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Die Traurigkeit der Grenzmauer

Die Traurigkeit der Grenzmauer

Was zwischen den USA und Mexiko schon seit langem existiert. Ein Fotoessay von David Bacon.

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In Playas de Tijuana, auf der mexikanischen Seite der Grenzmauer zwischen Mexiko und den USA begrüßen Catelina Cespedes und Carlos Alcaide ihre Tochter Florita Galvez, die sich auf der US-Seite befindet. Die Familie ist aus Santa Monica Cohetzala in Puebla gekommen, um sich an der Mauer zu treffen.

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Florita Galvez befindet sich auf der US-Seite der Grenzmauer zwischen Mexiko und den USA. Und ihre Familie auf der mexikanischen Seite kann sie nur durch Löcher im Metallgitter sehen.

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Auf der mexikanischen Seite der Grenzmauer steckt Catelina Cespedes ihren Finger durch ein Loch im Metallgitter, so dass sie den Finger ihrer Tochter Florita Galvez, die sich auf der anderen Seite befindet, berühren kann – der einzige körperliche Kontakt zwischen Menschen auf beiden Seiten.

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Adriana Arzola, ihre Schwester und ihr Baby Nayeli Santana sprechen mit ihrer Familie, die in den USA lebt, durch die Mauer-Barriere. Auf US-Seite muss die Familie einige Fuß von der Mauer Distanz halten, so dass sie sich durch die Barriere hindurch nicht berühren können.

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Am Parque de Amistad, dem Park der Freundschaft in Playas de Tijuana, beschriften Kinder und ihre Familien Steine mit den Namen anderer Familienmitglieder, von denen sie aufgrund der Mauer getrennt sind.

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Auf der mexikanischen Seite der Grenzmauer hat Adriana Arzola ihr jüngstes Baby Nayeli Santana mitgebracht, um ihre Familie zu treffen, die für die nächste Zeit in den USA lebt.

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Ein Junge geht auf der mexikanischen Seite der Grenzmauer zwischen Mexiko und den USA entlang.

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Ein Mann blickt durch die Barriere der Grenzmauer in Richtung USA.

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Auf der mexikanischen Seite der der Grenzmauer zwischen Mexiko und den USA – die Mauer verläuft bis hinein in den pazifischen Ozean.

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Veteranen des US-Militärdienstes, die abgeschoben worden sind, sammeln sich auf der mexikanischen Seite der Grenzmauer zum Protest und um an diejenigen zu erinnern, die gestorben sind. Ihre Namen sind an die Säulen geschrieben.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ).

Fussnoten:

  1. Jürgen Trittin im "Spiegel", Ausgabe 37/1992
  2. Heinrich Windelen (CDU) im Vorwort zu "13. August 1961 – Die Mauer von Berlin"
  3. Willy Brandt (SPD) am 16. August 1961 auf einer Kundgebung in Berlin

Weitere englischsprachige Informationen zum Photoessay von David Bacon – betitelt mit THE SADNESS OF THE BORDER WALL:

http://davidbaconrealitycheck.blogspot.com/2017/03/the-sadness-of-border-wall.html
http://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/1536504217696064
https://contexts.org/articles/the-sadness-of-the-border-wall/

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