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Die digitale Gegenrevolution

Die digitale Gegenrevolution

Woher kommen die Shitstorms und all der Hass im Internet?

Wie konnte Trump Präsident der USA werden? Die Kulturwissenschaftlerin Angela Nagle gibt in ihrem Buch „Die digitale Gegenrevolution — Online-Kulturkämpfe der Neuen Rechten (...)“ eine komplexe Antwort. Deren Essenz geht weit über das verbreitete Hinterwäldler- und Weißer-Abschaum-Bashing hinaus, richtet den Blick vielmehr auf die Empörten, die Ostküsten-Medieneliten der USA — zu denen Nagle selber zählt — und ihren pazifischen Gegenpart im Silicon Valley. Diese hätten, ohne es zu merken, einen Kulturkampf gegen die Rechten verloren, der vor allem im Internet tobte, „von 4chan und Tumblr bis zur Alt-Right und Trump“ — so der Rest ihres überlangen Untertitels, der mit 4chan und Tumblr zwei populäre US-Websites nennt. Eine wirre Multikulti-Gender-Linke hätte sich im Netz sogar gegen den sozialistischen Clinton-Herausforderer Bernie Sanders aufhetzen lassen.

Wie kann das sein? Von Barack Obama hieß es noch, seine sozialliberalen Demokraten hätten acht Jahre vor Trump noch den Wahlkampf im Internet gegen die rückständig-reaktionären Republikaner haushoch gewonnen. Doch Obama ist Geschichte. Er enttäuschte viele seiner Wähler, besonders Schwarze, Linke und sozial „Abgehängte“, wie unsere Medienelite die ausgebeuteten Massen oft geringschätzig nennt. Obama tat zu wenig, um der rassistischen Polizeigewalt gegen Schwarze Einhalt zu gebieten. Er eskalierte den geheimen völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg der USA, verschärfte die Gangart in Lateinamerika gegen linke Regierungen wie die in Venezuela.

Kosmetische Maßnahmen wie die leichte Entspannung mit Kuba und sein zaghaftes Gesundheitsprogramm ergaben keine Erfolgsgeschichte. Sie überzeugten nur etablierte weiße Oberschicht-Demokraten, die es schon toll genug fanden, endlich einen Schwarzen als Präsidenten zu haben: Da muss man doch nicht ernsthaft die Politik der Ausplünderung der unteren Hälfte der Bevölkerung durch die oberen zehn Prozent stoppen beziehungsweise die immer totalere Macht des obersten einen Prozents der Geldelite begrenzen. Während Obama mit Google-Bossen und Multimilliardären kuschelte, gewannen tief unten im Internet die Neuen Rechten, die sich Alt-Right nennen, an Boden.

Nagle dokumentiert eine rechtslibertäre, antifeministische Nerd- und Trollkultur, die zum Sieg Donald Trumps beitrug, ohne dabei auf die offizielle Verschwörungstheorie der Putin-Trolle zurückgreifen zu müssen. Das sichert ihr immerhin einen etwas originelleren Blick auf die Wahl Trumps als der Mehrheit unserer Mainstream-Journalisten, die willig ins „Putin ist schuld“-Propagandageschrei einstimmten, das die Clinton-Clique ihnen vorgab. Die Empörung über die angeblich wahlentscheidende Einmischung Russlands in die US-Wahlen wirkte ohnehin heuchlerisch aus einem Land, dessen Offizielle sich immer wieder hinter vorgehaltener Hand damit brüsten, „Regime-Changes“ wie in der Ukraine mit Multi-Milliarden-Etats inszeniert zu haben.

Nagle braucht keine Putin-Trolle

Sicher hat Moskau nach Leibeskräften versucht, die US-Wahlen zu beeinflussen. Sicher haben die gehackten und auf WikiLeaks öffentlich gemachten E-Mails von Hillary Clinton ihr Image nicht verbessert. Doch die Medienkontrolle im Mainstream war total genug, dass Hillarys schmutzigste Geheimnisse eine breite Öffentlichkeit gar nicht erreichten: Mit welch dreckigen Mafiamethoden sie ihren innerparteilichen Konkurrenten Bernie Sanders um die Nominierung als Präsidentschaftskandidaten brachte; wie diverse Gegner der Clintons im Verlauf des Wahlkampfs dubiose Tode starben, darunter auch Seth Rich, jener Wahlkampfhelfer, der in Verdacht stand, als Whistleblower ihre E-Mails geleakt zu haben.

