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Der Technik-Faschist

Der Technik-Faschist

Klaus Schwab versucht, mit Visionen eines transhumanistischen Überwachungsstaats an seine Kindheit in Hitlerdeutschland anzuknüpfen. Teil 2/2.

Die gleiche Botschaft findet sich in der Überschrift von Schwabs Schlusskapitel von „Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution“: „Was Sie tun können, um die Vierte Industrielle Revolution zu gestalten“ (1). Die Techno-Tyrannei kann nicht angefochten oder gestoppt, sondern lediglich „gestaltet“ werden.

Schwab verwendet den Begriff „Systemführerschaft“, um die zutiefst antidemokratische Art und Weise zu beschreiben, in der die 1 Prozent uns allen ihre Agenda aufzwingen, ohne uns die Möglichkeit zu geben, „Nein“ zu sagen.

Er schreibt:

„Bei der Systemführerschaft geht es darum, eine gemeinsame Vision für den Wandel zu kultivieren — gemeinsam mit allen Interessengruppen der globalen Gesellschaft — und dann danach zu handeln, um zu verändern, wie und für wen das System seinen Nutzen bringt. Systemführerschaft erfordert das Handeln aller Interessengruppen, einschließlich Einzelpersonen, Führungskräften aus der Wirtschaft, sozialen Akteuren und politischen Entscheidungsträgern“ (1).

Er bezeichnet diese umfassende Kontrolle von oben nach unten als „die Systemverwaltung der menschlichen Existenz“ (1), obwohl andere vielleicht den Begriff „Totalitarismus“ bevorzugen.
Eines der charakteristischen Merkmale des historischen Faschismus in Italien und Deutschland war seine Ungeduld gegenüber den lästigen Beschränkungen, die der herrschenden Klasse („der Nation“ in der Sprache des Faschismus) durch die Demokratie und den politischen Liberalismus auferlegt wurden.

All dies musste aus dem Weg geräumt werden, um einen Blitzkrieg der beschleunigten „Modernisierung“ zu ermöglichen.

Wir sehen denselben Geist in Schwabs Forderungen nach einer „agilen Regierungsführung“ wieder aufleben, in denen er behauptet, dass „das Tempo der technologischen Entwicklung und eine Reihe von Merkmalen der Technologien die bisherigen politischen Entscheidungszyklen und -prozesse unangemessen erscheinen lassen“ (1).

Er schreibt:

„Die Idee der Reform von Governance-Modellen zur Bewältigung neuer Technologien ist nicht neu, aber die Dringlichkeit, dies zu tun, ist angesichts der Macht der heutigen modernen Technologien weitaus größer ... Das Konzept der agilen Governance versucht, der Beweglichkeit, Fluidität, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Technologien selbst und der privatwirtschaftlichen Akteure, die sie übernehmen, gerecht zu werden“ (1).

Die Formulierung „Reform der Regierungsmodelle, um mit den neuen Technologien umzugehen“ zeigt hier wirklich, worum es geht. Wie im Faschismus müssen die gesellschaftlichen Strukturen neu erfunden werden, um den Anforderungen des Kapitalismus und seiner profitorientierten Technologien gerecht zu werden.

Schwab erklärt, dass seine „agile Regierungsführung“ die Schaffung so genannter Policy Labs beinhalten würde — „geschützte Räume innerhalb der Regierung mit dem ausdrücklichen Mandat, mit neuen Methoden der Politikgestaltung unter Verwendung agiler Prinzipien zu experimentieren“ — und „die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen zur Schaffung von so genannten Entwicklungs-Sandkästen und experimentellen Testfeldern zur Ausarbeitung von Regelungen unter Verwendung iterativer, sektorübergreifender und flexibler Ansätze“ (1).

Für Schwab besteht die Rolle des Staates darin, die kapitalistischen Ziele voranzubringen, nicht darin, sie irgendeiner Form von Kontrolle zu unterwerfen. Während er die Rolle des Staates bei der Ermöglichung einer Übernahme unseres Lebens durch Unternehmen befürwortet, ist er weniger an seiner Regulierungsfunktion interessiert, die den Zufluss von Profiten in private Hände verlangsamen könnte, und so stellt er sich „die Entwicklung von Ökosystemen privater Regulierungsbehörden vor, die auf Märkten konkurrieren“ (1).

In seinem Buch aus dem Jahr 2018 erörtert Schwab das Problem lästiger Vorschriften und wie diese Grenzen im Zusammenhang mit Daten und Privatsphäre am besten überwunden werden können.

Er unterbreitet den Vorschlag von „Vereinbarungen über den öffentlich-privaten Datenaustausch, im Sinne von ,im Notfall Glas zerbrechen‘. Diese kommen nur unter vorher vereinbarten Notstandsbedingungen (wie einer Pandemie) zum Tragen und können dazu beitragen, Verzögerungen zu vermeiden und die Koordination der Ersthelfer zu verbessern, indem sie vorübergehend einen Datenaustausch ermöglichen, der unter normalen Umständen illegal wäre“ (1).

Komischerweise gab es zwei Jahre später tatsächlich eine „Pandemie“, und diese „vorher vereinbarten Notstandsbedingungen“ wurden Realität.

