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Der Intelligenztest

Der Intelligenztest

Seit den 90er-Jahren nimmt unser Intelligenzquotient kollektiv wieder ab — Corona zeigt, wohin das führen kann.

Seit einigen Jahren geistert eine Nachricht durch die Medien, die die Bewohner der industrialisierten Welt ins Grübeln bringt: Unsere Intelligenz stagniert, ja, sie sinkt sogar! Nachdem uns unser IQ seit Beginn der Messungen den Gefallen tat, kontinuierlich zu steigen, nimmt er, oh Schreck, seit den 1990er-Jahren wieder ab. Was ist los mit den Faktoren, die man dafür verantwortlich machte, dass wir immer schlauer wurden: unsere Bildung, unsere Ernährung, unsere Gesundheitsversorgung und die Informationsverbreitung durch Massenmedien?

Rätselnd stehen wir vor dem Knick der bis vor 30 Jahren stetig ansteigenden Fortschrittskurve. Etwas scheint nicht zu stimmen mit unserer Bildung, unserer Ernährung, unserer Gesundheitsversorgung und den Massenmedien. Doch bevor es ans Eingemachte geht und dorthin geschaut wird, wo es wirklich unbequem wird, beugt sich die Forschung über die von außen kommenden Ursachen.

Endokrine Disruptoren oder Umwelthormone heißen die Verantwortlichen für unsere zurückgehende Intelligenz: synthetisch hergestellte Stoffe in Pestiziden, Lösungsmitteln, Babyprodukten, Plastikspielzeug, Kunststoffflaschen, Kosmetik, Raumsprays, ... Auch Isolation, einseitige Tätigkeiten, Bewegungsmangel, Kontaktsperren, Mangel an frischer Luft und natürlichem Sonnenlicht, industrielle Ernährung, Strahlenbelastung, die Zeit, die wir vor Bildschirmen verbringen — also all das, was uns durch die Corona-Maßnahmen verstärkt aufgezwungen wird — wirken sich störend auf unsere Intelligenz aus.

In jeder Hinsicht werden wir unbeweglich. Die vorangaloppierende Spezialisierung macht uns zunehmend zu Fachidioten.

Dank Google und Co müssen wir nichts mehr auswendig lernen und bald auch nicht mehr nachdenken. Das Fehlen der Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden an Küchen- und Kneipentischen führt dazu, dass unsere neuronalen Verbindungen nicht mehr ausreichend stimuliert werden. Nicht nur die Artenvielfalt, auch die Meinungsvielfalt hat dramatisch abgenommen.

Keine Ahnung

Immer weniger Austausch gibt es zwischen Menschen, die verschiedene Standpunkte vertreten. Anstatt uns darin zu trainieren, Überlegungen ins Feld zu führen, die wir uns selbst erarbeitet haben, plappern wir nach. Da unsere Welt so komplex und unübersichtlich geworden ist, dass wir sie kaum noch begreifen, beschränken wir uns darauf, das zu wiederholen, was wir in unseren Lieblingsmedien aufschnappen. Verschanzt hinter Bildschirmen und verschlossenen Türen verteidigen wir mit Klauen und Zähnen, was andere behaupten.

Wir selbst haben keine Ahnung. Wer kennt sich schon in Virologie und Epidemiologie aus? Wer weiß schon, wie Krankheiten weitergetragen werden? Nicht einmal Spezialisten sind sich darüber einig, was überhaupt genau ein Virus ist. Manche Wissenschaftler zweifeln sogar an, dass es sich um von außen in den Organismus eindringende Strukturen handelt, sondern vielmehr um eine Art Abfallprodukte des Körpers, die bei Vergiftungen auftreten.

Die meisten von uns dürften keinen blassen Schimmer davon haben, wie Impfstoffe hergestellt werden und wie unser komplexes Immunsystem funktioniert. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann wissen wir auch nicht, was in der Ukraine wirklich los ist, in Syrien oder der Türkei. Wer kennt schon Wladimir Putin? Schlimmer noch: Wer kann erklären, warum er denkt, dass die Evolutionstheorie stimmt? Wer könnte die Zufälle erklären und die Lücken füllen, die von einer Art zur nächsten führten? Wer hat sich damit beschäftigt, was einen Körper zusammenhält oder was beim Sterben genau passiert? Wer weiß, wie Gedanken in unser Gehirn kommen? Was wissen wir schon über Dinge, die wir allein aus dem Grund für real und selbstverständlich halten, weil wir sie so oft gehört haben?

Die Qual der Wahl

Ist es ein Zeichen von Intelligenz, über Dinge zu urteilen, von denen man so gut wie keine Ahnung hat? Ist es intelligent, wenn alle dasselbe sagen? Ist es intelligent, auf seine Freiheiten und Rechte zu verzichten und „Querdenkende“ zu diskriminieren? Ist es intelligent, sich selbst nicht infrage zu stellen und die Lösungen für Probleme dort zu suchen, wo sie geschaffen wurden?

