Zum Inhalt:
Ich klage an!

Ich klage an!

Intellektuelle stehen in der Verantwortung, ganz gleich ob sie reden oder schweigen.

TEIL I: Reden

1. Damals und heute

Die sogenannten Gebildeten stehen in der Verantwortung. Habermas und Sloterdijk haben sich öffentlich für das verbrecherische Regime positioniert. Die zwei Philosophen kooperieren mit den Machthabern, die durch Propaganda Menschen systematisch diskriminieren. Das Denker-Paar stellt sich unmissverständlich auf die Seite des Unrechts, des Terrors „im Namen der Gesundheit“. Das kommt einem ziemlich bekannt vor … In der Nazizeit war genau das mit meinen Großeltern passiert — beide waren Holocaust-Überlebende.

Die Logik des aktuellen und des damaligen Regimes ist die gleiche: Eine Gruppe wird von der Gesellschaft ausgeschlossen. Damals waren die Sündenböcke die Juden, nun sind es die Ungeimpften. In der Nazizeit waren meine Großeltern — die Alt-Juden — „ungesund“. Jetzt bin ich — der Neu-Jude — „ungesund“. Die Neu- und Alt-Juden … die Ungeimpften. Sollte das Ironie sein, und wenn nicht, dann was?

Damals handelte sich um eine Projektion. Heute auch. Die Verbrecher waren damals nicht die Juden. Heute sind es nicht die Ungeimpften. Sündenböcke wurden damals und werden auch heute noch gesucht, um das eigentliche Verbrechertum zu verschleiern.

Auch wenn andere — die Ungeimpften — beschuldigt werden, trägt das verbrecherische System die Verantwortung. Das Regime, welches Krieg gegen die Bevölkerung führt, ist ein Terrorregime. Und dieses wird von den meisten Intellektuellen unterstützt. Können die sogenannten Intellektuellen die Ähnlichkeit zum Naziregime nicht sehen, oder wollen sie sie nicht sehen? Fest steht: Sie sind schuldig, denn sie machen mit.

Man muss nicht das System wählen; eine Alternative gab es sowohl damals als auch jetzt. Nichts ist alternativlos.

2. Covid-Nazi

Können die Philosophen das nicht sehen? Vielleicht nicht. Es ist aber schwer zu glauben, dass sie die Logik nicht verstehen. Wenn sie also die Logik verstehen, dann heißen sie die jetzige Sündenbock-Projektion gut. Habermas und Sloterdijk sind also Mittäter. Wie damals die Nazi-„Intellektuellen“, so sind sie jetzt Covid-„Denker“; die Unterstützer einer verbrecherischen Ideologie. Anstatt zu reflektieren, projizieren sie. Die Sündenbock-Mentalität ist wieder da. Und die Intellektuellen machen wieder mit. Unglaublich, aber wahr. Dass die zwei Arten des Verbrechens im Grunde dasselbe sind, nämlich „Nazitum“ und „Covidtum“, kann man, nach fast zwei Jahren Terror, nicht ignorieren. Nazi-Vergleiche sind nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine Notwendigkeit. Die neuen Juden sind heute die Ungeimpften. Was hätten meine Großeltern über unsere Zeit gesagt? Wäre für sie das heutige Theater ein Déjà-vu?

3. Verantwortung

Meine Großmutter hatte im Holocaust ihre ganze Familie verloren. Mein Großvater musste in Mauthausen vor lauter Hunger Gras essen, wie ein Vieh. Was würden die Überlebenden uns raten?

Ja, vielleicht kapieren die zwei Philosophen nicht, was hier geschieht. Ja, das könnte sein. Aber war es bei den Nazi-Intellektuellen nicht dasselbe? Wussten sie nicht, worum es ging? Auch wenn wir annehmen, dass Habermas und Sloterdijk naive Menschen sind, die nicht verstehen, worum es eigentlich geht, sind sie doch schuldig. Sie stehen in der Verantwortung. Denn Dummheit hebt das Verbrechen nicht auf.

Und überhaupt: Sind die Philosophen dumm? Nein, sie sind nicht dumm, sie laufen mit, wie damals so viele mitgelaufen sind. Man kann also nicht sagen: „Die Philosophen sind dumm, sie verstehen nicht, worum es geht.“ Für ihre Handlungen sind sie selbst verantwortlich. Die zwei ziehen das Falsche dem Wahren vor. Ferner, sie machen für das Verbrechen sogar Werbung.

4. Internationales Verbrechertum

Doch, doch, sie verstehen wohl, was sie tun. Denn von diesen zwei großen, anerkannten Intellektuellen kann man so etwas nicht behaupten; die zwei sind nicht ignorant und nicht dumm: Sie unterstützen bewusst die Anti-Freiheit und sind für die faschistoide Diktatur. Das Philosophen-Paar steht für die Diskriminierung einer Menschengruppe, die sie als „Untermenschen“ ansehen. Haben sie nichts von der Geschichte gelernt? Offensichtlich nicht.