Dies sollte für Schwab keine allzu große Überraschung gewesen sein, denn sein WEF hatte im Oktober 2019 die berüchtigte Konferenz Event 201 mitveranstaltet, die eine fiktive Coronavirus-Pandemie simulierte.

Und so verlor er wenig Zeit bei der Herausgabe eines neuen Buches, „Covid-19: The Great Reset“, das er zusammen mit Thierry Malleret verfasste, der das so genannte Monatsbarometer herausgibt, „eine prägnante vorausschauende Analyse, die privaten Investoren, globalen CEOs und Meinungs- und Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt wird“ (4).

Das im Juli 2020 veröffentlichte Buch soll „Vermutungen und Vorstellungen darüber vermitteln, wie die Welt nach einer Pandemie aussehen könnte und vielleicht auch sollte“ (4).

Schwab und Malleret geben zu, dass Covid-19 „eine der am wenigsten tödlichen Pandemien ist, die die Welt in den letzten 2000 Jahren erlebt hat“, und fügen hinzu, dass „die Folgen von Covid-19 in Bezug auf Gesundheit und Sterblichkeit im Vergleich zu früheren Pandemien mild sein werden“ (4).

Sie fügen hinzu:

„Sie stellt weder eine existenzielle Bedrohung noch einen Schock dar, der die Weltbevölkerung für Jahrzehnte prägen wird“ (4).

Dennoch wird erstaunlicherweise diese „milde“ Krankheit gleichzeitig als Vorwand für einen beispiellosen sozialen Wandel unter dem Banner „The Great Reset“ präsentiert!

Und obwohl sie ausdrücklich erklären, dass Covid-19 keinen großen „Schock“ darstellt, verwenden die Autoren immer wieder den gleichen Begriff, um die weitreichenden Auswirkungen der Krise zu beschreiben.

Schwab und Malleret stellen Covid-19 in eine lange Tradition von Ereignissen, die plötzliche und bedeutende Veränderungen in unseren Gesellschaften ermöglicht haben.

Sie berufen sich ausdrücklich auf den Zweiten Weltkrieg:

„Der Zweite Weltkrieg war der Transformationskrieg schlechthin, der nicht nur grundlegende Veränderungen der Weltordnung und der Weltwirtschaft auslöste, sondern auch einen radikalen Wandel gesellschaftlicher Einstellungen und Überzeugungen mit sich brachte, der schließlich den Weg für radikal neue Politikkonzepte und Sozialvertragsbestimmungen ebnete (wie den Eintritt von Frauen in die Arbeitswelt, bevor sie zu Wählern wurden).

Es gibt natürlich grundlegende Unterschiede zwischen einer Pandemie und einem Krieg (auf die wir auf den folgenden Seiten näher eingehen werden), aber die Größenordnung ihrer transformativen Kraft ist vergleichbar. Beide haben das Potenzial, zu einer transformativen Krise von bisher unvorstellbaren Ausmaßen zu werden“ (4).

Sie schließen sich auch vielen zeitgenössischen „Verschwörungstheoretikern“ an, die einen direkten Vergleich zwischen Covid-19 und 9/11 anstellen:

„Dies geschah nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Überall auf der Welt wurden neue Sicherheitsmaßnahmen zur Norm wie der Einsatz von weit verbreiteten Kameras, das Erfordernis eines elektronischen Personalausweises und das Ein- und Ausloggen von Mitarbeitern oder Besuchern. Damals galten diese Maßnahmen als extrem, aber heute werden sie überall eingesetzt und als ,normal‘ betrachtet“ (4).

Wenn ein Tyrann das Recht beansprucht, über ein Volk zu herrschen, ohne dessen Ansichten zu berücksichtigen, rechtfertigt er seine Diktatur gerne mit der Behauptung, dass er moralisch dazu berechtigt ist, weil er „aufgeklärt“ ist.

Dasselbe gilt für die von Covid angetriebene Tyrannei von Schwabs großem Reset, die das Buch als „aufgeklärte Führung“ bezeichnet und hinzufügt:

„Einige Führungspersönlichkeiten und Entscheidungsträger, die bereits an vorderster Front im Kampf gegen den Klimawandel standen, möchten den Schock, den die Pandemie verursacht hat, vielleicht nutzen, um langfristige und umfassendere Umweltveränderungen durchzuführen. Sie werden die Pandemie in der Tat ,gut nutzen‘, indem sie die Krise nicht ungenutzt verstreichen lassen“ (4).

Die globale kapitalistische Führungselite hat sicherlich ihr Bestes getan, um „den durch die Panik ausgelösten Schock auszunutzen“, und uns vom allerersten Tag des Ausbruchs an versichert, dass aus irgendeinem unerfindlichen Grund nichts in unserem Leben je wieder so sein könne, wie es einmal war.

Schwab und Malleret sind unweigerlich enthusiastisch bei der Verwendung des New-Normal-Rahmens, obwohl sie zugeben, dass das Virus lediglich „mild“ sei.

„Das ist unser entscheidender Moment“, jubeln sie. „Viele Dinge werden sich für immer ändern“. „Eine neue Welt wird entstehen“. „Der durch Covid-19 ausgelöste gesellschaftliche Umbruch wird Jahre und möglicherweise Generationen andauern“.

