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Die stille Revolution der Liebe

Die stille Revolution der Liebe

Eine junge Schweizerin beeindruckt mit ihrem Impuls zur Metamorphose der Menschheit.

Seit einigen Monaten begleitet mich die junge Schweizerin Christina von Dreien. Gerade als ich beschlossen hatte, nach mehrjährigem ständigen Rödel einmal inne zu halten und aus den Gewohnheiten des Alltags ein Stück heraus zu treten, „kamen“ ihre Bücher zu mir. Gleich nachdem ich sie gelesen hatte, kaufte ich zehn Exemplare und begann, sie zu verschenken.

Christina von Dreien hat das Zeug, „die stille Revolution der Liebe“, die als Sehnsucht in unseren Herzen tobt, auszulösen. Besser gesagt, diese Revolution ist bereits voll im Gange, und Christina von Dreien kommt gerade recht, um sie auf ihre wunder-volle Weise zu befeuern. Ich lade Sie ein, folgende Zeilen vorbehaltslos zu lesen und urteilsfrei auf sich wirken zu lassen, am besten aus dem Herzen heraus.

„Jeder ist auf dem Weg“, auf seine Weise

Jeder, der sich für den Wandel einsetzt, hat seine Spezialgebiete: die Weltpolitik, Ökologie, das Geldsystem, den militärisch-industriellen Komplex, soziale Brennpunkte, die Gesundheit, Geschichte, Bildung, Wissenschaft. Diese und viele andere wichtige Bereiche sind allesamt in Sachen Aufdecken, Hinterfragen, Auflösen und neu Denken wichtig für eine offene, friedfertige, vielschichtige, polyphone, menschliche, naturverbundene, respektvolle Koexistenz in Frieden. Und jeder hat seine ganz eigenen Fähigkeiten und Aufgaben. Wir müssen nicht alle das Gleiche denken und tun.

Selbst in der Friedensbewegung können sich aus Angst, Mangel und Abgrenzung „limiting beliefs“ einschleichen. Es geht um respektvolles Zusammenwirken und — wie Christina von Dreien betont — um die Verbindung von Mut und Weisheit. Denn Mut allein führt schnell zu Übermut und zu wenig Mut mündet in Feigheit. Weisheit allein, lässt einen nicht zur Tat schreiten.

Diese neuen Wege sind oft erst einmal unspektakulär, fein und zerbrechlich und vor allem nicht kompatibel mit dem alten Denken, das immer noch weit verbreitet ist. Es geht zum Beispiel darum, dass für wirklichen Frieden Gewalt nicht mit Gewalt beantwortet werden kann, auch nicht mit der Gewalt der „Guten“ … Und das fängt schon mit verbaler Gewalt an.

„Dynamic Peace“, so wie ihn auch Christina vermittelt, ist das Verunmöglichen von Gewalt, nicht nur Waffenstillstand. Das vergessen wir oft selbst im Alltag und merken gar nicht, dass wir uns manchmal schon Andersdenkenden gegenüber respektlos verhalten.

Um uns herum zürnt die alte Welt, bricht in sich zusammen, wir rotieren in unserem Alltag und trotz aller Hiobsbotschaften und himmelschreienden Missstände, die uns umgeben, fühle ich Großes, Schönes auf uns zukommen, wenn ich in mich gehe, in mein Herz, und mich ganz auf den Augenblick einlasse.

Geseko von Lüpke (1) sagt: „Wir sind Geburtshelfer und Sterbebegleiter in einem.“ Ich verstehe mehr und mehr, was er konkret damit meint, in dem ich tief nachvollziehe, dass beide Prozesse Liebe brauchen. Die allumfassende, bedingungslose Liebe, von der Christina von Dreien so einfühlsam spricht, ist immer da; wir brauchen uns ihr nur zuwenden, dann sind wir schon von ihr durchschwungen. Die Christen nennen das „Gnade“. Amazing Grace!

