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Der Nazi in uns

Der Nazi in uns

Um Klarheit zu gewinnen und uns endgültig von alten Lasten zu befreien, müssen wir noch einmal in unsere Geschichte zurück.

Unsere größten Probleme, so der amerikanische Wissenschaftler und Anwalt Gus Speth, seien nicht der Verlust der Artenvielfalt, der Kollaps des Ökosystems und der Klimawandel. Unsere größten Probleme heißen Egoismus, Gier und Apathie. Hier kann die Wissenschaft, auf die sich viele hoffende Blicke richten, nichts erreichen. Damit sich etwas ändert, brauchen wir, so Speth, keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entdeckungen, sondern eine tiefe spirituelle und kulturelle Transformation.

Wir haben täglich die Zerstörung unserer Umwelt vor Augen und es gibt wohl kaum jemanden, der nichts davon weiß, dass an in Billiglohnländern hergestellter Ware Tränen und Blut kleben. Trotzdem kaufen wir diese Produkte weiter ein und scheren uns wenig um die Arbeitsbedingungen derer, die für unsere Klamotten und elektronischen Gadgets ihre Gesundheit und ihr Leben lassen. Mancher verschafft sich ein gutes Gewissen, indem er abwertend auf die zeigt, die diese über Amazon beziehen. Doch es gibt kein Entrinnen: Niemand, der Teil der Industriegesellschaft ist, kann sich freisprechen von Egoismus, Gier und Apathie. Wir alle gucken weg, wenn es für uns unbequem wird, ganz so, wie wir es damals getan haben. Die meisten von uns lehnen sich auch dieses Mal nicht gegen ein System auf, das gezielt Leben zerstört.

Das Grauen ignorieren

Mehr als 70 Jahre haben wir damit verbracht, unsere Vergangenheit aufzuarbeiten. Wir haben das Schandkapitel unserer Geschichte rauf und runter studiert und analysiert. Historiker, Politiker, Soziologen, Verhaltensforscher, Psychologen, Schriftsteller, Philosophen haben versucht, den dunkelsten Teil der deutschen Seele zu ergründen. Dennoch lassen wir heute wie damals das Schlimmste geschehen.

Wir verurteilen die Taten von früher und sind dabei in ein Massensterben verwickelt, das um ein Vielfaches die Toten der Geschichte übersteigt. In immer mehr Ländern sind die Menschen auf der Flucht. Überall auf der Welt entstehen Lager, in denen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammengepfercht werden. Als einer der größten Waffenlieferanten der Welt und als eine der führenden Industrienationen sind wir direkt oder indirekt massiv an dem globalen Elend beteiligt.

Dabei liegen uns die Menschenrechte doch am Herzen! Mit dem Kampfruf Nie wieder Auschwitz! Nie wieder Völkermord! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! schickte kurz vor der Jahrtausendwende eine rot-grüne Regierung Soldaten wegen eines Konzentrationslagers, das keines war, in den Kosovo (1). Auf seltsame Weise ähnelte der Vergleich der Serben mit den Nazis und von Slobodan Milošević mit Adolf Hitler einem kathartischen Akt, mit dem eine Nation in den Kampf zog, um sich von der eigenen Schuld reinzuwaschen. Solange nicht wir wieder die Bösen sind, ist alles in Ordnung.

Gleichgültig wegschauen

Immer wieder versuchen wir, Frieden mit Krieg zu sichern, und haben uns so sehr daran gewöhnt, dass wir vollkommen abgestumpft sind gegenüber den Absurditäten und Grausamkeiten unserer Welt. Kaum ein Hahn kräht heute danach, wenn auf europäischem Boden Lager aus dem Boden schießen, deren menschenunwürdige Lebensverhältnisse auch von deutschen Diplomaten mit denen in Konzentrationslagern verglichen werden (2). Heute heißen die Orte des Schreckens nicht Dachau, Ravensbrück und Auschwitz, sondern Moria, Lampedusa oder Vučjak. Doch heute wie früher will man davon nichts wissen.

Gleichgültig sehen wir zu, wie Europa seine Grenzen abriegelt, die draußen lässt, die Schutz suchen, und damit vielfach gegen die Genfer Konventionen verstößt. Hauptsache, wir sind in Sicherheit und haben es weiter möglichst bequem.

