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Es gibt nichts mehr zu retten

Es gibt nichts mehr zu retten

Außer uns selbst.

Denn der Tsunami der Zerstörung, den das Dauerbeben eines ungezügelten Kapitalismus ausgelöst hat, reißt weiterhin ungebremst alles aus dem Gleichgewicht: das filigrane ökologische Netzwerk ebenso wie die sozialen Strukturen unserer globalen Zivilgesellschaft.

Bemerkenswert daran ist nur, dass die meisten Menschen angesichts des bis zum Anschlag betriebenen Raubbaus an der Natur kein Gefühl des Verlustes verspüren. Selbst wenn der Südpol über Nacht auf 20 Quadratmeter schrumpfen und das letzte Dutzend Pinguine sich auf den Köpfen stehend mit den Fächerfüßen gegen die stechende Sonne zur Wehr setzen würde – das Gros der Menschen bliebe davon gänzlich unbeeindruckt.

Dabei wird sich unser Leben in absehbarer Zeit dramatisch verändern. Im politischen, im sozialen, im medizinischen Bereich ebenso wie im kulturellen Leben. Der von den Menschen längst eingeleitete Ökozid geht an den Nerv allen Lebens. Nichts wird mehr so sein, wie wir es heute vorfinden.

Wir sehen also: Man muss gar nicht radikal denken und handeln, um sich mit radikalen Ergebnissen auseinander setzen zu müssen. Für gewöhnlich reicht die pure Ignoranz einer Gefahr, um sich ihr unversehens gegenüberzusehen.

Frank Schirrmacher, der verstorbene Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, den ich für mein Buch „Die vierte Macht“ interviewt hatte, sagte in unserem Gespräch: „Nehmen wir mal an, der Ökozid wäre heute schon eingetreten. Dann würde es die Tagesschau morgen als Normalität behandeln. Es gibt diesen einen Moment gar nicht, wo man sich fragt: Haltstopp, was ist hier geschehen? Die Medien schaffen es, aus den größten Brüchen immer wieder eine Scheinnormalität zu konstruieren.“

Ein Nature-Writer gab den Anstoß

Was Frank Schirrmacher nicht erwähnte, ist die Tatsache, dass die Glaubwürdigkeit der von den Eliten kontrollierten Mainstream-Medien extrem gelitten hat. Die Zahl der Menschen, die den notorischen Wahnsinn eines kapitalen Giersystems durchschauen, wächst. Und mit ihr wächst die Bereitschaft zum Widerstand. Es war der US-amerikanische „Nature-Writer“ Edward Abbey („Ohne Zivilcourage sind alle andere Tugenden nutzlos“), der in seinem bereits 1975 erschienenen Roman „The Monkey Wrench Gang“ den Begriff der Ökotage (von Sabotage) prägte. Es war dieser Roman, der den Aktivisten Dave Foreman 1979 dazu inspirierte, die Umweltschutzorganisation Earth First! zu gründen, welche die sehr moderat auftretenden anderen Organisationen, beispielsweise die Wilderness Society oder selbst Greenpeace, ziemlich alt aussehen ließ. Das Motto von Earth First: No Compromise in Defense of Mother Earth! (Kein Kompromiss bei der Verteidigung von Mutter Erde). Der verstellbare Schraubenschlüssel (engl. monkey wrench) wurde zum Symbol für Sabotage und zu einem Teil des Logos von Earth First!

Mittlerweile ist Earth First! nicht nur in den USA vertreten, sondern auch in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, der Tschechischen Republik, Kanada, Australien, Nigeria, Italien, Mexiko, der Slowakischen Republik und auf den Philippinen.

Wir werden in den nächsten Jahren einen Quantensprung der Gewalt erleben, das ist abzusehen. Die Öko-Krieger führen eine Art Guerillakrieg gegen die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft. Es ist ein Glaubenskrieg, und diejenigen, die ihn führen, sind moralisch hoch gerüstet. Nach ihrem Verständnis sind die Aktionen Notwehrmaßnahmen gegen eine blindwütige Konsumgesellschaft, die nichts als verbrannte Erde hinterlassen wird.

Einer ihrer Helden ist der ehemalige Mathematik-Professor Theodore Kaczynski. Kaczynski war Anfang der 1990er-Jahre der meistgesuchte Terrorist in den USA. Der Anhänger eines naturzentrierten Anarchismus hatte zwischen 1978 und 1995 sechzehn Briefbomben an Universitätsprofessoren und Vorstandsmitglieder von Fluggesellschaften verschickt, wodurch drei Menschen getötet und weitere 23 verletzt wurden. Die Öffentlichkeit kannte ihn unter dem Namen Unabomber (university and airline bomber), den ihm das FBI verliehen hatte. Im Juni 1995 schickte Kaczynski ein 35.000 Wörter langes Manifest mit dem Titel „Industrial Society and Its Future“ (Die industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft) an die New York Times und die Washington Post mit dem Angebot, die Bombenattentate zu beenden, falls sein Text veröffentlicht würde.

