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Der bevorstehende Weltuntergang

Der bevorstehende Weltuntergang

Eine neue Prophezeiung sagt für den 23. September 2017 den Weltuntergang voraus.

Was geschah 2012?

Jeder weiß wohl noch, wo er damals gewesen ist, was er gerade getan hat, als es irgendwann durch die Medien rumpelte, dass 2012 der Maya-Kalender endete und die Welt gleich mit dazu. Ich weiß es noch genau. Ich war bei einem Freund, der im „esoterischen Sinn“ ganz aufgeregt gewesen war, weil er schon jetzt die Energieanhebung fühle…

Ich ließ ihn plaudern, doch was mich an der Neuigkeit interessierte, war das Datum an sich: der 21.12.2012. Nicht nur phonetisch, sondern optisch „kitzelte“ mich das sofort. Daher war es für mich „pythagoräisch“ relevant, denn das Datum weißt zweimal die Zahl 12 aus und besteht im Ganzen aus den Zahlen 1, 2 und 0. Die Quersumme ist wieder 2. Die Zeitangabe kommt über die Zahl 2 nicht hinaus, weder visuell noch in der Summe. (Zur Zahlensymbolik kann man gerne das Internet bemühen und sich assoziativ-symbolisch von Ast zu Ast hangeln, da es ja 12 Apostel gibt, 12 Sternzeichen, da der Tag 12 Stunden hat, da das Jahr 2012 hieß und es noch dazu den Dezember, das 12. Monat, betraf, daher die Zahl 12 so oft vorkommt, dass es doch etwas bedeuten muss. Aber ist das so?

Nicht wirklich. Zeitgenössische Numerologie ist „Unterstufen-Sport“, lediglich interessant, insofern sie ursprünglicher und pythagoräisch – nach dem antiken Philosophen Pythagoras – begriffen und angewendet wird, doch hierzu ein andermal mehr… Doch 2012 ging die Welt nicht unter, auch wenn Roland Emmerich, der Filmemacher, sich alle Mühe gab. Auch geschah zur Jahrtausendwende nichts Nennenswertes; und die Zeugen Jehovas erziehen ihre Kinder schon seit über 100 Jahren in dem Glauben, dass die Schlacht von Harmageddon kurz bevorsteht. Dazu benannten sie schon mehrmals konkrete Daten wie 1914, 1925, 1975 (Quelle: Endzeitdaten). Und jedes Mal geschah? Nichts. Doch der Erlösungswunsch ist verständlich. Jesus lässt sich ja wirklich schon sehr viel Zeit. Von mir aus dürfte er schon morgen kommen und die Sünder und Bösewichte hinauswerfen, und hätte er es schon vor tausend Jahren getan, im Jahr 1017, dann sähe die Welt jetzt auch schon anders aus…

Aber er lässt sich eben bitten. So einer ist das. Also revidierten die Zeugen Jehovas ihre falschen Prophezeiungen innerhalb ihrer eigenen Lehre immer wieder, deuteten sie neu, sodass es nicht ganz so blamabel ist und man den Kindern den Schrecken nicht umsonst eingejagt hat – kommt doch vor der Erlösung immer die große Drangsal.

Die profanen Wurzeln von Prophezeiungen

Wir sehen also, Prophezeiungen haben oft sehr profane Wurzeln. Die Zeugen sehnen sich nach Erlösung und wollen die Show nun endlich abfeiern. Und dabei laufen sie voller Vorfreude immer wieder in ihre selbst ausgelegten Fallen.

Doch in der Regel wird über eine Prophezeiung eine gewisse Lehre oder Glaubenshaltung bestätigt, wozu sich eine bestimmte Sternenkonstellation, ein besonderes Datum, besonders gut eignet, und zwar umso mehr, je mehr Leute auf den Zug aufspringen. Dabei ist es psychologisch interessant, dass sich vor allem die Anhänger selbst in ihrer Anschauung am meisten bestätigt sehen (wollen), nicht unbedingt Außenstehende, die einfach nur ins Kino gehen, wie im Fall „2012“. Doch je mehr Leute etwas glauben oder über etwas nachdenken, umso mehr Gewicht bekommt es, wobei ich hier ein eher selbstverständliches, physisches Gewicht meine, wie die Beschleunigung im Fall, nur eben, was den „Glauben an etwas“ anbelangt … (Nicht zu verwechseln mit einem morphogenetischen Feld und oder einem Gruppen-Elemental, wie etwa: 1000 Leute denken an etwas, also entsteht etwas „Wichtiges“ in der Chronik der astralen Welt, in der Akasha-Chronik. Quantitatives Denken kann stark sein, jedoch nicht zwangsläufig bedeutungsvoll …) Das „posttraumatische“ Aufwachen danach, wenn zu einem bestimmten Datum wieder einmal nichts passierte, kostet die Außenstehenden dann nur ein müdes Lächeln, während die „Eingefleischten“ ganz mühevoll Aufräumarbeit leisten und sich ein neues Weltbild zusammenzimmern müssen.