Doch nach wie vor wird an allen möglichen Kanten in unserer Gesellschaft gespalten: Angefangen zwischen Mann und Frau, zwischen den Religionen, Parteien, Ländern, Ethnien, Weltanschauungen. „The clash of civilization“ — wie Vordenker dieser Ideologie es uns geweissagt haben, während sie bereits die notwendigen Zutaten für den nächsten Hauptgang anrührten.

Eine Spaltung empfinde ich als Ur-Spaltung, die unsere Welt vollends zu beherrschen sucht: die Spaltung zwischen Herz und Verstand. Eine der Hauptbotschaften von Christina: Das Herz sollte den Ton angeben, dann handeln wir auch unserer Seele gemäß und unsere Seele ist verbunden mit der Ganzheit. Aus dem Herzen heraus denken wir demnach „evolutionär“.

Wir leben in einer Verstandes-geprägten Welt. Die Abwägungen, Abgrenzungen und Manipulationen, die durch den — meist brillanten — Verstand und die Tradition des Verstandes entstanden sind, haben die Probleme, Krisen und Kriege erzeugt, die wir in unserer Welt massiv auf allen Ebenen wahrnehmen können. Und ich meine hiermit auch den Krieg in unseren Köpfen.

Ganze Philosophieschulen wurden aufgebaut, um aus dieser Spaltung ein Naturgesetz zu meißeln. Es ist der Verstand, der sich vom Herz getrennt hat, und diese Trennung wird uns über alle Kanäle als „normal“ vermittelt. Ich bin sicher, dass ganz viele Menschen, die zum Beispiel in der Lebensmittel- oder Chemieindustrie tätig sind, etwa bei Bayer, Monsanto und Co. ehrlich davon überzeugt sind, dass sie mit ihren Produkten das Welthungerproblem lösen können, anstatt darüber nachzudenken, die Massentierhaltung abzuschaffen.

Es ist ein spaltendes und abwägendes Denken, das im Kopf der meist mediengesteuerten systemkonformen Menschen bewirkt, den Dingen nicht ganz auf den Grund zu gehen. Und die meisten Menschen sind durch den aufreibenden Alltag, in dem die Schrauben überall enger gestellt werden, so abgelenkt, dass sie nicht einmal merken, wie „unnatürlich“ diese Spaltung ist.

Diese schizophrene Mentalität deklarieren wir in unserer Welt als professionell. Sie ist nicht nur hoffähig, sie ist die Bedingung für ein erfolgreiches Berufsleben in unserer gegenwärtigen Leistungs- und Profit-orientierten Welt. Sie wird an den Schulen gelehrt.

Wie Einstein schon sagte und auch Christina wiederholt: Wir können die Probleme nicht auf der Ebene lösen, auf der sie entstanden sind. Die Politik bietet uns hier bisher keine Alternative und eine heilsame Metamorphose der Menschheitsfamilie wird auch nur dann gelingen, wenn wir selbst Verantwortung übernehmen und die Veränderung, die wir uns kollektiv wünschen, individuell leben.

Das Herz ist nie kopflos

Christina von Dreien ist hier sehr eindeutig: Wenn wir aus dem Herzen heraus fühlen, denken, sprechen und handeln, ist der Verstand immer integriert und damit entsteht eine ganzheitlich respektvolle Haltung. Nur der Verstand ist im Stande, das Herz wegzurationalisieren. Das Herz wird niemals „kopflos“ denken, denn es ist, wie Christina so schön zu versinnbildlichen weiß, automatisch mit der Quelle verbunden.

Das Herz ist das Tor zur Seele — Yoga verwendet für das Herz-Chakra ein Tor-Symbol. Wenn wir wirklich mit unserem Herzen verbunden sind, sind wir durch unsere Seele auch mit der „Quelle“ verbunden.

Christina verwendet diesen neutralen Begriff für das Ursprungszentrum der Schöpfung, weil sie respektiert, dass sich manche Menschen an dem Wort „Gott“ stoßen, da es schon so oft und so lange missbraucht wurde. Jeder kann das absolute All, aus dem wir sind, nennen wie er mag; entscheidend ist, dass wir uns mit der individuell gewählten Bezeichnung in Gedanken und Gefühlen wirklich das Ursprungszentrum der Schöpfung vorstellen, hier liegt der Zugang für eine wirkliche Verbundenheit.