Im linken Internet und besonders auf rechten Websites verbreiteten sich solche Meldungen jedoch wie ein Lauffeuer. Daneben gab es natürlich diverse absurde Lügen wie den Clinton-Pizzeria-Kinderpornoring, auf die sich dankbar die Mainstream-Schreihälse stürzten, um damit zu „beweisen“, dass ihre Hillary als verfolgte Unschuld Opfer eines braunen Mobs von Putin-Trollen war.

Heiße Eisen wie besagten Mord greift Angela Nagle in ihrem provozierenden Buch zwar nicht auf, dessen Original den Titel „Kill All Normies“ trägt: Tötet alle Normalos. Doch sie steigt tiefer als andere in die dunkelsten Ecken des Internet hinab, um dort nach Verbindungen zu Trumps rechter Hand, der Alt-Right-Ikone Steve Bannon, dem rechtsradikalen Breitbart-Blog und anderen rassistischen, frauenverachtenden Websites zu fischen. Nagle widmet sich jedoch auch der hippen, gegenkulturellen Version von Alt-Right: Alt-Light bezeichnet ein diffuses Milieu mit konservativen, rechtslibertären bis rechtsextremen Ideen mit fließenden Übergängen zu Trumps Freunden der Alt-Right, von deren allzu rassistischem und homophobem Gedankengut sich der braune Alt-Light-Hipster abgrenzt — wobei die Homophobie oft durch Misogynie ersetzt wird.

Und sie hält den „linken Normalos“ vor, sich zu sehr allein auf die Gleichstellung von ethnischen und sexuellen Minderheiten fixiert zu haben — freilich ohne die dabei vernachlässigten linken Themen gerechter Einkommensverteilung und menschenwürdiger Arbeitsbedingungen genauer zu nennen. Sie redet von einer Tugend-Ökonomie der Beschuldigung und „Identitätspolitik“ um die Website Tumblr, wo in einer wohlsituierten Campus-Szene „antimännliche, antiweiße, anti-heterosexuelle und Anti-Cisgender-Rhetorik auf der kulturellen Linken zunehmend normal wurden“ (1). Demnach steht die spießige Gouvernante heute links, der Tabubrecher aber rechts bei Alt-Right oder -Light.

Aus dem linken Tumblr-Milieu, das man im Deutschen wohl am treffendsten mit „Multikulti“ benennen könnte, wurde auch der einzige innerparteiliche linke Konkurrent von Hillary Clinton, also Bernie Sanders, angefeindet — angeblich, weil er männlich und weiß ist. Sanders, der sich selbst „Sozialist“ nennt, strebte eine maßvolle Rückführung der neoliberalen Demokraten-Partei auf einen leicht sozialdemokratischen Kurs an. Keine kleine Sache in den USA, wo schon eine allgemeine Krankenversicherung als „Kommunismus“ dämonisiert wird.

Die Multikulti-Normalos, so Angela Nagle, stempelten Sanders zahlreiche Anhänger unter vor allem jungen Demokraten als „Berniebros“ ab — „Bro“ ist die Kurzform von „Brother“, also „Bruder“ — und hetzten gemeinsam mit den rechts-neoliberalen Republikanern gegen die „Bernie-Brüder“. Die Anhänger des linken Außenseiters Sanders, die es fast geschafft hätten, im innerparteilichen Wahlkampf der Demokraten die mit Multi-Millionen-Spenden dotierte Clinton zu überflügeln (hätte die Parteiführung nicht die Wahlen manipuliert), verhetzten die Multikultis als „Bocialists“ statt Socialists und „Alt-Left“, als wären sie eine linke Version von Alt-Right, der rechtsextremen völkischen Identitären um Bannon und Breitbart.