Was sagt Nostradamus?

Nostradamus, der mittelalterliche Arzt, Astrologe und Seher, war hier natürlich schlauer, denn genaue Datumsangaben sucht man bei ihm vergeblich, weswegen er auch immer zeitlos und in alle vier Himmelsrichtungen sowie in 3D zu deuten bleibt. Nostradamus benennt schon mal Orte oder Länder, doch Zeitangaben findet man bei ihm nur wie in einer Erzählung, in welcher es „danach“, „darauf folgte“ oder „etwas später“ heißt. Interessant ist, dass Nostradamus daher oft rückwärts gedeutet wird. Natürlich lässt er sich auch bestens auf gegenwärtige oder zukünftige Ereignisse projizieren. Und das geschieht auch unablässig. Doch viele bestätigen ihre Lehre oder Anschauung mit Nostradamus gerne rückwärts. Wirtschaftskrisen, Kriege, Umstürze … Etwas geschieht, und dann wird eine Sure genommen, die rückblickend eben genau die Geschehnisse beschreibt. Tja. Schon etwas „bauernschlau“, möchte man meinen, aber Nostradamus hat’s ja gesagt! Und da schau her! So ist es auch gekommen und jemand hat’s natürlich gewusst und sowieso kommen sehen…

Ich gebe zu, dass ich Nostradamus gerne lese. Ich mag die Symbole. Und auch ich spekuliere über die Suren meist zu Silvester gerne, wenn ich mit meinen Freunden feiere und wir alle – eher spielerisch – uns anstatt des Bleigießens an Nostradamus wagen. Es macht Spaß. Doch mehr würde ich Nostradamus nicht zugestehen. Die etwas reiferen oder älteren Leser können es sich vermutlich denken, warum ich Nostradamus da nichts schenke. Es ist ein alter Hut. Obwohl Nostradamus in einer Quartäre zwar „Deutschland“ nennt und auf das Auftreten Hitlers hinweist, den er „Hister“ nennt, ihm also eine seherische Qualität nicht abzusprechen ist, so möchte ich doch für die jüngeren Leser nicht unerwähnt lassen, dass es müßig ist, sich mit Nostradamus „ernsthaft“ zu beschäftigten, dahingehend, weil er ja nun wirklich kein konkretes Datum nennt. Zudem bedient sich seine Symbolik manchmal der Heraldik, die wiederum eigenständig zu deuten ist, und selbst wenn die Heraldik außen vor ist, so hat Nostradamus nun alles derart verschlüsselt, dass man schon mal lapidar – und zu recht – denken will: „Juckt doch eigentlich nicht, da jetzt das Enträtselungswerkzeug auszupacken, wenn eine klare Deutung sowieso nicht möglich nicht.“

Heißt für die jüngeren Leser: Warum also großartig drüber spekulieren, rätseln und sich und die Welt wahnsinnig machen? Bei YouTube geht die Welt andauernd unter. Jedes Jahr wieder. Weil Nostradamus etwas gesagt hat, das da jemand im Blindflug und lediglich im Rahmen seiner „Deutungskompetenz“ interpretiert, und dazu spielt er irgendwelche Nachrichten ein, mit Gedröhns und Untergangsmusik, Horror-Nachrichten, die sowieso jeden Tag digital um die Welt gehen und nicht erst durch eine Nostradamus-Sure besondere, prophetische Bedeutung haben.

Ich muss es an dieser Stelle deutlich sagen: Wer Zeichen sehen will, der sieht sie auch.

Was zeigt sich am 23. September 2017?

Was passiert also am 23. September 2017? – Lange genug auf die Folter gespannt. Am 23.09.2017 stehen die Sterne in einer besonderen Konstellation und beschreiben damit einen Vers aus der Bibel, nämlich Vers 12.1 aus der Offenbarung des Johannes. Ui, ui, ui.

