siehe seine schwärmerische Verehrung des Antisemiten Karl Lueger. Doch so wie Hitler 1924 über die Juden des Jahres 1910 schrieb, sah er sie 14 Jahre zuvor definitiv nicht.

Der nach dem Ersten Weltkrieg vorhandene Rassenwahn Hitlers war jedoch beim besten Willen nicht übersehbar. Kein sich ehrlich in Verantwortung sehender Mensch konnte einen so vom Hass zerfressenen Menschen in politische Ämter und damit in Machtpositionen bringen wollen.

Doch für die Förderer Adolf Hitlers und seiner Partei war das niemals ein Problem — warum nicht? Was hatten sie von einer deutschen Diktatur, in der Minderheiten und Juden verfolgt würden? Wo war da der Vorteil? Sich mit den Förderern Hitlers zu beschäftigen, muss hier noch warten, denn zuvor ist eine Zäsur zu betrachten — auch eine für das Leben des Adolf Hitler. Es geht um die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: den Ersten Weltkrieg. Welche Dinge diese Zäsur in dem späteren Diktator in Bewegung setzte — erst diese setzten seinen Hass frei, entwickelten seine Ideologie und machten ihn zu einer perfekten Waffe im Sinne von Macht.

Fortsetzung folgt.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Quellen und Anmerkungen:

(a1) Personifizierungen sind sehr wichtig für emotionale Polarisierungen. Sowohl Überhöhungen als auch Abwertungen funktionieren am besten über Personifizierungen. Gott — das personifizierte Gute — wird angehimmelt. Der Teufel — das personifizierte Böse — dämonisiert. Personifizierung, um die Freund-Feind-Kennung griffig zu machen, ist eine der wichtigsten Methoden von Propaganda, um Menschen in den Kampf zu ziehen.
(a2) In Hitlers Wiener Zeit betrug der Jahresverdienst eines Hilfsarbeiters etwa 1.000 Kronen. Selbst in den vergleichsweise sehr billigen Männerwohnheimen mussten somit 10 bis 15 Prozent des Verdienstes für die Unterkunft aufgebracht werden. Das Mieten einer eigenen Wohnung war für einen Hilfsarbeiter praktisch unmöglich. Adolf Hitler wohnte von 2010 bis 2013 im Männerwohnheim in Wien-Meidling (31).
(a3) „Gröfaz“ steht als satirische Abkürzung für „Größter Feldherr aller Zeiten“. Sie wurde nach 1943 von der deutschen Generalität hinter dem Rücken Hitlers benutzt. Die Befehle des Führers setzten die Generäle trotzdem um — klassischer Opportunismus.
(a4) Dass ein Papst intervenierte, um einen Antisemiten in die Position eines Wiener Oberbürgermeisters zu bringen, wirft ein bezeichnendes Licht auf die katholische Amtskirche, die später auch keine Kontaktängste zum nationalsozialistischen Deutschland ab 1933 erkennen ließ. Doch signalisierte damit auch der Klerus den Gläubigen, dass vor allem Juden schuld an Missständen sein müssten.
(Allgemein) Dieser Text von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons–Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden.
Quellen
(1) Mein Kampf, Erster Band — Eine Abrechnung; Adolf Hitler; Zwei Bände in einem Band; ungekürzte Ausgabe; Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., G.m.b.H., München; 851.-855. Auflage 1943 (im Weiteren kurz als AHMK genannt); S. 69/70
(2) Brigitte Hamann; Hitlers Wien, Lehrjahre eines Diktators; Piper, München, 1998 (1996); ISBN 3-492-03598-1; im weiteren BHHW; S. 62 f., 87 und 195-197
(3) Brigitte Hamann; Hitler’s Vienna, The Truth about his formative years; In: Gerhard A. Ritter, Anthony J. Nicholls, Hans Mommsen (Hrsg.); The Third Reich Between Vision and Reality: New Perspectives on German History 1918–1945; Berg, 2003; ISBN 1-85973-627-0; S. 24
(4) BHHW; S. 496
(5) https://de.wikipedia.org/wiki/Christlichsoziale_Partei_(%C3%96sterreich); abgerufen: 26.5.2019
(6) https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lueger#B%C3%BCrgermeister_von_Wien; abgerufen: 26.5.2019
(7) BHHW; S. 418
(8) AHMK; S. 72
(9) AHMK; ab S. 82
(10) AHMK; S. 85/86
(11) AHMK; S. 75/76
(12) AHMK; S. 77
(13) AHMK; S. 66
(14) AHMK; S. 78
(15) AHMK; S. 63-67, ab S.94
(16) AHMK; S. 64
(17) AHMK; S. 69
(18) AHMK S. 72
(19) AHMK; S. 60
(20) AHMK, S. 65
(21) https://www.israelmagazin.de/israel-juedisch; abgerufen: 15.6.2019
(22) Rudolph Binion; … dass ihr mich gefunden habt: Hitler und die Deutschen, eine Psychohistorie; 1978; Klett-Cotta; ISBN 3-129-10860-2; S. 32
(23) Ulrich Weinzierl; 6.12.2008; https://www.welt.de/welt_print/article2836349/Ich-werde-ewig-dankbar-sein.html; aus: Brigitte Hamann; Hitlers Edeljude: Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch; 2008; Piper, München; S. 512
(24) Wolfgang Zdral; Die Hitlers: Die unbekannte Familie des Führers; 2005; Campus Verlag; ISBN 978-3-593-40101-0; entnommen bei Google Books: https://books.google.de/books?id=kMFwAgAAQBAJ&pg=PA45#v=onepage&q&f=false
(25) Brigitte Hamann; Hitlers Edeljude: Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch; 2008; Piper, München; S. 262; entnommen bei: https://www.h-net.org/reviews/showpdf.php?id=24899; 15.6.2019
(26) Ian Kershaw; Hitler: 1889–1945 (gekürzte Ausgabe in einem Band); 2009; Pantheon, München; ISBN 978-3-570-55094-6; S. 55
(27) BHHW; S. 248
(28) https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Hanisch#Bekanntschaft_mit_Adolf_Hitler_(1909_bis_1912); abgerufen: 16.6.2019
(29) Hans Mommsen; The Third Reich between Vision and Reality — New Perspectives on German History 1918–1945; 2002; Oxford u. a.; ISBN 1-85973-627-0; S. 34
(30) BHHW; S. 182
(31) Anna Maria Sigmund; Lebte Hitler je im Obdachlosenasyl?; 26.2.2010; https://wienerzeitung.at; abgerufen: 14.10.2017; entnommen bei https://de.wikipedia.org/wiki/Männerwohnheim_Meldemannstraße#Adolf_Hitler_im_Männerwohnheim; 16.6.2019
(b1) Haus am See; Adolf Hitler; 1.1.1910; https://en.wikipedia.org/wiki/Paintings_by_Adolf_Hitler#/media/File:Hitler_Haus_am_See.jpg; Lizenz: Public Domain
(Titelbild) Buch, aufgeschlagen; Autor: Alexas_Fotos (Pixabay); 13.10.2016; https://pixabay.com/de/photos/buch-aufgeschlagen-buchseiten-1738609/; Lizenz: Pixabay License

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