Linke Tumblr-Moralisten und Netzkonzerne

Damit folgte dieses studentische Milieu der Standard-Strategie der Geld- und Machteliten, alles, was ihrer Ausbeutung der Arbeitenden entgegensteht, als Kommunismus oder Linksextremismus zu denunzieren und mit Rechtsextremismus in einen Topf zu werfen. Diese Verwirre-Politische-Begriffe- und Teile-und-herrsche-Politik, die Nagle nicht benennt, bedient sich also gerne auch der Gender-Frage. Hierzulande sah man bei der Piratenpartei ähnlich destruktive Querelen, an denen die großen Netzkonzerne vielleicht nicht unschuldig waren. Nagle:

„Das Mainstream-Nachrichtenpublikum war verblüfft, als Facebook 2014 verkündete, es böte seinen Nutzern nunmehr über fünfzig Gender-Optionen zur Auswahl an. Um diese Zeit herum brachen auch die Campus-Kriege um ‚Safe Spaces‘, Trigger-Warnungen, Redeverbote und Gender-Pronomen aus (...) Zur Entstehung dieses umfassenden politischen Werte-Kosmos mit eigenem Vokabular und Stil — ganz und gar das Spiegelbild rechter 4chan-Kultur — lassen sich verschiedene Entwicklungsfäden zu einer Vielzahl von Online- und Offline-Quellen zurückverfolgen. Tumblr war aber zweifellos entscheidend“ (2).

Für Angela Nagle sind also nicht die „Berniebros“ ein „Alt-Left“, sondern die Tumblr-Multikultis eine linke 4chan-Rechtsradikalen-Kultur. Wem jetzt vor lauter Insider-Jargon der Kopf schwirrt, der hat einen guten Eindruck vom „empirischen“ Teil des Buches: Dort wird etwas zu enthusiastisch Onliner-Kauderwelsch, Jugendsprache und Politphrasen-Dreschen zu einem neuen „Werte-Kosmos“ aufgebauscht, dessen kulturtheoretische Herleitung von de Sade und Nietzsche — milde gesagt — etwas vage bleibt.

4Chan ist eine 2003 vom damals 15-jährigen Christopher Poole erstellte Internet-Tauschbörse für Texte, Bilder und Videoclips, wo neben japanischen Manga-Comics im Adult-Bereich auch Pornos aller Art — außer Kinderpornos — kursieren; im 4chan-Textbereich hat sich laut Nagle eine rechte Hasskultur breitgemacht, deren politische Bedeutung sie jedoch nicht überzeugend nachweisen kann und die auch zweifelhaft ist, weil die meisten der gewiss zahlreichen 4chan-Besucher sich dort vermutlich eher für Pornografie interessieren dürften, während 4chan-Gründer Poole seit 2016 für Google arbeitet — was Nagle nicht sagt.

Angela Nagle geht bei ihrer kurzweiligen Analyse der rechten Online-Kulturkämpfe nicht wirklich in die Tiefe. Sie schwelgt in pikanten Details und empörendem Netzklatsch, verbeißt sich dabei besonders in eine — für einen Rechtsextremen, den Nagle in ihm sieht — schockierend schwule Netz-Skandalnudel namens Milo Yiannopoulos:

„Ob seine Karriere das belastende Interview, in dem er Päderastie verteidigt, überlebt, wird sich zeigen; jedoch ist klar, dass er in den Kulturkämpfen, die jene Jahre vor der Trump-Wahl prägten, eine enorm wichtige Rolle gespielt hat (...) Der von Yiannopoulos verkörperte rechte Stil steht für die Verknüpfung der ironischen, Tabus zertrümmernden Kultur von 4chan mit der Politik der Rechten; auch wenn von seinen Ansichten, wie seine GegnerInnen aus dem harten Kern der Alt-Right ihm häufig vorwarfen, ohne das Trollen wenig mehr übrig bleibt als klassischer Liberalismus“ (3).

Theorie von Gramsci oder Kritik von Boltanski?

