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Die Elitendämmerung

Die Elitendämmerung

Das Zeitalter der Täuschung gleicht einem langen, dunklen Tunnel — aber jetzt ist an dessen Ende Licht zu sehen.

Es hat zweifelsohne etwas Vereinfachendes, die gegenwärtige komplexe bis diffuse Weltlage auf der Handlungsebene eines Märchens wiederfinden zu wollen. Außerdem hat dieses Ringen von Gut und Böse, Wahrheit und Täuschung, Recht und Unrecht doch schon vor Urzeiten begonnen und ist also gar nichts Neues. Gab es nicht immer Herrscher und Beherrschte, Verschlagene und Aufrechte, Betrüger und Rechtschaffene? Gleichzeitig sehnten sich die Belasteten und Bekümmerten nach einer wundersamen Besserung ihres Loses, was manchmal — kurzzeitig — sogar geschah, obschon sich auf Dauer stets dasselbe polare Gefüge von Oben und Unten, Reich und Arm, Herrscher und Untertan wieder einpendelte.

Ob dieser ewig gleiche Zustand jedoch tatsächlich seit jeher besteht, bezweifelt zumindest die moderne Matriarchatsforschung (1). Ebenso weisen die Zeugnisse alter Hochkulturen wie die Veden, die Überlieferungen der Hopi und der Maya und anderer Völker auf weit größere Zeitspannen und Geschehnis-Zyklen als unsere aktuelle Geschichtsforschung. Danach darf man die konstante Dualität, die unserem Verständnis von Geschichte zugrunde liegt, durchaus in Frage stellen. Schließlich deutet ja selbst unsere gemeinhin als älteste Referenz herangezogene Bibel mit der Vorstellung des Paradieses auf eine ganz andere Lebensweise der Menschen auf der Erde.

Am Anfang waren unendliche Harmonie, Fülle, Frieden? Wo sind sie hin? Und wie konnten die Menschen sie aufs Spiel setzen? Wieso gingen sie verloren?

Von Täuschung und Versuchung

Antworten — Antwortversuche — auf diese Fragen finden sich wie Sand am Meer. Die Bibel berichtet von der Täuschung durch die Schlange, die den Einklang von Mensch und göttlicher Schöpfung zerstörte. Wirksamkeit verlieh ihr Adam und Evas Neugier. Macht, Eitelkeit, Hybris, Gier, Wollust, Naivität und Dummheit — philosophische Konzepte, Literatur und gesellschaftswissenschaftliche Denkschulen unterbreiten seither viele weitere, mehr oder weniger schlüssige Erklärungsversuche.

Faust:
Werd ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen,
So sei es gleich um mich getan!
Kannst du mich schmeichelnd je belügen,
Daß ich mir selbst gefallen mag,
Kannst du mich mit Genuß betrügen-
Das sei für mich der letzte Tag!
Die Wette biet ich!

Mephistopheles:
Topp!

Dem heimtückischen Versucher ist nur schwer beizukommen, selbst abgeklärte Universalwissenschaftler wie Doktor Faust tappen zuverlässig in die gestellte Falle (2) — hier des Hochmuts — und werden so zu Bündnispartnern und Profiteuren teuflischen Treibens. Den allermeisten geht es dabei besonders um Geld und Ansehen. Dafür mag die Familie der Rockefellers als Beispiel dienen (3), deren Aufstieg mit dem Quacksalber und Bigamisten William Avery Rockefeller, Devil Bill genannten Vater von David Rockefeller begann.

Er rühmte sich damit, selbst die eigenen Söhne zu täuschen, damit diese stets auf dem Quivive blieben: „I cheat my boys every chance I get. I want to make‘em sharp.“ („Ich täusche meine Jungs bei jeder Gelegenheit. Ich will sie helle machen.“) Zudem lieh er seinem Sohn David eintausend Dollar gegen einen Zins von neun Prozent, mit denen dieser in das Öl- und Petroleum-Geschäft in Pennsylvania einsteigen konnte, womit der Grundstein für sein US-weites Monopol Standard Oil gelegt war.

