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Gebrüll und Offenbarung

Gebrüll und Offenbarung

Das derzeitige Verhalten des Westens offenbart die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen in der Ukraine und den Protesten gegen die Coronamaßnahmen. Teil 2/2.

Propaganda-Propaganda

Eine legitime und notwendige Prüfung, ob Russland die faschistische Gefahr, die in der Ukraine gegeben ist, für eigene Zwecke überzeichnet und in diesem Sinne missbraucht, muss allerdings ein etwaiges Urteil der Überzeichnung belegen können.

Dabei wäre zu bedenken, dass solche Belege nicht allein russische „Propaganda“, sondern vielmehr auch israelische und jüdische Instanzen in ihrer Einschätzung widerlegen müssten, die ich in der Folge erwähne und die mit der russischen weitgehend übereinstimmen. Ich jedenfalls habe bislang keine solchen Belege beziehungsweise Argumente angetroffen, stattdessen wird die Behauptung, es handle sich um russische Propaganda stereotyp wiederholt.

Israelische und jüdische Referenz

Wenn ich Israel beziehungsweise israelische oder jüdische Instanzen als Referenz anführe, so geschieht dies durchaus im Bewusstsein, dass Urteile, Wertungen, Einschätzungen auch von dieser Seite keinen Absolutheitsanspruch haben. Einstufungen als „antisemitisch“ sind oft politisch motiviert und werden gerade in Deutschland zur Diffamierung politischer Gegner missbraucht.

Jedoch kann ich in der hier zur Debatte stehenden Konstellation eine solche Motivation nicht erkennen. Es ergeben sich weder für Israel noch für den Jüdischen Weltkongress irgendwelche taktischen Vorteile, eine Gruppierung wie beispielsweise Swoboda, ich komme auf sie zurück, als antisemitisch einzustufen.

Zusammenhang mit Corona

Die systematische Verharmlosung, zuweilen auch die Negierung faschistischer und antisemitischer Kräfte in der Ukraine, zu Ende gedacht, knüpft aber bei den Verhältnissen an, die — ich rede nun in erster Linie wieder explizit von Deutschland, schließe aber der Tendenz nach den ganzen Westen mit ein — wir während der vergangenen zwei Jahre unter Coronabedingungen in gänzlich anderen Zusammenhängen zur Kenntnis nehmen mussten. Im Folgenden möchte ich den Zusammenhang Schritt für Schritt aufzeigen.

Stepan Bandera

Der Bezug einflussreicher Politiker und anderer Personen des öffentlichen Lebens in der Ukraine auf Stepan Bandera und damit dessen Ideologie ist belegt. Der erste prowestliche Präsident Wiktor Juschtschenko ehrte ihn im Parlament als „Helden der Ukraine“. Denkmale wurden errichtet.

Stepan Bandera, um es kurz zu sagen, war ein ukrainischer Nationalist, der Massaker an der polnischen Bevölkerung im von ukrainischen Nationalisten beanspruchten Gebiet Wolhynien wie auch Massaker an Juden in der Westukraine zurzeit des Zweiten Weltkrieges mindestens politisch zu verantworten hat, indem er zu ethnischen „Säuberungen“ aufrief. In Israel wird er als Kriegsverbrecher eingestuft.

Swoboda

Weiter belegt ist der wesentliche Einfluss von verschiedenen rechtsextremen Gruppierungen auf politische und gesellschaftliche Prozesse der Ukraine seit der Unabhängigkeit 1991. Namentlich erwähnt sei die Allukrainische Vereinigung „Swoboda“, die sich bis 2004 Sozial-Nationale Partei der Ukraine nannte, um ihre Verbundenheit mit der NSDAP herauszustellen. Gegründet 1991, wurde sie 2012 vom Simon-Wiesenthal-Zentrum als eine der weltweit schlimmsten antisemitischen Organisationen eingestuft (1).

Im Jahr 2013 wandten sich 30 Abgeordnete des israelischen Parlamentes in einem Brief an den Präsidenten des Europäischen Parlamentes Martin Schulz. Darin traten sie der damals schon gegebenen Verharmlosung des ukrainischen Faschismus und dessen Einflusses auf die Politik durch westliche Politiker entgegen, indem sie ausdrücklich vor dem Antisemitismus und der Russophobie (in dieser Verschränkung genannt) von Swoboda warnten und sie kritisierten, dass die beiden größten Oppositionsparteien mit Swoboda zusammenarbeiteten (2). Der Jüdische Weltkongress bezeichnete die Vereinigung im gleichen Jahr als „neonazistisch“ und forderte ein Verbot (3).

