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Die große Täuschung

Die große Täuschung

Das Corona-Management arbeitet mit Manipulation und Missbrauch der Wissenschaft für Macht- und Profitinteressen. Teil 2.

Kapital-Konzentration

Die harten und repressiven Corona-Maßnahmen in vielen Staaten der Welt haben die Verelendung der jeweiligen Bevölkerung dramatisch vorangetrieben. Laut Welthunger-Index wird die Zahl der hochgradig unterernährten Menschen, vor allem Kinder, inzwischen auf über 800 Millionen geschätzt, ein Anstieg seit 2019 um mehr als ein Fünftel. Außerdem wurde die Entwicklung von Medikamenten, die Corona-Kranken helfen könnten, aktiv gebremst, während den großen Konzernen Milliarden in den Rachen geworfen wurden, um ihre gentechnischen „Immuntherapeutika“, also die sogenannten mRNA- und Vektorimpfstoffe, auf den Markt zu bringen.

Diese Präparate haben die Unternehmen schon seit Jahren in der Pipeline. Wie unter anderem Jahresberichte des deutschen Pfizer-Partners BioNTech offenbaren, scheiterte deren Zulassung — sowohl für Krebspatienten als auch zur „Vorbeugung von Infektionskrankheiten“ — bisher an unkalkulierbaren, schweren Nebenwirkungen. Für diese Konzerne jedenfalls ist die Pandemie eine Goldgrube. Es spricht sogar einiges dafür, dass gewisse Kreise sie genau deshalb aktiv angeschoben haben. Aber das ist reine Spekulation. Die Fakten sprechen schon alleine für sich.

Fakt ist beispielsweise, dass sich die Kapitalvermögen in den letzten Jahrzehnten extrem konzentriert haben. Riesige transnationale Großkonzerne verfügen über immer mehr Ressourcen, Produktionsmittel, gekaufte Wissenschaftler und technologisches Know-how. Sie bestimmen die Marktpreise. Können kleinere Mitbewerber nicht mithalten, werden sie in die Pleite getrieben oder geschluckt.

Um die Größenordnung von „kleineren Mitbewerbern“ aufzuzeigen, eignet sich das Beispiel Monsanto. Die deutsche BAYER AG, im Nazireich als IG Farben zu unrühmlicher Bekanntheit gelangt, verleibte sich 2018 den weitverzweigten Biotechnologie-Konzern, der seine Profite vor allem mit gentechnisch veränderten Feldfrüchten und Herbiziden einfuhr, für 66 Milliarden Dollar ein, mit allem Drum und Dran. Das BAYER einen kurzfristigen Umsatzsprung von rund 37 auf 44 Milliarden Euro.

Eine ähnliche Entwicklung war in allen anderen Branchen, wie Energie, Rüstung, Agrar und so weiter zu beobachten. Aus der Verschmelzung von Industrie- und Geldkapital sind Megakonzerne hervorgegangen, die sich praktisch selbst das Geld drucken, das sie für die profitable Kapitalverwertung einsetzen. Auch die Bildung von Trusts aus großen und kleineren Unternehmen, um etwa lukrative Staatsaufträge abzugreifen, ist inzwischen genauso alltägliches wirtschaftliches Gebaren, wie Zusammenschlüsse von staatlichen und privaten Unternehmen zu öffentlich-privaten „Partnerschaften“, den Public privat Partnerships — kurz: PPP genannt.

Die Verschmelzung von Industrie- und Geldkapital und des daraus hervorgehenden Finanzkapitals mit den Staatsapparaten und ihren Regierungen ist keine neue Entwicklung, sondern seit mehr als 100 Jahren zu beobachten. Diese imperialistische Agenda hin zu Monopolen hat sich auch auf Ebene der wirtschaftlich starken Staaten verfestigt. Daraus hervorgegangen sind Konstrukte wie die EU, die NATO, das Weltwirtschaftsforum, G7, G20 und allerlei weitere Beratungsgremien, in denen Großkapital und Regierungen gemeinsam über Wohl und Wehe der Weltbevölkerung entscheiden und entsprechende Agenden im Sinne der Profiteure planen. Man könnte dieses Geflecht als imperialistisches Kartell bezeichnen.