Klugheit, Tücke und Glück machten aus David Rockefeller den ersten Milliardär der Welt — und gleichzeitig einen der am meisten verabscheuten Menschen in den USA, dessen Firma, Standard Oil, die ganze Welt wie eine gefräßige Krake am Wickel hielt. Also nutzte Rockefeller sein Vermögen und schuf mit der Imagekampagne durch Ivy Ledbetter Lee die moderne PR-Industrie, die den alten Rockefeller als gutmütigen und großherzigen, Zehncentstücke verteilenden Gutmenschen in die amerikanische Folklore eingehen ließ.

Macht und Einfluss hatten es dem reichsten Mann der Welt angetan, und er wollte die Welt in seinem Sinne formen. Sein Hebel wurden die US-Geschichtsschreibung und das Bildungssystem, die er zusammen mit der Carnegie- und der Guggenheim-Stiftung, dieses Mal allerdings im Gewand des generösen Philanthropen, grundlegend neu gestaltete. Auf ähnliche Weise bewirkte er in Kooperation mit den Millionären Andrew Carnegie und John P. Morgan — im Mantel des mildtätigen Stifters und Gebers — die Erschaffung des modernen Medizinbetriebs, der an die Stelle nicht patentierbarer Naturmedizin jetzt eine auf Pharmaprodukten gründende, allopathische Medizin mit teuren Verfahren und langwierigen Krankenhausaufenthalten setzte.

Manipulative Oligarchien

So entstand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eine Oligarchie immens vermögender Familien, die sich berufen fühlten, mittels ihres großen Reichtums die Geschicke der Welt ganz entscheidend zu gestalten. Dabei agierten sie stets im Hintergrund, durch reichlich ausgestattete Stiftungen, neuerdings auch NGOs (Non-Governmental Organizations), und subtilen Druck auf in der Öffentlichkeit stehende, mit dem Nimbus der demokratischen Legitimation versehene Politiker. Im Jahre 1913 übernahmen sie mit der Etablierung der Federal Reserve Bank gar die Kontrolle über das US-Finanzsystem.

Ihr Einfluss hievte Woodrow Wilson 1913 ins US-Präsidentenamt und die USA ein Jahr später — übrigens in völligem Widerspruch zu Wilsons im Wahlkampf gemachten Beteuerungen, also mittels geplanter Täuschung des Wahlvolkes — in den Ersten Weltkrieg. Ihr Geld ließ im wirtschaftlich am Boden liegenden Deutschland nach 1918 Firmen von Weltrang wie die „I.G. Farben“ entstehen und floss durch gut getarnte Kanäle in die Kassen der Bolschewiken und Faschisten (4).

Worum es diesen sich als Wohltäter der Menschheit in Szene setzenden Oligarchen — auf amerikanischer Seite zählen unter anderem auch die Familien Bush und Gates, in Europa schon lange die Rothschilds sowie das englische und holländische Königshaus dazu — wirklich geht, zeichnete sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit der sogenannten Grünen Revolution ab, die auf der Basis genmodifizierter Agrarprodukte und auf Erdöl basierender Düngemittel, Verpackungen und Maschinen sowie diese fördernde politische Initiativen wie Präsident Lyndon B. Johnsons Food-For-Peace-Programm, den Mächtigen die Kontrolle über die Lebensmittelproduktion zunächst in der Dritten Welt bringen sollte. Gleichzeitig geschaffene internationale Organisationen wie die von Julian Huxley initiierte UNESCO, der vom englischen Prinz Philipp ins Leben gerufene World Wild Fund for Nature (WWF), der Club of Rome — zu dessen Gründungsmitgliedern David Rockefeller Sr. zählt — oder die aus dem Vermögen der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung alimentierte Impfallianz GAVI heben eindrücklich hervor, wie die international vernetzten Oligarchen eine globale Vorherrschaft und ebenso Kontrolle über die Weltbevölkerung anstreben.

