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Generalprobe für den Polizeistaat

Generalprobe für den Polizeistaat

Die Simulation eines Corona-ähnlichen Szenarios vor 10 Jahren empfahl drastische Einschränkungen der Freiheitsrechte.

von Helen Buyniski

Wenn man die neuartige Coronavirus-Epidemie verfolgt, ist man sicher auch schon auf Event 201 gestoßen — die Simulation einer Pandemie, die von der Johns-Hopkins-Universität, dem World Economic Forum, der Melinda & Bill Gates-Stiftung, Johnson & Johnson und anderen Schwergewichten der Herrscherklasse im Oktober 2019 durchgeführt wurde. Das Presse-Establishment hat die Story bereits bereinigt, einen Strohmann aufgestellt und zerpflückt („Nein, Bill Gates hat die Coronavirus-Epidemie nicht in die Welt gesetzt, ihr dummen Verschwörungstheoretiker!“) — und die Gruppe überredet, ein Dementi abzugeben: die Übung sei nicht dazu bestimmt gewesen, das weitere Verhalten des aktuell auftretenden Virus vorherzusagen.

Lock-Step — ein Pandemie-Szenario

Wenige sind sich jedoch dessen bewusst, dass die Epidemie, die sich in China und zwei Dutzend anderer Länder — auch in den USA — abspielt, sich entsprechend einer zehn Jahre alten Simulation entwickelt, die von der Rockefeller Foundation und dem Global Business Network gemeinsam unter dem Namen Lock-Step konzipiert worden war. Das Szenario ist eines von vier in der Publikation „Scenarios for the Future of Technology and International Development“ (zu deutsch: Szenarien der Zukunft der Technologie und der internationalen Entwicklung) beschriebenen. Es schildert eine Coronavirus-ähnliche Pandemie, die der Auslöser für die Verhängung polizeistaatlicher Kontrollen der Bewegungsfreiheit, der Wirtschaft und anderer gesellschaftlicher Bereiche wird.

Das Lock-Step-Szenario beschreibt „die Welt einer strengeren Regierungskontrolle von oben nach unten sowie einer autoritäreren Führung, mit eingeschränkter Innovation und zunehmendem Widerstand der Bevölkerung“. Im Jahr „2012“ (also zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Berichts) zwingt ein „extrem virulenter und tödlicher“ Grippe-Virenstamm — von Wildgänsen ausgehend — die Welt in die Knie und infiziert 20 Prozent der Weltbevölkerung. In nur sieben Monaten sterben 8 Millionen Menschen, „die Hälfte davon gesunde junge Erwachsene“. Er bringt globale Ökonomien und den internationalen Handel zu Boden. Laut Rockefeller-Stiftung trifft es jedoch nicht jeden gleichermaßen.

Polizeistaat gut, Individualrechte schlecht

Länder in Afrika, Südostasien und Mittelamerika werden „wegen Mangels an offiziellen Eindämmungsmaßnahmen“ am schlimmsten betroffen — es wäre nicht die Rockefeller-Stiftung, wenn sie sich beim Gedanken an ein Massensterben im globalen Süden nicht die Hände reiben würde —, aber westliche „Demokratien“ zahlen auch einen außerordentlich hohen Preis. „Die anfängliche Strategie der USA, Bürgern ‚ernstlich von Flugreisen abzuraten‘ erwies sich wegen ihrer Milde als tödlich, beschleunigte sie die Ausbreitung des Virus doch nicht nur in den USA, sondern über deren Grenzen hinweg“, warnt der Bericht. Entferne man jedoch Hindernisse wie „Individualrechte“, hätte man ein Blitzrezept nicht nur fürs Überleben, sondern gar für ein Aufblühen während einer potentiellen Pandemie — so schwärmt zumindest die Stiftung:

„Ein paar Ländern erging es besser, allen voran China. Die schnelle Auferlegung und Durchsetzung einer Zwangsquarantäne für alle Bürger und die sofortige und fast hermetische Schließung aller Grenzen rettete Millionen von Leben — weil die Ausbreitung des Virus viel schneller als in anderen Ländern beendet und eine Erholung nach der Pandemie schneller ermöglicht wurde.“

Die Botschaft ist deutlich — Polizeistaat ist gut, Freiheit schlecht. Gemäß Simulation verstehen andere Regierungen die Botschaft sehr schnell. Länder sowohl der ersten als auch der dritten Welt folgen gleichermaßen nach, „lassen ihre Autorität spielen“ und erlegen Quarantänen, Körpertemperaturmessungen und andere „wasserdichte Vorschriften und Restriktionen“ auf, von denen die meisten, so der Report, auch dann noch aufrechterhalten bleiben, wenn die Pandemie längst vorbei ist.

„Um sich vor der Ausbreitung zunehmend globaler Probleme zu schützen — von Pandemien und transnationalem Terrorismus bis zu Umweltkrisen und wachsender Armut — verstärkten Führer auf der ganzen Welt ihren Griff nach der Macht.“

Dieses globale Machtstreben wird erleichtert durch eine verängstigte Bevölkerung, die „bereitwillig einen Teil ihrer Souveränität und ihrer Privatsphäre gegenüber paternalistischeren Staaten zugunsten einer größeren Sicherheit und Stabilität aufgab und die gegenüber einer Lenkung und Kontrolle von oben tolerant, ja darauf erpicht war.“

Alles, von strengerer biometrischer Identifikation bis zu strikteren industriellen Vorschriften, wird dankbar angenommen. Es dauert etwa zehn Jahre, bis die Menschen der autoritären Kontrollen, die im Zuge der Pandemie eingesetzt wurden, „überdrüssig werden“; auch geht die Studie davon aus, dass sich zivile Aufstände hauptsächlich in der „entwickelten Welt“ ereignen werden. Ein Bürgeraufstand in dem technokratische Polizeistaat, von dem in der Simulation ausgegangen wird, wäre schließlich durchaus denkbar — wie auch im „wirklichen Leben“, wenn 5G die Totalüberwachung aller Städte in Echtzeit Wirklichkeit werden lässt.

Der Drache ist an allem schuld

Es ist noch immer nicht geklärt, was — oder wer — das neuartige Coronavirus in Wuhan freigesetzt hat. Die ursprüngliche Behauptung, es stamme von Fledermäusen von einem „wet market“ (Straßenmarkt), an dem lebendige Tiere verkauft und dann vor dem Käufer geschlachtet werden, war aus westlicher Sicht mehr als perfekt — gegen solche Märkte wird im Westen gegeifert, wo die Kunden es bevorzugen, dass sich die Grausamkeit gegenüber Tieren, die auf unseren Tellern landen, hinter verschlossen Türen vollzieht.

Während diese Straßenmärkte eigentlich die Lebensmittelsicherheit zu steigern scheinen, weil es nicht möglich ist, fehldeklariertes, abgelaufenes oder „Mystery“-Fleisch zu verkaufen, werden sie vom missbilligenden Westen wieder und wieder als Krankheitsüberträger bezeichnet — und stets folgt die Forderung, man müsse sie gänzlich verbieten. Allerdings hatte der Meeresfrüchtemarkt in Huanan schon seit Jahren keine Fledermäuse mehr verkauft. Wenn die Hypothese des „wet market“ weiter aufrechterhalten werden soll, bedeutet dies, dass eine Zwischenwirt-Spezies erforderlich war, die das Virus auf den Menschen übertragen hat.

Fledermäuse? Schlangen? Ein Biowaffenlabor?