Moral-Märchen der Herrschenden

Der Großteil der Linken in aller Welt hat diese Entwicklung offenbar komplett verschlafen. Ihre Definition der herrschenden Klasse fußt teils auf komplett veralteten kapitalistischen Strukturen. Zur herrschenden Bourgeoisie gehört in ihren Augen jeder Besitzer eines kleinen Ökohofs mit sieben Angestellten und jede Kneipe mit fünf Kellnern und einem Koch, und zwar auch dann, wenn sie mit einem Bein in der Insolvenz stehen und selbst kaum wissen, wie sie noch über die Runden kommen sollen.

Die Schlussfolgerungen aus solchen Gedankenkonstrukten sind infantil und realitätsfremd: Lockdowns schadeten der Bourgeoisie, die ihnen ganz offenbar wie ein widerspruchsfreies Konstrukt mit Zentralkomitee an der Spitze erscheint. Dass die wirklich mächtigen Player in ihren eigenen Reihen gerade die schwächeren Player — den Mittelstand sowieso — aussieben, dass sie die politische und ökonomische Macht durch Preiskämpfe, Marktbereinigung und Rundum-Digitalisierung unter sich aufteilen, spielt für das dergestalt stark vereinfachte politische Verständnis vieler Linker offenbar keine Rolle.

Dem imperialistischen Kartell ist es dabei gelungen, ihre Agenden in schöne Verkaufsgeschichten zu verpacken, die insbesondere den Linken schmeicheln. Da wäre zum einen die Mär vom „guten Menschen“.

Demnach unterscheiden „gute Menschen“ nicht zwischen Kapitalisten, denn das haben ja die Nazis schon getan, und zwar in böse jüdische und gute nichtjüdische Kapitalisten. Und gemäß dieser Vorstellung kritisieren auch nur böse Menschen die armen, so um das Wohl der Gesellschaft besorgten Kapitalisten.

Zweitens schlägt die Story vom „antirassistischen“ Internationalismus zu Buche. Abgesehen davon, dass dies eine glatte Lüge ist, denn die sogenannte „Dritte Welt“ ist weiterhin Opfer extremster Ausbeutung. Diese Erzählung der Herrschenden dichtet ihre globalen Plünderungsfeldzüge zu etwas vermeintlich Gutem um: Wir machen keinen rassistischen Unterschied mehr zwischen unseren Opfern. Ihr kriegt alle eine digitale Identität, und wir überwachen und unterdrücken euch einfach gleichermaßen, unabhängig von Geschlecht, Religion, Hautfarbe und Herkunft.

Speziell in der „Corona-Krise“ vernebelt noch ein weiteres Märchen der Herrschenden den Verstand vieler: Mit Lockdowns, Maskenterror in Schulen, dem Umbau von Pflegeheimen in Gefängnisse und Impfzwang schütze man die viel beschworenen „vulnerablen Gruppen“ - also die Alten, Kranken, Benachteiligten. Kaum etwas könnte realitätsferner sein als diese Lüge von der angeblichen Gesundheitsfürsorge. Doch sie eignet sich meisterlich dazu, den Moral-Entrüstungsknopf „linker Sensibelchen“ permanent zu bedienen.

Wer darauf hereinfällt, hat in der Tat weniger ein politisches Verständnis von Politik, als ein moralistisches. Allerdings beruht die „Moral“, die dem zugrunde liegt, einzig auf der Interpretation der Herrschenden und ihrer Denkfabriken. Diese blendet Klassen- und Unterdrückungsverhältnisse wohlweislich aus, definiert gut und böse nach Gutdünken der Unterdrücker — und natürlich auch im Sinne ihrer Profitinteressen.

Verschleierte Macht

Dass die Machtkonzentration derart verschleiert und die globalen Raubzüge gar perfide in vermeintlichen Antirassismus umgedeutet werden konnten, liegt auch in den Widersprüchen des imperialistischen Kartells selbst begründet. Einerseits handelt es sich durchaus um „öffentlich-private“ Zweckgemeinschaften, die zumindest unmittelbar neue Weltkriege abwenden. Das Kartell, irreführend mit lieblichen Begriffen wie „internationale Staatengemeinschaft“ tituliert, einigt sich auf „gemeinsame Vorgehensweisen“ und belässt die Bomben jedenfalls auf eigenem Territorium — freilich unter Vorbehalt.