Die eigentliche Ideologie legen die zwei Denker nicht offen, versteht sich, sie sagen naturgemäß nicht: „Ich bin ein Nazi, ich bin ein Faschist.“

So weit gehen sie nicht. Aber die Logik ist klar und deutlich. Dass es sich heute um ein „internationales“ und kein „nationales“ Verbrechertum handelt, ist nicht von Belang. Man könnte sogar meinen, dass das internationale Verbrechen noch schlimmer als das nationale ist. Das Verbrechen wird heute weltweit praktiziert. Die Nazis sind sozusagen allgegenwärtig.

Oder sind die zwei Intellektuellen, trotz — oder vielleicht wegen — ihrer Reputation blind? Man kann hoffen, dass es bei den beiden um Blindheit und nicht um die direkte Unterstützung eines dystopisch-modernen Faschismus geht. Die Frage bleibt: Blindheit oder Mittäterschaft? Direkte oder indirekte Kooperation mit dem Faschismus? So oder so — die beiden sind schuldig. Die Verantwortung liegt bei ihnen. Und nein, es handelt sich um viel mehr als nur um ein Versagen. Da wir annehmen müssen, dass die zwei Denker genau wissen, was sie tun, ist ihr Verbrechen ein totales.

TEIL II: Schweigen

1. Mittäter

So sind aber auch diejenigen, die sich nicht zum Terrorregime bekennen, sondern schweigen: verantwortlich. Das Schweigen und das Dulden des Unrechts bedeuten eine Mittäterschaft — das steht außer Frage.

Auch wenn ein Intellektueller nichts tut oder nichts sagt, tut er doch etwas. Nicht zu entscheiden ist eine Entscheidung. Die Entscheidung, nichts zu tun, ist eine Tat, wenn auch eine passive. Trotz der Passivität sind die Nichtssagenden verantwortlich. Nichts zu tun ist eine Wahl, die man trifft, eine Handlung. Das Schweigen bedeutet also dasselbe, wie öffentlich für das Verbrechen zu plädieren. Reden — das Tun — und Schweigen — das Nichttun — umfassen dieselbe Verantwortung. So oder so — man kann die Verantwortung nicht umgehen.

Intellektuelle wie Mausfeld waren vor der inszenierten Pandemie laut und kämpften für Aufklärung und Freiheit. Warum schweigen sie nun wie die Lämmer?

Und nichts ändert sich an der Sache, auch wenn die Schweigenden für die Freiheit sein sollten. Wenn es so sein sollte, warum schweigen sie dann ausgerechnet jetzt? Ob schweigend für oder gegen die Freiheit ist einerlei; es ist Mittäterschaft. Man ist verantwortlich.

2. Schuldig

Das jetzige Unrecht eines totalitären Terrorregimes kann man nicht schweigend „über sich ergehen lassen“, nicht nach fast zwei Jahren. Neutralität ist in diesem Fall ausgeschlossen. Nein, wer schweigt, ist ein Mittäter und genauso schuldig wie die Öffentlich-Unterstützer Habermas und Sloterdijk. Mausfelds Schweigen entlässt ihn von der Verantwortung nicht.

Wie so viele in der Nazizeit, so schweigen nun auch die meisten sogenannten Intellektuellen. Ob sie Unterstützer des Unrecht-Regimes sind oder nicht, ist egal. Nichts zu tun ist in diesem Fall einfach nicht genug. Wer schweigt, ist ein Täter.

Die Schweigenden sind für das größte Verbrechen der Menschheit verantwortlich. Das Schweigen, die Passivität, die passive Unterstützung des Bösen können wir als eine aktive bestimmen. Die Schweigenden sind verantwortlich. Sowohl die Schweigenden als auch die Terror-Befürworter sind schuldig.

Spenden per SMS
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann senden Sie einfach eine SMS mit dem Stichwort Rubikon10 an die 81190 und mit Ihrer nächsten Handyrechnung werden Ihnen 10 Euro in Rechnung gestellt, die abzüglich einer Gebühr von 17 Cent unmittelbar unserer Arbeit zugutekommen.
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Weiterlesen

Ukraine ohne Waffen
Thematisch verwandter Artikel

Ukraine ohne Waffen

Eine entmilitarisierte Welt ist möglich — die finnischen Åland-Inseln sind dafür ein gutes Beispiel.

Die innere Freiheit
Aktueller Artikel

Die innere Freiheit

Um Unabhängigkeit zu erlangen, dürfen wir uns nicht länger von unseren Emotionen treiben lassen — vor allem die Angst muss zurückgedrängt werden.