Am 19. September 1995 druckten beide Zeitungen das Manifest, nachdem sich auch Staatsanwälte und FBI dafür ausgesprochen hatten. Das Unabomber-Manifest ist unter folgendem Link im Internet abrufbar: https://www.psychiatrie-erfahrene-schweiz.org/wp-content/uploads/2017/07/Das%20UNA-Bomber%20Manifest%20deutsch.pdf. Kurz nach der Veröffentlichung verriet Kaczynskis Bruder ihn ans FBI, seitdem sitzt der heute 75-jährige im Gefängnis.

Eine andere Galionsfigur der radikalen Umweltschutzbewegung ist Paul Watson, ehemaliges Gründungsmitglied von Greenpeace. Diese Umweltschutzorganisation war ihm aber zu lau, zu kompromissbereit. Seit Jahren schippert Watson nun mit seiner „Sea Shephard“ über die Meere und rammt Walfangschiffe. Watson: „Ich vertrete die Menschen, die noch nicht geboren sind und die mit Verachtung auf unsere Generation zurückblicken werden.“

Zu spät. Wir sind nicht zu retten.

In einer Zeit, in der die Erde eher einem Industrie- und Verkehrspark als einem paradiesischen Lebensraum gleicht, können solche Botschaften zu Initialzündungen werden. So ist es kein Zufall, dass der ehemalige UN-Mitarbeiter Stéphane Hessel mit seinem Traktat „Empört Euch!“ allein in Frankreich fast drei Millionen Leser fand. Ähnlich erfolgreich war das Buch „10 Milliarden“ von Stephen Emmott, Professor in Oxford und Leiter eines von Microsoft aufgebauten Forschungslabors. Zum ersten Mal zeichnete ein Experte ein zusammenhängendes, aktuelles und für jeden verständliches Bild unserer Lage. Kein theoretischer Überbau, kein moralischer Zeigefinger, nur die Fakten, und die unmissverständliche Botschaft lautete: „Wir sind nicht zu retten“.

Derrick Jensen. Merkt Euch diesen Namen. Jensen – aktuell 57 Jahre alt, ist ein unermüdlicher Prediger des gewaltsamen Widerstands. In seinem Bestseller „Endgame“ schreibt er: „Gegen die Erde wird längst Krieg geführt, und das wir diesen Umstand verleugnen, heißt nicht, dass dieser Krieg nicht stattfindet. In Anbetracht des auf dem Spiel stehenden Einsatzes - das Leben auf der Erde - ist es an der Zeit, dass auch wir unserem Siegeswillen den Zusatz ‚um jeden Preis’ anhängen. Das ganze kapitalistische System basiert auf Lügen. Solange uns jemand mit Lügen beruhigt, erlauben wir ihm weiterhin, mehr und mehr Land, Luft und Wasser, unser genetisches Material und alles andere auf diesem Planeten zu kontrollieren. Es ist außerordentlich wichtig, die Zivilisation abzuschaffen. Wenn wir überhaupt noch etwas retten wollen, dann müssen wir in diesem Kampf alles mit einbringen, was wir können.“ Wie das aussehen könnte, ist in dem Bestseller deutlich nachzulesen.

Anders als noch vor zwanzig Jahren sind viele Menschen heute sehr viel empfänglicher für die radikalen Botschaften, welche die Wortführer des gewaltsamen Widerstands predigen. Das ist einer Entwicklung geschuldet, die unseren Kindern und Kindeskindern erkennbar nichts als verbrannte Erde hinterlassen wird.

Der Schriftsteller Michael Ende, Autor von „Die unendliche Geschichte“, meint dazu: „Immer wieder tauchte nach 1945 die Frage auf, ob es denkbar sei, dass es je zu einem dritten Weltkrieg kommen könne. Ich glaube, wir befinden uns schon mittendrin. Nur bemerkt es offenbar niemand, weil dieser Krieg nicht territorial, sondern zeitlich geführt wird. Wir haben einen erbarmungslosen Krieg gegen unsere eigenen Kinder und Enkel, gegen die kommenden Generationen, entfesselt. Wir werden ihnen eine verwüstete Welt hinterlassen, auf der das Leben für sie sehr schwer sein wird. Aber da sie ja nicht zurückschlagen können, fahren wir damit fort, wir können schon gar nicht mehr anders. Unser Gewissen (sofern es nicht ganz zum Schweigen zu bringen ist) beruhigen wir mit der Annahme, dass ihnen schon etwas einfallen wird, um unsere Gemeinheiten wiedergutzumachen.“

