Zum Inhalt:
Die wichtigste Frage

Die wichtigste Frage

Wollen wir vermeiden, dass der aktuelle Impfwahnsinn uns alle krank macht, müssen wir der Selbstgewissheit der Propagandisten unser „Warum?“ entgegenhalten.

Hierzulande hat das ärztliche Impfgremium ohnehin keine Skrupel, mitzumischen an Anreiz- und Belohnungssystemen, Einschüchterungen, Druckausübung, Gruppenzwang und Privilegien für Geimpfte.

Und das entgegen aller medizinischen Erkenntnisse zahlreicher ExpertInnen und bei völliger Unkenntnis möglicher negativer Langzeitfolgen — wie etwa Autoimmunerkrankungen. Auch die akuten Impfreaktionen Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen vor allem bei männlichen jungen Menschen von 12 bis 24 Jahren sind kein Thema in der Politik.

Nun erhob sogar die sonst recht regierungstreue „Zeit“ Einspruch in ihrer Titelgeschichte: „Kinder jetzt schnell zu impfen wäre neues Unrecht“ (23/2021).

Ungereimtheiten über Ungereimtheiten! In Deutschland regt sich Unmut über die KinderimpfpropagandistInnen, der auch deutlich geäußert wird. Johannes Augustin — ein besorgter Vater — hat etwa binnen kurzer Zeit mehr als 750.000 Unterschriften gegen eine Corona-Impfpflicht für Kinder gesammelt. Aber Herr Spahn verweigert die Annahme der Petition.

In Österreich tut sich dagegen eher wenig. Warum gibt es hier keinen lauten Aufschrei: „WARUM?“ Lassen nun auch jene ihre Kinder impfen, die die Impfungen zwar durchaus skeptisch sehen, sich aber dennoch dazu hinreißen, weil ... ja warum eigentlich? Weil es alle machen, weil sie nicht immer testen gehen wollen, weil es halt so zu sein hat? Nur nicht zu viel aufbegehren, lautet das Credo.

Wer es dennoch wagt, wird ung‘schaut ins Verschwörer-Eck gestellt — erschreckenderweise von vielen jungen WissenschaftlerInnen und JournalistInnen. Historisch kritisch Denkende und Handelnde sind hingegen bereits im Zuge der neoliberalen Wende dem Vergessen anheimgefallen. Intellektuelle Kapazunder wie Ivan Illich oder Robert Jungk wurden offenbar längst als antiquiert entsorgt. Oder auch der brasilianische Pädagoge Paulo Freire (1921 bis 1997). Er entwickelte Methoden, Menschen „Die Kultur des Schweigens“ bewusst zu machen, und sie zu befähigen, emanzipatorisch und partizipatorisch aktiv zu werden. Warum ist für Freire das wichtigste Fragewort.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „Laut WARUM fragen!“ auf dem Blog Kein Zustand.

Spenden per SMS
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann senden Sie einfach eine SMS mit dem Stichwort Rubikon10 an die 81190 und mit Ihrer nächsten Handyrechnung werden Ihnen 10 Euro in Rechnung gestellt, die abzüglich einer Gebühr von 17 Cent unmittelbar unserer Arbeit zugutekommen.
Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Weiterlesen

Das Schulbeispiel
Thematisch verwandter Artikel

Das Schulbeispiel

Corona zeigt mustergültig, wie Manipulation und Propaganda ihre Wirkung entfalten. Exklusivabdruck aus „Ist Lachen wirklich ansteckend?“.

Starke Eltern, starke Kinder
Aktueller Artikel

Starke Eltern, starke Kinder

Ein Elternnetzwerk versucht Schüler vor den Folgen der Coronamaßnahmen zu schützen — Interview mit Annette Bedford und Robert Kuhnt.