Im Gegensatz zu früher wissen wir, was los ist. Es ist bekannt, dass das Mittelmeer zu einem Massengrab geworden ist. Fast 20.000 Menschen haben seit 2014 ihr Leben dort verloren, wo wir Urlaub machen. Zu Zehntausenden pfercht man Kinder, Frauen und Männer in Lager auf dem Balkan, in Griechenland, Italien und Ungarn zusammen und lässt sie dort krepieren. Unter KZ-ähnlichen Bedingungen schuften Menschen in den Textilfabriken in Bangladesch, Myanmar und Äthiopien. In den Minen Afrikas, Südamerikas und Asiens sterben für unsere Wohlstandsprodukte Menschen, ohne dass man sie zählt.

Vor unseren Augen ist eine neue Form der Sklaverei entstanden (3). Doch die wenigsten lassen sich von der Not anderer berühren und kaum einer entscheidet sich für Genügsamkeit und Verzicht. Wir wollen doch nicht zurück in die Steinzeit! Nur wenige protestieren oder leisten Widerstand, indem sie bestimmte Produkte einfach nicht kaufen. Um unserem guten Gewissen zu schmeicheln und uns weiter in Kauflaune zu halten, wird überall Bio draufgeschrieben, egal, wo die Ware herkommt. Man erfindet Begriffe wie „Eco Fashion“ und „Green Lifestyle“ und gaukelt uns vor, dass Mode nachhaltig sein kann. Dabei ist Mode per se dazu da, dass wir ständig etwas Neues wollen und möglichst viel konsumieren.

Hinterm Gartenzaun

Ich frage mich, wie eine Sophie Scholl oder ein Dietrich Bonhoeffer darüber denken würden, und all jene, die ihr Leben im Einsatz für die Rechte und das Wohl aller verloren haben. Wir setzen nicht einmal unsere Kreditkarte aufs Spiel. Während sich in anderen Ländern die Leute zumindest auf die Straße wagen, um gegen das zunehmende allgemeine Unrecht zu protestieren, bleiben wir hinter unseren Gartenzäunen. Während engagierte Umweltschützer, Friedensaktivisten und Journalisten ihre Freiheit und ihr Leben riskieren, schaffen viele von uns es nicht, an einem Schnäppchen vorbeizugehen.

Träge und gleichgültig sehen wir wieder einmal zu: Menschen werden zur Ressource; die Bevölkerung wird immer feinmaschiger überwacht; die Medien konzentrieren sich in der Hand von ein paar Clans und privaten Unternehmen; Impfungen und hochgiftige medizinische Behandlungen werden uns zunehmend aufgezwungen, während der Zugang zu natürlichen Heilmethoden verhindert wird. Man setzt uns kontinuierlich schädlichen Strahlungen aus und vergiftet systematisch unsere Körper, unsere Böden, unser Wasser und unsere Luft.

Wer kann an diesen Tatsachen noch zweifeln? Wer kann noch ernsthaft glauben, dass die Dinge zu unserem Besten geschehen? Was hindert uns dann daran, dieses Mal aufzustehen und zu sagen „Ich mache hier nicht mit?“. Hat denn die Nation — die nie wieder Krieg wollte, nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus — so wenig aus ihrer eigenen Geschichte gelernt? War der düsterste Teil unserer Vergangenheit nur eine Art Versuchslabor für das, was Menschen in der Lage sind, Menschen anzutun?

Verschüttete Schuld und Scham

Kann das sein? Was wäre dann mit uns, die wir doch tatsächlich daran geglaubt haben, dass wir uns nicht mehr manipulieren lassen und dass man uns nicht mehr einfangen kann in einem menschen- und lebensverachtenden System? Wie könnten wir uns noch im Spiegel in die Augen sehen? So ungeheuerlich ist die Vorstellung, dass wir nun selbst diese Mitläufer sind, Opportunisten ohne Zivilcourage, Handlanger dunkler Mächte, dass wir unsere Scheuklappen nicht mehr absetzen mögen. Zu tief wäre die Scham sich einzugestehen, dass wir uns über lange Zeit geirrt und belogen haben. So verzehrend wären die Schuldgefühle, dass wir nur empört die Tatsache — wieder kollektiv die Menschenrechte zu verletzten — von uns weisen können, und jeden, der uns darauf hinweist, beschimpfen, verfolgen und zumindest mundtot zu machen versuchen.