Andererseits verschleiern die undurchsichtigen Konstrukte riesiger Aktiengesellschaften mit unzähligen Ablegern, Sparten, Tochterfirmen, staatlichen „Partnern“ und so weiter den Blick auf die einzelnen Protagonisten. Mit anderen Worten: Das imperialistische Kartell agiert selbst als technokratische Maschine mit einem riesigen Apparat aus so vielen kleinen Rädchen, dass es den einen Mächtigen so nicht mehr gibt. In diesem Konstrukt verstecken sich die wirtschaftlichen Abhängigkeiten von Nichtregierungsorganisationen (NGO´s), Verbänden, kleinerer und mittelständischer Unternehmen, Wissenschaftsbetrieben, Medienhäuser, ja, ganzer Staatsapparate und all ihrer Institutionen, die die Agenda umsetzen.

In diesen unzähligen Verstrickungen innerhalb und zwischen den Großkonzernen und selbigen mit den politischen Apparaten, Wissenschaftsbetrieben und NGO´s sind kaum einzelne Protagonisten auszumachen. Und wenn doch, verschwindet ihre Verantwortung im Apparat des Ganzen, den Großaktionäre, bezahlte Manager, Aufsichtsräte, Konzernvorstände, Politiker, Beamte, aber auch Gewerkschafter und viele kleine Angestellte im Gang halten. Letztlich folgt dieser Apparat aber nach wie vor dem einzigen kapitalistischen Zweck: Profit maximieren zu Lasten der unterdrückten Mehrheit.

Lohnarbeitsgetriebe

Man könnte zudem von einer in den Exzess getriebenen Arbeitsteilung sprechen, die längst nicht mehr nur die industrielle Produktion betrifft, sondern den gesamten Machtapparat selbst. Anders, als viele Linke es glauben mögen, beruht dieser vor allem auf der Unterwerfung fast der gesamten Weltbevölkerung durch Lohnarbeit. Anders gesagt:

Die Maschine funktioniert durch Abermillionen Lohnbeschäftigte, die für ihr eigenes Gehalt als Rädchen der Profitmaschine dienen. Hier Sand ins Getriebe zu streuen, ist für die meisten eine existenzielle Frage, aber auch eine von Status, Lebensstil, persönlicher Sicherheit.

Freilich bezieht sich die Frage der Macht auch im technokratischen Kapitalismus des 21. Jahrhunderts noch immer darauf, wem die Produktionsmittel gehören, wer Verfügungsgewalt über sie hat und wer von der Ausbeutung anderer lebt. Nur ist sie nicht mehr so einfach zu beantworten, eben weil die Gesichter dahinter weitgehend im Dunkeln bleiben. Das Eigentum an Produktionsmitteln wird größtenteils bestimmt von undurchsichtigen Aktien- und Firmenbeteiligungen, die börsennotierten Großkonzerne selbst sind weitgehend unabhängig von einzelnen Individuen. Sie funktionieren einfach weiter, wenn Großaktionär x oder Manager y stirbt.

So erscheint das Kapital selbst gesichtslos, entmenschlicht. Seine Protagonisten, die in der Öffentlichkeit auftreten, sind kaum mehr als Charaktermasken: Pressesprecher, Abteilungsleiter, kleine Chefs und Spartenmanager. Jede Machtkonzentration begünstigt eine unbekannte Zahl von Nutznießern — und schädigt viele Menschen zugleich. Sie wird verschleiert vorangetrieben, über Stiftungen, Denkfabriken und so weiter — und die Mutter moderner Machtkonzentration ist die psychologische Kriegsführung, deren Hauptplayer politische Apparate, multinationale Beratungsgesellschaften und große Medienhäuser sind.

Längst hat sich die Lohnarbeitsgesellschaft dem technokratischen Gerüst aus Automatisierung, Überwachung und schönen Worthülsen angepasst. Unter so wohlklingenden Deckmäntelchen wie „Teamarbeit“ verstecken sich knallharte Hierarchien. Nur wer den Profitinteressen eines Unternehmens am aufopferndsten dient oder politische Wettbewerbsvorgaben im Staatsbetrieb besonders untergeben erfüllt, steigt auf in die nächste Gehaltsgruppe. Konformität ist ein Garant für den Aufstieg, Widerworte und Ungehorsam führen zum Ausschluss aus dem Spiel.

