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Die letzte Chance

Die letzte Chance

Endlich erhebt sich spürbarer Widerstand gegen die Unterwerfung und Ausbeutung von Mensch und Natur.

Im Grunde verbleibt uns nur eine letzte verzweifelte Chance, um den bevorstehenden Ökozid und die Auslöschung der Spezies Mensch zu verhindern. Wir müssen wieder und wieder Aktionen gewaltlosen zivilen Ungehorsams lostreten, und zwar so lange, bis die Metropolen der großen Industrieländer lahmgelegt sind, Handel und Transportwesen zusammenbrechen und sich die Machteliten gezwungen sehen, öffentlich die Wahrheit über die Klimakatastrophe zu verkünden und radikale Maßnahmen zu verhängen, um dem Kohlendioxid-Ausstoß bis 2025 Einhalt zu gebieten sowie außerdem ein unabhängiges Kontrollgremium zur Überwachung unseres Abschieds von unserer seit hundertfünfzig Jahren bestehenden Sucht nach fossilen Brennstoffen einzusetzen. Tun wir das nicht, werden wir ein Massensterben erleben.

Die britische Gruppe „Extinction Rebellion“ („Widerstand gegen unsere Auslöschung“ — Übersetzung der Redaktion) hat für den 15. April zu Aktionen gewaltlosen zivilen Ungehorsams in den Metropolen dieser Welt aufgerufen, um unseren „Weg in den Untergang“ umzukehren. Ich weiß nicht, ob sie damit Erfolg haben werden. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass es der einzige uns noch zur Verfügung stehende Mechanismus ist, mit dem wir die Machteliten zum Handeln zwingen können. Schließlich haben sich diese, obwohl die globale Erwärmung in den letzten drei Jahrzehnten sehr gut dokumentiert ist, bislang konsequent geweigert, Maßnahmen zu ergreifen, mit der sich unser Planet und die menschliche Rasse schützen ließen. Allein schon aus diesem Grund sind diese Eliten illegitim. Sie müssen daher ersetzt werden.

„Es ist unsere heilige Pflicht zu rebellieren, um unsere Heimat, unsere Zukunft und die Zukunft allen Lebens auf der Erde zu schützen“, schreibt die Gruppe. Das ist keine Übertreibung. Denn wie jeder wesentliche Klimabericht darlegt, bleibt uns dafür nur noch sehr wenig Zeit. Vielleicht ist es sogar schon zu spät.

In Großbritannien hat Extinction Rebellion bereits ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt, indem sie Straßen blockierte, Regierungsgebäude besetzte und am 17. November vergangenen Jahres sechstausend Menschen versammelte, mit denen sie fünf Londoner Brücken blockierte. Zahlreiche Menschen wurden verhaftet. Aber das war nur eine Aufwärm-Übung. Im April, so die Hoffnung der Gruppe, wird sie zum entscheidenden Schlag ausholen.

Wenn wir nicht unsere Lethargie abschütteln, unsere Anomie (Zustand mangelnder gesellschaftlicher Integration, Anm. der Redaktion), und uns nicht daran beteiligen, wird unser Elend, unsere Verzweiflung und unser Gefühl der Hilflosigkeit nur noch größer werden. Wir werden paralysiert. Bei unserem Widerstand geht es angesichts der Trostlosigkeit, der wir uns ausgesetzt sehen, um mehr als nur ums Gewinnen. Es geht um ein Leben, das eine Bedeutung hat, um Möglichkeiten der Einflussnahme. Es ist eine öffentliche Erklärung, dass wir nicht länger unter der uns alle beherrschenden Lüge leben wollen.

Es ist eine Botschaft an die Eliten: WIR SIND NICHT EUER EIGENTUM.

Es geht also darum, unsere Würde zu verteidigen, unsere Handlungsfähigkeit, unsere Selbstachtung. Je mehr wir uns von den Fesseln der Angst befreien und uns dem aufgezwungenen Marsch in den Ökozid widersetzen, umso mehr werden wir von einer seltsamen Art von Euphorie ergriffen werden, einer Euphorie, die ich oft fühlte, als ich damals als Kriegsreporter all das Elend und die schrecklichen Verbrechen dokumentierte, um die Mörder bloßzustellen. Mit unserem Widerstand tilgen wir die Resignation in uns, selbst wenn wir nur Pyrrhussiege erkämpfen, denn wir erreichen damit unsere Mitmenschen.

Mut ist ansteckend. Es ist der Funken, der schließlich zur massenhaften Revolte führt. Und selbst wenn wir scheitern, sollten wir zumindest die Wahl haben, wie wir sterben.