Doch die Gespenster von damals lassen uns nicht los. Die rechte Gefahr ist heute größer denn je. Wir haben unsere Vergangenheit wissenschaftlich aufgearbeitet, die Beweggründe der Täter und der Mitläufer analysiert. Doch wir haben es versäumt, den Bezug zu uns selbst herzustellen. Wir haben mit dem Finger auf andere gezeigt und das Unfassbare ausgeklammert. Wir haben den kranken Teil in uns — das Erbe unserer Vorfahren — isoliert und weggeschlossen und wollen die Verbindung zu uns selbst und zu unserem Leben nicht herstellen.

Die meisten von uns waren damals noch nicht auf der Welt. Doch wir wussten nicht, dass ungeklärte Geschichten nicht einfach verschwinden, wenn sie unter den Teppich gekehrt werden. Wir haben es nicht gelernt, bis zu unserer eigenen Scham, unseren verschütteten Schuldgefühlen und unserer Angst vorzudringen. Wir haben uns nicht damit auseinandergesetzt, was jeder einzelne von uns als Teil einer Gemeinschaft mit dem Geschehenen zu tun hat. Es waren immer die anderen: die Entscheidungsträger und Vorgesetzten, die Verurteilten und Gerichteten.

Doch die meisten Verbrecher haben überlebt und wurden nicht daran gehindert, große Konzerne in Wirtschaft und Medien zu leiten oder in die Politik zu gehen. Wir wollten die braune Brühe nicht sehen, die nach Kriegsende nicht einfach verdampft ist. Als die Siegermächte die Konzentrationslager befreiten, wurden die Bewohner der umliegenden Ortschaften gezwungen hinzuschauen. Diejenigen, die über Jahre die Transporte ankommen und die Asche fliegen sahen; diejenigen, die ihre Felder nebenan bestellten und von allem nichts gewusst haben wollten, standen fassungslos und entsetzt vor den Baracken, den Duschen, den Öfen, den Leichen, den Massengräbern und mussten sich mit der Realität konfrontieren.

Das Echo des Vergangenen

Wir sind für die Taten anderer weder schuldig noch verantwortlich. Doch wir sind geprägt von unserer Geschichte und von dem, was geschehen ist. Tief haben sich die Ereignisse unserer Gemeinschaft in das kollektive Gedächtnis eingeprägt. Hiervon sind wir alle betroffen. Niemand ist frei davon. Traumata, das ist heute bekannt, reisen nicht nur innerhalb einer Familie von Generation zu Generation, sondern auch innerhalb einer Gesellschaft (4).

So klingt in unseren Zellen das Echo von allem nach, was geschehen ist. Das, was eine Generation verdrängt, was sie sich nicht ins Bewusstsein gerufen hat, wird an die nächsten Generationen weitergegeben. Die Verbindung zur vierten Generation, der unserer Urgroßeltern also, soll hier besonders intensiv wirken. Wenn bei ihnen etwas in den Keller geschlossen und nicht verarbeitet wurde, dann meldet sich das Verdrängte in der Generation der Urenkel besonders deutlich (5).

Vor diesem Hintergrund erstaunt es vielleicht nicht, dass gerade in unserer Zeit rechtsextreme Tendenzen und völkische Ideologien besonders heftigen Zulauf erfahren. Da nichts überwunden werden kann, was nicht vom Licht des Bewusstseins erhellt wurde, wirkt das Verdrängte unterschwellig weiter — so lange, bis wir schließlich die Energie finden, einen Bezug zwischen dem Geschehenen und uns selbst herzustellen. Nur indem wir die Parallelen zwischen uns und unseren Vorfahren ergründen und begreifen, kann es uns gelingen, uns von den Gespenstern zu befreien.

Wenn wir also wirklich wollen, dass es in unserer Gesellschaft nie wieder Faschismus, nie wieder Völkermord und nie wieder Krieg gibt, dann sind wir jetzt dran, die Erinnerung an die Schuld, die Scham und die Schande aufzulösen, die in den Tiefen unseres Bewusstseins weitergärt. Damit das geschehen kann, müssen wir den Arm, der mit den Fingern auf andere zeigt, senken und in das hineingehen, was in uns los ist.

Im inneren Dunkel

Niemand von uns ist frei von Schatten. Wir sind Menschen und tragen das Niedrigste und das Höchste in uns. Niemand ist ohne Süchte und Triebe, mit denen wir uns und anderen Schaden zufügen.

Es ist ihr Verleumden und Ignorieren, das eine Sache erst schlimm macht. Erst die Erkenntnis — Ja, das bin ich auch — kann uns befreien. Damit stehen wir vor einer unerhörten Herausforderung: Wir müssen sozusagen den Nazi in uns umarmen, das Kranke in uns, das, was uns zu brutalen Mördern macht.