Nun wurden Schlangen verantwortlich gemacht, obwohl Wissenschaftler nicht mit Sicherheit sagen konnten, dass Schlangen überhaupt mit dem Coronavirus infiziert werden konnten — wichtiger war, dass sie Fledermäuse fressen und auf dem Markt verkauft wurden. Drei Wochen, nachdem der Meeresfrüchtemarkt in Huanan geschlossen und desinfiziert worden war, machte eine Studie des Lancet diese Hypothese endgültig zunichte — die ersten Coronavirus-Fälle hatten überhaupt keinen Kontakt zu dem Markt gehabt. Wenig überraschend hat dies die Medien nicht davon abgebracht, ihn weiterhin für die Epidemie schuldig zu sprechen.

Jenseits der bröckelnden „offiziellen Version“ haben Gerüchteköche den Sündenbock in der chinesischen Regierung gefunden und behaupten, dass Peking — aus Bösartigkeit oder Inkompetenz — ein Virus freigesetzt hat, das in einem streng geheimen Biowaffen-Programm im Hochsicherheits-Labor der Stadt zusammengebraut wurde.

Chefverbreiter dieser Theorie ist der israelische Biosicherheitsanalytiker Dany Shoham; dies sollte jedoch bei all jenen jede Menge Alarmglocken schrillen lassen, die von Israels eigenen Experimenten mit genspezifischer biologischer Kriegsführung wissen — selbst wenn man unberücksichtigt lässt, dass Shoham selbst Saddam Husseins Irak wegen der Anthraxangriffe von 2001 arglistig beschuldigt hatte.

Andere Medienkanäle, die diese Theorie verbreiten, zitieren den US-Biosicherheits-Berater Tim Trevan, der in einem 2017 in Nature erschienenen Artikel — noch bevor das Labor in Wuhan überhaupt eröffnet hatte — äußerte, eine „Vielfältigkeit von Sichtweisen“ und „Informationsoffenheit“ sei wesentlich für das sichere Funktionieren eines solche Hochsicherheitslabors, der chinesischen Kultur jedoch fremd. Die Beharrlichkeit, mit der an der Theorie der Entstehung des Coronavirus durch einen „Laborunfall“ festgehalten wird, ist also eher auf kulturellen Chauvinismus und Sinophobie zurückzuführen denn auf faktenbasierte Anhaltspunkte.

Event 201 und die Militärweltspiele in Wuhan

Während viele alternative Medienkanäle das Event 201 als die Kopie einer „Übung“ behandeln, die so oft mit einer Aktion unter falscher Flagge zusammenfällt, sind sich nur wenige dessen bewusst, dass einen Tag nach der Simulation die Militärweltspiele in Wuhan eröffnet wurden, die 300 US-Soldaten in die Stadt brachten. Der frühere malaysische Parlamentsabgeordnete Matthias Chang allerdings hält die Spiele für den wahrscheinlichen Einspeisepunkt dessen, was er als biologische Kriegsführung der USA gegen China beschreibt.

In einem Interview mit dem Institute for War and Peace Reporting vom letzten Monat setzte Chang das Coronavirus in eine lange Reihe US-amerikanischer Biowaffenangriffe, zu denen, wie er sagt, die vorsätzliche Infizierung von Guatemalteken mit Syphilis und Gonorrhoe sowie die Infizierung der Kubaner mit dem Denguefieber und die Erschaffung der Ebola-Epidemie in Sierra Leone gehören.

Genspezifische Kriegsführung?

Bis 4. Februar gab es über tausendmal so viele Coronavirus-Fälle in China wie außerhalb des Landes, und bei den gemeldeten Fällen im Ausland scheint es sich um ethnische Chinesen zu handeln. Dies ist kein Zufall — eine neuere wissenschaftliche Abhandlung offenbarte, dass das Enzym, das als Rezeptor für das neuartige Coronavirus dient, von einer bestimmten Art von Lungenzellen produziert wird, die bei asiatischen Männern im Vergleich zu anderen Ethnien „in extrem hoher Anzahl“ vorkommt.

