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Eine Unabhängigkeitserklärung

Eine Unabhängigkeitserklärung

Wir müssen uns vom pandemischen Irrglauben emanzipieren und über unsere eigenen Ohnmachtsgefühle hinauswachsen.

von Gönül

Zum jetzigen Zeitpunkt muss man konstatieren, dass die allermeisten Individuen aller hiesigen Staatsgewalten sich für das Schweigen und Mitmachen entschieden haben. Die Beweggründe hierfür mögen vielfältig sein, womöglich haben sie „privat“ gar eine abweichende Meinung, doch die Konsequenzen dieser Entscheidung sind uniform und gleichermaßen katastrophal für die Menschheit. Auch ändern die Beweggründe nichts an der Tatsache, dass sie damit Täter geworden sind, die das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermöglichen, und auch nicht daran, dass dies unter keinen Umständen und für keinen einzigen Täter ohne Folgen bleiben wird, wobei hier Raum und Zeit relativ sind.

An diesem Punkt noch eine maßgebliche Umkehr durch Einsicht zu erwarten, erscheint eher naiv. Aber die viel entscheidenderen Fragen sind: Sollten wir diese Erwartung weiterhin hegen? Sollten wir uns dies überhaupt als Ziel setzen? Und sind wir wirklich auf „ihre Kooperation“ angewiesen, um dieses Spiel zu unseren Gunsten zu wenden? Sind wir wirklich verloren, wenn sie nicht „auf unsere Seite“ kommen?

Die Antwort lautet klar und deutlich: Nein! Und zwar nicht, weil wir keine andere Wahl haben, sondern weil dieser Glaube an die unbedingte Notwendigkeit dessen, an die Bedürftigkeit und Abhängigkeit davon, ein Irrglaube ist, eine Prämisse, die wir endlich ersetzen sollten durch eine, die der Wahrheit unserer eigenen Natur näher kommt.

Die Unwahrscheinlichkeit der Befehlsverweigerung

Die Exekutive hat nicht zuletzt auch die Waffengewalt und ist nicht mehr weit von dem Befehl entfernt, von ihr Gebrauch zu machen in Situationen, in denen er noch vor Kurzem undenkbar gewesen war in diesem Land. Und es gibt allen Grund zur Annahme, dass sie auch diesen Befehl befolgen werden. Brachialste Polizeigewalt gegen friedliche Menschen jedes Alters haben wir nun schon zur Genüge beobachten können. Man gewinnt langsam gar den Eindruck, dass diese Demonstrationen zu immer massiveren „Opfergaben“ degenerieren, immer mehr Teilnehmer gleichsam als „Kanonenfutter“ dienen. Macht das wirklich Sinn? Sind das die „Kollateralschäden“, die in Kauf genommen werden müssen, der legitime Preis sozusagen für, ja für was genau eigentlich? Wie lange wollen wir dieses Katz-und-Maus-Spiel noch spielen?

Wir werden wohl auch nicht die Zahl Menschen „auf die Straße bekommen“, die eine Wende einleiten könnte. Dafür ist bereits zu viel Unfassbares passiert, dafür dauert der Wahnsinn nun schon zu lange und es wäre naiv, immer noch zu glauben, dass es noch passieren wird.

Kann die Wende denn nur auf diese Weise kommen? Brauchen wir diese „kritische Masse“ in diesem Sinne wirklich? Auch hier lautet die Antwort klar und deutlich: Nein!

Die ständigen überwiegend verlogenen, wenn nicht sogar kriminellen Berichterstattungen in den Mainstream-Medien unterstützen nach wie vor ziemlich erfolgreich das agendakonforme Narrativ, das sich nun auch zunehmend um die totale Kriminalisierung jedweder Kritiker bemüht, die sie zum ultimativen Sündenbock zu formen trachten. Auch diese immer tiefer und dunkler drehende Spirale der journalistischen Verbrechensbeteiligung werden wir wohl nicht aufhalten, nicht umkehren können, ebenso wenig ihre Wirkung auf die — träge, verängstigte, hypnotisierte — Masse. Das sollten wir uns rechtzeitig eingestehen, um unsere Energie von derartigen Versuchen abzuziehen und sie klüger einzusetzen. Brauchen wir denn etwa auch die „Leitmedien“ nicht auf „unserer Seite“? Nein, klar und deutlich.