Die Offenbarung. Genau. Wer die Schrift kennt, steht vor einem ähnlichen Problem wie bei Nostradamus, nämlich vor einem riesigen Symbolhaufen, der erst mal angeschaufelt werden muss … Trotzdem ist die Offenbarung nicht ohne. Ich las sie bis jetzt zweimal. Das erste Mal mit einer gewissen Schaulust als Teenager, das zweite mal wegen der Sprache. Die Offenbarung rockt. Wer Inspiration für einen Horrorfilm will, lese die Offenbarung und er bekommt einen tiefen Einblick in Gottes Gruselkabinett. Wer mit Symbolen umgehen kann, lese die Offenbarung, und er wird ein Jongleur des Unbewussten. Wer sich fürchten will, lese die Offenbarung, und er wird seinen Thrill bekommen. Wer staunen will, lese die Offenbarung und genieße seine weichen Knie … Ja, die Offenbarung rockt. Es gibt nichts was schauriger, dunkler und schöner ist. Leider rockt nun Vers 12.1 nicht gerade, soll aber hier trotzdem verlesen sein: „Und ein großes Zeichen wurde am Himmel gesehen: eine Frau, umhüllt mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen, und eine Krone von zwölf Sternen war auf ihrem Haupt, und sie war schwanger. Und sie schreit in ihren Wehen und Geburtsschmerzen.“ Ui, ui, ui.

Die Offenbarung. Da ist also eine Frau, umhüllt mit der Sonne, der Mond zu ihren Füßen. Sie trägt eine Krone von zwölf Sternen – 12!, aber ich lasse die pythagoräische Zahlenmystik jetzt eingepackt – und schwanger ist sie auch noch, offenbar hochschwanger, denn sie liegt schon in den Wehen und schreit. Dieses Zeichen, so heißt es im Vers, ist am Himmel zu sehen. Genau dieses Bild zeichnet sich am 23.09.2017 astronomisch am Himmel ab. Die Sonne steht im Haupt des Sternbildes Jungfrau, der Mond wird zu ihren Füßen sein. Im Sternbild Löwe, das aus 9 Sternen besteht, befinden sich an diesem Tag zusätzlich noch die Planeten Merker, Venus und Mars. Der Löwe, der als „König“ unter den Tieren gilt, ist astronomisch tatsächlich über dem Kopf der Jungfrau. Zusammen mit den drei Planeten sind es also 12 Himmelskörper, die da im König, über dem Kopf der Jungfrau sind – in ihrer Krone sozusagen. Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, verlässt an diesem Tag den Bereich der Jungfrau, den man auch als Geburtskanal bezeichnen könnte. Diese Sternkonstellation, die sich am 23. September 2017 ereignen wird, kommt nur alle 7000 Jahre einmal vor. Was heißt es nun?

Bemerkenswert ist, dass sich ein Text aus der Bibel sehr präzise mit einer Himmelskonstellation trifft, wenn da nicht kleine Details wären, die nicht passen: In Vers 12.1 ist von einer Frau die Rede, nicht von einer Jungfrau. Ebenso ist von 12 Sternen die Rede, doch rechnet man zu den 9 Sternen des Löwen noch 3 Planeten hinzu, so ist man zwar bei der Zahl 12, jedoch sind Planeten nun mal keine Sterne. Sorry. Und Küsschen an alle, die sich schon gefreut haben.

Was geschieht am 23. September 2017?

Was soll sich also ereignen? Dazu habe ich meine eigene Theorie, doch zunächst möchte ich auszugsweise die Theorien des „allwissenden“ Internets vorstellen, das ich hierzu gecrawlt habe:

Die eher gemäßigten Esoteriker rufen dagegen zur Entscheidung auf. Das Zeichen, das alle 7000 Jahre vorkommt – und nein, ich packe die Zahlenmystik auch hier nicht aus – gibt uns einen Hinweis auf den Kampf zwischen Gut und Böse, der gerade sehr stark ist und sich durch alle Dimensionen zieht.