Ist es intelligent, an dem Ast zu sägen, auf dem man sitzt? Ist es intelligent, nur auf Zahlen und Hochrechnungen zu setzen und alle anderen Formen von Intelligenz zu ignorieren?

Haben wir vergessen, dass es nicht nur eine logisch-mathematische Intelligenz gibt, sondern zum Beispiel auch eine sprachliche, emotionale, soziale, musikalische und zwischenmenschliche Intelligenz? Was bedeutet das überhaupt, Intelligenz?

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen.“ Intelligenz bedeutet also, dass wir zwischen verschiedenen Dingen wählen können — also nicht nur Dinge tun, weil sie uns so befohlen werden oder sonst der Nachbar guckt, sondern eigenständig und selbstverantwortlich denken und handeln. Machen wir von dieser Fähigkeit keinen Gebrauch, dann verblöden wir. Wir stumpfen ab und entwickeln uns gewissermaßen zurück. Nur Körperteile und Fähigkeiten, die regelmäßig trainiert werden, entwickeln sich weiter. Zähne, die nur in weiche Hamburger und Sushis beißen, verfaulen, und Neuronen, die nicht benutzt werden, verkümmern.

Wer also nicht zum Deppen werden will, der muss trainieren. Das kann, wie jedes Training, unbequem und anstrengend sein. Es kann einem den Schweiß auf die Stirn treiben und zu Muskelkater führen, wenn man ungeübt ist. Doch die Mühe lohnt sich: Hinterher geht es einem besser als vorher. Wer eine Hürde genommen hat, der ist mit sich selbst zufrieden. Er fasst Vertrauen in seine Fähigkeiten und bereitet sich darauf vor, mit frischem Mut die nächste Hürde zu nehmen.

Der Test

Wer wissen will, wie es nun um die eigene Intelligenz steht, der kann jetzt einen kleinen Test machen. Keine Angst, es wird nicht an der Blut-Hirn-Schranke herumgekratzt und es tut nicht mehr weh als ein kleiner Impfpiks. Ziel ist es, in Ruhe ein paar Fragen zu beantworten. Um den Test zu bestehen, ist es ratsam, von allen zur Verfügung stehenden Intelligenzformen Gebrauch zu machen. Achtung: Nicht schummeln! Nur ehrliche Antworten zählen! Los geht’s:

Masken, Desinfektionsmittel, Isolation, Mangel an Bewegung und existenzielle Ängste

  • sind gut für die Gesundheit.
  • schützen vor Viren.
  • behindern unter anderem die Sauerstoffversorgung des Gehirns und fördern psychische und physische Störungen.

Konsequente Maskenträger

  • sind verantwortungsbewusste Menschen, die andere schützen.
  • machen von ihrem freien Willen Gebrauch.
  • haben die Gebrauchsanweisung auf der Packung nicht gelesen.

Der PCR-Test

  • ist eine sichere Sache.
  • zeigt, ob man krank oder gesund ist.
  • ist nicht für den Nachweis von Corona-Viren geeignet.

Asymptomatisch bedeutet,

  • dass man potenziell krank ist.
  • dass man besonders ansteckend ist.
  • dass man gesund ist und keine Gefahr für andere.

Bill Gates ist

  • ein großzügiger Menschenfreund.
  • ein Experte in Viren.
  • ein größenwahnsinniger Psychopath, der die Menschheit reduzieren will.

Die Zahl der Intensivbetten

  • macht Angst.
  • rechtfertigt jede Maßnahme.
  • wurde in den vergangenen Jahrzehnten und auch während der Corona-Zeit reduziert.

Das Coronavirus

  • führt massenweise zum Tod.
  • erfordert einen jahrelangen weltweiten Shutdown.
  • hat weniger als 1 Prozent der Menschheit getötet, von denen die große Mehrheit in einem Alter war, in dem das Leben sowieso dem Ende entgegengeht.

Die Corona-Maßnahmen

  • sind gerechtfertigt. Die Politik tut ihr Bestes. Fehler machen wir alle.
  • retten Leben.
  • bereiten eine globale transhumanistische Technokratie vor: The Pandemic is a Portal.

Die industrielle Medizin

  • garantiert Gesundheit und ein langes Leben.
  • heilt Krebs, Diabetes und Alzheimer.
    • verdient an kranken Menschen.

Impfen

  • ist gut für die Gesundheit.
  • ist praktisch.
  • ist ein Eingriff in den Körper, der mit großer Vorsicht gehandhabt werden muss.

Demokratie bedeutet,

  • regelmäßig seine Stimme in einer Urne zu versenken.
  • Gesetzen, Dekreten, Verordnungen, Bestimmungen, Richtlinien, Erlassen, Statuten, Leitfäden, Normen und Regeln Folge zu leisten.
  • selbstverantwortlich für die Rechte und Freiheiten aller einzustehen.

Die großen Medien

  • heißen nicht umsonst Qualitätsmedien.
  • berichten frei und unabhängig.
    • gehören großen Konzernen, hängen von Sponsoren ab und verbreiten Informationen in deren Interesse.

