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Die letzte Schlacht

Die letzte Schlacht

Die Aufmerksamkeit der Welt richtet sich auf Idlib in Syrien.

Wenig wird über die Interessen gesprochen, die regionale und internationale Akteure des Syrienkrieges in Idlib haben. Syrien will sein Territorium befreien und wird von Russland und dem Iran dabei unterstützt. Europa, die USA und die Golfstaaten wollen ihre umfangreichen Investitionen in die Spaltung Syriens schützen, die sie in den letzten Jahren vorgenommen haben. Millionensummen an Hilfsgeldern sind nach Idlib geflossen. Waffen und Munition, Logistik und natürlich Bargeld, das als Sold an die rund 100.000 Kämpfer in Idlib bezahlt wird. Der Westen will verhindern, dass seine Fußtruppen Idlib verlassen müssen, dann ginge auch ihr Einfluss auf die Zukunft Syriens verloren. Eine Analyse zur Lage in Idlib von Suhaib Anjarini, zuerst erschienen in der libanesischen Tageszeitung „Al Akhbar“ am 4. August 2018.

Die Türkei sitzt in einer Falle. Sie hat — im Auftrag und mit Geld und Waffen aus dem Westen und aus den Golfstaaten — die Kämpfer gesammelt, genährt und nach Syrien geschickt, die heute von Idlib aus auch die Türkei bedrohen.

Das Gleichgewicht von Krieg und Frieden im Norden Syriens
von Suhaib Anjarini

Während des Krieges in Syrien kam dem Norden des Landes zu jedem Zeitpunkt eine besondere Bedeutung zu. Jede der vier Landesgrenzen Syriens wies im Laufe des Krieges Besonderheiten auf, die komplexe Lage im Norden aber beeinflusste permanent die gesamte Entwicklung. Das außerordentliche Gewicht, das der Norden auf die militärische Eskalation ausübt, zeigt sich erneut am endgültigen Scheideweg des Krieges. Über die Entscheidung von „Krieg und Frieden“ hinaus will der Norden über das gesamte Schicksal Syriens mitentscheiden. Vier Brennpunkte gibt es hier und jeder weist eine eigene komplexe Struktur auf, die sich mit denen der anderen Brennpunkte überschneidet.

Vier Brennpunkte im Norden Syriens

Ein Brennpunkt sind die militärischen Strukturen der „Syrischen Demokratischen Kräfte“, die ihre Herrschaft von Manbij, nordöstlich von Aleppo, bis Ain Diwar, nordöstlich von Hasakeh, ausgeweitet haben. Die damit verbundenen Probleme überschneiden sich mit dem Brennpunkt im syrischen Osten, wo die US-amerikanische Besatzung Militärbasen errichtet hat. Diese beiden Brennpunkte überschneiden sich mit den Herausforderungen, die sich durch die türkische Besatzung ergeben, die wiederum in zwei Gebiete aufgeteilt ist. Ein Gebiet unter dem so genannten „Euphrat Schutzschild“ und ein weiteres Gebiet unter der Operation „Olivenzweig“. Jedes dieser von der Türkei besetzten Gebiete weist eigene Besonderheiten auf. Das betrifft die Bevölkerungsstruktur und deren politische Loyalitäten als auch die dort jeweils eingesetzten bewaffneten Verbände.

Der vierte und komplizierteste Brennpunkt ist das Territorium von Idlib mit den verschiedenen bewaffneten Verbänden. Dort gibt es dschihadistische und syrische „islamistische“ Gruppen sowie bewaffnete Gruppen aus anderen syrischen Gebieten, die alle Versöhnungsangebote ausgeschlagen haben. Dazu gibt es eine große Menge Zivilisten, die aus einheimischer Bevölkerung und Inlandsvertriebenen besteht.