Das mag für einen Großteil der „Tätergeneration“ zutreffen, für die wachsende Armee der Empörten und Enttäuschten gilt das nicht. Damit hätte die Politik exakt jenes Problem am Hals, das der Zukunftsforscher Robert Jungk 1977 bereits in seinem Buch „Der Atomstaat - Vom Fortschritt in die Unmenschlichkeit“ beschworen hat. Aber die Politik ist vorbereitet. Seit Dezember 1994 liegt der deutschen Bundesregierung eine interne Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung vor. In ihr heißt es: „Die Kooperation mit den Nachrichtendiensten im europäischen oder transatlantischen Rahmen muss ausgebaut werden. Außerdem müssen die rechtlichen Kompetenzen der Nachrichtendienste und Ermittlungsbehörden neu überdacht werden.“

Demokratien werden zu Diktaturen

Oh ja, und wie sie die rechtlichen Kompetenzen überdacht haben! Um die wirtschaftlichen Interessen zu schützen, sind die Regierungen der Industriestaaten in einem nicht für möglich gehaltenen Tempo dazu übergegangen, die demokratischen Grundrechte zu beschneiden. In den nächsten Jahren werden unsere Demokratien schrittweise zu inhaltsleeren Gebilden verkommen, hinter denen sich autoritäre Strukturen verbergen, wie sie so bisher nur in Diktaturen möglich schienen.

Der Physiker, Philosoph und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007) hat das heutige Geschehen auf fast unheimliche Weise vorausgesagt. In seinem Buch „Der bedrohte Friede“ aus dem Jahr 1983 (!) heißt es unter anderem:

  1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen. Die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
  2. Circa 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus werden in Deutschland wieder Menschen verhungern. Einfach so.
  3. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
  4. Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, und eine weltweite Diktatur einführen. Die ergebenen Handlanger dieses "Geld-Adels" sind korrupte Politiker.
  5. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen.
  6. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
  7. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvorerlebt hat, ihr "Armageddon" („Endkampf"). Das System, welches für diese Verbrechen verantwortlich ist, heißt "unkontrollierter Kapitalismus".

Die Betreiber dieses unkontrollierten Kapitalismus bauen seit Jahren an einem gigantischen Verteidigungsbollwerk. Bereits Anfang der 1990er-Jahre wurden in einem von der NATO gebildeten transatlantischen Think Tank neue Militärstrategien entwickelt, um für die Zukunft ordnungspolitisch gerüstet zu sein.

Vor dem Hintergrund der klimatischen Umwälzungen und Ressourcenkonflikte waren die USA und andere westliche Staaten daran interessiert, sich eine unangreifbare Position zu sichern, nach innen wie nach außen. Eine der Hauptgefahren, welche die Regierungen der Industriestaaten ausgemacht hatten, waren die zu erwartenden, dem Klimawandel geschuldeten Bevölkerungswanderungen. Auch im Inneren eines Landes. Wasserknappheit, Dürre, Naturkatastrophen – das alles, so vermutete man schon damals, könnte zu chaotischen, ja anarchistischen Zuständen führen, denen nur mit militärischen Mitteln begegnet werden kann, wenn ein Rest an Ordnung und sozialer Sicherheit aufrecht erhalten werden soll.

Und da man gerade dabei war, seine Feinde zu verorten, hat der Think Tank den „angeschlossenen“ Regierungen empfohlen, Klima- und Umweltschützer in Zukunft als Terroristen, als sogenannte ungesetzliche Kämpfer zu behandeln. Das sollte auch für Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International gelten.

Wie gesagt, das war nur ein Vorschlag, noch kein Gesetz. Zum Gesetz ist es jetzt, fünfundzwanzig Jahre später, geworden. Denn vor Kurzem hat das EU-Parlament eine „Anti-Terror-Richtlinie“ beschlossen. Das im Eilverfahren durchgewunkene Gesetzespaket führt neue Tatbestände ein, die terroristische Akte im Keim ersticken sollen. Die Richtlinie kann problemlos auf Bereiche ausgedehnt werden, die gemeinhin nicht als Terrorismus gelten – etwa öffentlichkeitswirksame Proteste von Polit- und Ökoaktivisten oder Reisen, die als „zu terroristischen Zwecken“ fehlinterpretiert werden könnten. Zudem räumt die Richtlinie den EU-Mitgliedstaaten unter anderem die Möglichkeit ein, Netzsperren zu errichten. Selbst die zeitweilige Lahmlegung einer Webseite mittels einer DDoS-Attacke steht künftig unter Terrorverdacht.