„Viele von uns machen sich Gedanken darüber, wann die Dinge wieder zur Normalität zurückkehren werden. Die kurze Antwort lautet: Niemals.“

Sie gehen sogar so weit, dass sie eine neue historische Trennung zwischen „der Ära vor der Pandemie“ und „der Welt nach der Pandemie“ vorschlagen (4).

Sie schreiben:

„Es kommen radikale Veränderungen von solcher Tragweite, dass einige Experten von einer Ära ,vor dem Coronavirus‘ (BC) und ,nach dem Coronavirus‘ (AC) sprechen. Wir werden weiterhin sowohl von der Schnelle als auch von der unerwarteten Natur dieser Veränderungen überrascht sein — da sie miteinander verschmelzen, werden sie Auswirkungen zweiter, dritter, vierter und weiterer Größenordnung, Kaskadeneffekte und unvorhergesehene Folgen nach sich ziehen.

Auf diese Weise werden sie eine ,neue Normalität‘ schaffen, die sich radikal von der unterscheidet, die wir nach und nach hinter uns lassen werden. Viele unserer Überzeugungen und Annahmen darüber, wie die Welt aussehen könnte oder sollte, werden in diesem Prozess zerschlagen werden“ (4).

Bereits 2016 blickte Schwab vorausschauend auf „neue Wege der Nutzung von Technologie zur Verhaltensänderung“ (2) und prognostizierte:

„Das Ausmaß und die Breite der sich entfaltenden technologischen Revolution werden wirtschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen von solch phänomenaler Größenordnung mit sich bringen, dass sie kaum vorstellbar sind“ (2).

Eine Art des von ihm erhofften Fortschritts seiner technokratischen Agenda wäre, wie wir festgestellt haben, durch die vermeintlichen „Lösungen“ für den Klimawandel, die von schein-grünen Kapitalisten vorgeschlagen werden.

Unter der Überschrift „environmental reset“ erklären Schwab und Malleret:

„Auf den ersten Blick scheinen Pandemie und Umwelt nur entfernt verwandte Vettern zu sein; aber sie sind viel enger und wechselseitiger verflochten, als wir denken“ (4).

Eine der Verbindungen ist, dass sowohl die Klima- als auch die Virus-„Krise“ vom WEF und seinesgleichen benutzt wurden, um ihre Agenda der globalen Regierungsführung voranzutreiben. Wie Schwab und sein Koautor es ausdrückten, „sind sie globaler Natur und können daher nur in einer global koordinierten Weise angemessen bewältigt werden“ (4).

Ein weiterer Zusammenhang besteht in der Art und Weise, wie die „Wirtschaft nach der Pandemie“ und die „grüne Wirtschaft“ (4) massive Gewinne für weitgehend dieselben Sektoren des Großkapitals mit sich bringen.

Covid-19 war offensichtlich eine wunderbare Nachricht für jene Kapitalisten, die hoffen, mit der Umweltzerstörung Geld zu verdienen, wie Schwab und Malleret ausführen:

„Die Überzeugung, dass ESG-Strategien von der Pandemie profitiert haben und höchstwahrscheinlich noch weiter profitieren werden, wird durch verschiedene Umfragen und Berichte bestätigt. Erste Daten zeigen, dass der Nachhaltigkeitssektor im ersten Quartal 2020 eine bessere Performance erzielte als konventionelle Fonds“ (4).

Die kapitalistischen Haie des so genannten „Nachhaltigkeitssektors“ reiben sich vor Freude die Hände über die Aussicht auf all das Geld, das sie bei dem unter dem Vorwand von Covid stattfindenden großen faschistischen Reset verdienen können, bei welchem der Staat zur Finanzierung ihrer heuchlerischen Geschäftemacherei instrumentalisiert wird.
Man beachte dazu Schwab und Malleret:

„Der Schlüssel zur Einbindung privaten Kapitals in neue Quellen naturpositiver wirtschaftlicher Werte wird darin bestehen, die wichtigsten politischen Hebel und Anreize im öffentlichen Finanzbereich Teil einer umfassenderen wirtschaftlichen Neuausrichtung werden zu lassen“ (4).

„Ein von Systemiq in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum erstelltes Grundsatzpapier schätzt, dass der Aufbau einer umweltfreundlichen Wirtschaft bis zum Jahr 2030 mehr als 10 Billionen Dollar pro Jahr ausmachen könnte ... Die Wiederherstellung der Umwelt sollte nicht als Kosten, sondern vielmehr als eine Investition betrachtet werden, die wirtschaftliche Aktivität und Beschäftigungsmöglichkeiten schafft“ (4).

Angesichts der von Schwab beschriebenen Verflechtung von Klima- und Covid-Krise könnte man spekulieren, dass der ursprüngliche Plan darin bestand, die Neuordnung der Normalität im Zuge der Klimakrise durchzusetzen.

Aber offensichtlich hat die ganze Publicity für Greta Thunberg und die von der Großindustrie unterstützte Extinction Rebellion nicht genug öffentliche Panik ausgelöst, um solche Maßnahmen zu rechtfertigen.