Meinungsfreiheit bedeutet

  • sich von seiner eigenen Meinung zu befreien.
  • dass die eigene Meinung frei ist, jedoch nicht die der anderen.
  • Schutz der Meinungsvielfalt und Respekt gegenüber Andersdenkenden.

Coronaleugner

  • leugnen, dass es Corona gibt.
  • sind potenzielle Massenmörder.
  • hinterfragen die Angemessenheit der Maßnahmen.

Gelebte Solidarität ist,

  • andere auf ihre Fehler aufmerksam zu machen.
  • Feiernde zu denunzieren und Reisende zu diffamieren.
  • sich gemeinsam für den ersten Artikel des Grundgesetzes einzusetzen: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Der Mensch ist

  • ein verbesserter Affe.
  • eine defekte Maschine, die technisch aufgepeppt werden muss.
  • ein Wesen mit schöpferischen Fähigkeiten, das die Welt nach seinen Vorstellungen gestalten kann.

Auswertung

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft! Nun erwarten Sie vielleicht, hier die richtigen Antworten zu finden. Doch der Test ist noch nicht zu Ende. Im nächsten Schritt geht es darum, sich bei den Fragen, wo Unsicherheit herrscht, selbst zu informieren und die richtige Antwort zu wählen: inter legere. Das können wir nur selbst. Niemand anderes kann uns sagen, was richtig ist oder falsch. Glauben Sie niemandem, vor allem nicht Freunden, Nachbarn, Kollegen und Familienmitgliedern! Es könnte sich ja ein Verschwörungstheoretiker, ein Schwurbler, ein Rechtsesoteriker oder Antisemit hinter den Informanten verstecken!

Wer wissen will, ob etwas stimmt, der muss selber prüfen. Er muss sich die Mühe machen, verschiedene Quellen heranzuziehen. Er muss sich vielseitig in unabhängigen Medien informieren und darf auch wissenschaftliche Studien nicht scheuen, die nicht in der Tagesschau erwähnt werden. Er muss mit Menschen verschiedener Couleur sprechen und auch dort hinschauen, wohin die Scheinwerfer nicht leuchten.

Wer noch mehr Intelligenz beweisen möchte, der lässt sich statt an der Hirngrenze an seinem Ego kratzen, jenem Teil von uns, das so ungern Irrtümer und Fehler einsieht.

Ich gehe mit gutem Beispiel voran und wage mich aufs Glatteis: die Mathematik. Wer mich kennt, der weiß, welcher Herausforderung ich mich hier stelle. Mein Abitur habe ich nur geschafft, weil bei einer der damaligen Reformen noch Kurse eingebracht werden konnten, die mit 0 bewertet wurden.

Game over

Es ist die Berechnung des Inzidenzwertes, die mich herausfordert, also der Wert, der darüber entscheidet, ob die Kinder zur Schule gehen, wir das Haus verlassen und die Geschäfte öffnen dürfen oder nicht. Ich habe mich genau informiert: Man muss sieben Tage lang die positiv Getesteten addieren — also nicht die Kranken oder die Toten, nur die Leute, die sich testen lassen, vor allem also die Asymptomatischen, weil die anderen ja nicht in die Testzentren sollen. Die Summe muss man dann durch die Zahl der Einwohner der getesteten Region dividieren und das Ganze mit 100.000 multiplizieren. Dann erhält man den 7-Tage-Inzidenzwert, der darüber entscheidet, ob wir im Lockdown sind oder nicht.

Ich lasse mich zu einem kühnen Kalkül verleiten. Nehmen wir an, ich lebe ganz allein irgendwo, im Wald, oder in der Wüste oder in einer der menschenleeren Städte, deren Einwohner durch die Pandemie dahingerafft wurden. Hier passiert es: Ich werde positiv getestet! — Durch wen, das sei hier ohne Bedeutung, ist ja nur ein Rechenbeispiel. — Das Gute an der Sache: Ich kann niemanden anstecken. Ich nehme also den Wert 1 und teile ihn durch 1. Logisch: Ich bin allein. 1 durch 1 ergibt, wenn ich nicht irre, 1. Diese 1 multipliziere ich mit 100.000. Das Ergebnis haut mich um: 100.000!

Ein Inzidenzwert von 100.000, das ist mehr als 100, sogar mehr als 500! All die Hotspots und Supercluster sind nichts gegen die Gefahr, der ich ausgesetzt bin! Nehmen wir einmal an, ich würde mich sieben Mal positiv testen lassen, dann käme ich auf ... 700.000! Das nähert sich der Million! Mir bricht der Schweiß aus. Der Himmel steh mir bei! Ich stehe auf der Schwelle von 700.000 Toden! Es tut mir leid. Ich kann das hier nicht zu Ende schreiben. Ich muss mich um meine Gesundheit kümmern. Machen Sie doch mit Ihrer Intelligenz, was Sie wollen ...


Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.

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