Die Oppositionsparteien aber, die mit Swoboda zusammenarbeiteten, kamen durch den Putsch beziehungsweise den Aufstand gegen den russlandfreundlichen Präsidenten Wiktor Janukowitsch, der übrigens den Heldenstatus Banderas in seiner Amtszeit wieder annullierte, an die Macht — und Swoboda mit ihnen. In der Regierung von Ministerpräsident Arenij Jazenjuk bekam die Partei das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten, drei weitere Ministerposten und den Posten des Generalstaatsanwaltes zugesprochen. Ich wiederhole: eine Partei, die aus Sicht des Jüdischen Weltkongresses verboten sein sollte. Allein dies zeigt, wie bedenklich die westlichen Verharmlosungen sind.

Atombomben über Russland

Die anderen beiden Parteien, die mit Swoboda koalierten, waren die Partei des Boxers Vitali Klitschko und die Allukrainische Vereinigung „Vaterland“ von Julia Timoschenko, die sich öffentlich dafür aussprach, Atombomben über Russen abzuwerfen.

Allein diese Koalition legt offen, dass das Gedankengut rechtsextremer Gruppierungen nicht nur salon-, sondern regierungsfähig geworden war. Und auch nach dem Ausscheiden aus der Regierung blieb der Einfluss bestehen, vor allem im militärischen und paramilitärischen Bereich. Für den Kampf im Osten des Landes gegen die abtrünnigen Gebiete von Lugansk und Donezk stellte Swoboda ein eigenes Bataillon auf.

Regiment Asow

Für das im Jahre 2014 gegründete Regiment Asow ist Stefan Bandera ebenso eine Symbolfigur. Bei diesem Regiment handelt sich um eine militärische Organisation, die eigens für den Kampf gegen die abtrünnigen Gebiete im Osten des Landes rekrutiert wurde. Als deren Kampfmethoden dokumentiert sind Folter und sexuelle Gewalt. Wikipedia — als ein wichtiges Instrument des westlichen Narrativs — erwähnt zwar die durch den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte dokumentierten Verbrechen der Gruppierung, um sogleich faktenfrei das West-Narrativ nachzulegen, wonach das Asow-Bataillon russische Propaganda sei (4).

Bedeutungslosigkeit

Im westlichen Narrativ wird systematisch auf die Bedeutungslosigkeit all dieser und weiterer rechtsextremer Gruppierungen verwiesen. Zur Untermauerung wird — als einziges „Argument“, so weit ich das sehe — immer wieder mit den Prozentzahlen argumentiert, welche rechtsextreme Gruppierungen beziehungsweise die mit diesen verschränkten Parteien in Wahlen erzielten.

Der Einfluss von Gruppierungen wie Swoboda und Asow lief und läuft indes nur sehr bedingt über Wahlen. Entscheidend sind die personellen und institutionellen beziehungsweise auch mafiösen Verbindungen zu einflussreichen Stellen. So sagt die Tatsache, dass bei Gewaltdelikten solcher Gruppen jede ernsthafte juristische Ermittlung in einem geradezu systematisch zu nennenden Ausmaß ausbleibt, deutlich mehr über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse im Land aus als Prozente an der Wahlurne, zumal diese Gruppierungen weder strategisch noch ideologisch auf Wahlen fokussiert sind.

Als Beispiel für die Straffreiheit rechter Gruppierungen beziehungsweise ihrer Mitglieder sei auf den Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa im Jahr 2014 verwiesen. Mitglieder des Rechten Sektors, einer weiteren faschistische Vereinigung, die bei den im Westen als Volksaufstand definierten Ereignissen auf dem Kiewer Maidan führend beteiligt war, setzten das Gebäude in Brand, wissend, dass sich darin „russlandfreundliche“ Menschen aufhielten, denen die Fluchtwege abgeschnitten waren. Für den Massenmord wurde niemand belangt, niemand angeklagt, niemand schuldig gesprochen und auch dieses Ereignis wird im Westen heruntergespielt oder gar verschwiegen.

Lasst das Asow-Bataillon in Ruhe

Wir halten fest: Selbst bei Verzerrungen, wie sie Wikipedia vornimmt, fällt — ganz ohne russische Propaganda — genügend „Material“ an, sodass jeder andere Botschafter eines jeden anderen Staates der Welt, der dazu auffordern würde, ein Regiment wie das Asow „in Ruhe zu lassen“ (5) — das bedeutet konkret nichts anderes als dessen faschistischen Bezug und dessen Gewalttaten zu verschweigen —, wie es in diesen Tagen der ukrainische Botschafter in Deutschland gefordert hat, sogleich seinen Posten räumen müsste.

Dieser ukrainische Diplomat fordert nach allem, was wir — unabhängig von russischen Quellen — wissen, nicht weniger als: „Lasst Faschisten weiter morden.“ In Deutschland wird das toleriert.