Covid-19 kommt Schwabs Zielen sehr entgegen, denn die unmittelbare Dringlichkeit, die es mit sich bringt, erlaubt es, den gesamten Prozess zu beschleunigen und ohne gebührende Kontrolle zu überstürzen.

„Der entscheidende Unterschied zwischen dem jeweiligen Zeithorizont einer Pandemie und dem des Klimawandels und Naturverlustes besteht darin, dass eine Pandemiegefahr sofortiges Handeln erfordert, dem ein rasches Ergebnis folgt, während Klimawandel und Naturverlust ebenfalls sofortiges Handeln erfordern, das Ergebnis (oder die ,zukünftige Rendite‘, im Jargon der Ökonomen) aber erst mit einer gewissen Zeitverzögerung folgen wird“ (4).

Für Schwab und seine Freunde ist Covid-19 der große Beschleuniger für alles, was sie uns seit Jahren aufzwingen wollen.

Wie er und Malleret sagen:

„Die Pandemie verschärft und beschleunigt eindeutig geopolitische Trends, die sich bereits vor Ausbruch der Krise abzeichneten“ (4).

„Die Pandemie wird einen Wendepunkt markieren, indem sie diesen Übergang beschleunigt. Sie hat das Problem verdeutlicht und eine Rückkehr zum Status quo vor der Pandemie unmöglich gemacht“ (4).

Sie können ihre Freude über die Richtung, die die Gesellschaft jetzt einschlägt, kaum verbergen:

„Die Pandemie wird die Innovation noch mehr beschleunigen, indem sie bereits laufende technologische Veränderungen anstößt (vergleichbar mit der Verschärfung der Auswirkungen, die sie auf andere zugrunde liegende globale und nationale Probleme hatte) und jedes digitale Geschäft oder die digitale Dimension jedes Unternehmens auf Touren bringt (…)

Mit der Pandemie hat die ,digitale Transformation‘, von der so viele Analytiker seit Jahren sprechen, ohne sich ihrer Bedeutung genau bewusst zu sein, ihren Auslöser gefunden. Ein wesentlicher Effekt der Beschränkung wird die Ausweitung und Weiterentwicklung der digitalen Welt auf entscheidende und oft dauerhafte Weise sein.

Im April 2020 beobachteten mehrere führende Vertreter der Technik, wie schnell und radikal die durch die Gesundheitskrise geschaffenen Notwendigkeiten die Einführung einer breiten Palette von Technologien beschleunigt hatten. Innerhalb nur eines Monats zeigte sich, dass viele Unternehmen in Bezug auf die Einführung von Technologien um mehrere Jahre vorauseilten“ (4).

Offensichtlich ist das Schicksal Klaus Schwab hold, denn diese Covid-19-Krise hat zu seinem Glück so ziemlich jeden Aspekt der Agenda, für die er sich über die Jahrzehnte eingesetzt hat, vorangebracht.

So berichten er und Malleret mit Genugtuung, dass „die Pandemie die Einführung der Automatisierung am Arbeitsplatz und die Einführung von mehr Robotern in unserem Privat- und Berufsleben vorantreiben wird“ (4).

Lockdowns in der ganzen Welt haben den Unternehmen, die Online-Shopping anbieten, natürlich einen großen finanziellen Schub gegeben.

Die Autoren erläutern:

„Die Konsumenten brauchen Produkte, und wenn sie nicht einkaufen können, werden sie unweigerlich dazu übergehen, sie online zu kaufen. Wenn sich erst einmal die Gewohnheit einstellt, werden sich auch diejenigen, die noch nie online eingekauft haben, damit anfreunden, während sich jene, die vorher nur teilweise Online-Käufer waren, vermutlich mehr darauf stützen werden. Dies wurde während der Lockdowns deutlich.

In den USA stellten Amazon und Walmart insgesamt 250.000 Mitarbeiter ein, um mit der steigenden Nachfrage Schritt zu halten, und bauten eine massive Infrastruktur für die Lieferung von Online-Einkäufen auf. Dieses beschleunigte Wachstum des E-Commerce bedeutet, dass die Giganten des Online-Einzelhandels wahrscheinlich noch mächtiger aus der Krise hervorgehen werden, als sie es in der Zeit vor der Pandemie waren“ (4).

Sie fügen hinzu:

„Da immer mehr und vielfältigere Dinge und Dienstleistungen über unsere Mobiltelefone und Computer zu uns gebracht werden, werden Unternehmen in so unterschiedlichen Sektoren wie E-Commerce, kontaktlose Geschäfte, digitale Inhalte, Roboter und Drohnenlieferungen (um nur einige zu nennen) florieren. Es ist kein Zufall, dass Firmen wie Alibaba, Amazon, Netflix oder Zoom als ,Gewinner‘ aus den Lockdowns hervorgingen“ (4).

Als logische Schlussfolgerung könnte man sagen, dass es „kein Zufall“ ist, dass Regierungen, die vom Großkapital vereinnahmt und kontrolliert wurden, dank dem WEF und seinesgleichen, eine „neue Realität“ namens COV durchgesetzt haben, in der die Großunternehmen die „Gewinner“ sind ...