Auf dem Weg in die Technokratie

Seit der Jahrtausendwende bekunden verschiedene Agenden wie die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO, die Agenda 2030, der just vom G20-Gipfel auf Bali beschlossene globale digitale Gesundheitspass, die weltweiten Projekte zur Einführung eines digitalen Zentralbankgelds (CBDC), die Bestrebungen, den Bürgern individuelle Carbon-Footprint-Verbrauchsgrößen zuzuteilen, die um sich greifende Digitalisierung des Alltags sowie die zunehmende Überwachung des öffentlichen Raums die voranschreitende Realisierung dieses Ziels. Mehrere Staatspräsidenten, Organisationen wie die EU-Kommission, die UNO oder das WEF (World Economic Forum) drängen sogar immer unverhohlener auf die Einrichtung einer Weltregierung, sogenannter Global Governance, da ansonsten nichts und niemand den ausufernden Problemen unserer postmodernen Welt beikommen könne. Nur Wissenschaftler und Experten könnten, als globale Technokratie, das Überleben unserer Spezies gewährleisten.

Einzig unter der Ägide solcher Technokraten ließen sich die immensen Herausforderungen wie der sogenannte Klimawandel, todbringende Pandemien, bedrohlicher Nahrungsmittelmangel und das kollabierende Weltwirtschaftssystem bewältigen. Dabei werden die Not und die Bedrohung so groß gezeichnet, dass den meisten Menschen fast jeder Preis recht ist, um derartige apokalyptische Szenarien zu verhindern.

Grundrechte, die körperliche Unversehrtheit, natürliche Lebensmittel, eine natürliche Umwelt, individuelle Freiheit, Eigenverantwortung, all das sind sie bereit, auf dem Altar des von der Neuen Weltordnung versprochenen Heils zu opfern.

Doch sie unterliegen einer gewaltigen Täuschung. Sind es doch die eilfertig sich anbietenden Retter selbst, die durch die Wirkmacht ihrer Industrien und Finanzen unsere Welt an den Rand des Ruins getrieben haben und die sich der unheilvollen Folgen ihrer Taten dabei durchaus bewusst sind. Tatsächlich empfinden diese wenigen, sich weit über dem Rest der Menschheit verortenden Reichen bloß Verachtung und Geringschätzung für das Gros der Erdenbewohner, wie die lange Geschichte der ihnen so am Herzen liegenden Eugenik bezeugt (5). Mit ihrer ungeheuren Machtfülle, die auch die Kontrolle über die öffentlichen Medien und weitgehend sogar das Internet umfasst, gelingt es ihnen jedoch in der Regel weitgehend überzeugend, ihre wahren Motive zu verbergen, selbst wenn einige ihrer hilfreichen Handlanger — beispielsweise der israelische Historiker Yuval Noah Harari - diese ganz offen aussprechen (6).

Weckrufe

„… Blut ist im Schuh.“ Und keiner sieht es? Nein, längst nicht alle unterliegen der Täuschung und machen arglos mit beim bösen Spiel. Whistleblower wie Julian Assange, Edward Snowden, Chelsea Manning deckten unter größten persönlichen Opfern ungeheuerliche Verbrechen der Mächtigen auf. Mutige Wissenschaftler wie Rosalie Bertell, Rauni-Leena Luukanen-Kilde, Dieter Broers oder Claudia von Werlhof bringen die natur- und menschenverachtenden Praktiken des militärisch-industriellen Komplexes ans Tageslicht. Mediziner wie Dr. Joseph Mercola, Dr. Dietrich Klinghardt, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Dr. Michael Yeadon erheben unermüdlich ihre Stimme für eine sich ihrer ethischen Verantwortung bewusste gesunde Medizin für die Menschen. Redliche Journalisten wie Kayvan Soufi-Siavash, Boris Reitschuster, Milena Preradovic, Historiker wie Daniele Ganser und Matthew Ehret enthüllen allen, die es sehen wollen, die tieferliegenden, wahrhaften Zusammenhänge unseres Zeitgeschehens.