Eine Verharmlosung ist keine Verharmlosung

Eine Verharmlosung in diesen Zusammenhängen bleibt keine Verharmlosung. Vielmehr läuft sie auf eine Bekundung hinaus, insofern über die Verharmlosung die Bedingungen geschaffen werden, die eine Ausbreitung des Faschismus ermöglichen. Angeschrieben als Freiheitskampf gegen Russland.

Geradezu verstörend sind sodann Stellungnahmen deutscher Politiker und Medienleute, die das Töten und Foltern von Zivilisten in den Ostgebieten, vorgenommen unter anderem durch Swoboda-Verbände und das Regiment Asow — und bei vorsichtig geschätzten 13.000 Toten unter der Zivilbevölkerung ist der Begriff des Völkermordes durchaus berechtigt — als „lächerlich“ bezeichnen (Bundeskanzler Scholz hat den entsprechenden Hinweis von Putin auf das Geschehen im Donbass so qualifiziert, 6).

Ebenso verstörend — der Schweizer Nationalrat und ehemalige Chefredakteur der Welt Roger Köppel macht darauf aufmerksam (7) — ist es, sozusagen qua inverse Form einer Verharmlosung, die russische Intervention zu einem „Vernichtungskrieg“ zu erheben, wie es in deutschen Medien zu vernehmen ist als Teil dessen, was ich „Gebrüll“ nenne.

Ein Vernichtungskrieg hat die vollständige Vernichtung eines Staates, eines Volkes, einer Volksgruppe beziehungsweise die Auslöschung einer soziopolitischen Entität durch die massenhafte Ermordung der Bevölkerung und/oder die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage zum Ziel. Das historisch bislang „berühmteste“ Beispiel eines solchen Vernichtungskrieges ist der nazifaschistische deutsche Krieg gegen Russland, begonnen im Jahr 1941, ideologisch angetrieben von der rassistischen Parole des Russen als Untermensch.

Wer die Ukraine-Intervention Russlands mit dem Hitler-Vorgehen gegen Russland gleichsetzt, verharmlost in einem geradezu monströsen Ausmaß die Taten Hitlerdeutschlands beziehungsweise des Nazifaschismus mit mehr als 20 Millionen Menschen allein an russischen Opfern. Und indem er — also der, der den Hitler-Vernichtungskrieg mit der russischen Intervention gleichsetzt — über diese Inversefigur den Faschismus abermals verharmlost, breitet er ihn aus.

Weshalb in Deutschland?

Weshalb diese Verharmlosung, die in sich eine Bekundung zum Faschismus darstellt? Weshalb dies in Deutschland? Weshalb verliert ein Krankenkassen-Präsident, der über Abrechnungen seiner Kasse ausweist, dass die Impfschäden deutlich zahlreicher seien als von offiziellen Statistiken suggeriert, seinen Job und weshalb kann gleichzeitig einer, der den Völkermord in der Ostukraine als „lächerlich“ bezeichnet, oder einer, der das Vorgehen Putins mit dem Hitler-Vernichtungskrieg gegen Russland 1941 gleichsetzt, im Amt bleiben (8)?

Nochmals Israel

Ich rolle nochmals mit Fokus auf Israel kurz auf: In Deutschland ist eine systematische Verharmlosung und Vertuschung des faschistischen Potenzials und der real wirkenden faschistischen Kräfte in der Ukraine zu verzeichnen. Um das festzustellen, braucht man auf keine russische Perspektive abzustützen, vielmehr stellen israelische Quellen das heraus. Diese Quellen lassen bezüglich tatsächlicher Gefahr durch antisemitische Kräfte in der Ukraine keinerlei Zweifel zu.

Das ist bestimmt auch mit ein Grund, weshalb sich Israel nach der russischen Intervention nicht eindeutig auf die ukrainische Seite gestellt hat. Vielmehr bietet es sich als Vermittler an. So besuchte Ministerpräsident Naftali Bennett Putin in Moskau, um danach Selensky und Scholz zu treffen. Und dies, obgleich Israel und Russland in der Nahostkonstellation sich weitgehend feindlich gegenüberstehen und Israel im Normalfall stets mit auf der Linie des westlichen Narrativs schreitet.

Allerdings haben israelische Regierungschefs immer wieder die russische Position und die russischen Bemühungen hinsichtlich Antisemitismus gewürdigt. In dieser Hinsicht scheint Russland für Israel ein zuverlässiger Partner zu sein. In Israel — wie etwa das besagte Schreiben der Knesset-Abgeordneten bezeugt — weiß man, dass die faschistische Gefahr, die von der Ukraine ausgeht, keine russische Propaganda oder Paranoia ist. Eine Verharmlosung von antisemitischen Kriegsverbrechern wie Stepan Bandera wäre in Israel undenkbar.