Idlib ist von verschiedenen Kontrollpunkten umgeben: türkische, iranische und russische Kontrollpunkte. Anfang des Jahres hat die syrische Armee um Idlib herum weite Gebiete zurückerobert. Die massive Präsenz von Al-Qaida-Gruppen in Idlib könnte den Zusammenschluss aller ihrer Gegner zum Kampf gegen den „Internationalen Dschihad“ begünstigen. Die komplexe und vielschichtige Lage in Idlib gibt es nicht nur auf dem Schlachtfeld, sie zeigt sich sehr deutlich auch im Versuch, das politische Gleichgewicht auszubalancieren. Die verschiedenen Akteure suchen hinter verschlossenen Türen und an den Verhandlungstischen nach einem Interessensausgleich.

Damaskus ist sich bewusst, dass die Nusra Front (Al Qaida) nicht nur ein syrisches, sondern längst auch ein türkisches Problem ist, wenn nicht sogar darüber hinaus. Damaskus und seinen Verbündeten ist es scheinbar gelungen, den Dschihad in Idlib zu einem internationalen Problem zu machen, das nur gemeinsam bekämpft werden kann. Ein Problem, das alle zur Kooperation zwingt, wie es im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ der Fall war.

Gleichzeitig sind die Gebiete unter der türkischen Kontrolle des „Euphrat Schildes“ und des „Olivenzweigs“ zum Aufmarschgebiet geworden, zu einer Basis, von wo der Krieg und die Zukunft Syriens militärisch und politisch entschieden werden soll.

Idlib – eine Befreiung in Etappen mit Feuer und Versöhnung

Die syrische Armee und ihre Verbündeten sind in höchster militärischer Bereitschaft und haben unmissverständlich klargemacht, dass es eine „Schlacht um Idlib“ geben wird. Der Kampf kann jederzeit beginnen. Doch die Lage in Idlib ist sehr viel komplizierter als an einer der vorherigen Fronten. Führende Quellen in Syrien sagten gegenüber Al Akhbar, die Schlacht sei beschlossen, man warte auf den Angriffsbefehl.

Die Schlacht werde keine „Endschlacht“ sein, vielmehr werde die syrische Armee in der „Stunde Null“ Teilgebiete Idlibs einnehmen und dort die Kontrolle wieder herstellen und absichern.

Bei der letzten Astana-Runde (Mai 2018) war Ankara erneut die Gelegenheit gegeben worden, ursprünglich eingegangene Verpflichtungen zu erfüllen und damit die Voraussetzung zu schaffen, dass Damaskus und seine Verbündeten die „Idlib-Front“ vorübergehend ruhig stellen.

Dennoch wird die angekündigte Schlacht um Idlib unweigerlich kommen. Nur die Frage wann und wie ist noch nicht entschieden. Wird es tatsächlich zur „Mutter aller Schlachten“ kommen, bleibt auch die Frage, wer wird gegen wen kämpfen? Diese Frage zu beantworten ist schwer, muss aber gleichwohl aus vielen Gründen gestellt werden.

Das Schlachtfeld in Idlib ist sehr kompliziert, denn dschihadistische Gruppen kontrollieren weite Gebiete der Provinz. Und was zweifelsohne noch wichtiger ist, ist die Frage, ob die Schlacht in Idlib einen endgültigen Schlussstrich unter alle Kampfhandlungen in Syrien ziehen wird. Voraussetzung dafür wäre eine Übereinkunft der meisten, wenn nicht aller regionalen und internationalen Akteure hinsichtlich der zeitlichen Etappen und des Kriegsverlaufs.

Es muss darauf hingewiesen werden, dass die „Schlacht in Idlib“ logistisch schon seit zwei Jahren im Gange ist. Idlib veränderte seine Bedeutung für den gesamt-syrischen Krieg in den letzten zwei Jahren enorm. Meist wurde das in Verbindung mit den Niederlagen bewaffneter Gruppen von unterschiedlichen syrischen Frontabschnitten erwähnt und so ist es nicht verwunderlich, dass die Medien schon im Vorfeld massiv über die bevorstehende Schlacht in Idlib berichten. Umso mehr, als die zwei Frontabschnitte in Deraa und Qunaitra abgeschlossen werden konnten.