Der entfremdete Mensch

Das ist nicht erst seit gestern so, und was dabei herausgekommen ist, kann heute — mit etwas innerem Abstand — ausgiebig bewundert werden: Der von seinem Arbeitsprodukt, seinen Mitmenschen, seinen natürlichen Lebensbedingungen und seinem ganzen Sein komplett abgespaltene Mensch. Das heißt: Innerhalb des Getriebes fragt der lohnabhängig Beschäftigte nicht mehr nach dem konkreten Nutzen seiner Arbeitsprodukte für sich, seine Familie und seine Mitmenschen, weil dies dem Wesen der Lohnarbeit nicht entspricht. Er fragt nach der Entlohnung, dem einzig relevanten Faktor für seine Lebensbedingungen.

Lohnarbeit produziert demnach entfremdete Menschen. Derweil bedingt die ständige Konkurrenz um Posten und Jobs, Wohnungen und vielleicht kleinere Geldanlagen eine strukturelle Feindseligkeit unter den Menschen, auch und gerade innerhalb der unterdrückten Klasse. Man nimmt sich eher als Konkurrenten wahr, denn als voneinander abhängige Wesen. Die letzte Bastion der echten Gemeinschaft beschränkt sich weitgehend auf die Kleinstfamilie. Deshalb setzt dort auch die gegenwärtige Zerstörungsgewalt der technokratischen Herrscherklasse an. Umfassende Macht bedeutet immer auch Herrschaft über die kleinste Zelle der Gemeinschaft: Die Familie.

Das Prinzip „Teile und Herrsche“ ist freilich eine altbewährte Strategie der Herrschenden, um ihre Macht zu erhalten. Mit dem aufkommenden Frühkapitalismus ging es zunächst Dorfgemeinschaften, die füreinander sorgten, an den Kragen. Unter dem Joch der Lohnarbeit musste fortan jede Familie für sich selbst in Abhängigkeit schuften.

Die Sehnsucht nach Gemeinschaft ersetzte die herrschende Klasse „fürsorglich“ mit abstrakten Gemeinschaften, wie Fußballclubs, oder imaginierten Gruppen, wie etwa „die Nation“.

Der autoritäre Charakter

Eine solche ständig in Konkurrenz-Widersprüchen befindliche Lohnarbeitsgesellschaft ist trefflich zu dirigieren, insbesondere mit einem riesigen Aufgebot an digitaler Infrastruktur, die in internationaler Zusammenarbeit als Propagandainstrument in einem Ausmaß fungiert, das bis dato undenkbar war. Menschen, die den größten Teil ihres Lebens in einer Mühle entfremdeter Lohnarbeit verbringen, fehlt schlicht die Zeit, sich mit dem Verstehen der komplexer werdenden Welt zu befassen.

Der Großteil unserer Weltanschauungen kann sich daher nur aus dem speisen, was wir digital vorgesetzt bekommen. Wie wir diese Bilder bewerten, resultiert in allererster Linie aus unseren persönlichen Erfahrungen in einem sehr begrenzten Umfeld. Doch aus diese sind bedingt durch Klassen- und Herrschaftsverhältnisse, Zwänge und Überlebensstrategien.

Und noch etwas kommt hinzu: In einer Gesellschaft, in welcher die Masse ihren Lebensunterhalt eben aus ihrer Lohnabhängigkeit schöpft, also permanent den entfremdeten Bedingungen des Arbeitsmarktes und damit der Diktion von Vorgesetzten unterworfen ist, entsteht zwangsläufig ein unerschöpflicher Pool an konformen, angepassten Menschen. Das sind ideale Bedingungen für das Entstehen autoritärer Charaktere.

Die Theorie des autoritären Charakters geht wesentlich auf Erich Fromms Sozialforschung in den 1930er Jahren zurück. Demnach wohnt eigentlich jedem Menschen ein natürlicher Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit inne. Die Erziehung zur Anpassung an Autoritäten — sei es in der Familie oder durch gesellschaftliche Hierarchien — führte demnach allerdings zur Verleugnung dieser Bedürfnisse. Der so erworbene Sozialcharakter orientiere sich an Macht und Gehorsam, so Fromm.

Dies führe zu geistigem und psychischem Konformismus, und dieses Verhaltensmuster vertrage keine Andersdenkenden und keine Pluralität. Menschen mit autoritären Charakteren unterwerfen sich laut Fromm aus Selbsterhaltungstrieb ihnen übergeordneten Autoritäten. Dies allerdings führe auf der anderen Seite zu Frust, Destruktivität und Selbstüberhöhung. Auf Deutsch gesagt: Betreffende buckeln permanent nach oben und leben ihre daraus resultierenden Aggressionen an vermeintlich oder real Schwächeren aus.