Musicalheld und Frieren für die Freiheit

In Berlin aber, von der rot-rot-grünen Regierung unbehelligt und mit Steuergeldern subventioniert, wird Stepan Bandera zum positiv konnotierten Titelhelden eines Heldenmusicals.

Wie kommt das? Und weshalb fordert Joachim Gauck: „Frieren für die Freiheit“ (wohlwissend, dass er selbst nicht friert)? Was genau ist diese Freiheit, die ein Steinmeier in der Ukraine erkannt haben will? Wie ist diese Frier-Aufforderung in der Tat zu verstehen, wenn wir maßgebliche Kräfte dort aus israelischen Quellen betrachten?

Die Antwort auf alles

Die Coronamaßnahmen, gerade auch im rot-rot-grünen Berlin mit faschistoider Schärfe durchgezogen, ließen letzte Illusionen platzen. Faschistische Muster zeigten sich in westlichen Staaten, aber ganz ausgeprägt in Deutschland als nicht überwunden und letztlich als dem Kapitalismus inhärent (das habe ich in anderen Texten ausgeführt, 9).

In diesen Mustern, so scheint es, spiegeln sich anthropologische Konstanten. Faschismus — anders angeschrieben und bei gleichzeitiger Stempelung der Störfaktoren als „Nazis“, auch eine Inversefigur — ist nicht bloß wieder salonfähig hier, er ist — so zeigte das Verhalten der breiten Maßen, aber auch dasjenige von „Intellektuellen“ und Medienschaffenden — populär und karrierefördernd.

Die mit Inbrunst besungene Solidarität, welche Personen auf Ministersessel gehievt und gespült hat, an deren Zurechnungsfähigkeit berechtigte Zweifel bestehen, stellt sich präzise als „Gemeinschaftssinn“ im Rahmen eines uniformen Bundes (Bund = fascis) heraus, durchaus verwandt mit dem „Bund“ im Geiste Mussolinis. Spätestens wenn klar wird, dass der „Geist“ dieses Bundes in seinem Kern die Säuberung ist, steht die Verbindung zu Swoboda, zu Stepan Bandera. Keine Querdenker im Betrieb, keine Abweichler, keine Störelemente.

Das Entsetzen

Die Digitalisierung hat dieses Störungsfreie technologisch seit Hitler nochmals geglättet und optimiert. Und das deutsche Wesen — ich werde kurz emotional — war schon immer mehr auf das störungsfreie Funktionieren denn auf den Aufstand angelegt. Und wenn die Deutschen mitunter nun auch Özdemir und Halali heißen, so hat sich dies dennoch nicht geändert. Gelungene Assimilation.

Dass das Störungsfreie nur sein kann, wenn Störendes liquidiert wird, versteht sich. Die Ukraine den Ukrainern. Die Welt den Korrekten. Das war ja Teil des Entsetzens, das Coronakritiker ergreifen musste: Die Erkenntnis, wie entschieden — und durchaus weitgehend „von unten“ gegengetragen, ja zuweilen noch überboten — zur Liquidation alles Störenden ausgeholt wird.

Säuberung

Wenn das deutsche Gesundheitswesen von querdenkenden Ärzten bereinigt wird, quere Journalisten aus Redaktionen entfernt, die Gesellschaft von Ungeimpften gesäubert: Nein, so werden keine Menschen abgeschlachtet. Stepan Bandera hat sich gewandelt. Es gibt andere Methoden.

Aber der Drang zu säubern, reinezumachen, ist geblieben und wenn man die Häufung der Parteiausschlussverfahren in Deutschland in den zurückliegenden Jahren — Oskar Lafontaines Austritt kam einem solchen zuvor — als einen zufälligen Indikator nimmt, dann erkennt man, wie der Säuberungsgedanke alles durchdrängt. Gerhard Schröder aus dem BVB, Roman Abramowitsch weg von Chelsea, Waleri Gergijew als Dirigent entlassen, kaufe und esse nicht beim Russen.

Wir sind in Kiew daheim

Wenn nun deutsche Grüne und Sozialdemokraten, auch Linke, CDU/CSU sowieso dabei, in der Ukraine Freunde treffen, so ist das kein Treffen in der Fremde, es ist ein Heimkommen. Daheim (dahoam) ist, wo man sich wohlfühlt. Weil alle am gleichen Strang ziehen. Gegen außen wird es mit „Kampf gegen die Russen“ überschrieben. Indes, ist das überhaupt eine Überschreibung? Oder nicht vielmehr das Russenbild der Nazis reloadet?

