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Im Zweifel für den Frieden

Im Zweifel für den Frieden

Konsequenter Pazifismus versucht zwar, die Motive des Gegners zu verstehen, verharmlost aber niemals das Grauen des Krieges. Teil 1/2.

1910 in einer „Töchterschule“ in Moskau. Bei einem Religionsexamen prüften der Lehrer und der anwesende Erzbischof die Mädchen über das fünfte Gebot. Üblicherweise erwarteten religiöse Autoritäten von den Schülerinnen, dass sie das Töten als Verstoß gegen Gottes Gebot ansahen. Mit zwei Ausnahmen: Im Krieg und bei Hinrichtung sei es okay, einem Menschen das Leben zu nehmen.

Als einer Schülerin „die Zusatzfrage gestellt wurde, ob es denn stets Sünde sei, zu töten, da ward das Mädchen rot und entgegnete erregt und entschieden: stets! Und auf all die herkömmlichen Sophismen des Erzbischofs blieb es unerschütterlich dabei: Zu töten sei unter allen Umständen untersagt, schon im Alten Testament, Christus aber habe nicht nur zu töten verboten, sondern überhaupt dem Nächsten Übles zu tun. Der Erzbischof in all seiner Majestät und Redegewandtheit verstummte, und das Mädchen behielt den Sieg.“

So berichtete es der greise Starautor Lew N. Tolstoi am 7. September 1910 seinem Briefpartner, dem damals noch sehr jungen indischen Aktivisten Mohandas Gandhi. Der Autor des monumentalen Klassikers „Krieg und Frieden“ verfasste in seinen späten Jahren eine ganze Reihe von tiefsinnigen Schriften gegen den Krieg, so etwa „Krieg und Vernunft“ sowie „Du sollst nicht töten“. Seine Inspirationsquelle war ein radikal verstandenes Christentum, wobei für Tolstoi sowohl das fünfte Gebot als auch die Aufforderung Jesu zum Gewaltverzicht relevant waren.

„Du sollst nicht töten! Diese Wahrheit besagt, dass der Mensch unter keinen Umständen und unter keinerlei Vorwand einen anderen töten kann oder darf.“

Ausnahmsweise töten

Die Anekdote, die Tolstoi erzählt, lässt zwei grundsätzliche Auffassungen vom Töten aufeinanderprallen: Da ist erstens die Überzeugung, Menschen dürften „unter keinen Umständen“ und „unter keinerlei Vorwand“ ihresgleichen umbringen; da sind zweitens allerlei Relativierungen der Art „Na ja, vielleicht doch, manchmal, wenn man dazu gezwungen ist …“.

Rechtfertigungsversuche betreffen in der Regel entweder die Vergangenheit — „Der andere hat …, deshalb musste ich …“ — oder die Zukunft — „Wenn ich nicht …, wird der andere …“. Die Menschheit seit 1910 hat überwiegend nicht den Weg des Mädchens aus Tolstois Geschichte gewählt. Sie hat sich Ausnahmen zurechtgelegt, die über die Jahrhunderte zur Regel wurden. Die Todesstrafe ist zwar in unseren Breiten abgeschafft, der Krieg wird jedoch im Prinzip noch immer als legitim anerkannt: „Weil ein terroristischer Anschlag auf dem Territorium der USA verübt wurde“; „Weil Frieden anders nicht zu erzwingen ist“; „Damit Putin nicht triumphiert“; „Weil ja auch Angehörige der russischen Minderheit im Donbass getötet wurden“. Und so weiter.

Meist folgt die Zustimmung zu kriegerischer Gewalt einer bestimmten stereotypen Gedankenbewegung. Zuerst wird etwas Furchtbares konstatiert. Anstatt dass daraus jedoch die Entschlossenheit resultiert, dergleichen niemals selbst zu tun, sind Menschen eifrig bestrebt, dieses Furchtbare nun auch selbst anderen anzutun. Meist nicht den wirklichen Tätern — das wäre nicht sehr edel, aber menschlich verständlich —, sondern völlig Unschuldigen und Unbeteiligten, die jedoch dem Kollektiv angehören, dem die Täter entstammen, ihrer Nationalität oder Religion.

Was haben die meisten Menschen in Afghanistan, was haben die meisten Kriegsopfer in der Ukraine ihren Mördern persönlich getan? Nichts. Sobald aber jemand die Parole „Es ist Krieg“ ausgibt, werden sämtliche mit Recht etablierten Regeln des zivilisierten Umgangs miteinander von einem Moment auf den anderen ausgeschaltet, fallen auch humane Weisen des Denkens und Fühlens einer rasant fortschreitenden Brutalisierung zum Opfer.