Widerstand ist im Grunde die einzige uns verbliebene Möglichkeit, um seelisch gesund zu bleiben. Und es ist auch das einzige Mittel, mit dem wir die Ausrottung der menschlichen Spezies aufhalten können, von den meisten anderen Lebewesen ganz zu schweigen. „Unsere heutige Zeit ist unbeschreiblich böse“, schrieb Daniel Berrigan.

„Und dennoch — dennoch ... ist diese Zeit gleichsam unerschöpflich gut. Denn in dieser Zeit des Todes kämpfen einige Männer und Frauen, die Widerständler, heldenhaft für den sozialen Wandel. Wenn wir an diese Menschen in der Welt denken, löst sich der schwere Stein in unserer Brust auf.“

„Die Leute müssen in die Hauptstadt gehen“, meinte Roger Hallam, Mitbegründer von Rebellion Extinction und Forscher am Londoner King's College, der mit mir von London aus darüber sprach.

„Hier sind die Eliten zuhause, die Business Class. Und hier befinden sich die Säulen des Staats. Das ist das erste Element. Außerdem müssen viele Leute mitmachen. Sie müssen die Gesetze brechen. Eine Demo allein wäre völlig sinnlos. Sie müssen im wahrsten Sinne des Wortes die Straßen blockieren, dabei aber unbedingt gewaltlos vorgehen. Das hat oberste Priorität. Denn wenn du erstmal gewalttätig bist, haben Staat und Polizei einen Grund, dich zu bekämpfen. Es muss also alles einen kulturellen Charakter haben, so wie Woodstock. Dann strömen tausende Leute mehr auf die Straße.“

„Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Gesetzesbruch und Gesetzestreue. Es ist sozusagen ein binärer Unterschied. Wenn man das Gesetz bricht, ist der materielle und psychologische Einfluss besonders groß, genauso das Interesse der Medien. Je dramatischer der zivile Ungehorsam, desto besser. Die Zahl spielt dabei eine große Rolle. Wenn man will, dass Straßen blockiert werden, braucht man dazu zehn-, zwanzig-, dreißigtausend Leute. Man braucht keine drei Millionen, sondern lediglich genügend, um den Staat zu zwingen zu entscheiden, ob er mit massenhafter Repression reagiert oder sich mit dir an einen Tisch setzt. Dabei glauben wir natürlich, dass ganz besonders in Großbritannien der Staat schwach ist, ausgehöhlt vom Neoliberalismus. Dementsprechend werden sie sich schnell überfordert fühlen und sich mit uns an einen Tisch setzen.“

„Wir werden also an diesem Montag, dem 15. April, loslegen. Wir werden einige Hauptkreisverkehre im Londoner Zentrum blockieren. Wir werden uns in der ganzen Stadt verteilen. Wenn die Bereitschaftspolizei anrückt, stehen wir einfach auf und gehen woanders hin. Diese Taktik haben wir im November eingeführt. Damit bringen wir die Obrigkeit in ein grundsätzliches Dilemma, nämlich: ‚Sollen wir zulassen, dass diese Leute weiter das Zentrum einer Metropole blockieren oder sollen wir Tausende verhaften?‘ Wenn sie sich dafür entscheiden, tausende Leute zu verhaften, wird eine ganze Menge passieren. Vor allem werden sie überfordert sein. In Großbritannien ist der Polizeiapparat nämlich unterfinanziert, desgleichen der größte Teil des öffentlichen Sektors. Innerhalb der Polizei herrscht massive Unzufriedenheit.

Mich würde es nicht wundern, wenn sie eine Gewerkschaft gründen und sagen würden: ‚Wir machen da nicht mehr mit.' Ich selbst bin in den letzten zwei Jahren zehn-, zwölfmal verhaftet worden. Jedes Mal kamen die Polizisten zu mir und meinten: ‚Mach weiter, Junge. Was du machst, finden wir großartig.‘ Wir sind disziplinierte, gewaltfreie Menschen. Sie werden sich von uns nicht verärgern lassen. Sie wissen ja genauso, dass es vorbei ist. Sie verbringen ihre Tage damit, Verrückte von der Straße zu kratzen. In so einer Riesenstadt als Polizist zu arbeiten ist nicht gerade glamourös. Wir wollen den Sicherheitsapparat zersetzen aber nicht schlechtmachen.“

Weiterhin hat die Gruppe auf ihre ‚prä-Soziale-Medien-Zeit‘-Strategie hingewiesen. Sie hat Strukturen entwickelt, um Entscheidungen zu treffen und Forderungen zu stellen. Sie schickt Teams in die Gemeinden, die dort Vorträge halten. Sie besteht darauf, dass diejenigen, die bei Extinction Rebellion mitmachen, ein Training zur „gewaltfreien direkten Aktion“ absolvieren, damit sie sich weder von der Polizei noch von Oppositionsgruppen provozieren lassen.