Von daher erstaunt es jedenfalls nicht, dass die 30 Knesset-Abgeordneten 2013 „Russophobie“ explizit in einem Atemzug mit dem Antisemitismus nannten, als sie, die europäischen Politiker warnend, auf die Lage in der Ukraine aufmerksam machen wollten.

Hier Nazis

Hier aber in Deutschland, wo Stepan Bandera zum Musicalhelden auf einer Berliner Bühne wird, hier wird zwecks Tarnung der Re-Installation des guten alten Faschismus „invers“ gearbeitet. Und so werden mit lautem Gebrüll die Nazis gefunden, die man in Kiew übersieht. Oder die es dort nicht gibt. Oder die dort eine russische Propaganda sind. Oder mit denen man dort gegen die Russen kämpft und die deswegen keine Nazis sein können.

Die Nazis, die man hier findet und die notwendig sind für die Coronasolidarität, von der ich gesprochen habe, sind aber keine Swoboda-Mitglieder, keine Verehrer von Verantwortlichen für Massaker, es sind Menschen, die für Grundrechte demonstrieren und Fragen stellen zum Coronanarrativ. Die Freiheit, die auf „dort als zu Verteidigende“ verschoben wird, ist hier aber der Bund der Solidarität (lateinisch fascis = Bund), gesäubertes Gelände. „Lasst das Asow-Bataillon in Ruhe!“ Das ist nicht nur die Freiheitsideologie des ukrainischen Botschafters, es ist die Freiheit Deutschlands überhaupt. Und das kann schon mal ein Grausen erzeugen.

Putin im Osten

Ich habe Putin — als Teil der Welt — aus georgischer Perspektive kennengelernt. Von 1997 bis 2008 habe ich das kaukasische Land oft besucht. Zuletzt stand ich wenige Tage nach Ende des russisch-georgischen Krieges im September 2008 in einer zerschossenen Siedlung unweit Goris, der Geburtsstadt Stalins, an der Grenze zu Südossetien und hielt ein Stück eines Dachbalkens in den Händen, den man, von einem Haus übrig geblieben, mir als Beweisstück übergeben hat. Fragte man nach der Schuld, war die Antwort klar. Immer die Russen.

Diese Sicht habe ich nachvollziehen können und kann sie weiterhin nachvollziehen. Es ist keine gute Sicht. Und die Tatsache, dass es den Menschen in Russland mit Wladimir Putin als Präsident womöglich besser ging als mit dem vom Westen installierten Boris Jelzin, deutlich besser, war keine georgische Wirklichkeit, auch keine polnische übrigens. In der georgischen Sicht stand die Bedrohung im Zentrum. Und die Geschichte Georgiens lässt nicht viel anderes zu. Das Gemetzel mit geschärften Spaten, entfacht durch sowjetische Einheiten, gegen die für Unabhängigkeit demonstrierende Menschen im Jahre 1989 ist nur eines von unzähligen Ereignissen, die es schwer machen, Vertrauen zum großen Nachbarn zu fassen.

Anfang in Südossetien

Aus dieser Perspektive heraus habe ich bei Schweizer Freunden gegen Putin, die ihn dazumal durchaus nicht alle schlecht fanden, angesprochen, habe ihn einen verschlagenen Machtpolitiker genannt, der mit KGB-Methoden seine Ziele verfolge. Mit dem Bericht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zum georgisch-russischen Krieg 2008 in Südossetien, den die Schweizer Chefdiplomatin Heidi Tagliavini verantwortete, wurde ich vorsichtiger.

Der Bericht wies die Schuld für die Eskalation dem georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili zu. Als georgische Geschosse, bestimmt das abtrünnige Gebiet heimzuholen, die Hauptstadt Zchinwali erreichten, befanden sich noch keine russischen Truppen auf dem Gebiet Südossetiens. Kritisiert wurde Russland in diesem Bericht hingegen für seine Antwort, die über die Grenzen Südossetiens hinaus und damit in das georgische Stammland hinein erfolgte.

Dahinter standen keine imperialen Ziele, es waren kurzzeitige, punktuelle Schläge der Machtdemonstration zwecks Demütigung des georgischen Präsidenten Saakaschwili, eines Saakaschwilis übrigens, der später als Gouverneur von Odessa zu einem Zeugen der desaströsen Zustände in der Ukraine wurde.

Vom Oligarchen und Präsidenten Petro Poroschenko 2015 als erprobter antirussischer Haudegen und Verbündeter kurzerhand zum Ukrainer gemacht, zerstritt er sich, als seine Ambitionen auf das Amt des ukrainischen Ministerpräsidenten und auch auf das Präsidentenamt deutlich wurden, mit Poroschenko und, seinen Job in Odessa quittierend, zeichnete er das Bild eines von Oligarchen zerfressenen und ausgeplünderten Landes, für das es ohne grundsätzliche Trockenlegung mafiöser Strukturen keine Zukunft gäbe. Auch dieses Insiderzeugnis ist übrigens nicht zu vergessen, wenn ein Gauck von „Frieren für die Freiheit“ spricht oder wenn auf die Ukraine geprostet wird.