Eine sehr feine Spaltung ist auch immer mal wieder in den Reihen der mutigen und visionären Aktivisten des Wandels zu spüren. Es gibt auch hier „limiting beliefs“, damit sind innere Stimmen gemeint, die andere Wege ausschließen oder als unseriös belächeln. Ganz besonders fein und fies ist die Spaltung zwischen der spirituellen Ausrichtung und denen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen als nicht glaubende Menschen bezeichnen.

Allerdings glauben auch diese Menschen an etwas. Seit Kant wissen wir, dass unsere Weltanschauungen auf a priori-Annahmen (2) basieren, also Glaubenssätzen, die wir als Rahmen („frame“!) voranstellen, bevor wir von dieser Perspektive aus Fragen stellen, Beobachtungen und Experimente machen oder einfach nur leben. Es sind die Brillengläser, durch die jeder individuell auf die Welt schaut und meist „schubladisiert“, wie Christina es so treffend formuliert.

Mit unserem freien Willen entscheiden wir, von welchen a priori-Annahmen, also Weltanschauungs-Glaubenssätzen, wir uns abhängig machen. Gerade die Wissenschaft hat hier im 20. Jahrhundert die Rolle der Kirche übernommen und im Moment herrscht in der Wissenschaft als Ideologie das materialistische und utilitaristische Denken vor, die auch als Glauben bezeichnet werden kann.

Sowohl die Kirchen als auch sektiererische Kräfte in der sogenannten Esoterik haben auf diesem Gebiet verbrannte Erde hinterlassen. Deshalb ist es so wichtig, alles zu prüfen, das Gute zu behalten und niemals aufzugeben, selbst zu fühlen und — aus dem Herzen heraus — zu denken.

Viel wichtiger als die einzelne Meinung, die in einer demokratischen Vision doch hoffentlich vielfältig und unterschiedlich ausfallen dürfen sollte, ist die innere Haltung, die hinter einer Meinung, Aussage oder Handlung steht. Ist die innere Haltung liebevoll oder manipulativ?

Bemerkenswerte Erkenntnis: Wirklich Licht- und Liebevolles ist nie manipulativ, hier wird der freie Wille eines jeden Lebewesens geachtet. Und das Respektieren einer anderen Meinung heißt nicht, sie gutzuheißen. Lieben heißt, auch mal „Nein“ zu sagen. Es geht einfach darum, ein paar „kosmische“ Gesetze zu respektieren, um das Zusammenleben auf Erden zu einem Paradies zu machen. Um uns daran zu erinnern, ist Christina von Dreien angetreten.

Eines dieser Gesetze besagt, dass man unter allen Umständen den freien Willen eines jeden Lebewesens respektieren sollte. Hier erkennen wir unschwer, in was für einer unwirtlichen Umgebung wir im Moment auf Erden leben, denn es wird an allen Ecken und Enden versucht, uns eine Meinung unterzujubeln oder aufzudrücken, oft so charmant, dass wir es gar nicht als manipulativ erkennen und freiwillig alles mitmachen. Es gibt keine Alternative …?

Inspirierte Genügsamkeit

Ein anderes kosmisches Gesetz besagt, dass man keinem Lebewesen in Gedanken, Worten oder Taten schaden sollte. Christina von Dreien erinnert uns an dieser Stelle, dass Alles lebt und wir zum Beispiel auch mit den Lebewesen, die unsere Lebensmittel sind, kommunizieren können. Wir können sie etwa um Erlaubnis bitten, sie zuzubereiten und sie uns einzuverleiben, beziehungsweise mit ihnen so vereint weiter zu leben. Wir können sie segnen, entgiften und die Quelle anweisen, ihre Vitalstoffe in ihrer Urschwingung zu reaktivieren, so dass uns Orange, Karotte oder Apfel auch wirklich nähren.