Für alle Wirtschaftsbereiche, die von der Vierten Industriellen Repression profitieren, nehmen die durch Covid ausgelösten guten Nachrichten kein Ende.

„Die Pandemie könnte sich als ein Segen für die Online-Bildung erweisen“, berichten Schwab und Malleret. „In Asien ist die Verlagerung hin zur Online-Bildung besonders bemerkenswert, mit einem starken Anstieg der digitalen Einschreibungen von Studenten, einer viel höheren Bewertung für Online-Bildungsunternehmen und mehr verfügbarem Kapital für ,ed-tech‘-Start-ups ... Im Sommer 2020 scheint die Richtung des Trends klar: Die Welt der Bildung wird, wie für so viele andere Branchen auch, teilweise virtuell werden“ (4).

Auch der Online-Sport hat einen Aufschwung genommen:

„Eine Zeit lang kann die soziale Distanzierung die Ausübung bestimmter Sportarten einschränken, was wiederum der immer stärkeren Verbreitung des e-Sports zugutekommen wird. Tech und Digital sind nie fern“ (4)!

Ähnliche Nachrichten gibt es aus dem Bankensektor:

„Die Transaktionen im Online-Banking sind während der Krise von 10 Prozent auf 90 Prozent angestiegen, ohne dass die Qualität nachgelassen hätte und mit einem Anstieg der Akzeptanz“ (4).

Der von Covid ausgelöste Einstieg in die Online-Aktivität kommt offensichtlich Big Tech zugute, die aus der Krise enorme Gewinne erzielen, wie die Autoren beschreiben:

„Der kombinierte Marktwert der führenden Technologieunternehmen erreichte während der Lockdowns einen Rekord nach dem anderen und stieg sogar wieder über das Niveau vor dem Ausbruch ... dieses Phänomen wird wahrscheinlich nicht so bald nachlassen, ganz im Gegenteil“ (4).

Aber es ist auch eine gute Nachricht für alle beteiligten Unternehmen, die keine Menschen mehr bezahlen müssen, um für sie zu arbeiten. Bei der Automatisierung geht es darum, Kosten zu sparen und damit die Profite der kapitalistischen Elite zu steigern, und das war schon immer so.
Die Struktur des faschistischen New Normal wird auch lukrative Spin-off-Vorteile für bestimmte Wirtschaftszweige wie die Verpackungsindustrie bringen, erklären Schwab und Malleret.

„Die Pandemie wird unseren Fokus auf die Hygiene sicherlich noch verstärken. Eine neue Sauberkeitsbesessenheit wird insbesondere die Schaffung neuer Verpackungsformen nach sich ziehen. Wir werden angehalten werden, die Produkte, die wir kaufen, nicht anzufassen. Einfache Freuden wie der Geruch einer Melone oder das Ausquetschen einer Frucht werden verpönt sein und vielleicht sogar der Vergangenheit angehören“ (4).

Die Autoren beschreiben auch, was sich sehr nach einer technokratischen, profitorientierten Agenda hinter dem „social distancing“ anhört, das ein Schlüsselelement des Covid-„Reset“ war.

Sie schreiben:

„In der einen oder anderen Form werden Maßnahmen zur sozialen und physischen Distanzierung wahrscheinlich auch nach Abklingen der Pandemie selbst fortbestehen, was die Entscheidung vieler Unternehmen aus verschiedenen Branchen rechtfertigt, die Automatisierung zu beschleunigen. Nach einer Weile wird die anhaltende Besorgnis über Arbeitslosigkeit im Technologiebereich zurückgehen, da die Gesellschaften die Notwendigkeit betonen, den Arbeitsplatz so umzustrukturieren, dass der enge menschliche Kontakt minimiert wird.

In der Tat eignen sich Automatisierungstechnologien besonders gut für eine Welt, in der Menschen einander nicht zu nahe kommen können oder bereit sind, ihre Interaktionen zu reduzieren. Unsere unterschwellige und möglicherweise anhaltende Furcht, mit einem Virus (Covid-19 oder einem anderen) infiziert zu werden, wird somit den unaufhaltsamen Vormarsch der Automatisierung beschleunigen, insbesondere in den Bereichen, die am empfänglichsten für die Automatisierung sind“ (4).

Wie bereits erwähnt, ist Schwab seit langem frustriert über all diese lästigen Vorschriften, die Kapitalisten daran hindern, so viel Geld zu verdienen, wie sie möchten, indem sich auf wirtschaftlich irrelevante Belange wie die Sicherheit und das Wohlergehen der Menschen beschränkt wird.

Aber — Hurra! — die Covid-Krise hat den perfekten Vorwand geliefert, um große Teile dieser veralteten und überholten Hemmnisse für Wohlstand und Wachstum zu beseitigen.
Ein Bereich, in dem die lästige Bürokratie aufgegeben werden soll, ist die Gesundheit. Warum sollte ein vernünftiger Stakeholder bedenken müssen, dass eine spezielle Fürsorge- und Sorgfaltspflicht sich auf die Rentabilität dieses speziellen Wirtschaftssektors auswirken sollte?
Schwab und Malleret sind überglücklich festzustellen, dass die Telemedizin vom Covid-Notstand „erheblich profitieren“ wird:

„Die Notwendigkeit, der Pandemie mit allen verfügbaren Mitteln zu begegnen (und, während des Ausbruchs, die Notwendigkeit, das Gesundheitspersonal zu schützen, indem es ihm erlaubt wird, aus der Ferne zu arbeiten), beseitigte einige der regulatorischen und legislativen Hindernisse im Zusammenhang mit der Einführung der Telemedizin“ (4).