Der Bericht der OSZE wurde damals in vielen Leitmedien durchaus gewürdigt und im Sinne des Berichtes Saakaschwili als Auslöser des georgisch-russischen Konflikts dargestellt. Nach 2014 aber bog das westliche Narrativ indes definitiv und gänzlich auf die Antiputinlinie ab. Seither gilt: Wird irgendwo auch nur als Nebenthema auf diesen damaligen Konflikt geblendet, so ist nahezu unisono von einer russischen Aggression gegenüber Georgien die Rede und dies im klaren Widerspruch zu dem, was der OSZE-Bericht von Tagliavini damals festgehalten hat.

Russophobie als Versöhnung

Dass Menschen in Ländern mit belasteten historischen Erfahrungen, ob zaristisch oder sowjetisch, ihr Russlandbild weniger nach OSZE-Berichten denn nach tradierten Linien malen, das ist verständlich, und dass dieses Bild angesichts des Ukrainekonflikts nicht rational modifiziert, vielmehr besonders grell und schrill ausgeleuchtet wird, ebenso. In diesem Sinne verstehe ich auch die massiven Vorbehalte gegenüber Russland in Polen.

Allerdings gibt die ultimative Positionierung Polens insofern zu denken, als die radikale Unterstützung der ukrainischen „Seite“ impliziert, dass man mit einer ganzen Reihe von Personen und Gruppierungen sympathisiert, die sich auf Stepan Bandera berufen. Man mag darin eine Geste des Verzeihens und Versöhnens sehen. Mir allerdings drängt sich eine gänzlich andere Deutung auf. Es ist nicht Versöhnung, es ist die Russophobie, vor der die Knesset-Abgeordneten bereits 2013 warnten, was die Massaker ukrainischer Nationalisten in polnischen Dörfern Wolhyniens zudeckt. Russophobie als Massaker überschreibender Faktor: Wenn das kein „Frieren für die Freiheit“ ist — ganz besonders aus Sicht der Menschen, die damals in Wolhynien niedergemetzelt wurden.

Orbán

Und doch ist es möglich, aus belasteten historischen Verhältnissen heraus ein rationaleres Russlandbild zu entwickeln, eines, das nicht in der Zeit der Sowjetunion festhängt. Viktor Orbán zeigt es. Ausgerechnet er, der in Deutschland stereotyp als rechts, zuweilen rechtsextrem gestempelte Präsident Ungarns. Ausgerechnet er — so weit ich das zu beurteilen vermag — hat, im Gegensatz zu Europa und den USA insgesamt, zu den Machthabern in Kiew und dadurch auch zu den mit diesen ideell und logistisch verhängten faschistischen Kräften dort stets Distanz gewahrt.

Die ungarische Minderheit in der Ukraine mag bei dieser Distanz mit eine Rolle spielen. Vom ukrainischen Nationalismus werden nicht nur Ukrainer mit russischer Herkunft bedrängt, sondern etwas weniger, aber auch solche mit ungarischer. Das aber schmälert Orbáns Versuch, weitgehend umgeben von russophoben Regierungen ein differenziertes Verhältnis mit Moskau zu pflegen, keineswegs.

Am andern Tafelende

Noch immer sitze ich an der Tafel, eingepackt im Wärmekissen nach Bandscheibenvorfall. Reitschuster: Der Name fällt am anderen Tischende. Ich höre bloß den Namen, ausgegeben von dem, der zu Beginn sein Glas auf die Ukraine und die Freiheit erhoben hat, und kann nicht exakt verfolgen, was weiter gesprochen wird.

Ja, es gab einen Widerstand gegen Corona aus Illusionen heraus. Ein Widerstand, der Corona als Einbruch erlebte. Allenfalls mit der Flüchtlingskrise 2015 und dem dort vorgeschriebenen Meinungskorridor als Voretappe. Die Genderei war auch schon lästig, die Toiletten für das dritte Geschlecht. Aber ansonsten brachen für einen Teil des Widerstandes die Viren in eine funktionierende Welt ein.

Boris Reitschuster, wie er naiv und beharrlich seine Fragen bei der Bundespressekonferenz stellte, an Instanzen also, bei denen systemisch gesehen jedes Fragestellen vergebliche Müh‘ sein musste, Ressourcenverschleiß, Reitschuster erinnerte mich stets an diese Illusionen.