Das hat eine vollkommen neue Form der Ernährungszubereitung und -aufnahme zur Folge. Man widmet sich bewusst den Lebewesen, die unsere Lebensmittel werden und vollzieht auch den Weg bis zu uns selbst nach. Eine gute Maßnahme zur Entschleunigung.

Automatisch beginne ich, noch mehr darauf zu achten, ob die Frucht, das Gemüse aus der Region, aus der Saison und am besten auch biologisch oder vielleicht sogar privat angebaut wurden. Ich lebe schon seit Jahren vegetarisch, aber Christinas so einleuchtend vermittelter Impuls, hat mich darin sehr bestärkt.

Die Früchte fallen reif vom Baum, wir fangen sie auf, bevor sie wieder zu Erde würden und lassen sie — am besten mit Liebe und mit Ruhe, zum Beispiel in der ayurvedischen Tradition, — durch uns durch. Es ist wundervoll, diese Früchte, die uns die Natur schenkt, achtsam zu behandeln. Es ist unter anderem auch eine Form der Selbstliebe, anstatt gedankenlos etwas in uns hinein zu stopfen, was wir eigentlich als „Fastfood“ oder „Junkfood“ verachten und uns damit selbst mit Füßen treten.

In dieser Haltung fällt es einem schwer, sich vorzustellen, ein Kalb, ein Lamm oder auch einen Fisch töten zu müssen, damit wir von ihm das bekommen, was wir auch direkt — von der Quelle geschenkt — bekommen können, wenn wir die Erträge von Mutter Erde erfüllt von Licht und Leben zu uns nehmen (3). Seitdem ich das beherzige, brauche ich insgesamt weniger Nahrung.

Aber es geht hier nicht in erster Linie darum, für Vegetarismus einzustehen — jeder sollte selbst entscheiden, was er sich und seiner Umwelt zumuten und zu Gemüte führen mag —, sondern eher darum, zu beschreiben, wie grundlegend sich die Wahrnehmung und Lebensabläufe ändern, wenn man beginnt, die kosmischen Gesetze, die uns Christina über ihre Bücher, Homepage, Videos und Vorträge in geistig-energetische Tools übersetzt, in der Kommunikation mit der Quelle, via unseres höheren Selbst/unserer Seele, anzuwenden.

Insgesamt animiert uns Christina dazu, kreativ, spielerisch, mutig und im besten Falle dauerhaft in Verbindung mit der Quelle zu stehen. Weil es in diesen turbulenten Zeiten so wichtig ist, immer wieder in seine eigene Mitte zu finden und sein inneres Gleichgewicht nicht von äußeren Umständen abhängig zu machen, sind Christinas Hinweise, den Mut zu haben, in unser Herz zu gehen, die Veränderungen selbst zu leben, die wir uns global wünschen, so wertvoll.

Wertvoll ist auch ihre unaufdringliche Art, mit der sie uns diesen, von uns so vernachlässigten feinstofflichen und geistigen Anteil unseres Daseins nahebringt. Wir brauchen das nicht verbissen zu verfolgen und uns noch mehr Stress zu machen. Christina sagt gelassen, wir haben alle Zeit der Welt, jeder in seinem Rhythmus.

Die Liebe versetzt Berge

Zusammen mit Norbert Brakenwagen gibt Christina regelmäßig in „Time to be“-Videos praktische Hinweise zu den Schwerpunktthemen ihrer Bücher. Das Thema „Bedingungslose Liebe“ steht im Fokus des Videos Nr. 4 vom 23. Mai 2018 (4).

Hier wird ein erstaunliches Beispiel für eine neue Perspektive gegeben. Auch wenn sich das für Sie vielleicht auf den ersten Blick wie Hokuspokus anfühlen mag, lade ich Sie ein, Christinas Impuls für den Frieden hier einmal ganz pur in sich aufzunehmen:

In Verbundenheit mit der Quelle kann man für das eigene Umfeld, aber auch für uns weit entfernt scheinende Themen wie Kriegs- oder Krisenherde, ganz konkret, wie Christina es beschreibt, „Lichtwolken bedingungsloser Liebe“ in diese Gebiete senden. Sie betont hier, dass dafür wirklich bedingungslose Liebe notwendig ist, denn Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist, hat in einem gewaltvollen Umfeld keine Grundlage.