Lew N. Tolstoi kritisiert auch jene Zeitgenossen, die sich nur allzu gern versammeln, um dem Schauspiel von Militärparaden beizuwohnen. Diese „rennen begierig hin, um zu sehen, wie ihre Brüder in verschnürter, bunter und harlekinartiger Tracht sich bei Pauken- und Trompetenschall in Maschinen verwandeln, die, auf das Wort eines einzelnen Menschen hin, dieselbe Bewegung in demselben Augenblick ausführen, und verstehen nicht, was all das bedeutet! Und doch ist die Bedeutung dieser Übungen sehr einfach und klar: Es sind Vorbereitungen zum Mord! Menschen werden in Schlaf versetzt, um sie zu Werkzeugen des Mordes zu machen.“

Vernunft und Gewissen als Richtinien

Tolstois Sprache ist radikal, seine Abrechnung mit jenen Machthabern, die Kriege vom Zaun brechen, klar:

„Es würde genügen, wenn jeder Präsident oder jeder Kaiser begriffe, dass ihre Tätigkeit als Befehlshaber von Truppen kein wichtiger und ehrenhafter Posten ist, wie ihre Schmeichler sie glauben machen wollen, sondern eine niedrige und schamlose Handlung der Vorbereitung zum Massenmord; es würde genügen, wenn jeder ehrenhafte Mensch einsähe, dass die Zahlung von Steuern, mit denen Soldaten bewaffnet und unterhalten werden, und — was mehr ist — der Eintritt in den Kriegsdienst keine gleichgültigen, sondern schlechte und schädliche Handlungen sind, denn der, der sie begeht, gestattet nicht nur Mord, sondern nimmt Teil an ihm.“

Würde diese Wahrheit vielen Menschen zu Bewusstsein kommen, so Tolstoi, könne dies die destruktive Macht zu Fall bringen.

„Dann würde die Macht der Könige, Kaiser und Präsidenten, eine Macht, die uns empört und derentwegen wir sie töten, von selbst zusammenbrechen.“

Auch der russische Großschriftsteller vermag nicht im Detail vorherzusehen, wie sich eine Welt ohne Kriege gestalten würde. Aber er weiß, dass Krieg aus dem Geist von „niedrigen“ Menschen hervorgeht und die meisten, die mit ihm in Berührung kommen, in ebensolche niedrigen Menschen verwandelt.

„Welche Form das Leben der Menschen annehmen wird, wenn sie den Mord unterlassen, wissen wir nicht und können es nicht wissen, eines aber ist sicher: dass es den Menschen, die mit Vernunft und Gewissen begabt sind, natürlicher ist, ihr Leben von Vernunft und Gewissen lenken zu lassen, als sich knechtisch denen zu unterwerfen, die das gegenseitige Töten anordnen.“

Diese Klarheit und Radikalität des Denkens findet man heute kaum mehr im veröffentlichten Diskurs. Sie ist für fast jeden unbequem, weil fast jeder doch eine Art „Lieblingskriegspartei“ hat, die er wo nicht unterstützt, so doch entschuldigt.

Eine bewährte Psychotechnik, um innere Konflikte zu vermeiden, besteht darin, konsequent um die grausamen und abstoßenden Details der Kriegsführung herumzudenken.

„Das Grauen lässt sich ertragen, solange man sich einfach duckt — aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt“, schrieb Erich Maria Remarque in seinem berühmten Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ (1928).

Hören wir auf die Dichter!

Dichter und Schriftsteller haben den Krieg mit einer Schonungslosigkeit verurteilt, vor der Journalisten und erst recht Politiker oft zurückscheuen. Diese Geistesgrößen vermögen, in die Realität des unvorstellbaren Grauens einzutauchen, sich bedingungslos mit den Opfern zu solidarisieren und sich zugleich über die zeitbedingten Rechtfertigungsnarrative der Täter zu erheben. Remarques Romanheld Paul Bäumer räsoniert an einer Stelle:

„Ich bin jung, ich bin zwanzig Jahre alt; aber ich kenne vom Leben nichts anderes als die Verzweiflung, den Tod, die Angst und die Verkettung sinnlosester Oberflächlichkeit mit einem Abgrund des Leidens. Ich sehe, dass Völker gegeneinander getrieben werden und sich schweigend, unwissend, töricht, gehorsam, unschuldig töten.“

Matthias Claudius, Autor des berühmten Gedichts „Der Mond ist aufgegangen“, verfasste schon 1778 eine überaus eindringliche Anklage gegen den Krieg, genannt „Kriegslied“:

„Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blass
Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen
Und vor mir weinten, was?
Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halbtot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?“

Das Gedicht ist zugleich ein Appell, sich nicht in Täterstrukturen verwickeln zu lassen, weder als Beteiligter noch als bloßer Zuschauer, denn die Gewissensqualen infolge der Konfrontation mit den Opfern könnten fürchterlich sein.