Die Theorie der kulturellen Hegemonie des italienischen Marxisten Antonio Gramsci beeinflusse, so Nagle, seit einigen Jahrzehnten das strategische Denken der rechten Intelligenz maßgeblich. Das Schlüsselereignis für diesen Paradigmenwechsel kann man im Jahr 1968 suchen. Das zentrale Argument von Nagle scheint die These zu sein, dass Linke wie Rechte, sich selbst als Avantgarde empfindend, plötzlich einen Nonkonformismus pflegen: „Wir sollten sehr kritisch mit dieser Sechziger-Jahre-Idee der unbedingten Fortschrittlichkeit von Tabubrüchen und Impulsivität umgehen“, so Nagle im Interview. Damit übersieht sie jedoch die Geschichte des Faschismus, der lange vor Internet und Alt-Light den Fortschritt und die „völkische Revolution“ auf seine Fahnen schrieb und spießige Tabus der Konservativen über Bord warf.

Goebbels setzte auf neueste Medientechnologie, und Hitler ließ seinen Nebenbuhler um die Macht im Dritten Reich, den halboffen Schwulen Röhm, nur vorgeblich wegen dessen sexueller Orientierung ermorden: Röhms NS-Kampfverband SA war dem Führer zu mächtig geworden.

Wo Nagle sich linker Kritik an ungerechter Reichtumsverteilung zuwendet, landet sie leider in ihren Analyseversuchen bei altbackenen Stereotypen, wie sie von Mainstream-Medien und westlichen Machteliten verbreitet werden. Es gibt eine ökonomische Dimension, bemerkt immerhin Nagle, und sie betrifft die Arbeitslosigkeit.

Der Schlüsselbegriff der Alt-Right sei hier „NEETS“ — Not in Education, Employment, or Training. Bei den Rechten grassiere die Vorstellung einer Expertenklasse im Wartestand: „Wir haben es mit einer Schicht junger Männer zu tun, die viel Zeit haben, obskures Wissen anzuhäufen, im Wesentlichen handelt es sich dabei um Verschwörungstheorien. Sie betrachten sich quasi als eine neue Art von Intelligenzia, aber im Grunde sind sie nur ein Haufen arbeitsloser Typen“, so Nagle in einem ihrer zahlreichen Interviews zum Buch.

Wie der französische Soziologe Luc Boltanski 2012 fundiert belegte, handelt es sich bei dieser Deutung um ein Standard-Schema westlicher Machteliten, um gegen soziale und politische Forderungen beziehungsweise deren intellektuelle Protagonisten zu polemisieren (4).

Bereits im England des 17. Jahrhunderts wurde so der radikale Puritanismus gegeißelt, auch im 18. und 19. Jahrhundert galten „diese vielen gebildeten, arbeitslosen, verbitterten und potenziell aufsässigen Männer als soziale Gefahr“; als Erklärung für die Grande Revolution von 1789 mussten sie ebenso herhalten wie für Anarchismus, Sozialismus und Kommunismus (5); der deutsche Philosoph Max Scheler psychologisierte das Stereotyp sozialdarwinistisch zum „Ressentimentmenschen“, der zwar halbgebildet, aber zu schwach für den Aufstieg in die Elite sei und daher mit Neid und Hass nach oben schaue, laut Scheler oft Kommunisten oder Juden (6).

Der zum „Außenseiter“ deklassierte Intellektuelle würde, so Boltanski, meist mit Paranoia beziehungsweise der Neigung zur „Verschwörungstheorie“ in Verbindung gebracht (wie bei Angela Nagle). Dabei bediene man sich

„Schemata, die im Übrigen immer noch zur Verfügung stehen und jedes Mal reaktiviert werden können, wenn in einer besonders heiklen gesellschaftlichen Situation neuerlich Kritik laut wird und die Klasse der Verantwortlichen — das heißt diejenigen, die die Machtdispositive kontrollieren — es für dringend geboten hält, die Grenze zu festigen zwischen den wahren Eliten (ihnen selbst) und der Masse jener anmaßenden und gefährlichen Individuen, die ihre Autorität anfechten (...)“ (7).