Die Abwesenheit der Gewaltenteilung

Natürlich wäre es schön und so viel einfacher — und vor allen Dingen bequemer —, wäre die Gewaltenteilung Realität und Vernunft und Moral würden vorherrschen. Es ist jedoch Zeit anzuerkennen, dass dem nicht so ist und sich dieser Umstand aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr wesentlich ändern wird. Wir sollten hier mental loslassen und weitergehen. Das könnte als Kapitulation interpretiert werden, gemeint ist allerdings ein Paradigmenwechsel. Die entsprechende Maxime könnte man auch so ausdrücken: The darker you get, the brighter we shine!

Die Zeit der Diskurse, der Sachlichkeit, der begründeten Argumente, der fundierten Recherche, der genuinen Informationen, der Meinungspluralität; die Zeit des Rechts, der Demokratie und des Grundgesetzes sind im Wesentlichen offenkundig vorbei. Zu einer anderen Schlussfolgerung könnte man nur noch kommen, wenn man entweder nicht über ausreichend Geisteskapazität verfügt, systematisch am Zugang zu Informationen abseits des diktierten Narrativs gehindert wird, zu große Angst vor der Wahrheit hat oder schlicht vorsätzlich leugnet.

Utopia entschlossen im Visier

Doch auf ohnehin tönernen Füßen müssen all jene Pfeiler einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung gestanden haben, müssen sie mehr Attrappe als echte Grundsäulen gewesen sein, sonst hätten sie nicht so schnell, leicht und gründlich davongespült werden können. Wir sind nun aufgefordert, wahrhaft neue Wege zu beschreiten und die „Box“ zu verlassen, innerhalb derer wir immer noch größtenteils denken. Die Lösung des „Neun-Punkte-Problems“ versinnbildlicht sehr eindrücklich, was es zu schaffen gilt. Und das wird uns gelingen, die Frage ist tatsächlich nur, wie schnell.

Die andauernde Empörung, das immer wieder aufs Neue Schockiertsein, das verzweifelte Appellieren und Überzeugenwollen, das eindringliche Mahnen und Warnen und das wiederholte Konstatieren des Status quo sind zwar vollkommen menschlich und nachvollziehbar, sorgen jedoch inzwischen vor allem dafür, dass wir uns selbst in einer Dauerschleife gefangen halten. Dass die Geschehnisse uns immer wieder an unsere Grenzen bringen und diese Zeit extrem herausfordernd für uns alle ist, soll hier nicht negiert werden.

Doch irgendwie muss es uns gelingen, „dadurch hindurch“ unser Ziel unbeirrt vor Augen zu behalten, unseren Fokus beharrlich auf die Welt zu richten, von der wir träumen — unerschütterlich träumen — , jener Welt, in der wir als Menschheit in Frieden und im Einklang mit der Erde leben, in der die Liebe wieder ihren Platz einnehmen kann und Freiheit nicht als staatlich verankerungsbedürftiges Recht betrachtet wird, sondern das unantastbare Fundament unseres Seins ist.

Die Freiheit des Menschen ist unantastbar

Diese Unantastbarkeit ist kein Gebot, sondern eine unserer Natur innewohnende Gegebenheit, insofern ist sie selbst unantastbar. Einzig, wenn wir die Entscheidung treffen — bewusst oder unbewusst —, uns von diesem Fundament zu lösen, um es an das Außen abzugeben, kann der Anschein der Tastbarkeit erweckt werden und daraus sich der Glaube speisen, die Unantastbarkeit sei illusorisch. Sie jedoch bleibt stets, was sie ist, und Freiheit ist insofern kein konstruierbares „Recht“, das uns genommen oder gegeben werden kann, sie ist eine mentale Verfassung, eine geistige Gegenwart, ein Zustand, der unsere wahre Natur ist.