Überhaupt ist Mitgefühl, der Versuch, sich das Leiden der Betroffenen wirklich lebhaft vorzustellen und es an sich herankommen zu lassen, der Schlüssel zu Frieden.

Krieg zerstört die Seelen

Bertha von Suttner, Autorin des klassischen Romans „Die Waffen nieder!“, appellierte speziell an Frauen, ihr Herz über den Krieg urteilen zu lassen. Im Name der Güte, der Liebe und „des Gottesbegriffs, zu dem sich unsere Ehrfurcht erhebt“ sollen sie den Krieg bekämpfen, „nicht nur, weil er sich nicht mehr auszahlt und daher eine Torheit — sondern weil er grausam und daher ein Verbrechen ist“. Von Suttner führt in ihrem Aufsatz „Empörung des Verstands und unserer Herzen“ (1914) aus:

„Zu den Gefühlen, die uns der Krieg einflößt, gehört leidenschaftlicher Mitschmerz; denn die Gräuel, die himmelschreiendes Leiden, die er verursacht, gehen schon über die Grenzen des Erträglichen hinaus. Er nimmt ja täglich mit jeder neuen Heeresverstärkung, jeder neuen Erfindung an Fürchterlichkeit zu. Warten wir nur, bis alle Details aus den Balkankämpfen uns zur Kenntnis kommen — die Verjagten, die Massakrierten, die Verhungerten, die lebendig Verbrannten … nein, gegen das alles darf man sich nicht verschließen. All dem Elend muss man ins Gesicht sehen, aber nicht, um es als Unglück zu beklagen, sondern als Schlechtigkeit anzuklagen.“

Das beste Heilmittel gegen jede Sympathie mit dem Krieg, wie sie sich sogar in den Seelen gutwilliger Menschzen gelegentlich erhebt, ist die Auseinandersetzung mit den Details. Eugen Drewermann schildert in seiner „Rede gegen den Krieg“ am 21. Mai 2022 einen Fall, der ihm berichtet wurde:

„Vierzig Jahre lang hat mein Vater von seinem Leben kein Wort gesagt, aber dann, auf dem Sterbebett, vertraute er mir ein Geheimnis an, wie es war. Er war mit einem der letzten Flugzeuge aus Stalingrad evakuiert worden, zwei Beine amputiert. Seine Darstellung: ‚In jedem Ort, in den wir vorrückten, gab es keine Menschen mehr. Da, mit einem Mal, öffnet sich eine Tür, und heraus kommt ein alter Mann mit einem kleinen Kind an der Hand. Mein Kamerad zieht das Gewehr, und ich schreie ihn an: ‚Nein!‘ Aber er schießt.‘ Mein Vater hat an dem Tag nie mehr aufgehört zu weinen. Vierzig Jahre später das Trauma, einem Mord beigewohnt zu haben.“

Die Augenblicke, in denen das Grauen des Krieges von Betroffenen unmittelbar erfahren wird, gleichen eher der sprichwörtlichen Spitze eines Eisbergs. Unter der Oberfläche verbirgt sich das meist undokumentierte Leid der Angehörigen, der Wartenden und Bangenden, der schließlich brutal mit einer Todesnachricht Konfrontierten. Ebenso müssen die den Kriegsteilnehmer während seines ganzen weiteren Lebens beeinträchtigenden Traumata berücksichtigt werden, wie in Drewermanns Beispiel eindrucksvoll gezeigt wird.

„Wir Menschen sind nicht darauf eingerichtet, Soldaten zu werden. Sähen wir, was man uns befiehlt zu tun, wir würden es nicht tun“, sagte der streitbare Theologe in seiner großen Friedensrede. Harold Nash, britischer Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg, beschreibt seinen Eindruck während der Luftangriffe auf Hamburg so:

„Es lag unter uns wie ein schwarzes Band aus Samt, bestickt mit Perlen. Aber wir wussten, dass das, was wir dort unten anrichten, schlimmer ist als Dantes Inferno. Aber wir sahen ja nur Brände, wir sahen ja keine Menschen. Sonst hätten wir das nicht tun können.“

Wer Krieg bagatellisiert, kennt ihn nicht

Grausame Taten im großen Stil setzen meist auch voraus, dass die Opfer für die Täter abstrakt bleiben, dass man sie nicht mehr als fühlende Einzelwesen wahrnimmt, sondern eher als anonyme Masse, dem eigenen Blick verborgen. Diese Mentalität wird durch den Einsatz moderner Kampfdrohnen nochmals erleichtert.

Zustimmende oder bagatellisierende Äußerungen zum Krieg sind oft Ausdruck mangelnden Wissens oder mangelnden Einfühlungsvermögens. Diese Fähigkeiten nicht zu besitzen ist ein verzeihlicher Fehler; anders verhält es sich, wenn jemand gar nicht versucht, sie sich anzueignen, dann jedoch über die Notwendigkeit von Kriegen schwadroniert.