Der Drops ist gelutscht

Wie lange können und wollen wir diese Art von Staatsterrorismus (Helmut Schmidt!) noch hinnehmen? Vermutlich noch sehr lange. Der Drops, liebe Freunde, ist eigentlich längst gelutscht. Denn unsere Begrenzungen haben wir von klein auf an eingetrichtert bekommen, wie der vor zwei Jahren verstorbene Physiker Ernst Senkowski schrieb: „Dieses System hat eine maßlose Trägheit in sich, weil wir es immer wieder reproduzieren, wir erziehen unsere Kinder immer wieder in dieses System hinein. Die Ansätze, die wir machen, um unser System an den Grenzen zu erweitern, kranken an folgendem: Ich kann aus einem begrenzten System nur sehr schwer in ein breiteres oder weiteres System wechseln. Man muss sich das wie einen Trichter vorstellen. Oben ist das erweiterte System und unten sitzen wir. Jetzt wird oben ein Bündel Heu hinein geworfen und bei uns landet allenfalls ein dünner Strohhalm. Ein großer Erkenntnisgewinn ist das nicht. Damit werden wir noch eine Weile leben müssen.“ So viel zu den Gründen der allgemeinen Bewusstlosigkeit.

Sie werden siegen. Sie werden siegen, bis sie alles vor die Wand gefahren haben. Der gewaltsame Kampf gegen ihr System wird daran nichts ändern. Also sollten wir uns auf das besinnen, was wir steuern können: uns selbst.

Neulich habe ich ein sehr beeindruckendes Statement von Peter Handke gelesen, den ich sehr verehre: „Irgendwann,“ so sagt er, „habe ich beschlossen, dass alles fremd ist und alles neu ist und alles unentdeckt. Und das hilft mir auf die Sprünge. Es ist noch nichts erzählt.“

Genau. Waschen wir uns den Dreck von der Seele, den wir in dieser ruhig gestellten Gesellschaft angesammelt haben. Machen wir uns immer wieder klar, dass wir hier nur zu Gast sind, dass es Millionen von Parallelwelten auf diesem Globus gibt, sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenwelt. Und dass jede dieser Welten in einem eigenen Gefühlskosmos lebt und mit einem ureigenen Kommunikationssystem ausgestattet ist. Entwickeln wir Respekt für unsere Mitbewohner auf der Erde. Öffnen wir unsere Herzen für das Mysterium der Schöpfung, von denen die Betreiber des seelenlosen Killer-Systems nicht die geringste Ahnung haben. Verschwenden wir unsere Energien nicht in einem aussichtslosen Kampf, in dem die Gewalt eine letzte Option ist. Auf diese Weise werden wir nie gewinnen. Arbeiten wir an uns selbst, seien wir uns wichtig, jeder Einzelne, und sehen wir zu, dass wir die Personen in unserem unmittelbaren Umfeld aus ihrer Bewusstlosigkeit reißen, machen wir sie vertraut mit sensiblen, mitfühlenden Menschen. Das ist die einzige Chance, die Gesellschaft von Grund auf zu verändern. Eine andere haben wir nicht.

Die Vision der Donella Meadows

Zum Schluss noch ein Zitat von der wunderbaren US-amerikanischen Umweltwissenschaftlerin und Autorin Donella Meadows (1941–2001), die die Bewegung für eine nachhaltige Zukunft wie kaum eine andere geprägt hat:

„Ich habe eine Vision. Es ist die Vision einer Welt, in der die Menschen langsamer leben und arbeiten und mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens haben: für Kinder, Familie, Natur, für Stille und Spiritualität. Jeder hat genug, es gibt keine Armut und auch keinen absurden Überfluss. Ich sehe eine Welt mit Zeit und Raum für Einfachheit, mit schöner Technologie und elegantem Design. Es wird viel weniger Reisen geben, weil jeder schon dort ist, wo er sein will. Ich sehe eine Welt vor mir, in der wir keine hässlichen Orte mehr erschaffen und wissen, wie man in guter Nachbarschaft gemeinschaftlich lebt. Es wird eine produktive Welt sein mit guter Arbeit, die die Menschen seelisch erfüllt, weil sie Qualitätsprodukte herstellen, die wirklich gebraucht werden statt Kram, den eigentlich niemand braucht. Ich sehe große Mengen an Wissen. Und ich habe die Vision von einer echten Demokratie: Menschen, die sich um die Art und Weise kümmern, wie sie regiert werden und gut informiert sind.“


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