Besonders effektiv werden diese individuell gestaltbaren Friedensmeditationen, die man auch beim oder vor dem Lesen entsprechender Berichte anwenden kann, wenn Gedanken mit Gefühlen verknüpft werden (5).

Über die Quantenphysik ist uns diese Idee vertraut. Alles, was gedacht und gefühlt wird, bleibt auf ewig im Raum gespeichert. Potenziert sich eine Frequenz, in dem Fall Liebe, kann das ein ganzes Milieu transformieren. Das nennt man auch den Maharishi-Effekt (6). Die Verdichtung von Gedanke und Gefühl zur Vision erklärt uns der Hirnforscher Dr. Joe Dispenza (7) sehr anschaulich.

Die von uns visionierte „Lichtwolke“ ermöglicht den Menschen in den betroffenen Bereichen, diesem inneren Licht zu folgen, zum Beispiel mit Hoffnung und Urvertrauen. Ein Licht am Ende des Tunnels. Es geht hier auch um das Verlassen der klassischen Täter/Opfer-Rollen und den falschen Identifikationen mit Glaubensmustern/Ideologien. Ein weites Feld, das hier nur angedeutet sei.

Liebe ist tatsächlich eine erfahrbare Frequenz, die niedrigere Frequenzen etwa Angst oder Wut überlagert und wie wegschwingt, sprichwörtlich in Luft auflösen kann. Durch diese Arbeit erhöhe ich ganz von selbst auch meine eigene Frequenz und sehe die Dinge in einer neuen Perspektive.

Das merken wir auch, wenn wir diese Übung in einem Raum mit dicker Luft machen. Plötzlich löst sich die Atmosphäre oder erscheint eine Lösung des anstehenden Problems am Horizont. Einstein lässt grüßen.

Um bedingungslose Liebe leben zu können, ist die Grundvoraussetzung für Christina, sich frei zu machen von allem, was „nicht mehr dem eigenen aktuellen Seelenplan entspricht“ und „nicht mehr dem eigenen höchsten göttlichen Wohl dient“. Bedingungslose Liebe ist in uns nicht einfach sofort greifbar, wenn wir ein Leben in Spaltung von Herz und Verstand in unserer, von materiellen Werten geprägten Welt geführt haben.

Diese allumfassende Liebe, im griechischen „Agape“ genannt, ist ein Prozess. Sie ist auch eine Schwingung, eine Frequenz, eine Kraft. Wir sind im Grunde aus ihr geschaffen und sie ist all-präsent, all-immanent, all-transzendent. Aber wir haben einen freien Willen und der erlaubt uns auch, uns von der Liebe abzuwenden, uns von der Quelle zu trennen.

Das ist das Ur-teilen. Wenn wir nicht mehr von der Quelle versorgt werden, müssen wir uns die Lebensenergie von woanders herholen und so entsteht der Übergriff auf andere Lebewesen, deren Energie wir dann „rauben“ müssen. Eine sehr einleuchtende Metapher hierfür hat Michael Ende mit Momo und den Grauen Herren kreiert, die sich von der gestohlenen Zeit der Menschen ernähren, in dem sie die — im Herzen der Menschen entstehenden — Stundenblumen getrocknet als Zigarren rauchen.

Ein Beispiel aus der Alltagspraxis. Man kann in einer bestimmten Lebenssituation als erstes überprüfen, ob man im Verstand oder im Herz ist. Wenn man zum Beispiel eine Begegnung mit einem Menschen als schwierig empfindet und dabei im Verstand ist, kann es gut sein, dass wir diese Situation erleben, damit wir etwas lernen. Wenn wir stattdessen ins Herz gehen, und die Situation sich plötzlich gar nicht mehr als Problem darstellt, dann bekommen wir hierfür gleich die Bestätigung.

Ist die Lage immer noch problematisch, so ist man gewarnt; vielleicht zeigt einem die Situation, wovor man sich hüten, schützen oder was man meiden sollte. Auf diese Weise wird das Leben in jedem noch so komplexen Augenblick zu einer kreativen Spielwiese und man lernt, auch mit großen Herausforderungen gelassener umzugehen.