Es ist ein verbreiteter Irrtum, Krieg als einen Ausdruck der den Menschen eigenen „natürlichen“ Aggressivität zu interpretieren. Vielmehr entspringt er den fehlgeleiteten Narrativen weniger, die sich mithilfe brutaler Machtausübung in die Gräueltaten vieler verwandeln.

Jemanden zu töten, weil er Angehöriger eines bestimmten Volkes ist — von dem man annimmt, dass von ihm in der Vergangenheit Verbrechen ausgegangen sind —, ist keine Entschuldigung; es ist verwerflicher als selbst noch das Morden als Ausdruck persönlichen Hasses. Letzteres mag biografisch und psychologisch begründbar sein, Ersteres ist es nie. Denn mag auch „ein Russe“ den eigenen Vater getötet haben — es dürfte kaum derselbe Russe gewesen sein, der mir gerade jetzt gegenübersteht.

„Ein aufregend-begeisterndes Spiel der Nationen“

Wenn wir erklären wollen, warum sich Menschen immer wieder für den Kriegsdienst hergeben, so stoßen wir auf eine toxische Mischung aus gezielter Propaganda, dem Wunsch, zum Krieg führenden Kollektiv dazuzugehören, aus Angst vor Ausgrenzung und Strafe, aber auch aus purer Acht- und Gedankenlosigkeit.

Der Journalist Sebastian Haffner, bekannt vor allem durch sein Buch „Anmerkungen über Hitler“, schilderte in seinem Erstlingswerk „Geschichte eines Deutschen“ aus eigener Erfahrung das Aufkommen einer nationalen Kriegshysterie zu Beginn des Ersten Weltkriegs. In dieser sieht Haffner auch einen der wesentlichen Einflussfaktoren, die die Deutschen später in ein williges Unterstützerkollektiv für den nationalsozialistischen Terror verwandeln sollten.

Haffner schreibt:

„Der Krieg als ein großes, aufregend-begeisterndes Spiel der Nationen, das tiefere Unterhaltung und lustvollere Emotionen beschert als irgendetwas, was der Frieden zu bieten hat, das war 1914 bis 1918 die tägliche Erfahrung von zehn Jahrgängen deutscher Schuljungen, und das ist die positive Grundvision des Nazismus geworden. Von dieser Vision her bezieht es seine Werbekraft, seine Simplizität, seinen Appell an Fantasie und Aktionslust; und von ihr bezieht es ebenso seine Intoleranz und Grausamkeit gegen den innerpolitischen Gegner: weil der, der dieses Spiel nicht mitmachen will, gar nicht als ‚Gegner‘ anerkannt, sondern einfach als Spielverderber empfunden wird.“

Der Hass auf Pazifisten

Wir finden hier auch eine psychodynamische Erklärung für den massiven Hass, den Pazifisten in jedem Krieg in ihrer Heimat erfahren mussten — heute etwa den Hass gegen jene, die mit Blick auf den Ukrainekrieg für deutsche Zurückhaltung und eine Verhandlungslösung plädieren.

Auch der Schriftsteller Stefan Zweig thematisiert die Kriegsstimmung in seiner literarischen Autobiografie „Die Welt von gestern“ (1941). Zweig beschreibt darin besonders eindringlich, wie sich seine Zeitgenossen binnen weniger Wochen dramatisch zum Negativen verändern, wie sich selbst gute Freunde — für ihn kaum wiedererkennbar — in patriotische Polterer verwanden und wie er sich wegen seiner friedliebenden Haltung giftigen Angriffen ausgesetzt sieht.

„Allmählich wurde es in diesen ersten Kriegswochen von 1914 unmöglich, mit irgendjemandem ein vernünftiges Gespräch zu führen. Die Friedlichsten, die Gutmütigsten waren von dem Blutdunst wie betrunken. Freunde, die ich immer als entschiedene Individualisten und sogar als geistige Anarchisten gekannt, hatten sich über Nacht in fanatische Patrioten verwandelt und aus Patrioten in unersättliche Annexionisten.

Jedes Gespräch endete in dummen Phrasen wie ‚Wer nicht hassen kann, der kann auch nicht richtig lieben‘ oder in groben Verdächtigungen. Kameraden, mit denen ich seit Jahren nie einen Streit gehabt, beschuldigten mich ganz grob, ich sei kein Österreicher mehr; ich solle hinübergehen nach Frankreich oder Belgien.“

Wie so oft tun sich Menschen, die der Unmenschlichkeit erlegen sind, schwer damit, jenen, die es nicht sind, ihre Menschlichkeit zu verzeihen.

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