Eine große Schlacht oder zwei Schlachten?

Seit Ende Juli sind die syrische Armee und ihre Verbündeten in Alarmbereitschaft. Moral und Bereitschaft, die „Idlib-Schlacht“ zu beginnen, ist hoch. Allerdings wartet man auf die Angriffsbefehle, wie ein hochrangiger Militär gegenüber Al Akhbar erläuterte:

„Die Gefechtsbereitschaft wurde angeordnet und ist ausgeführt. Nun warten wir auf den Befehl zum Angriff, egal ob er in einer Stunde, einem Tag oder in einem Monat kommt. Für uns gibt es nur eine Wahrheit: Wenn wir den Befehl erhalten, werden wir jeden Zentimeter syrischen Bodens befreien.“

Vieles deutet darauf hin, dass sich in Idlib das Szenario wiederholen könnte, wie es in Deraa angewendet wurde. Der grundlegende Unterschied allerdings ist, dass in Idlib die Dschihadisten sehr viel stärker sind, sie kontrollieren weite Teile der Provinz. Für die syrischen Truppen und ihre Verbündeten wurde der Militärflughafen „Abu Al Douhur“ östlich von Idlib das größte Aufmarschgebiet.

Der Kampf wird vermutlich in zwei Etappen vorgenommen, dafür wird die Provinz in zwei Schlachtfelder aufgeteilt. Ein Schlachtfeld, an dem der Vormarsch rasch und beschleunigt erfolgt, ein Schlachtfeld, auf dem der Kampf verzögert stattfindet. Die Trennlinie für diese beiden Schlachtfelder könnte die horizontale Verbindungslinie zwischen dem Flughafen Abu Al Douhour (östlich von Idlib) und der Stadt Jisr as Shoughour (nordwestlich von Idlib) sein. Südlich dieser Linie könnte die erste Militäroffensive starten, der Angriff in den Gebieten nördlich der Trennlinie – nahe an der Türkei – könnte später folgen.

Ähnlich verlief die Offensive der syrischen Armee und ihrer Verbündeten in Deraa, das in zwei militärische Operationsgebiete östlich und westlich der Bahnlinie eingeteilt worden war. Ein solches Vorgehen würde es den Kampfgruppen (in Idlib), die zu Kompromissen mit der syrischen Regierung bereit sind, ermöglichen, sich von den dschihadistischen Verbänden (Hay’at Tahrir al Sham/Nusra Front, Islamische Turkistan Partei) abzusetzen.

Den Dschihadisten würde die Möglichkeit eingeräumt, sich vom südlichen Schlachtfeld in den noch ruhigen Norden zurückzuziehen. Wichtig wäre dabei, das westliche Umland von Aleppo militärisch abzusichern, um ein Ausbrechen von bewaffneten Verbänden zu verhindern, die mit Angriffen versuchen könnten, den Druck vom eigentlichen Schlachtfeld zu nehmen. Unklar bleibt, wie die Kämpfer von „Nour al Din al Zenki“ sich verhalten werden, die als erbitterte Gegner von „Hay’at Tahrir al Sham/Nusra Front“ gelten. Für die Dschihadisten wiederum ist das südliche Umland von Idlib die Hauptfront.

Der „Feuerball“ liegt im türkischen Feld

Auch wenn mögliche Vereinbarungen über die bevorstehende Schlacht in Idlib unter den Garantiemächten des Astana-Prozesses (Russland, Iran, Türkei) nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind, ist davon auszugehen, dass man sich beim Treffen im Mai darüber verständigt hat, den bewaffneten Verbänden, die einen friedlichen Kompromiss wollen, die Gelegenheit dazu zu geben. Eine militärische Bodenoffensive in Idlib ist ohne vorherige Absprache mit der Türkei nicht machbar, zumal diese 12 Kontrollpunkte im Süden der Provinz Idlib unterhält.