„Die meisten Massenmobilisierungen der jüngsten Zeit erfolgten über die Sozialen Medien“, erklärte Hallam.

„Dadurch verliefen sie immer recht chaotisch und gingen extrem schnell über die Bühne. Soziale Medien haben was von Heroin. Sie bewirken ein Hoch, aber das fällt dann schnell wieder in sich zusammen. Wir haben es in Frankreich gesehen. Es wird dann leicht chaotisch und gewalttätig.

Viele der neuen sozialen Bewegungen nutzen sehr stark soziale Medien. Das zieht natürlich Trolle an. Dazu gibt es immer auch eine ganze Menge linksradikaler Gruppen, die sich über die verschiedensten Sachen streiten. Wir haben das alles umgangen und uns direkt an die ‚ganz normalen Leute‘ gewandt. Wir haben Meetings in den Gemeindezentren von Dörfern und Städten organisiert. Wir gehen im Land umher wie damals im 19. Jahrhundert und sagen zu den Menschen, ‚Hey Leute. Wir sitzen alle in der Scheiße. Die Menschen werden sterben, wenn wir das nicht irgendwie geregelt kriegen.‘ Der zweite Teil unserer Vorträge dreht sich dann immer darum, dass wir sagen: ‚Es gibt einen Ausweg und er nennt sich massenhafter ziviler Ungehorsam.‘“

„Die Forschung zeigt, dass gewaltlose Disziplin das entscheidende Kriterium zur Maximierung des Erfolgspotenzials ist. Das ist keine eine moralische Betrachtung. Gewalt zerstört Bewegungen. Auf der Südhalbkugel zeigt sich das seit einigen Jahrzehnten. Gewalt führt letztendlich nur dazu, dass Leute erschossen werden. Es führt zu nichts. Deswegen ist es besser, alles daran zu setzen, die gewaltlose Disziplin aufrechtzuerhalten. In der radikalen Linken gibt es eine große Debatte über die Einstellung gegenüber der Polizei. Diese Debatte ist eigentlich nur ein Ersatz für die Rechtfertigung des Einsatzes von Gewalt.

Sobald man nicht mit der Polizei spricht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man Polizeigewalt provoziert. Wir versuchen, nett zur Polizei zu sein, so dass sie die Leute auf eine zivilisierte Weise festnehmen. Die Londoner Polizeibehörde ist vielleicht einer der zivilisiertesten Polizeiapparate der Welt. Sie verfügen über ein professionelles Team von Leuten, das bei sozialen Protesten eingesetzt wird. Wir kommunizieren regelmäßig mit denen.

Wir sagen der Polizei: ‚Hört mal, wir werden die Straßen blockieren. Wir werden nicht deshalb davon absehen, nur weil ihr uns sagt, dass wir das nicht tun sollen.' Das ist das Erste, was klargestellt werden muss.

Das ist nicht verhandelbar. Sie wissen ja auch, dass es uns ernst ist. Sie werden also nicht versuchen, uns davon abzubringen. Das wäre dumm. Ihre Sorge gilt ohnehin der Gewalt und öffentlichem Aufruhr. Als Designer zivilen Ungehorsams wollen auch wir keinen öffentlichen Aufruhr, denn das führt nur zu Chaos.“

„Im Grunde hält man die Wirtschaft einer Stadt als Geisel“, sagte er über die Blockaden.

„Die Dynamik ist dieselbe wie bei einem Arbeitsstreik. Du willst, dass sie sich mit dir an einen Tisch setzen und verhandeln. Bis jetzt ist sich Extinction Rebellion noch nicht so richtig im Klaren darüber, wie diese Verhandlungen genau aussehen werden. Wir haben aber drei Kernforderungen: dass die Regierung die Wahrheit sagt, dass die Kohlendioxid-Emissionen bis 2025 auf null reduziert werden — was die Voraussetzung für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist –, und dass eine Nationalversammlung einberufen wird, die klärt, wie die Leute in Großbritannien dagegen angehen wollen.

