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Die Coronoia

Die Coronoia

Kein Propaganda-Trick ist zu dreist, um nicht mit Begeisterung von morgens bis abends wiedergekäut zu werden.

„Man wird sich ein Verzeichnis bisher geschätzter Personen anlegen müssen, die (…) eine akute Geistesverwirrung erlitten haben.“ Diese Aussage, die zur aktuellen Situation passt, ist über 100 Jahre alt und stammt vom Mediziner und Sozialdemokraten Alfred Grotjahn anlässlich der Kriegsbegeisterung der Bildungsbürger 1914. Der martialische Irrsinn des damaligen kaiserlichen Kriegsherrn: „Blut muss fließen, viel Blut“ lautet heute im Politsprech: „Geld darf keine Rolle spielen.“

Sehnt sich wirklich ein Großteil der Deutschen wie im Sommer 1914 nach einer großen nationalen Kraftanstrengung? Die überlieferte „Kriegsbegeisterung“ spiegelt wohl genauso wenig die damalige Mehrheitsmeinung wider, wie es heute eine überwältigende Akzeptanz für den Entzug von Grundrechten im Krieg gegen den unsichtbaren Feind gibt. Heute wie damals sind es die Leitmedien, die den Bluff staatstragend inszenieren.

Forsa & Co. beschwören Zustimmungswerte für längst enttarnte Politmarionetten, wie es sie sonst nur in Diktaturen zu besichtigen gibt. Es ist nicht „Deutschland“, das blind der Corona-Trommel folgt. Es sind vor allem Journalisten, Bildungsbürger und Ärzte, die ihr Heil gerne „oben“ suchen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist allerdings weit geringer als ihre mediale Präsenz vorspiegelt.

Der vermeintliche Krieg gegen ein Virus — ein unglaublicher Täuschungs- und Propagandaerfolg, um hinter den Kulissen Rechtsstaat, parlamentarische Demokratie und Grundgesetz im Dienste einer transatlantischen Weltregierung endgültig außer Kraft zu setzen.

Bei den politischen Putschisten bestand keine „akute Geistesverwirrung“. Sie wussten, was sie taten. Es waren die halbgebildeten Akademiker, denen mit gefälschten Zahlen und verdrehten Fachbegriffen der Verstand genommen wurde. Kein Trick mit Säulengraphiken und keine Fehlbenennung von Zahlenwerten waren zu dummdreist, um nicht mit Begeisterung von morgens bis abends wiedergekäut zu werden (1):

Corona der Frühe wir trinken dich abends
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich nachts
wir trinken und trinken
wir schaufeln unser Grab mit einem Sicherheitsabstand von 1,50m

da liegt man nicht eng

1919 war der Jammer groß. Gerade bei denen, die sich auf ihren Geist etwas zu Gute gehalten hatten. Das Geld, der gesellschaftliche Status und die Arbeit waren weg. Heute verschwinden auch noch die Gesichter hinter den Masken der Gesundheitsdiktatur. Viele werden erst aufwachen, wenn sie vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Der Versailler Vertrag wird gegen die Versklavung durch Corona als Petitesse erscheinen.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Abgeänderte Fassung von Celan P: Die Todesfuge. Strophe 1. 1944/5

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