Noch spannender: diese Lungenzellen sind beteiligt an der Ausprägung „vieler anderer Gene, die die virale Reproduktion und Übertragung positiv regulieren.“ (Anmerkung der Redaktion: Der Text erschien bereits am 5.2.2020. Mittlerweile ist klar: Es sind nicht nur asiatische Ethnien betroffen. Dennoch sind die Informationen zur Forschung in dem Bereich u. E. erwähnenswert.)

Die Autoren der Abhandlung behaupten zwar nicht, das Virus käme aus einem Labor, merken aber trocken an, es scheine „sich schlauerweise dahingehend entwickelt zu haben, diese (Lungen-)Zellen für seine Reproduktion und Übertragung zu kidnappen“ — aber des Einen schlaue virale Evolution ist des anderen Experten Biowaffenentwicklung.

Zweifellos haben US-amerikanische Forscher seit Jahrzehnten heimlich chinesische DNA gesammelt. Eine berüchtigte Maßnahme der Harvard School of Public Health hat in der Mitte der 1990-er Jahre Dorfärzte dazu abgestellt, Bewohner „mit Asthmasymptomen kostenlos zu untersuchen“. Diese „Untersuchungen“ waren Teil eines Genetikprojekts, an dem auch die US National Institutes of Health sowie Millennium Pharmaceuticals beteiligt waren. Angeblich ging es dabei darum, „Gene zu identifizieren und zu charakterisieren, die eine Rolle bei der Entstehung von Asthma und anderen allergischen Erkrankungen spielen“.

Später kam heraus, dass die Forscher weder vom lokalen experimentellen Ethikrat noch von den Untersuchten selbst die geforderten Einverständniserklärungen eingeholt hatten. Eine Regierungsanfrage wurde von einem Insider beschlagnahmt und unterdrückt. Über 200.000 DNA-Proben wurden auf diese Weise gesammelt und außer Landes geschafft.

Die US-Militärliteratur lechzt seit über 50 Jahren nach genspezifischen Waffen. Das berüchtigte Project for a New American Century (PNAC), dessen Mitglieder seit der Administration George W. Bushs das US-Staatsschiff in eine Reihe von Eisbergen gelenkt haben, beschrieben genspezifische Biowaffen als „ein politisch nützliches Instrument“, einen wesentlichen Bestandteil der „neuen Kampfdimensionen“, innerhalb derer sich künftige Kriege abspielen würden.

1998, also im Jahr nach der Gründung des PNAC, überfluteten Berichte darüber, dass Israel an einer solchen Waffe arbeitete, die Araber träfe, während sie Juden unbehelligt ließe, die Medien — was teils eine PR-Kampagne, teils eine Warnung war. Und es waren die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) und andere Divisionen des US-Militärs — nicht die Chinesen —, die jahrelang intensiv von Fledermäusen übertragene Coronaviren untersucht haben, obwohl ihre eigenen Hochsicherheits-Biolabore wegen schludriger Sicherheitsverfahren geschlossen wurden.

Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, dass die chinesische Regierung einen genspezifischen Virus auf die eigene Bevölkerung loslässt, verschwindend gering. Anders als die weit verbreitete innere Geisteshaltung einer „weißen Schuld“ — der Katerstimmung des Kolonialismus entsprungen — ergehen sich die Chinesen nicht in Selbsthass, ganz im Gegenteil: Außenstehende bezichtigen die Chinesen bis heute eines unausgesprochenen, unerschütterlichen Glaubens an ihre eigene rassische Überlegenheit, und wenngleich dieser Glaube problematisch ist, führt er eher nicht zu einem vorsätzlichen Völkerselbstmord. Und selbst wenn Peking im Sinne einer Verhaltenskorrektur in Hongkong eine False-Flag-Operation versucht haben sollte — wo US-unterstützte Pro-„Demokratie“-Proteste monatelang verheerend gewütet haben —, würde eine solche Aktion nicht Hunderte von Meilen entfernt in Wuhan entfesselt werden.