Nach bestätigten, Al Akhbar vorliegenden Informationen, hat Ankara sich um Garantien von Russland und Iran bemüht, die Idlib-Front auf absehbare Zeit „einzufrieren“, das heißt ruhigzustellen.

Damaskus und die beiden Verbündeten Iran und Russland stellten als „Gegenleistung“ zwei Grundbedingungen an Ankara, die bereits Teil des Astana-Abkommens sind. Die Türkei hat sich dazu bereits verpflichtet, die Bedingungen aber bisher nicht umgesetzt.

Erstens muss die Türkei die Präsenz und den Einfluss der Nusra Front (Hay’at Tahrir al Sham) im Süden und Osten der Provinzgrenze von Idlib eindämmen und damit zweitens normales Leben und die Freigabe wichtiger Transportwege ermöglichen.

Gut informierte Kreise bestätigten gegenüber Al Akhbar, dass „die einzige mögliche Alternative zur Offensive der syrischen Armee und ihrer Verbündeten auf Idlib darin besteht, dass mit anderen bewaffneten Verbänden (in Idlib) das gesamte Gebiet südlich der Linie Abu al Douhour und Jisr al Shougour von der Nusra Front gesäubert wird“.

Die Syrischen Demokratischen Kräfte

Sollte die Planung für die erste Phase der Schlacht in Idlib abgeschlossen sein, bliebe doch die Planung für die zweite Phase noch offen. Das Problem Idlib könnte auch wegen der politischen Unklarheiten weiterhin ungelöst bleiben. Was ist mit der Kommission, die unter dem Dach der Vereinten Nationen die syrische Verfassung überarbeiten soll? Was ist mit der Rückkehr der Flüchtlinge aus den Nachbarländern? Und was ist mit dem Verhältnis zwischen Damaskus und den „Syrischen Demokratischen Kräften“ (SDF)? Wird es eine „Road Map“ geben?

Die SDF arbeiten an ihrem Image, loyal zu sein und betonen ihr Engagement im „Kampf gegen den Terror“. In diesem Sinne sind Stellungnahmen von Aldar Khalil, Ko-Vorsitzender der Bewegung demokratischer Gesellschaften“, TEV-DEM, zu verstehen. Auch Saleh Muslim, derzeit der Außenverantwortliche, äußerte sich Anfang des Jahres ähnlich.

Diese Haltung gilt nicht nur für die kurdische Seite der SDF, auch der Ko-Präsident des Syrischen Demokratischen Rates Riad Darar äußerte sich entsprechend gegenüber Al Akhbar. Was Vertreter der „Selbstverwaltung“ über den Anti-Terror-Kampf in ganz Syrien gesagt hätten, entspräche einer prinzipiellen Haltung, so Darar.

Das sei nicht situationsabhängig und habe nichts mit den Verhandlungen in Damaskus (mit der syrischen Regierung) zu tun, fügte er hinzu. „Wir werden gegen den Terror in ganz Syrien ziehen“ und auf die Al-Akhbar-Frage, ob sie auch mit der syrischen Armee Seite an Seite kämpfen würden, antwortete Darar:

„Im Prinzip ja, aber das Blut der Kämpfer darf nicht umsonst geopfert werden. Darum brauchen wir Vereinbarungen, um einen Minimalkonsens über den gemeinsamen bewaffneten Kampf gegen gemeinsame Feinde abzusichern.“

Eine solche Haltung der SDF ist wichtig, um größtmöglichen Druck gegen die Türkei im Kampf um Idlib aufzubauen. Obwohl eine Zusammenarbeit dieser Art aktuell nicht zur Debatte steht, bestätigten gut informierte kurdische Quellen gegenüber Al Akhbar, dass die SDF-Kämpfer „eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Extremisten und für die Befreiung von Idlib“ spielen werden.