Indes, gerade die Naivität basierend auf dem Weltbild, hier die freie Welt — momentan von diesem Coronawahn gestört —, dort der böse Putin, deckte manch Groteskes auf, Groteskes, das von dieser Naivität sodann zumeist als Bestandteil einer linksgrünen Ideologie, als Sozialismus eingeordnet wurde.

Der Staat als Drangsalierer des an sich freien und gesunden Marktes. So oder ähnlich. Und den ersten Teil des Satzes trage ich ja mit.

Das fehlende politische Bewusstsein

Reitschuster, wie gesagt, das ist der Name, der an der Tafel gefallen ist. Seinen Beitrag zur Herausstellung der grotesk-absurden Note der Pandemiemaßnahmen halte ich hoch. Mehr noch, er trug zur Dekonstruktion der Inszenierung bei. Dass alle totalitär-faschistischen Muster, beim Coronadurchgriff sichtbar werdend, bereits angelegt waren, weil dem Kapital und seiner Totalität inhärent, dass dieser angeblich freie Markt seiner Freiheit grundsätzlich immer schon und von allem Anfang an durch das Kapital beraubt ist, dass den scheinbar frei unter dieser Marktfreiheit sich für ihre Ziele abmühenden Menschen nur Rollen hinsichtlich des Kapitals zukommen und die scheinbaren Freiheiten notwendige, teilweise auch gar bloße epiphänomenale Zwischenetappen hin zu einer „Globale Governance“ mit technologischer Totalüberwachung sämtlichen biologischen Lebens sind und dass dies nur in einer Endstruktur mit dem Kaptal in Händen einiger weniger globaler Konzerne — nicht aus Russland stammend — auf der einen Seite und einer Totalentrechtung der Menschheit auf der anderer enden kann, dass also nicht der Sozialismus hier aufersteht, sondern der Feudalkapitalismus zu Ende gebracht wird, wobei die Biomasse Mensch auf dem Weg dahin mittels einiger Versatzstücke aus der grün-linken Theaterkiste klimaneutral sediert wird:

Ein auch nur minimales Bewusstsein für all das habe ich in den Zeilen, die ich auf Reitschuster, den ich schätze, auf den ich in meinen Texten gar ein- oder zweimal verwiesen habe und der durch Corona ja selbst zum Störfaktor geworden ist, zum Russen gewissermaßen, ein auch nur minimales Bewusstsein in dieser Hinsicht habe ich da nicht finden können. Sein Heimgang ist so unerwartet nicht.

Heimkehr

Und wenn ich nun mit dieser Botschaft zum andern Tafelende mich verschöbe, um dort zur Aufklärung anzusetzen, so deshalb, weil es eben nicht um Reitschuster geht, sondern weil der an diesem Tischende genannte Name für ein Bewusstsein im Coronawiderstand steht, das in dieser neu vorgelegten Konstellation hin zum gleichen Ziel — digital-globale Weltherrschaft — unter Nennung des Bösen („Putin“) erschreckend schnell zurückfindet in den Bund. Das müsste ich zu Bewusstsein bringen, um womöglich den Heimgang der Menschen am andern Tafelende noch zu verhindern.

Rettung

Indes, längst nicht an allen aus dem bürgerlich-konservativen Widerstand gegen das Durchregieren per Ausnahmezustand ist diese fundamentale Erkenntnis vorbeigegangen. Der Gastgeber der Tafel zum Beispiel senkte seinen Kopf zu mir, als jener andere auf die Ukraine prostete, und sagte nicht zu laut: „Vielleicht ist auch diese Freiheit Fake und alles, was wir über diesen Krieg erfahren.“

Und wenn ich — optimistisch, wie ich eigentlich nicht bin — mir vorstelle, dass aufgrund der neu justierten Wiederaufnahme des Gebrülls gegen Putin und die Russen einige aus dem emanzipativen Bereich, die vor Corona äußerst präzise Machtmuster herausgestellt, unter dem Virengeschwirr jedoch das Bewusstsein verloren haben, nun wieder zu sich kämen, so wären es am Ende vielleicht doch genug, denen das Licht aufging und das Bewusstsein für Macht, für Linien und Säuberungen, für Propaganda, Heuchelei und Mord.

Erkenntnis

Ich verschob mich nicht zum anderen Tafelende, um das alles mitzuteilen. Es wär nicht nur angesichts meiner Schmerzen und des Wärmekissens, das naturgemäß Autorität untergräbt, ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen gewesen. Das ändert nichts daran, dass ich diesen Krieg ablehne, dass ich ihn verurteile.

Ob ich, wäre ich russischer Präsident, allerdings nicht zu einem gleichen Schluss wie Putin gekommen wäre, das vermag ich nicht mit absoluter Sicherheit zu sagen. Denn wäre ich Präsident, wäre ich ja auch ein Machtmensch.