Die Abschaffung von Vorschriften ist ein allgemeines Phänomen unter dem globalen New-Normal-Regime, wie Schwab und Malleret berichten:

„Bisher haben die Regierungen das Tempo der Einführung neuer Technologien oft durch langes Nachdenken darüber verlangsamt, wie der geeignete Rechtsrahmen aussehen sollte, aber wie das Beispiel der Telemedizin und der Drohnenlieferung jetzt zeigt, ist eine dramatische, durch die Notwendigkeit erzwungene Beschleunigung möglich.

Weil es keine bessere oder andere Wahl gab, kam es während der Lockdowns plötzlich zu einer globalen Lockerung von Vorschriften, die zuvor den Fortschritt in Bereichen behindert hatten, in denen die Technologie seit Jahren verfügbar war. Was bis vor kurzem undenkbar war, wurde plötzlich möglich... Neue Vorschriften werden bestehen bleiben“ (4).

Sie fügen hinzu:

„Der gegenwärtige Imperativ, die ,kontaktlose Wirtschaft‘ unter allen Umständen voranzutreiben, und die daraus resultierende Bereitschaft der Regulierungsbehörden, sie zu beschleunigen, bedeutet, dass alles geht“ (4).

„Alles geht“. Machen Sie sich keine falschen Illusionen: Das ist die Sprache, die sich der Kapitalismus zu eigen macht, wenn er seinen Schein der liberalen Demokratie aufgibt und in einen voll faschistischen Modus wechselt.

Aus dem Werk von Schwab und Malleret geht klar hervor, dass eine faschistische Verschmelzung von Staat und Wirtschaft zum Vorteil des Letzteren ihren großen Reset untermauert.
Seit Beginn der Covid-Krise sind phänomenale Geldsummen aus der öffentlichen Kasse in die prall gefüllten Taschen der 1 Prozent überwiesen worden, wie sie einräumen:

„Im April 2020, gerade als die Pandemie die Welt zu erfassen begann, hatten Regierungen auf dem gesamten Erdball Konjunkturprogramme in Höhe von mehreren Billionen Dollar angekündigt, als wären acht oder neun Marshall-Pläne fast gleichzeitig in Kraft getreten. (…)

Covid-19 hat viele der Spielregeln zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor neu festgelegt (...) Die wohlwollende (oder sonst) größere Einmischung der Regierungen in das Leben der Unternehmen und die Führung ihrer Geschäfte wird länder- und branchenabhängig sein und daher viele verschiedene Gestalten annehmen. (…)

Maßnahmen, die vor der Pandemie undenkbar erschienen, könnten durchaus weltweit zum Standard werden, da die Regierungen zu verhindern versuchen, dass die wirtschaftliche Rezession in eine katastrophale Depression umschlägt. (…)

In zunehmendem Maße wird der Ruf laut werden, dass die Regierung als ,Zahler letzter Instanz‘ agieren solle, um die durch die Pandemie ausgelöste Flut von Massenentlassungen und Unternehmenszerstörungen zu verhindern oder einzudämmen. All diese Entwicklungen verändern die „Spiel“-Regeln der Wirtschafts- und Währungspolitik“ (4).

Schwab und sein Koautor begrüßen die Aussicht, dass mehr staatliche Befugnisse dazu genutzt werden könnten, die Profitgier des Großkapitals zu fördern.

Sie schreiben:

„Eine der großen Lehren der letzten fünf Jahrhunderte in Europa und Amerika ist diese: Akute Krisen tragen dazu bei, die Macht des Staates zu stärken. Das war schon immer der Fall, und es gibt keinen Grund, warum es bei der Covid-19-Pandemie anders sein sollte“ (4).

Und sie fügen hinzu:

„Mit Blick auf die Zukunft werden die Regierungen höchstwahrscheinlich entscheiden, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität, dass es im besten Interesse der Gesellschaft ist, einige der Spielregeln neu zu schreiben und ihre Rolle dauerhaft zu stärken“ (4).

Die Absicht, die Spielregeln neu zu schreiben, erinnert wiederum sehr an die faschistische Sprache, ebenso wie natürlich die Absicht, die Rolle des Staates bei der Unterstützung des Privatsektors permanent zu stärken.

Es lohnt sich in der Tat, Schwabs Position in dieser Frage mit der des italienischen faschistischen Diktators Benito Mussolini zu vergleichen, der 1931 auf die Wirtschaftskrise reagierte, indem er ein spezielles Notfallgremium, L'Istituto mobiliare italiano, zur Unterstützung der Unternehmen ins Leben rief.

