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Die Mega-Demo

Die Mega-Demo

Die Mächtigen spielten Vabanque — und verlieren ihre erste Runde.

Anscheinend waren die Artikel auch schon alle geschrieben, denn jetzt behaupten am 2. August alle Mainstreammedien eine Teilnehmerzahl von 17.000 bis maximal 20.000 Menschen. Offenkundig sind jene Regierungsmedien fest entschlossen, sich ihr Grab selber zu schaufeln. Denn es ist klar, dass bei jener historischen Kundgebung in etwa eine Million Teilnehmer präsent waren. Beweiskräftige Bilder und Videos von der Siegessäule zeigen: eine dichtgedrängte Masse von Teilnehmern erstreckt sich vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule! Das ist auf etlichen Fotos und Videos durch die sozialen Netze gegangen... Und jeder der Millionen Teilnehmer schickt das an Freunde, Bekannte, Verwandte und Kollegen. Ungefähr ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung dürfte die Bilder gesehen haben und weiß jetzt, was von dem faktischen Nonsens der Regierungsmedien zu halten ist. Einfach nur peinlich.

Vergleichbare Luftbilder von der Loveparade wurden mit einer Teilnehmerzahl von einer Million untertitelt. Ein Berliner Zuschauer stand am Straßenrand während der vorherigen Demonstration, es dauerte zweieinhalb Stunden, bis der letzte Demonstrant an ihm vorbeigezogen war.

Die Teilnehmerzahl hat alle überrascht und überwältigt, Veranstalter wie Sicherheitskräfte gleichermaßen. Hochprofessionell auch die Organisation der Veranstaltung. Eine riesige Bühne in der Mitte der Strecke, flankiert von Großbildleinwänden und riesigen Lautsprecheranlagen auf der Strecke verteilt. Wegen der gigantischen Teilnehmerzahl fing die Veranstaltung eine halbe Stunde verspätet um 14.30 Uhr an. Moderator Nana feuerte die Menge an. Musikalische Darbietungen heizten ein, bevor dann Veranstalter Michael Ballweg die Rahmenbedingungen und seine Motivation für diese Veranstaltung erklärte. Erster Redner war dann Thorsten Schulte, gefolgt von Heiko Schrang und, von den Philippinen via Skype eingespielt, Oliver Janich.

Nun hätte als nächstes die Redaktion der größten deutschen Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, geführt von Anselm Lenz, sprechen sollen, einschließlich meiner Wenigkeit. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen, denn nun beendete die Polizei völlig überraschend die Veranstaltung. Grund: die Teilnehmer hätten die Regeln der Corona-Prophylaxe nicht eingehalten und die Veranstalter hätten die Durchsetzung der Regeln nicht gewährleisten können.

Das wurde dreimal, wie es Vorschrift ist, durchgesagt. Dann enterten Polizisten die Bühne und begannen die Veranstalter mehr oder weniger gewaltsam von der Bühne zu entfernen. Bei den Teilnehmern gab es jetzt große Irritation. Würde die Poliizei tatsächlich den Irrsinnsbefehl erhalten, eine Million Demonstranten zu verjagen? „Wir bleiben hier!“, wurde gerufen. Und es ist ein großer Augenblick eingetreten. Anstatt nun traurig und deprimiert das Feld zu räumen, weil von der Bühne kein Entertainment kam, bildeten sich kleine Gruppen, die sich ihr Programm selber machten: Trommeln, Disco-Tanz, Meditation, Comedy oder Diskussionen auf der ganzen Fläche vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule.

Die Polizei unternahm Versuche, die Masse der Demonstranten von der Siegessäulenseite her aufzulösen. Was nicht gelang, denn die Menschen wichen geschickt aus vor den anrückenden Polizisten, um dann die Reihen wieder aufzufüllen. Von Seiten der Polizei wurden dann einzelne völlig friedfertige Teilnehmer am Rand vom Tierpark herausgeholt und teilweise feige verprügelt. Die vielen Gesichter der Polizei: die die Bühne okkupierenden Polizisten zogen irgendwann wieder ab, und einzelne Polizisten winkten in die Menge. Durch das Publikum schoben Demonstranten ein riesengroßes Poster mit dem Gesicht von Mahatma Gandhi, um die Friedfertigkeit zu dokumentieren.

Als schließlich so um 22 Uhr die Veranstaltung regulär zu Ende gegangen wäre, löste sich die fröhliche und absolut friedfertige Demonstration auf. Die stolze Zahl von etwa einer Million Teilnehmer hat bewirkt, dass die Corona-kritische Bewegung jetzt ein bedeutender Faktor in der deutschen Gesellschaft geworden ist. Mit uns muss ab jetzt gerechnet werden, und nur die Errichtung einer faschistischen Diktatur kann uns jetzt noch stoppen.

Schneller als wir uns das bislang vorstellen konnten, müssen wir demnächst politische Verantwortung übernehmen, um dieses aus der von Merkel und Co. in schwerste Probleme geschleuderte Land wieder auf einen guten Weg zu bringen.


One hour in 4 Minutes

Tag der Freiheit-Livestream aus Berlin

Tag der Freiheit-Livestream aus Berlin

Tag der Freiheit-Livestream aus Berlin

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Zigzehntausende starten bei Demozug auf der Straße des 17. Juni

Diese Bilder werden euch die Mainstream-Medien nicht zeigen

Die Polizei beendet die Veranstaltung

Rede von Michael Ballweg in Mannheim

Rede von Michael Ballweg in Stuttgart

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