In uns aufräumen ist das Gebot der Stunde

Christina fasst ihre Kernaussagen in folgende Punkte zusammen: Das wichtigste, was wir jetzt tun können, ist: In uns aufräumen. Im „göttlichen“ Bewusstsein leben — sprich erst einmal selbstverständlich mit der geistigen Welt, mit der Quelle kommunizieren lernen. Und damit Schritt für Schritt bedingungslose Liebe leben und werden.

In ihrem Blog vom 20. Juli 2018 postet Christina von Dreien eine Beschreibung, um die Seele zu reinigen (8). Es ist die effektivste und mit die sinnvollste Gesundheitsmaßnahme, die ich je kennengelernt habe.

Aus der „Neuen Medizin“, den ganzheitlichen naturbasierten Heilkunden und selbst aus einigen Richtungen der Schulmedizin wissen wir, dass seelische Konflikte und Traumata Ursachen für unsere sogenannten Gesellschafts-Krankheiten sind beziehungsweise sein können.

Bei Christina lernen wir, uns von den teilweise schon aus Vorleben stammenden, vererbten oder im Laufe des Lebens kumulierten nicht mehr aktuellen Programmierungen, Anhaftungen, Glaubenssätzen, Verträgen, Fremdenergien zu befreien. Und es funktioniert! Tonnen fallen von mir ab. Ich bin begeistert!

Christina vermittelt uns mit humorvollem Ernst, mit kreativer Verspieltheit und gleichzeitig sehr elegant eine ganzheitliche Spiritualität und Ausrichtung des Bewusstseins, die man auch „theistische“ Haltung nennen könnte, da sie im Kern die Wurzel der monotheistischen Weltreligionen, der Mystiker und auch der ganzheitlich ausgerichteten a-theistischen Richtungen verbindet: Es ist ein „ganzheitliches Verständnis von Gott, Mensch und der Natur“, das auf einer individuellen Praxis und Erfahrung basiert und keine Initiation, Institution, Kirche oder Bruderschaft benötigt, um mit der Quelle verbunden zu sein.

Als Seele, „die wir nicht haben, sondern eigentlich immer und ewig sind“, sind wir auch Teil des absoluten All/der Quelle und auf dieser Ebene frei von den Gebundenheiten, die wir in der relativen, von Naturgesetzen abhängigen, materiellen Welt im Körper erfahren.

Eine weit verbreitete Illusion ist, sich ausschließlich mit dieser relativen Realität zu identifizieren. Um den Unterschied zu verdeutlichen, spricht der Physiker und Philosoph Hans-Peter Dürr auch von der Wirklichkeit im Vergleich zur Realität und davon, dass die „Ganzheit immer mehr ist, als die Summe aller Einzelteile“ (9).

Wirklichkeit ist also nicht nur, was wir mit unserem 3-D-Bewusstsein in der materiellen Welt verankert wahrnehmen. Bahnbrechend hierzu sind die Forschungen des Biochemikers Dr. Klaus Volkamer (10), der mit herkömmlichen physikalischen Wäge-Methoden, die jedes Lebewesen umgebende feinstoffliche Materie verifizierbar gewogen hat, und mit diesem Beweis vollends den anstehenden Paradigmenwechsel, der schon voll im Gange ist — und der sich mit der Revolution der Liebe durchaus deckt —, perfekt macht.

Christina, die auch im Austausch mit Wissenschaftlern steht, ermutigt uns, die eigenen paranormalen Fähigkeiten, die wir alle haben, zu pflegen. „Als telepathische Wesen scannen wir innerhalb von Sekunden unsere Mitmenschen“ und entscheiden daraufhin, ob sie uns sympathisch sind oder nicht, ob wir uns neben sie im Zug setzen oder doch lieber woanders hingehen. Oder wir drehen uns unvermittelt um, weil wir etwas in unserem Rücken spüren; es war der Blick eines Mitmenschen. Oder das Telefon klingelt und der Mensch ist dran, an den wir gerade eben ganz fest dachten, obwohl wir mehrere Monate keinen Kontakt mit ihm hatten.