Er erklärte, dies war:

„ein Mittel, um die italienische Wirtschaft energisch in ihre korporative Phase zu treiben, d.h. in ein System, das Privateigentum und Privatinitiative grundsätzlich respektiert, sie aber eng an den Staat bindet, der allein in der Lage ist, sie zu schützen, zu kontrollieren und zu nähren“ (5).

Die Befürchtungen über die faschistische Natur von Schwabs großem Reset werden natürlich durch die polizeistaatlichen Maßnahmen bestätigt, die in der ganzen Welt eingeführt wurden, um die Einhaltung der Covid-„Notstandsmaßnahmen“ zu gewährleisten.

Die schiere Brutalität, die sich stets unter der Oberfläche des kapitalistischen Systems verbirgt, kommt immer deutlicher zum Vorschein, wenn es die faschistische Bühne betritt, und dies wird in Schwabs und Mallerets Buch sehr deutlich.

Das Wort „Gewalt“ wird im Zusammenhang mit Covid-19 immer wieder verwendet. Manchmal geschieht dies in einem wirtschaftlichen Kontext, wie zum Beispiel bei den Aussagen, dass „Covid-19 alle Banken gezwungen hat, eine digitale Transformation zu beschleunigen, die nun von Dauer ist“ (4).

Aber manchmal wird sie direkt auf Menschen oder „Konsumenten“ angewendet, wie Schwab und seinesgleichen uns vorzugsweise bezeichnen.

„Während der Lockdowns waren viele Verbraucher, die sich zuvor nicht allzu sehr auf digitale Anbieter und Dienste verlassen wollten, gezwungen, ihre Gewohnheiten fast über Nacht zu ändern: Filme online anschauen, statt ins Kino zu gehen, sich Mahlzeiten liefern lassen, statt ins Restaurant zu gehen, mit Freunden aus der Ferne sprechen, statt sie persönlich zu treffen, mit Kollegen auf einem Bildschirm sprechen, statt an der Kaffeemaschine zu plaudern, online trainieren, statt ins Fitnessstudio zu gehen, und so weiter. (…)

Viele der technikbezogenen Verhaltensweisen, zu denen wir während der Isolation gezwungen waren, werden durch die Vertrautheit natürlicher werden. Wenn die soziale und physische Distanzierung fortbesteht, wird die Abhängigkeit von digitalen Plattformen, um zu kommunizieren, zu arbeiten, Rat zu suchen oder etwas zu bestellen, nach und nach an Bedeutung gegenüber früher eingefahrenen Gewohnheiten gewinnen“ (4).

In einem faschistischen System wird dem Einzelnen nicht die Wahl gelassen, ob er seinen Forderungen nachkommen will oder nicht, wie Schwab und Malleret in Bezug auf die so genannte Kontaktverfolgung ganz klar machen:

„Keine freiwillige App zur Ermittlung von Kontaktpersonen wird funktionieren, wenn Menschen nicht bereit sind, ihre eigenen persönlichen Daten der Regierungsbehörde, die das System überwacht, zur Verfügung zu stellen; wenn eine Einzelperson sich weigert, die App herunterzuladen (und damit Informationen über eine mögliche Infektion, Bewegungen und Kontakte zurückhält), wird jeder nachteilig betroffen sein“ (4).

Dies, so reflektieren sie, ist ein weiterer großer Vorteil der Covid-Krise gegenüber der ökologischen Krise, die zur Durchsetzung ihrer Neuen Normalität hätte genutzt werden können:

„Während bei einer Pandemie die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen eher zustimmen wird, werden sie sich im Falle von Umweltrisiken, bei denen die Beweise bestritten werden können, gegen eine restriktive Politik wehren“ (4).

Diese „Zwangsmaßnahmen“, die wir alle mittragen sollen, werden natürlich ein unvorstellbares Maß an faschistischer Überwachung unseres Lebens mit sich bringen, insbesondere in unserer Rolle als Lohnsklaven.

Schwab und Malleret schreiben: „Die Bemühungen der Unternehmen werden in Richtung einer stärkeren Überwachung gehen; auf Gedeih und Verderb werden die Unternehmen beobachten und manchmal auch aufzeichnen, was ihre Belegschaft tut. Der Trend könnte viele verschiedene Formen annehmen, von der Messung der Körpertemperatur mit Wärmebildkameras bis hin zur Überwachung über eine App, wie die Mitarbeiter die soziale Distanzierung einhalten“, schreiben Schwab und Malleret.

Zwangsmaßnahmen der einen oder anderen Art werden wahrscheinlich auch eingesetzt, um die Menschen zur Akzeptanz der Covid-Impfstoffe zu zwingen, die derzeit entwickelt werden.

Schwab ist mit dieser Welt zutiefst verbunden, da er und Bill Gates auf „per du“ verkehren und er von der Big Pharma-Stütze Henry McKinnell, dem Vorsitzenden und CEO von Pfizer Inc, als „eine Person, die sich wirklich einer wahrhaft edlen Sache verschrieben hat“, gefeiert wird.
So ist es nicht überraschend, dass er mit Malleret darauf besteht, dass „eine vollständige Rückkehr zur ,Normalität‘ nicht absehbar ist, bevor ein Impfstoff zur Verfügung steht“ (4).