Der Gedanke lässt uns die Haare zu Berge stehen. Doch hier gibt es kein Entrinnen. Denn alles, was wir versuchen draußen zu lassen, wird immer größer werden und uns früher oder später die Tür oder das ganze Haus einrennen. Nur, was wir in uns akzeptieren, lässt uns in Ruhe. Auf diese Weise können wir Frieden finden — individuell und kollektiv. Nur die Bereitschaft jedes einzelnen von uns, sich mit seinen inneren Dämonen auseinanderzusetzen, kann das Entstehen eines totalitären Systems verhindern.

Das Problem: Niemand hat uns gelehrt oder vorgelebt, wie das geht. Hier betreten wir Neuland und tasten uns bisweilen blind voran. Wie ist es möglich, Frieden zu finden mit dem Schrecklichsten in uns? Wie können wir uns verzeihen, dass wir das, was wir bei anderen auf das Schärfste verurteilen, selber in uns tragen? Wie nicht in Selbsthass verfallen und im Urwald stecken bleiben? Woran sich orientieren?

Der Mensch ist mehr als seine Taten

In meiner Familie hat man vom Nationalsozialismus profitiert, von allem nichts gewusst und geschwiegen. Es gab keine Aufarbeitung. Die Zeit ist einfach weitergegangen. Meine Großväter und –onkel erzählten sich bisweilen ein paar Anekdoten und zeigten sich ihre Narben. Nebenbei kursierte der Spruch „Wenn über eine dumme Sache endlich Gras gewachsen ist, dann kommt irgendein Kamel und frisst es wieder ab.“

Das Kamel bin ich. Es geht mir nicht darum, mich über meine Vorfahren zu erheben. Wer weiß, wie ich mich verhalten hätte mit vier kleinen Kindern und auf der Flucht? Hätte ich mein Leben riskiert für den Widerstand? Hätte ich den Mut einer Sophie Scholl oder eines Dietrich Bonhoeffer gehabt? Niemand kann sicher sein, wie er sich angesichts einer lebensbedrohlichen Situation verhält.

Was ich tun kann, ist zu versuchen, die Verbindung zur Tätergeneration innerlich nicht abzubrechen, egal, wie sich jemand verhalten hat: Was du getan hast, ist deine Sache. Du allein bist dafür verantwortlich und musst dafür geradestehen. Es ist nicht an mir, das zu tragen. Ich nehme diese Last nicht an und lasse sie bei dir. Doch auch wenn ich mit deinen Taten nicht einverstanden bin, achte ich dich als Menschen und akzeptiere, dass du Teil meiner Geschichte bist.

Es ist ein mutiger und sensibler Drahtseilakt, den Menschen nicht auf seine Taten zu reduzieren. Wer kennt schon die wahren Beweggründe des anderen? Wer wagt es, den ersten Stein zu werfen? Es ist ja nicht unsere Schlechtigkeit, die die größten Katastrophen herbeiführt, sondern das fehlende Bewusstsein. Es sind unsere guten Absichten, die den Weg in die Hölle pflastern. Urteilen wir nicht über andere. Erniedrigen wir sie nicht. Erheben wir uns nicht über diejenigen, die das bisher dunkelste Kapitel unserer Geschichte geschrieben haben, und schauen wir, was in uns los ist. Sehen wir uns an, was sie damals getan haben und das, was wir jetzt tun, und lassen wir Frieden einkehren.

Überwinden der dunklen Seiten

So wird der Weg frei. Das Seil wird halten. Wir können hinübergehen. Eine neue Gemeinschaft kann entstehen. Sie bildet sich aus Menschen, die sich ihrer Stärken und ihrer Schwächen bewusst sind und die sich nicht mehr verstecken müssen. Sie müssen sich nicht mehr selbstgerecht über andere erheben, sie müssen sich keine Ablenkung mehr kaufen oder in die Gleichgültigkeit flüchten.

Egoismus, Gier und Apathie können überwunden werden, wenn wir die Augen öffnen vor dem, was passiert. Wir können hinsehen, auf all das Elend, all die Ungerechtigkeit, all die Zerstörung, und uns davon berühren lassen, auch wenn es wehtut. Wir müssen uns nicht mehr verteidigen oder rechtfertigen und andere beschuldigen. Wir können auf unseren Nachbarn zugehen und ihm sagen: Lass uns zusammen der Massenvernichtung ein Ende machen. Organisieren wir uns und machen uns unabhängig von jenen, die uns ihren bluttriefenden Tand andrehen wollen. Helfen wir endlich denen, für deren Leid wir mitverantwortlich sind.