Fromm spannte den Bogen in die Psychopathologie, verglich autoritäres Verhalten mit einer sadomasochistischen Charakterstruktur. Diese trete aktiv mit der Freude an der Beherrschung Schwächerer in Erscheinung, passiv durch die lustvolle Unterwerfung unter Stärkere. Solche Charaktere fügten sich in gesellschaftliche Hierarchien der kapitalistischen Gesellschaft kritiklos ein, indem sie sich mit Machtträgern identifizierten, um ihre eigene, reale Ohnmacht zu verdrängen.

Die Solidaritätslüge

Insbesondere für Menschen, die sich selbst als Linke oder Humanisten sehen, wiegt der Vorwurf eines autoritären Charakters schwer. Er passt nicht zu ihrem Selbstverständnis, denn selbsterklärt treten sie für Selbstbestimmung, Menschenrechte und freie Entfaltung der Persönlichkeit, also gerade das Gegenteil ein. Doch hier, um auf die aktuelle Debatte um die Impfpflicht zu kommen, übernimmt die Propaganda der Herrschenden von Solidarität mit den Schwachen, etwa durch Impfen, das ideologische Ruder.

Auch wenn die Solidaritätsgeschichte erwiesenermaßen auf Lügen beruht, schon weil die Coronaimpfung maximal geringen Eigennutzen für die Abmilderung schwerer Krankheitsverläufe bringt, wenn man schwere Nebenwirkungen mal außen vor lässt: Die schöne Geschichte hat ideelle Zugkraft. Sie negiert das Befürworten von Zwang und Repressionen durch die Herrschenden nicht nur, sondern verkehrt diesen Akt des brutalen Konformismus in einen Akt angeblicher Solidarität mit Schutzbedürftigen und verklärt die herrschende Klasse zu Säulenheiligen.

Dabei scheint es keinerlei Rolle mehr zu spielen, wer genau die Schutzbedürftigen sind, dass sie selbst nicht einmal gefragt wurden, ja, sich sogar missbraucht fühlen könnten für die Durchsetzung eines Zwanges, den wahrscheinlich viele von ihnen ablehnen. Das heißt: Diese ständig wiederholte Solidaritätslüge dient den „wohlmeinenden“ Impfpflicht-Befürwortern am Ende lediglich dazu, ihre eigenen autoritären Gelüste vor anderen und sich selbst zu verschleiern. Mehr noch: Die Lüge verkehrt konformistische Unterwerfung unter die antihumanen Interessen der imperialistischen Player in ihr Gegenteil.

Sand im Getriebe

Sicher ist aber dennoch: Das gigantische, über Jahrhunderte ausgebaute und modernisierte Getriebe steckt trotz allem voller Sand. Je mehr menschliche Rädchen sehen, dass der gegenwärtige Weg auch sie selbst in die Sackgasse führt, ja, ihren eigenen Interessen diametral entgegensteht, desto mehr Unlust am Ausführen von Befehlen von oben ist gewiss. Wie dick die Sandkörner sind, und was sie letztlich bewirken, hängt immanent vom Bewusstsein darüber ab, wie viele Zweifler es inzwischen gibt. Ihre Zahl dürfte auch in umsetzenden Behörden und Wissenschaftsbetrieben eher wachsen als schrumpfen. Das Maß, in dem Austausch, echte Solidarität und Gemeinschaft unter den Zweiflern zustande kommt, ihre Vereinzelung bricht, wird ausschlaggebend für die Menge an Sand im Getriebe des konformistischen Apparats sein.

Denn letztlich funktioniert auch die modernste Profitmaschine nur durch aktives Zutun vieler einzelner Menschen, die dafür bezahlt werden. Und vielen dürfte es längst dämmern, dass das Werk ihrer Lohnarbeit schlussendlich auch ihnen und ihren Familien schaden wird.

Ohne Frage ist dies ein schmerzlicher Prozess. Denn wer gibt schon gerne zu, zwei oder zwanzig Jahre lang den Falschen hinterher gelaufen zu sein? Dabei wären gerade solche Eingeständnisse ein Akt größter Stärke. Jeder kann sich irren. Niemand ist frei von Fehlern und Trugschlüssen. Und am Ende gilt noch immer: Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will. Wenn viele starke Arme es wollen.

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