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Drei Verständnis-Offensiven

Drei Verständnis-Offensiven

Mit neuen Medienangeboten will der Zeitpunkt-Verlag aus der Schweiz von der Angst zum konstruktiven Handeln führen.

Erstens: Eine Datenbank mit Zusammenfassungen von Expertenmeinungen, die im Mainstream keine Beachtung finden, samt Links zu den entsprechenden Quellen. Während Corona-kritisches Material mit den üblichen Suchmaschinen schwer zu finden ist, können sich Interessierte in der noch einfach gestrickten Datenbank einen zuverlässigen Überblick verschaffen und sich einen täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren. Motto: „Von der Angst zum konstruktiven Handeln“.

Zweitens: Eine tägliche satirische Nachrichtensendung mit dem schweizerischen Gesundheitsminister Alain Berset in seinem Homeoffice als Hauptdarsteller. Es ist der Zeitpunkt-Herausgeber Christoph Pfluger selbst, der sich eine Glatze überzieht und dem Schweizervolk erzählt, was ihn als Mensch bewegt. Die kritischen Ansichten – die er im Bundeshaus nicht äussern darf –, unterlegt er mit Links zu den entsprechenden Quellen. Dazu empfängt er Experten, die ihm Ratschläge erteilen. „Wenn es die Statistiken nicht mehr hergeben, müssen Sie mit starken Bildern von Särgen und Waffen arbeiten“, empfiehlt ihm der fiktive Politikberater Dr. Stefan Christof Heinrich Windler in der jüngsten Folge. Lustig und informativ, auch für deutsche Zuschauer. Hier der YouTube-Kanal.

Drittens: Noch ganz am Anfang steht das Corona-Telefon. Auf die Idee zu dieser Einrichtung ist der Verlag gekommen, weil er viele Anrufe von besorgten Menschen erhält, die einfach mal ihre Angst loswerden wollen. Um erste Erfahrungen zu sammeln, ist das Corona-Telefon am Karfreitag während zweimal zwei Stunden offen. Am Draht ist der aus Deutschland stammende freischaffende Theologe Wolfgang Weigand, Autor, Trauerbegleiter und Coach für Umbruchsituationen und Veränderungsprozesse. Je nachdem wie die ersten Erfahrungen ausfallen, wird das Corona-Telefon (das übrigens strikt keine medizinischen Fragen beantwortet) zu einer stabilen Dienstleistung ausgebaut.

Die drei Beispiele zeigen, dass auch alternative Medien vor ganz neuen Herausforderungen stehen, wenn sie ihre Aufgabe ernst nehmen, einen echten Beitrag zum Verständnis und zur Handlungsfähigkeit in dieser ausserordentlichen Situation leisten wollen.

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