Die Liste solcher alltäglichen paranormalen Erfahrungen ist unendlich. Was wäre, wenn wir diese Fähigkeiten bewusst fördern würden?

Mit ihrer kristallinen Klarheit und ihrer unkompliziert vermittelten Hellsichtigkeit hat Christina das Vermögen, Initiativen und Traditionen sowohl des spirituellen als auch des wissenschaftlichen Sektors zu einen.

Einen meint hier nicht, alles vermischend in einen Topf zu werfen, sondern aus einer inneren Haltung heraus die revolutionäre Kraft all dieser bemerkenswerten, bereits existierenden Impulsgeber und Pioniere aller Zeiten auf das größte gemeinsame Vielfache zu potenzieren und die engstirnigen Wahrnehmungsgrenzen aufzulösen. Einiges, was sie sagt, haben bereits andere vor ihr gesagt. Sie wiederholt es, weil es immer noch ansteht und gerade jetzt wichtig ist. Es reicht auch nicht, diese Dinge nur mental zu wissen, es geht um die individuelle Praxis, die einem niemand abnehmen kann.

Sie bringt das Bekannte mit einer für uns noch recht neuen Perspektive der menschlichen Multidimensionalität zusammen — die wir auch aus der Quantenphysik kennen —, die sie unprätentiös selbst verkörpert. Sie hat null Ambitionen, ein Guru zu werden, sie bleibt ganz natürlich zart und fast unscheinbar, arbeitet nicht bewusst an ihrer Stimme, um vor großen Massen sprechen zu können, und lässt immer wieder verlautbaren, dass wir jetzt keine Lehrer und Gurus mehr brauchen.

Diese Bewegung besteht nicht aus einer Bündelung von Wissen und Macht, denn das entspräche dem alten Denken und Handeln, das dann früher oder später in Ideologie und Dogmatismus mündet. Dieser neue Weg ermächtigt uns alle selbst und gibt uns auch die eigene Verantwortung für das Ganze auf eine nachvollziehbare, kreative und nicht erdrückende Weise zurück. Und hier liegt eine vielversprechende Schnittmenge mit vielen anderen großartigen Initiativen für den Wandel.

Ich glaube an Wunder, weil ich eins bin …

Band 1 und 2 von Christina (11) sind von Christinas Mutter, Bernadette von Dreien, verfasst oder man möchte sagen, Christina zitierend aufnotiert. Ein einfacher Grund: Als das erste Buch entstand, war Christina erst 14 Jahre alt. Aber ein zweiter Grund erschließt sich sogleich beim Lesen: Man vollzieht im Rhythmus der „normalen“ Mutter den Weg der schrittweisen Bewusstseinserweiterung nach und wird so auf ganz natürliche Weise an eine neue Wahrnehmung herangeführt, ob man nun schon bewusst spirituelle Erkenntnisse und Erfahrungen hatte oder nicht: dieser Weg ist bemerkenswert und wohltuend. Es liest sich wie eine allumfassende Medizin.

Der spirituelle Weg ist kein Leistungsdruck und auch keine Schulbank. Christina lässt immer wieder einfließen, das was sie sage, sei nicht die einzige Wahrheit und auch nicht der einzige Weg. Es ist vielmehr eine Einladung, eigenständig, ausgerüstet mit ein paar Tipps und der Erinnerung an bestimmte kosmische Gesetze, selbst aktiv in die Kommunikation mit dem höheren Selbst/seiner Seele zu starten und somit bewusst sein Leben in die Hand zu nehmen und sich nicht länger von den Glaubensmustern der Systeme leben zu lassen, die uns umgeben.

Dies erfordert einigen Mut. Hilfreich ist es, hierzu die Selbstbewertungsmaschine Plapperschlange der Gedanken, die alles gerne schnell klein macht und ins Lächerliche zieht, mal bewusst außen vor zu lassen.

