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Der größere Zusammenhang

Der größere Zusammenhang

Mit unserer neuen Rubrik „Themen-Specials“ nähern wir uns Problemen aus unterschiedlichen Blickrichtungen und skizzieren ein umfassendes Bild der Lage.

Ein Haus brennt. Was zunächst als simples und eindeutiges Ereignis erscheint, offenbart bei näherer Betrachtung doch eine Vielzahl an Perspektiven, die dem Betrachter offenstehen. Dabei kommt es insbesondere darauf an, mit welchen Sinnen die Betrachter auf dieses Unglück blicken und welchen Erfahrungsschatz sie mitbringen.

Fängt man ganz banal mit den Feuerwehr-Leuten und den Rettungskräften an, ist gleich klar, was diese im Sinn haben. Diese überlegen einzig und allein, wie sie der Flammen Herr werden und die Bewohner des Hauses retten können. Die herbeigerufene Polizei sowie den Brandgutachter interessieren mehr die Frage, wie das Feuer überhaupt entstehen konnte. Ob dies durch fahrlässiges Handeln oder Vorsatz geschah. Das wenig später am Unglücksort eintreffende Kriseninterventionsteam aus Psychologen hat einzig das seelische Wohlbefinden der geretteten Bewohner im Blick.

Diese Perspektiven sind beileibe nicht vollständig. Da hätten wir noch den herbeieilenden Architekten, der in etwa abschätzen kann, wann das Gebäude durch die Flammen einstürzen wird. (Scherz beiseite!) Der Chemiker kann mit seiner feinen Nase riechen, ob in den brennenden Wänden giftige Baustoffe enthalten sind, die sich durch den Rauch über die Nachbarschaft verteilen. Der Besitzer, ein Immobilienmakler, rechnet schon einmal aus, wie dieser Schaden zu bilanzieren ist. Der Versicherungsangestellte kalkuliert die zu zahlende Schadenssumme. Die mit gezückten Smartphones herbeiflitzenden Gaffer malen sich schon mal im Kopfe aus, wie viele Likes sie für die Flammenbilder auf Instagram ergattern können. Und der etwas im Abseits stehende, pyromane Feuerteufel genießt sein tödliches „Werk“ aus sicherer Entfernung.

Es lebe die perspektivische Vielfalt

Wir sehen an dem oben aufgeführten Beispiel, wie mannigfaltig die Perspektiven auf eine so vermeintlich simple Gegebenheit wie ein brennendes Haus sein können. Wenn die Sache dann komplexer wird, so wie so vieles in dieser Welt immer komplexer wird, ist es enorm wichtig, so viele Perspektiven wie nur irgend möglich einzunehmen, um ein vollumfängliches 3D-Bild einer Sache zu erhalten.

Wenn wir so auf die unzähligen Schweinereien in der Weltpolitik blicken, die sich vor unseren Augen oder in weiter Ferne abspielen, diese aber immer nur mit dem politisch-analytischen Blick zu verstehen versuchen, wird unser Bild immer unvollständig bleiben. Viel zu häufig wird beispielsweise bei Analysen über den Tiefen Staat vergessen, dass die deep-state-Problematik stets ein Spiegel unserer deep-soul-Probleme ist. Obwohl allzu oft getrennt betrachtet, gehört beides zusammen. Auch die ökologische Komponente wird bei der Betrachtung über irgendwelche staatlichen Schweinereien gerne übersehen. Dabei spielt diese eine ebenso große Rolle.

Darum veröffentlichen wir vom Rubikon nun immer wieder Themen-Specials zu den wichtigen Fragen unserer Zeit.

Durch unsere breit aufgestellte Autorenschaft aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie etwa der Politikwissenschaft, den Naturwissenschaften, der Psychologie, der Ökonomie und auch der Spiritualität vermögen wir es, ein Themenspektrum tiefgehend, investigativ und umfassend zu behandeln. Dadurch tragen wir nicht nur zur Vervollständigung des Bildes bei, sondern auch zu einer Überschneidung der Sichtweisen, die Sie, liebe Leser, dabei unterstützt, Ihre eigene Position zu entwickeln.

Weiterhin treten wir als Rubikon auch gemeinsam und geschlossen auf und sind keine bloße Plattform, auf der vereinzelte Autoren einsam ihre Artikel veröffentlichen. In unseren Themen-Specials wollen wir unsere unterschiedlichen Beiträge gebündelt präsentieren und ein geistiges Feuerwerk mit maximaler Wirkkraft entfachen.

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