Menschen, die sich ihres wahren Selbst bewusst geworden sind und sich aus dieser Verfassung heraus beispielsweise für eine Demonstration entscheiden, werden völlig andere Ergebnisse erzielen und gänzlich andere Erfahrungen machen, als Menschen, die weitgehend unverbunden sind und mit den Ideen von Widerstand und Kampf auf die Straße gehen.

Wir sind so viel mehr

Unser wahres Selbst ist in erster Linie Bewusstsein, Energie ... oder wie auch immer man das Nichtphysische nennen mag. Unser Bewusstsein kann sich und seine Erfahrungen kraft absichtsvoller, fokussierter Gedanken ausrichten und damit unendlich weit ausdehnen. Insofern ist nichts unmöglich. Und nichts und niemand kann sich unserer bemächtigen, wenn wir es nicht zulassen, insofern können wir von integraler Macht sprechen, die dem Menschen innewohnt und die jede Kaperung und jeden Angriff mühelos abperlen lässt, wenn wir sie wieder erinnern und also gewahr werden. Die Grenzen des Möglichen bilden ausschließlich die Grenzen unseres Glaubens und Vorstellungsvermögens.

Demonstrieren wir fortan nur noch unser erwachtes Gewahrsein unserer inneren Macht und damit unsere Unbezwingbarkeit. Denn Widerstand und Kampf wurden mit einkalkuliert, unsere Aufrichtung zur vollen Größe jedoch nicht.

Für die Agenda ist es das gefährlichste Ansinnen aller Zeiten, nichts wird mehr gefürchtet und bekämpft, als unser Erkennen unseres Selbst, denn dagegen ist jede Agenda machtlos.

Die Machbarkeit der Selbsterkenntnis

Das Erkennen des Selbst muss die Aktivitäten auf „Tatenebene“ ganz und gar nicht ausschließen, es sollte jedoch nicht durch diese ersetzt werden und der Tat möglichst vorausgehen, damit sie mit jener Kraft aufgeladen ist, die wahrhaftige Veränderung bewirkt.

Für den Zugriff auf das volle innere Potenzial kann die Zuwendung nach innen nicht umgangen werden. Ebenso ist das Aufsuchen der inneren Stille unumgänglich. Denn wenn wir uns immer nur unseren alltäglichen Gedankenmustern hingeben, werden wir wohl nicht allzu weit kommen. Das Erkennen kann nicht auf diese Weise gedacht werden, es kann nur erfahren werden.

Wie und wodurch kann es dann gelingen? Die Antwort hierauf muss sich wohl jeder selbst geben, denn die Wege sind so vielfältig wie die Menschen selbst.

Der erste notwendige Schritt ist vielleicht das bewusste Anerkennen der Relevanz der eigenen inneren Verfasstheit sowie der Realität von Energie und ihrer Wirkung, gefolgt von der Entscheidung, das eigene Leben entsprechend zu priorisieren und schließlich das Erkennen des Selbst zu beabsichtigen. Begünstigt wird das Gelingen sicher durch die einzigartige „Zeitqualität“, die sich unter anderem durch diese existenzielle Bedrohung globalen Ausmaßes, das daraus resultierende Fehlen von echten Fluchtmöglichkeiten, die Rasanz der Entwicklungen und damit den Wegfall der Prokastinierung sowie die Unmöglichkeit des Ignorierens kennzeichnet. Die „Kehrseite“ dieser Not ist eine vielleicht nie dagewesene Wahrscheinlichkeit, das Korsett der alten Welt aufzubrechen und fliegen zu lernen. Warum auch nicht.


Gönül, zeitlebens Suchende durch alle Gezeiten und zunehmend auch Findende, glaubt immer weniger an zertifizierte Kompetenzen und daraus abgeleitete Bedeutsamkeiten und Identitäten im „System‘schen Komplex“, dafür seit 2020 wieder an die grundsätzliche Güte des Menschen und daran, dass eine wahrhaft schöne Welt nicht nur möglich, sondern unausweichlich ist.


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