Das Paradies ist inwendig in uns …

Neulich konnte ich vor und während eines zweitägigen Diskurses zwischen Hirnforschung, Psychologie, Medizin, Theologie und Kunst diese Reinigungs-, Segnungs- und Lichtwolke-der-Liebe-Rituale anwenden. Das Ergebnis war, dass wir alle in der Vielfalt unserer unterschiedlichsten Meinungen respektvoll koexistieren konnten, ja sogar viel von den Standpunkten des anderen haben als Bereicherung aufnehmen können, so dass sich ganz unausgesprochen, aber gelebt ein Konsens der Liebe als probates Lebens-Mittel herauskristallisierte.

Es fühlte sich an wie ein kleines Wunder. Bei solchen Veranstaltungen schlagen die unterschiedlichen Meinungen oft hohe Wellen und man verbeißt sich schnell in Details. Hier habe ich wirklich hautnah erleben dürfen, wie sich durch das bewusste Einspeisen von „Liebesfrequenz“ in den Raum, die Herzen und Hirne haben öffnen und frei schwingen können.

Gleichzeitig vermittelten uns der Hirnforscher E.J. Speckmann und die Kreativitätsforscherin B. Engel, dass erst die „Begegnung der Unterschiede das Prinzip der Lebendigkeit ausmacht“, und dass Kreativität ein „Transformationsprozess im Sinne aller Beteiligter“ ist.

Fazit

Bedingungslose Liebe erfährt jeder auf ganz individuelle Weise, sie ist der Grundton der Schöpfung. Wenn wir sie gemeinschaftlich leben, kann sie Wunder wirken oder Berge versetzen … Wir selbst haben die Verantwortung für unsere Welt und auch für Mutter Erde.

Wenn wir im Königreich unseres Herzens leben, dann werden wir Schritt für Schritt zu voll bewussten Menschen und hören auf, die Liebe zu kategorisieren, also zu spalten. Lasst uns durch die Exponentialfunktion der zusammenbrechenden Systeme nicht verdrießen und unter Druck setzen. Das Paradies ist inwendig in uns und da wir Schöpferwesen sind, können wir in jedem Augenblick daran teilhaben, dass unsere Herzenswünsche Wirklichkeit werden.

„Bewusstsein schaltet Wirklichkeit“ (12) und Christina von Dreien lässt unsere Erinnerung an unsere verborgenen Fähigkeiten frei von Gefahren dogmatischer Vereinnahmungen wach werden und aufleben. Folgen Sie Ihrem persönlichen Weg der Freude!


Anmerkungen:

Die Mutmach-Redaktion befasst sich mit besonderen Themen als Impulsgeber für neue und heilsame Perspektiven, die bisher eher eine Ausnahme im Rubikon-Spektrum darstellen, und gleichzeitig zu der gelebten Vielschichtigkeit einer pluralistischen Gesellschaft gehören für die der Rubikon steht. Die Autorin tauscht sich gerne bei Bedarf mit Ihnen aus. Sie sind herzlich geladen, sie über mut@rubikon.news zu kontaktieren.

Alle nicht ausgewiesenen Zitate stammen von Christina von Dreien selbst.

(1) http://beschreiber.de/geseko-von-luepke/
(2) https://de.wikipedia.org/wiki/A_priori
(3) http://vegetarisch-leben.de/vegetarismus-zitate.html
(4) https://youtu.be/az3joPrytM0 (Time to be Video vom 23.05.2018)
(5) https://www.christinavondreien.ch/we-are-peace
(6) https://wiki.yoga-vidya.de/Maharishi-Effekt
(7) https://transinformation.net/dein-gehirn-trainieren-um-das-leben-zu-kreieren-das-du-dir-wuenschst/ (Dr. Joe Dispenza)
(8) https://www.christinavondreien.ch/blog/blog-1/post/reinigung-der-seele-27
(9) https://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1097 (Hans-Peter Dürr)
(10) https://klaus-volkamer.de
(11) https://www.christinavondreien.ch/buch-band-1
(12) https://youtu.be/lVhFhR_lSdw (Dr. Ulrich Warnke)

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