Er fügt hinzu:

„Die nächste Hürde ist die politische Herausforderung, weltweit genügend Menschen zu impfen (wir sind kollektiv so stark wie das schwächste Glied) und trotz des Anstiegs der Anti-Vaxxer eine ausreichend hohe Durchimpfungsrate zu erreichen“ (4).

Damit reihen sich „Anti-Vaxxer“ in Schwabs Liste der Bedrohungen für sein Projekt ein, zusammen mit Anti-Globalisierungs- und antikapitalistischen Demonstranten, Gilets Jaunes und all jenen, die sich in „Klassenkonflikten“, „gesellschaftlichem Widerstand“ und „politischer Gegenreaktion“ engagieren.

Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist bereits durch den Mangel an Demokratie, den Schwab durch seine Stakeholder-orientierte Konzerndominanz, seine „agile Regierungsführung“, sein totalitäres „Systemmanagement der menschlichen Existenz“ noch akzentuieren will, von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen.

Aber wie gedenkt er dem „düsteren Szenario“ zu begegnen, in dem sich die Menschen gegen seinen großen neu-normalistischen Reset und seine transhumanistische Vierte Industrielle Revolution erheben?

Welches Ausmaß an „Gewalt“ und „Zwangsmaßnahmen“ wäre er bereit zu akzeptieren, um den Anbruch seines technokratischen neuen Zeitalters zu forcieren?

Die Frage ist erschreckend, aber wir sollten auch das historische Beispiel des Regimes des 20. Jahrhunderts in Erinnerung behalten, in das Schwab hineingeboren wurde.

Hitlers neue Nazi-Normalität sollte tausend Jahre dauern, brach aber 988 Jahre vor dem Ziel zusammen.

Nur weil Hitler mit allem Vertrauen auf die Macht sagte, dass sein Reich ein Jahrtausend bestehen würde, war dies nicht unbedingt der Fall.

Nur weil Klaus Schwab und Thierry Malleret und ihre Freunde sagen, dass wir jetzt in die Vierte Industrielle Revolution eintreten und unsere Welt für immer verändert sein wird, heißt das noch lange nicht, dass das auch so ist.

Wir müssen ihre Neue Normalität nicht akzeptieren. Wir müssen uns nicht auf ihre Panikmache einlassen. Wir müssen ihre Impfstoffe nicht nehmen. Wir müssen nicht zulassen, dass sie uns Smartphones implantieren oder unsere DNA verändern. Wir müssen nicht mit einem Maulkorb versehen und unterwürfig geradewegs in ihre transhumanistische Hölle marschieren.

Wir können ihre Lügen anprangern! Wir können ihre Agenda aufdecken! Ihre Narrative ablehnen! Wir können ihre giftige Ideologie zurückweisen! Widerstehen wir ihrem Faschismus!

Klaus Schwab ist kein Gott, sondern ein Mensch. Nur ein älterer Mann. Und diejenigen, mit denen er arbeitet, die globale kapitalistische Elite, sind nur wenige. Ihre Ziele sind nicht die Ziele der großen Mehrheit der Menschheit.

Ihre transhumanistische Vision ist für fast jeden außerhalb ihres kleinen Kreises abstoßend, und sie haben keine Zustimmung für die technokratische Diktatur, die sie uns aufzwingen wollen.
Das ist schließlich der Grund, warum sie sich so sehr bemüht haben, sie uns unter der falschen Flagge des Kampfes gegen einen Virus aufzuzwingen. Sie haben verstanden, dass wir ohne die „Notfall“-Rechtfertigung niemals ihren abartigen Plan unterstützen würden.

Sie haben Angst vor unserer potenziellen Macht, weil sie wissen, dass wir sie besiegen werden, wenn wir aufstehen. Wir können ihr Projekt zum Scheitern bringen, bevor es überhaupt richtig begonnen hat.

Wir sind das Volk, wir sind die 99 Prozent, und gemeinsam können wir unsere Freiheit aus den tödlichen Klauen der faschistischen Maschine zurückgewinnen!


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „Klaus Schwab and his great fascist reset“. Er wurde von Sabine Amann aus dem ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzerteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratteam lektoriert.


Quellen und Anmerkungen:

Teil 1

(1) Klaus Schwab with Nicholas Davis, Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution: A Guide to Building a Better World (Geneva: WEF, 2018), e-book.
(2) Klaus Schwab, The Fourth Industrial Revolution (Geneva: WEF, 2016), e-book.
(3) Kevin Warwick, I, Cyborg (London: Century, 2002), p. 4. See also Paul Cudenec, Nature, Essence and Anarchy (Sussex: Winter Oak, 2016).
(4) Klaus Schwab, Thierry Malleret, Covid-19: The Great Reset (Geneva: WEF, 2020), e-book. Edition 1.0.
(5) Benito Mussolini, cit. Pierre Milza and Serge Berstein, Le fascisme italien 1919-1945 (Paris: Editions de Seuil, 1980), p. 246.

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Im Rubikon-Exklusivinterview erläutert der Historiker Dr. Daniele Ganser Techniken, um in toxischen Zeiten mit sich und seinen Mitmenschen im Frieden zu bleiben.