Das Wüten der Türkei in Afrin

In Afrin verlor Ankara keine Zeit. Mit der Operation „Olivenzweig“ marschierten die türkischen Truppen ein und wurden dabei von bewaffneten syrischen Verbänden unterstützt. Das Ziel der türkischen Behörden war, die gesamte Region Afrin umzukrempeln und umgehend machten sie sich an die Arbeit. Dabei geht es der Türkei nicht nur um die demographische Veränderung und Vertreibung der kurdischen Bevölkerung aus Afrin. Diejenigen, die in Afrin geblieben sind, sollen assimiliert werden.

Quellen aus Afrin bestätigten intensive türkische Anstrengungen, um die religiösen Seilschaften innerhalb der eigentlich laizistischen Gesellschaft von Afrin zu stärken. Der türkische Geheimdienst bediente sich dafür des kurdischen Sufi-Ordens der Naqshbandi und transferierte Anführer der kurdischen Salafisten nach Afrin. Es ist bekannt, dass kurdische Salafistengruppen (aus dem Irak) eine entscheidende Rolle dabei spielten, Musab al Zarqawi, dem geistigen Gründervater von Al Qaida, dem „Islamischen Staat im Irak“ und der Nusra Front im Irak (nach der US-Invasion 2003) eine Basis zu verschaffen und seine Ideologie zu fördern.

Afrin ist inzwischen feste Anlaufstelle für kurdische Politiker aus der Türkei geworden, die nationalistische Beziehungen zu den Kurden in Afrin etablieren wollen. Sie beklagen, dass die Kurden von allen unterdrückt und isoliert werden und auch von den syrischen Kurden der Administration der „Demokratischen Föderation Nordsyrien“ verraten worden seien. Sie verbreiten die Ansicht, dass „die Türken den Kurden näher stehen als die barbarischen Araber.“

Vom Export der Eroberer zum Refugium für die Besiegten

In den ersten vier Jahren des syrischen Krieges spielte die Provinz Idlib eine Schlüsselrolle beim „Export“ von Kämpfern an die verschiedenen Fronten. Viele Bewaffnete aus Idlib besetzten insbesondere die umliegenden Gebiete von Idlib (in den Provinzen Latakia, Aleppo, Hama und Homs). Sie stellten Hunderte Bataillone und Brigaden in und außerhalb von Idlib auf, die Provinz wurde unter den Oppositionellen das „Größte Reservoir der Revolution“ genannt.

Idlib wurde zum Einfallstor von vielen Tausenden von Dschihadisten, die über die Türkei ins Land einsickerten. Es entstanden Empfangs- und Ausbildungslager verschiedenster Kampfverbände, von wo die Neuankömmlinge an die verschiedenen Frontabschnitte im ganzen Land verteilt wurden.

Anfang 2013 übernahmen die Kampfverbände die Kontrolle über nahezu die gesamte Provinz Idlib. Ein weiterer Wendepunkt war 2014, als bewaffnete Gruppen aus anderen Gebieten nach Idlib hereingeholt wurden. Die herausragende Präsenz der Nusra Front in Idlib machte die Provinz für die Dschihadisten zum Rückzugsgebiet ihrer vom „Islamischen Staat“ in Deir Ez-Zor, Raqqa, Hasakeh und Aleppo geschlagenen Kämpfer.

Mit dem Ende der Schlacht um Aleppo (Ende 2016) drehte sich der Wind in Idlib. Von der „strategischen Tiefe“, dem Nachschubdepot für die bewaffneten Gruppen, wurde Idlib zu deren „letztem Refugium“, eine Kettenreaktion wurde ausgelöst. Die Provinz Idlib war nicht mehr der Hort, von dem Kämpfer als „Eroberer und Helden“ aller möglichen Ideologien exportiert wurden, Idlib wurde zum Refugium, in das die Kämpfer als „Verlierer und Geschlagene“ zurückgeschickt wurden.


Redaktionelle Anmerkung: Übersetzung durch Issam Haddad, deutsche Bearbeitung durch Karin Leukefeld.

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