Von einer ähnlichen Motivation beseelt erheben viele ihre Stimme in der Öffentlichkeit, um den dichten Schleier der Täuschung Stück für Stück zu zerreißen, damit endlich das Licht der Wahrheit die Dunkelheit von Lüge und Betrug verdränge. Sie richten dazu Telegram-Kanäle ein, publizieren Wochenzeitungen, organisieren Demonstrationen und Veranstaltungen, verteilen Flugblätter und informieren an Ständen.

„Höret zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat, die da Augen haben, und sehen nicht, Ohren haben, und hören nicht.“ (Jeremia 5, 21)

Es ist wahrlich kein neues Phänomen, dass die Menschen die vor ihnen liegende Wahrheit nicht erkennen (wollen) und stattdessen weiter in der Täuschung, oft gepaart mit Furcht, leben. So bedarf es selbst im eingangs skizzierten Märchen einer himmlischen Intervention, um das betrügerische Treiben offenzulegen. Auch heute harren viele solcher Zeichen — manche setzen auf im Hintergrund agierende White Hats, andere auf politische Führer oder spirituelle Heilsbringer.

Für die, die sehen und hören, ist die aktuelle Lage sehr belastend und frustrierend. Warum bricht sich das Licht nur so zögerlich seinen Weg? Weshalb verharrt die Mehrheit in der Manipulation, wo sich die Zeichen doch so deutlich mehren, dass die Vorstellung, Krieg, Krankheit und Katastrophen gehörten schlichtweg zum Leben dazu, ein perfides Lügen- und Täuschungskonstrukt der Mächtigen ist? Gewiss, da sind die Bequemlichkeit, die Gewohnheit, die Angst. Ebenso die Habsucht, der Egoismus, die Trägheit. Denn Anhalten, Aussteigen und In-sich-Gehen bereiten Mühe und können erschreckende Einsichten zutage fördern. Lebenslange Gewissheiten erweisen sich plötzlich als Hirngespinste, Staatswesen als Potemkinsche Demokratien, der eigene Lebensweg als induzierte Verirrung. Keiner gesteht gerne Fehler ein, nicht einmal sich selbst gegenüber.

Ein jeder entscheidet für sich

Doch aßen Adam und Eva nicht vom Baum der Erkenntnis? Ist das Wissen um Gut und Böse nicht das kostbare Gut, das sie mit der plötzlichen Einsicht in die Gewissheit ihrer eigenen Vergänglichkeit erhielten? Mögen sie auch im Schweiße ihres Angesichts ihren körperlichen Bedürfnissen nachkommen und am Ende gar diesen Körper verlieren, so bleiben ihnen doch ihre ewige Seele und ihr freier Wille, mit dieser zu Gott, zum Guten zu streben.

Die Entscheidung für den eigenen Weg trägt ein jeder für sich ganz allein. Ob er dies im klaren, reinen Bewusstsein tut oder sich von äußeren Sachzwängen oder Versuchungen lenken lässt, steht ihm frei.

In unserer Zeit fällt es immer leichter, sich selbst vom materiellen Treiben und von manipulativer Suggestion zu emanzipieren, da immer mehr Spatzen die Wahrheit von den Dächern pfeifen — und ja, von mir aus sei auch Twitter dazugezählt. Die Informationen, die so sakrosankten Fakten, liegen im Licht der Welt. Hinschauen und Hinhören freilich muss jeder selbst.

Schließlich fand der Prinz die wahre Braut auch nur, weil er Augen und Ohren öffnete.



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Quellen und Anmerkungen:

(1): Heide Göttner-Abendroth, Die Göttin und ihr Heros. Kohlhammer 2011.
(2): Johann Wolfgang Goethe, Faust. Dtv 1984, 1692-1699 (S. 52).
(3): https://www.corbettreport.com/bigoil/
(4): Armin Risi, Machtwechsel auf der Erde. Govinda-Verlag 1999, Kapitel 3.
(5): https://www.corbettreport.com/from-bioethics-to-eugenics/
(6): https://www.breitbart.com/economy/2022/08/10/wef-adviser-yuval-harari-we-just-dont-need-the-vast-majority-of-the-population-in-todays-world/

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