Die dritte Kernforderung, also die nach der Einberufung einer Nationalversammlung, ist die Voraussetzung für die Transformation der politischen Struktur der Wirtschaft. Sie will eine andere konkrete Form demokratischen Regierens, eine, die mehr auf Losverfahren als auf Repräsentation beruht. Das hatte ja in Irland und Island einen großen Einfluss. Der optimale Übergang von unserem korrupten ‚repräsentativen‘ Modell hin zu einem auf einem Losverfahren fußenden wäre ähnlich dem von der aristokratischen hin zur repräsentativen Herrschaftsform Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts.“

„Die intelligenteren Vertreter der politischen Linken haben inzwischen begriffen, dass wir es mit einem existenziellen Notfall zu tun haben, der unsere Zivilisation in den nächsten zehn Jahren zerstören könnte. Die Karten liegen auf dem Tisch. Viele von uns sind bereits durch den Trauerprozess hindurch. Aber diese gerade erwachten Leute hatten gerade erst diese Erleuchtung. Sie befinden sich also noch im Schockzustand. Sie halten eine Fassade à la ‚Ist ja alles gar nicht so schlimm‘ aufrecht.

Der Green Deal — eine politische Initiative der britischen Regierung — zielt genau darauf ab. Es ist der Versuch, so zu tun, als könnte die industrialisierte Welt bleiben, wie sie ist. Wir alle können wohlhabend bleiben. Wir alle können tolle Jobs haben. Es ist wie Roosevelts New Deal. Aber der New Deal fußte auf der Vorstellung, dass wir die Natur weiter ausplündern könnten und schon nichts passieren würde.

Das war vielleicht in den 1930ern richtig, gilt aber heutzutage nicht mehr. Letztendlich geht es ja um Physik und Biologie. Wir können unmöglich auf diesem Niveau des Ressourcenverbrauchs verharren. Damit hat man nicht gerechnet. Einer der Hauptgründe dafür, dass die Klimadebatte in den letzten dreißig Jahren nicht sonderlich ernst geführt wurde, liegt darin, dass die Leute, denen es obliegt, die Öffentlichkeit zu informieren, Angst davor haben, dieser Öffentlichkeit zu sagen, dass sie ihr Konsumentendasein nicht auf diesem Niveau weiterführen kann. Es ist ein Tabu. Aber, so wie bei jeder anderen Abhängigkeit auch, gibt es irgendwann einen Moment der Wahrheit. Und an dem sind wir jetzt angelangt.“

„Seit dreißig Jahren gibt es bei uns nur eine politische Metaphysik, nämlich Reform. Entweder reformierst du etwas oder du wirst irrelevant. Aber jetzt haben wir zwei exponentiell wachsende strukturelle Probleme — das Ungleichheitsproblem und das Klimaproblem. Viele Menschen haben aufgrund der Dynamik der Pfadabhängigkeit in den letzten dreißig Jahren für diese an sich aussichtslose Sache gekämpft. Jetzt dürsten sie nach einem Wandel. Dreißig Jahre lang haben sie ihr Geld in Reformen investiert. Das Tragische daran ist — und man sieht das in der Geschichte des politischen Kampfes seit Hunderten von Jahren –, dass es einen Punkt gibt, an dem die Reformisten die Kontrolle verlieren.

Sie leben immer noch in der Vergangenheit. Die Revolutionäre, die jeder für lächerlich naiv hält, treten plötzlich auf den Plan. Meistens kommt das einem Erdbeben gleich. Das passiert nicht nach und nach. Eigentlich ist es eine doppelte Tragödie, denn es gibt dieses Beben, und die Revolutionäre sind zumeist nicht gut organisiert. Ich denke, genau das passiert derzeit. Es hat sehr große Folgen für den Widerstand gegen den Faschismus. Wenn man es nicht schafft, eine von klaren Gedanken geleitete Massenmobilisierung auf der Linken zu erreichen, die gleichzeitig mit der Arbeiterklasse eng verbunden ist, wird es nicht gelingen, dem Faschismus Einhalt zu gebieten.“

Die Massenaktionen am 15. April könnten durchaus im Sande verlaufen. Möglicherweise werden sich die Leute gar nicht versammeln. Oder die Öffentlichkeit reagiert apathisch. Aber wenn auch nur eine Handvoll von uns versucht, eine Brücke oder Straße zu blockieren, wird es die Sache wert gewesen sein. Selbst wenn uns die Polizei so schnell wieder verjagt, dass man diese Störung gar nicht mitbekommt. Ich bin Familienvater. Ich liebe meine Kinder. Es geht nicht um mich. Es geht um sie. Eltern tun so was einfach.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „Extinction Rebellion“. Er wurde von Ronald Ziegler aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam
Korrigiert.

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