Keine gute Krise ungenutzt lassen

Das echte Coronavirus ist weit weniger virulent als die in Lock Step beschriebene Pandemie, verzeichnen wir doch bis zum 4. Februar „nur“ 427 Tote und „nur“ 20.629 global Infizierte; zudem waren die Toten meist über 60 Jahre alt und durch Vorerkrankungen bereits belastet. Dennoch befinden sich

Ökonomien, wie in der Simulation vorhergesagt, weltweit im freien Fall. Dieser Sturz wird von Horrorgeschichten in Establishment- und Alternativmedien gleichermaßen verbreitet — so wird beispielsweise ein Artikel in ZeroHedge von einem Rabobank-Analytiker übertitelt: „Was, wenn wir an der Schwelle einer exponentiellen Zunahme von Coronavirus-Fällen stehen?“ —, während Videos zweifelhafter Herkunft schreckliche Szenen aus China zeigen und somit das Virus in den sozialen Medien weiterhin „viral“ verbreiten. Was die Angst noch vergrößert, ist die verhältnismäßig lange Inkubationszeit des Virus — bis zu zwei Wochen, während derer ihn der Träger munter weiter überträgt —, die zur konstanten Gefahr eines bevorstehenden „Booms“ beiträgt.

Die chinesische Wirtschaft wird natürlich gerade am härtesten getroffen, und das Timing der Pandemie hätte in den Augen Pekings nicht schlimmer sein können — direkt am Vorabend der Feierlichkeiten zum Mondneujahr. In diesem Zeitraum reisen etwa 400 Millionen Chinesen quer durchs Land und besuchen ihre Familien. Die meisten davon nutzen hierfür die Hochgeschwindigkeitszüge, deren Knotenpunkt sich in — Sie haben’s erraten — Wuhan befindet. Diese Reisen haben ja stattgefunden, bevor in der Stadt eine Quarantäne ausgerufen wurde — es ist also wahrscheinlich, dass sich übers ganze Land verstreut Menschen in der Inkubationsphase befinden, was die heutigen Zahlen sehr „abgerundet“ erscheinen lässt.

Gleichzeitig könnte die Situation für die herrschende Klasse der USA nicht besser aussehen — eine Pandemie, die Asiaten niederstreckt und China genau in dem Moment trifft, in dem es am verwundbarsten ist, ist ein mächtiger Schlag gegen die aufstrebende Supermacht. Und für den Fall, dass jemand noch immer glaubt, dass die Umstände der zunehmenden Verbreitung des Virus schlicht eine lange Reihe von Zufällen darstellen, hat Handelsminister Wilbur Ross dafür gesorgt, diese plausible Bestreitbarkeit in Grund und Boden zu treten — er konnte nicht anders, als in einem Interview mit Fox News davon zu schwärmen, dass das Coronavirus „dabei helfen würde, Jobs schneller in die USA zurückzuholen“.

China-Bashing

Seinen Triumph äußerte er, indem er sagte, er wolle nicht „über einen Triumphzug gegen eine sehr bedauerliche, sehr bösartige Erkrankung sprechen“ — davor hatte er jedoch darauf hingewiesen, dass die Unternehmen Chinas unerklärliche Anfälligkeit für tödliche Viren berücksichtigen müssten, wenn sie ihre Lieferketten überdächten. Trumps Unterzeichnung des USMCA-Handelsabkommens (United States Mexico Canada Agreement), das zusätzliche 1,2 Prozentpunkte an BIP-Wachstum bringen soll, blieb unerwähnt, wird aber zum perfekten Sturm in der Wirtschaft beitragen.