Das funktioniert. Viele sind schon so unterwegs. Doch es sind noch nicht genug. Das System ist noch nicht gekippt. Die kritische Masse ist noch nicht erreicht. Niemand weiß, wie viele Menschen es braucht, bis das Steuer sich in eine andere Richtung dreht. Doch ein Teil reicht. Fünf Prozent? Zehn? Wie viel auch immer: Wir sind dran. Und wir haben das Zeug dazu. Wir können der Welt zeigen, dass wir aus unserer Geschichte gelernt haben und vorangehen: Nie wieder Faschismus, nie wieder Auschwitz, nie wieder Völkermord, nie wieder Krieg! Dieses Mal ist es ehrlich gemeint.


Jens Lehrich: „Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt!“


Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.


Stimmen zum Buch:

„Ich möchte allen Menschen raten, mutig zu sein, und sich nicht durch Angst erdrücken zu lassen. Wer mutig ist kann freudig und gewaltlos seinen Weg gehen. Das ist bestimmt nicht immer einfach. Aber Mut öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben. Die in diesem Buch abgedruckten Texte zeigen, wie wichtig Mut im 21. Jahrhundert ist.“
Dr. Daniele Ganser, Friedensforscher

„Das ist ein ganz besonders Buch, denn mit jedem seiner vielfältigen Beiträge werden Sie eingeladen, ermutigt und inspiriert, sich mit all jenen zu verbinden, die künftig nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander leben wollen.“
Dr. Gerald Hüther, Sachbuchautor und Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung

„In einer Zeit, in der regressive Kräfte sehr von den Verunsicherungen in unserer Gesellschaft profitieren, brauchen wir Mutmacher mit einem langen Atem. Menschen, die uns mit Fakten und Bildern speisen, die uns an unser eigenes Potential für Veränderung und Glück erinnern. Danke Rubikon! Für dieses Buch und für eure gesamte Arbeit.“
Veit Lindau, Autor und Bewusstseinsforscher

„Dieses einzigartige Buch macht großen Mut zur Veränderung. Es verwandelt Verzweiflung in Hoffnung, Wut in Liebe und ist ein kraftgebender Kompass durch schwere Zeiten. Für mich eines der wertvollsten Bücher der letzten Jahre.“
Jens Lehrich, Autor und Comedian

„‚Nur Mut!‘ ist ein Buch, das den Leser dazu auffordert, sich selbst zu ermächtigen. Wer sich im aufrechten Gang den Problemen dieses Planeten entgegenstellt, macht sich zwar angreifbar, kann von sich aber behaupten, in der Stunde der Bewährung seine eigene Angst besiegt zu haben. Ohne solche Menschen hat unsere Spezies keine Zukunft. Die Belohnung für gelebten Mut ist ein Leben, in dem die Angst nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.“
Ken Jebsen, investigativer Journalist

„Nur, wenn wir uns selbst und unsere Gefühle erkennen, wenn wir unser Unbewusstes bewusst machen und aus dem kollektiven Stockholm-Syndrom, auf das man uns von Kindertagen an festgelegt und zu dem man uns erzogen hat, aussteigen, können wir wirkliche Liebe, vor allem aber unsere tägliche Unterdrückung erkennen. Dann können wir aus dem inneren wie äußeren Gefängnis aussteigen und unser eigenes Leben leben, in dem wir zu fühlen beginnen, was gut und ungut, was richtig und gelogen, was Liebe und was Ausbeutung und Unterdrückung ist. Wider den Gehorsam! Die Wahrheit schlummert in jedem von uns.“
Jens Wernicke, Autor und Publizist


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-die-nato-tatsachen-verfalschte-und-fakten-erfand
(2) https://www.proasyl.de/thema/tod-an-den-aussengrenzen/
(3) https://www.globalslaveryindex.org/2018/findings/highlights/
(4) Mehr dazu in Kerstin Chavent: Das Licht fließt dahin, wo es dunkel ist, Europa-Verlag 2017, Kapitel Heilen der Familienbande
(5) Anne Ancelin Schützenberger: Oh, meine Ahnen! Wie das Leben unserer Vorfahren in uns wiederkehrt, Carl Auer Verlag 2018

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