Nachtrag

Der Westen habe keinen Plan, so habe ich in einer Analyse gehört. Er verhalte sich stümperhaft. Und aus dieser Planlosigkeit schiebe man einfach mal eine Unmenge an Waffen rüber. Auf dass die Sache ewig weiterwuchert.

Vielleicht wäre das leicht zu korrigieren. Man lässt wuchern, ja, insofern man erkannt hätte, die Wucherung geht in die richtige Richtung.

Ewiger Konflikt, ewiger Ausnahmezustand, ewige Sedierung. Und das Klima, das „der Mensch“ so fürchterlich zurichtet, hat man ja auch noch in petto (ist nicht Putin auch ein Klimaleugner?). Der Angst jedenfalls kann niemals genug sein.

Für den, der nun die Tatsache mit in den Fokus nimmt, dass in Deutschland eine Geninjektion unter Zwang den Menschen zugefügt wird, eine Injektion, deren Folgen niemand kennt, wozu aber deutliche besorgniserregende Indizien längst gegeben sind, wer also begreift, dass gesellschaftliche beziehungsweise politische Mächte hier in Deutschland die mögliche Vernichtung biologischen beziehungsweise menschlichen Lebens zumindest potenziell fahrlässig in Kauf nehmen, für den sind konzeptuelle Verbindungen zu einer Depopulation, die aus einem ausufernden Ukrainekonflikt hervorgehen könnte, allerdings nicht mehr so exotisch.

Das heißt nicht, dass die Verbindungen zutreffen müssen, aber es heißt: Sie wären denkbar. Und dafür braucht es nicht die eine Agenda, welche nun auch diesen Krieg eingefädelt hätte — obgleich es Faktoren gibt, welche für eine bewusste Provokation sprechen —, aber es braucht Linien, die zur Eugenik führen. Zur Optimierung der Menschheit. Und die Depopulation ganzer Landschaften, sei es über Injektionen, sei es über andere biochemische Maßnahmen, sei es über Waffensysteme, sei es in Kombination dieser Mittel, führt zur Eugenik, so oder so. Denn die, die es wert sind, nicht „depopuliert“ zu werden, die, die keine Optimierung brauchen, die sitzen in Bunkern. Tauschen möchte ich nicht.


Quellen und Anmerkungen :

(1) https://web.archive.org/web/20131221013625/http://www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&b=7929811&ct=12697485
(2) https://politicalvelcraft.org/2014/09/17/the-fascist-beast-of-rothschild-the-ancient-usury-of-the-new-world-order/, der Sachverhalt wird auch auf Wikipedia festgehalten: https://de.wikipedia.org/wiki/Allukrainische_Vereinigung_%E2%80%9ESwoboda%E2%80%9C
(3) https://web.archive.org/web/20131222022353/http://www.ukrinform.ua/deu/news/der_jdische_weltkongress_rechnete_swoboda_den_neonazistischen_parteien_zu_6447
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Regiment_Asow
(5) Zum Beispiel https://www.nd-aktuell.de/artikel/1162171.regiment-asow-andrij-melnyk-russenhasser-als-diplomat-getarnt.html, auch https://www.fr.de/politik/ukraine-botschafter-andrij-melnyk-asow-regiment-ultra-rechts-nationalistisch-91425243.html
(6) Zum Beispiel https://dir.md/politik/muenchen-siko-annalena-baerbock-sicherheitskonferenz-harris-blinken-putin-scholz-news-russland-zr-91356098.html?host=www.tz.de
(7) Zum Beispiel https://www.blog-der-republik.de/putin-wie-adolf-2-0/, auch: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/stephans-spitzen/von-propaganda-und-entgrenzung-in-kriegszeiten/; Roger Köppel, ehemaliger Welt-Chefredakteur, äußert sich in sehr sachlicher Weise entsetzt über seinen ehemaligen Vorgesetzten Mathias Döpfner, der diese Gleichsetzung ebenso vollzogen hat.
(8) Der russische Politiker, Diplomat und Historiker Professor Nikolaj Platoschkin, ein Putinkritiker, der ein Jahr unter Hausarrest stand und zu fünf Jahren Haft auf Bewährung schuldig gesprochen wurde, stellt auf sachliche und zurückhaltende Weise genau diese Frage nach dem „Umgang“ Deutschlands mit Faschismus. Ein überaus lohnendes Dokument. Auf YouTube bereits zensuriert (auch Putinkritiker werden gelöscht, wenn sie nicht auf der westlichen Linie liegen), ist es gegenwärtig (28. März 2022) noch hier zu finden.
(9) Siehe https://www.rubikon.news/autoren/daniel-sandmann

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