„Zusätzlich zu allem anderen hattet ihr SARS, ihr hattet den afrikanischen Schweinevirus, und jetzt habt ihr das hier“, sagte Ross und stellte damit einen Zusammenhang zwischen dem Coronavirus und anderen verdächtigen Seuchen her. Ähnlich den vielen Wissenschaftlern, die zu dem Schluss gekommen sind, dass SARS eine von Menschen gemachte Biowaffe war, haben auch viele — Wissenschaftler, Staatsmänner sowie alternative Medien — wegen des Coronavirus Alarm geschlagen. Ihre Erklärungen dazu wird man jedoch nicht auf Google finden — viel Glück bei der Suche!

Die Kunst der Desinformation

Facebook, YouTube und Twitter arbeiten bis heute intensiv daran, Coronavirus-„Gerüchte“ zu entfernen — Google hat Hunderte von Suchergebnissen bezüglich chinesischer Anschuldigungen über biologische Kriegsführung verschwinden lassen.

Selbst auf Plattformen, die den Zensurbefehlen der Regierungen nicht nachkommen, haben die haltlosen Behauptungen von Shoham und anderen Desinformationskünstlern zu chinesischer biologischer Kriegsführung jegliche Äußerungen chinesischer Amtsträger aus dem Weg geräumt. Selbst die Stellungnahme des früheren malaysischen Parlamentsabgeordneten wird hinter einer persischen Sprachbarriere verborgen — seine ursprünglichen Äußerungen sind unverständlicherweise in englischsprachigen Medien nicht zu finden und wurden nur von Irans Nachrichtenagentur IRIB veröffentlicht (die Autorin findet zwar den Tweet nicht mehr, der sie auf diese Äußerungen aufmerksam gemacht hat, möchte dieser Person aber danken).

Das Coronavirus ist nicht die Weltuntergangsepidemie, die von unverantwortlichen Medienakteuren dargestellt wird. Wie das Lock-Step-Szenario jedoch verdeutlicht, braucht man keine horrenden Todesziffern oder Opfer, die auf den Straßen in Fontänen von Blut explodieren, um die gewünschten gesellschaftlichen Ziele zu erreichen. Möglicherweise ist die neuartige Coronavirus-Epidemie ein „Trockenlauf“, in dem sowohl die Bereitschaft Chinas, einen Ausbruch zu bewältigen, als auch die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf eine solche Seuche getestet werden. Es ist sogar möglich, wenngleich unwahrscheinlich, dass die Epidemie ein Versehen war — dass das Virus versehentlich einem wahrscheinlich US-amerikanischen Labor entwichen ist.

Möglicherweise wird die Seuche aber auch plötzlicher virulenter. Die Medienaufregung in der ersten Februarwoche besagt, dass das Coronavirus kurz davor ist, von der WHO als „Pandemie“ deklariert zu werden — was die Kontrollmaßnahmen, die in Lock Step nur andeutungsweise erwähnt, in Event 201 jedoch ausführlicher beschrieben wurden, erforderlich machen wird.

Von „beschränkten Internetabschaltungen“ und „Zwangsmaßnahmen gegen Fake News“ bis zu Regierungs-Bailouts von „Kern“-Industrien, Zwangsimpfungen, Beschlagnahme von Eigentum und anderen polizeistaatlichen Bestimmungen, die während der paranoiden Nachwehen von 9/11 im Model State Emergency Health Powers Act in vielen Staaten verabschiedet wurden — dem totalitären Wesen dieser Vorkehrungen werden einzig und allein durch die Vorstellungskraft der ausführenden Regimes Grenzen gesetzt. Wenn Ereignisse erst einmal bis zu diesem Stadium fortgeschritten sind, ist es extrem schwer, sie wieder rückgängig zu machen. Wir täten gut daran, es gar nicht so weit kommen zu lassen.


Helen Buyniski ist eine in New York lebende Journalistin und Fotografin. Sie scheibt unter anderem für RT und Global Research und auf helenofdestroy.com.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „Video: The ‚Lock Step‘ Simulation Scenario: ‚A Coronavirus-like Pandemic that Becomes Trigger for Police State Controls‘“. Er wurde von Gabriele Herb aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert.

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