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Gates noch, Melinda?

Gates noch, Melinda?

Ein Interview mit der Ehefrau von Bill Gates enthüllt, wie das Paar versucht, die ganze Welt vor sich herzutreiben.

„Wenn es Covid irgendwo gibt, gibt es Covid überall. Wenn Impfungen nicht überall verteilt werden, kann es überall Rückfälle geben”, äußert Melinda Gates, die mit ihrem Mann die größte Stiftung der Welt leitet.

Daraus folgt aus meiner Sicht: Offenbar hat eine kleine Gruppe von Menschen, darunter das Ehepaar Bill und Melinda Gates, entschieden, dass SARS-CoV-2 weltweit ausgerottet werden soll, durch Nachverfolgung aller Kontaktketten, mehr oder weniger massive Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens und eine sich daran anschließende globale Massenimpfung.

Bei Pocken oder Ebola erwies sich die Strategie der Virusausrottung als sinnvoll, sie ist völlig verfehlt bei einem Virus, dessen Gefährlichkeit nach Einschätzung zunehmend vieler Wissenschaftler im Risikobereich einer saisonalen Grippe liegt. Zu dieser Thematik sind im Rubikon zahlreiche Beiträge erschienen, siehe zum Beispiel hier.

Zudem geht die COVID-19-Welle in vielen Ländern der Erde gerade zu Ende und ob es überhaupt eine zweite Welle geben wird, ist wissenschaftlich umstritten.

Die Strategie der Virusausrottung ist nie öffentlich oder wissenschaftlich diskutiert worden, sie ist einfach „gesetzt“.

Melinda Gates weiß auch schon, wie lange diese Virusausrottung dauert oder dauern soll:

„Ich hoffe, dass sich die Dinge in gut zwei Jahren so entwickelt haben, dass wir wieder in einer Art Normalität leben.“

Auf die Nachfrage der Interviewerin, Kathrin Werner: „Zwei Jahre! Wie soll man das aushalten?“ benennt sie zwar diverse wirtschaftliche und soziale Folgen, zum Beispiel „häusliche Gewalt, die entsetzlich ist“, hält es aber für erforderlich, dass diese zur Erreichung des Ziels toleriert werden, eventuell abgefedert durch einige Begleitmaßnahmen:

„Da besorgen wir Laptops und Internetzugang für Kinder aus ärmeren Familien.“

Ein wirkliches Abwägen von Nutzen und Schaden der Strategie findet nicht statt. Wie viele Menschen in diesen zwei Jahren in verzweifelte Lebenssituationen kommen, ihre finanziellen Existenzgrundlagen verlieren oder eventuell sogar verhungern werden, scheint für Melinda Gates unbedeutend. Diese Haltung ist meines Erachtens an Menschenverachtung kaum zu überbieten – so viel zu den „Philanthropen“ Bill und Melinda Gates.

„Ich hoffe, dass nach dieser Krise noch bessere internationale Institutionen entstehen.“

Mit diesen Neugründungen möchte sie zusätzlich zu UNO und WHO „die Welt besser schützen können“.

„Das haben wir ja auch nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt.“

Die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs haben eine Welt kennengelernt, die in Trümmern lag. Vermutlich bauen Melinda und Bill Gates darauf, dass Corona die Welt in einen vergleichbaren Zustand versetzt und die Staaten ihre Souveränität – auch aufgrund ihrer gigantischen Verschuldung – teilweise oder ganz abzugeben haben. Und vor was wir „geschützt“ werden müssen, bleibt der Phantasie jedes Einzelnen überlassen.

Auch einen Umbau des Finanzsystems deutet sie an, indem sie auf die Bretton-Woods-Konferenz verweist, auf der 1944 der US-Dollar als Leitwährung installiert wurde. Zu den Aufgaben der internationalen Institutionen wird auch die globale digitale Überwachung gehören, die Bill Gates vorantreibt: Der digitale Immunitätsausweis, nach Kräften unterstützt von Jens Spahn, der weltweite digitale biometrische Personalausweis ID2020 in Kooperation mit der UNO, das Reiseüberwachungsprogramm „Known traveller“ zusammen mit dem Weltwirtschaftsforum und die Bargeldabschaffung im Rahmen der Allianz „Better than Cash“. Eine genauere Beschäftigung mit diesen Projekten ist gleichermaßen erschreckend und erhellend.

Häufige Telefonate

Dann vertraut sie der Interviewerin an, dass sie und ihr Mann schon mehrfach mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert haben:

„Solche Anrufe machen wir persönlich, egal um welche Uhrzeit.“

Und ergänzt:

„Wenn ich Bürgerin von Deutschland wäre, wäre ich schrecklich stolz.“

Übersetzt: Frau Merkel folgt punktgenau der oben genannten Strategie, bis hin zur Wortwahl. Melinda Gates:

„Man bewegt sich sehr, sehr langsam“, „Es ist ein Balanceakt.“

Ohne dass es die Öffentlichkeit erkennbar bemerkt hätte und ohne wissenschaftlichen Diskurs hat Angela Merkel ihre Anfangsstrategie einer kontrollierten Ausbreitung durch die Strategie einer vollständigen Eindämmung – also Virusausrottung – ersetzt. Sie hat die durch Nichts belegte Behauptung übernommen, dass es ohne Impfstoff keine Rückkehr zur Normalität geben kann.

Und genau das ist nach meiner Einschätzung der Grund, warum alle klar denkenden und verantwortungsvollen Menschen zurzeit verzweifeln. Sie können die Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen und halten sie für völlig irrational. Dieser Masterplan der weltweiten Ausrottung des Coronavirus ist in den Köpfen unserer Politiker so fest verankert, dass sie sich in ihren Plänen durch Nichts erschüttern lassen – und das fast weltweit.

Übrigens: Das Vermögen der Bill & Melinda Gates Foundation beträgt 46,8 Milliarden Dollar. In dem Interview erwähnt Melinda Gates auch, dass die 8 Milliarden Dollar, die sie und ihr Ehemann gerade bei den Staaten der Welt erbetteln, um die Impforganisation GAVI zu unterstützen, „im Grunde nur eine Anzahlung“ sind.

„Später wird es noch mehr Geld brauchen, um die Impfstoffe zu produzieren...“

Angela Merkel hat im Alleingang diese „Anzahlung“ am 4. Mai 2020 mit 525 Millionen Euro Steuergeldern unterstützt. Auch wir können schrecklich stolz auf sie sein. Sicherlich braucht GAVI, gegründet von der Bill & Melinda Gates Foundation, als ein Zusammenschluss unter anderem der Impfstoffhersteller, deutsche Steuergelder dringender als die krisengebeutelten Menschen in Deutschland. Eine Rechenschaftspflicht über die Verwendung dieser 8 Milliarden Euro ist nicht vorgesehen.


Anmerkung des Autors:

Die Auszüge aus dem Interview und die Kommentar dazu sind meine persönliche Interpretation. Mir ist keine andere Interpretation möglich, obwohl ich mir dringend wünsche, dass ich damit Unrecht hätte.

Lesen Sie dieses Interview selbst! Es enthält noch deutlich mehr aussagekräftige Passagen! Leider stellt es die Süddeutsche Zeitung zurzeit nur Abonnenten zur Verfügung. Es ist aber möglich, ein kostenfreies Online-Monatsabo zu buchen, das sich per E-Mail wieder kündigen lässt. Eine Veröffentlichung des gesamten Textes an dieser Stelle ist aus Urheberrechtsgründen untersagt.

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