Nagle scheint diesem und anderen Stereotypen aufgesessen zu sein und so — auch wenn sie sich als Linke begreift — teilweise Mainstream-Linien des Kritiker-Bashings recht unreflektiert zu folgen. Wie wichtig Skandalnudel Milo oder 4chan für Trumps Wahl wirklich gewesen sein können, ist aus Nagles deftigen Detailschilderungen schwer abzuschätzen. Eine wirklich bedeutende Figur der Netzkultur, der deutschstämmige Dotcom-Milliardär Peter Thiel, ist ihr leider nur als „Transhumanist“ bekannt: Als einer, der im Pazifik vor der kalifornischen Küste einen neuen Staat schaffen wollte (8):

„Einer der bedeutendsten Investoren und Firmengrüner im Silicon Valley ist Peter Thiel. Thiel bekennt sich offen zum Libertarismus, der wohl extremsten Version einer marktliberalen Haltung. Die Libertarismus-Bewegung setzt sich für die teilweise bis vollständige Abschaffung des Staates ein. Thiel selbst äußerte gar die Auffassung, dass Demokratie und das Frauenwahlrecht dem Land schaden, da sie dem Libertarismus und dem Durchmarsch des Kapitalismus im Weg stehen.“

Dabei ist Thiel auch eine Schlüsselfigur im Trump-Unterstützer-Netzwerk; er gründete den Netzbezahldienst Paypal, investierte 2002 bei Ebay, gab Zuckerberg 2005 die ersten Millionen für Facebook, wo Thiel immer noch Einfluss hat. Thiel besitzt auch private Geheimdienstfirmen wie Palantir (ein Wort aus dem bei Computer-Nerds beliebten Fantasy-Epos „Lord of the Rings“: „Palantir“ ist ein magischer Elfenstein, der Bilder von jedem beliebigen Ort und sogar aus der Vergangenheit zeigt), die NSA und CIA zuliefern, genau wie das Firmengeflecht hinter Cambridge Analytica.

Letzterer Firma wirft der Medienmainstream vor, Trumps Wahl mittels Ausforschung und Manipulation der Facebook-Nutzer maßgeblich befördert zu haben. Auch dort könnte man eine „nerdige Subkultur“ vermuten, die „zu Donald Trumps Wahlsieg 2016 beigetragen hat“ — so der Transcript-Verlagstext zu Nagle. Palantir verkaufte auch in Deutschland seine Spionage-Technologie zur Massenüberwachung, Palantir Gotham — Gotham ist die fiktive US-Metropole, in der Batman gegen den bösen Joker kämpft —, bei der immense Datenschutz-Bedenken bestehen, nicht nur weil Peter Thiel seine Firma auch mit CIA-Geldern gründete.

Im Fazit brachte Angela Nagle vielleicht nicht den zentralen Schlüssel zum Verständnis von Trumps Wahlsieg ans Licht, warf jedoch erhellende Blicke auf heutige Subkulturen des Internet und der ansonsten auf das unpolitische Hollywood-Google-Facebook-Bild reduzierten US-Kultur.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Nagle, Angela: Die digitale Gegenrevolution: Online-Kulturkämpfe der Neuen Rechten, Transcript Verlag, Bielefeld 2018, S.87 („Cisgender“ soll vermutlich die Ablehnung von Geschlechtsumwandlungen benennen; der Transcript-Verlag übersetzte viele, aber nicht alle Slang-Ausdrücke seiner Autorin Nagle in den Fußnoten).
(2) Ebenda, S. 88.
(3) Ebenda, S. 72 f.
(4) Boltanski, Luc: Rätsel und Komplotte: Kriminalliteratur, Paranoia, moderne Gesellschaft, Suhrkamp, Frankfurt 2015.
(5) Ebenda, S. 327 f.
(6) Ebenda, S. 321 f.
(7) Ebenda, S. 319.
(8) Nagle, Angela: Die digitale Gegenrevolution: Online-Kulturkämpfe der Neuen Rechten, Transcript Verlag, Bielefeld 2018, S. 22.

Redaktionelle Anmerkung: Diese Rezension von Hannes Sies wurde erstmals bei Scharf-links publiziert.

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