So sei die Menschheit am 23.09.2017 also gemahnt, sich für die lichten oder dunklen Kräfte in sich selbst zu entscheiden und jeder setze dahingehend jetzt eben ein Signal … Klingt plausibel. Nur glaube ich es nicht. Die Esoteriker setzen dem Dualismus hier beinahe künstlich ein Denkmal, und warum der Kampf zwischen Gut und Böse gerade am 23.09.2017 eskalieren soll, ist auch nicht schlüssig. Da ich die Offenbarung kenne, so ergibt sich weder aus dem Vorgängervers zu 12.1 noch aus dem Nachfolger (12.2) ein klarer Hinweis darauf, dass wir Menschen hier, auf der Erde, ein Zeichen bekommen, dass der himmlische Kampf zwischen Satan und den Heerscharen just am 23.09.2017 in vollem Gange ist, Michael gerade seine Lanze in den Leviathan rammt und das Blut nur so spritzt … Ja, vom Drachen ist übrigens die Rede. Ein feuerrotes Untier mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, dessen Schwanz ein Drittel der Sterne des Himmels fortzieht – rockt, nicht? – wird in Vers 12.3 als weiteres Zeichen beschrieben. So wie es auch heißt, dass das Kind, das die Frau gebiert, von dem Drachen verschlungen werden soll, dies aber nicht geschieht, und dass die Engel mit dem Drachen auf die Erde geschleudert werden, und sich dann eben bei uns herunten austoben, bis in Vers 13 dann schon das nächste Tier auftaucht, ein sehr wildes, mit zehn Hörnern und sieben Köpfen…

Da also das „Himmelszeichen“ doch einen Pferdefuß hat, nämlich drei Planeten anstatt drei Sterne, und die Frau nun ein intaktes Hymen hat, stimmt es, rein textlich gesehen, nicht mit dem Vers überein. Daher kommt es als eindeutiges Zeichen – insofern man überhaupt an Zeichen glauben will – nicht in Frage und hat mit der Offenbarung nichts zu tun, noch weniger mit der Interpretation der Esoteriker, die hier wieder nur ein totes Pferd reanimieren, um es bis zum 23.09.2017 erneut zu Tode zu reiten… Ob man an die Offenbarung glauben will, überlasse ich jedem selbst. Es ist Privatsache.

Für mich ist die Offenbarung textlich interessant, sowie die dunkle Unterströmung darin, die eher fühl- als lesbar ist. Ich denke, das habe ich hinreichend dargestellt. Und wer die Schrift liest, befleckt sich damit gewiss nicht mit dem Staub der Bibel, die für den Staub ja nichts kann. Doch bleiben wir biblisch und setzen wir voraus, dass Gott uns tatsächlich ein Zeichen schickt, ein biblisches, ein waschechtes Gotteszeichen, dann gehe ich davon aus, dass es nicht für eine bestimmte Zeit am Nachthimmel zu sehen ist, und zwar nur für jenen Teil der Menschheit, für den es gerade Nacht ist.

Weiter gehe ich davon aus, dass für ein „Gotteszeichen“ keine Erklärung nötig ist. Kein Artikel wie meiner, keine Interpretation, kein YouTube-Video und keine Astronomie. Selbst der einfachste Mensch, der weder die Bibel noch die Sterne kennt, müsste ein Gotteszeichen verstehen. Anders wäre es ja nicht fair, wenn Gott nur einen gewissen Teil der Menschheit in den Club aufnimmt, nämlich jenen Teil, der die Parole kennt. Weiters müssten wir, wenn schon in diesem Stil, dann überkonfessionell denken.

Die Offenbarung, Vers 12.1, die Jungfrau am Himmel … Was soll ein Buddhist damit anfangen? Dass eine Jungfrau wieder mal „gebiert“, hat ja schon Josef nicht so gut gefallen, ist nun aber unser Glaubens- und Gedankengut. Zumindest was Maria anbelangt. Und die „Jungfrau“ als astrologisches Zeichen passt hierin zweimal nicht. Doch ein Buddhist würde darüber wohl nur lächeln, der Atheist würde sich schütteln und ein Indianer hat unsere „gebärende Jungfrau am Himmel“ nun auch nicht nötig…

Meine Theorie

Daher ist meine Theorie vom 23.09.2017 diese, dass es a) kein Zeichen ist, sondern b) nur eine schöne, seltene Konstellation, über die man durchaus staunen kann. Alle 7000 Jahre kommt diese Konstellation wieder, das heißt, sie war das letzte Mal da, als es die Pyramiden noch nicht gab, die Sumerer noch keine Keilschrift hatten und „Geld“ noch nicht einmal gedacht werden konnte. Vor dieser Zeitlast kann man schon mal ergriffen sein. Doch mehr Aufmerksamkeit braucht dieses Datum m. E. nach nicht.

Um dieses Thema noch abzurunden, so sei neben Nostradamus auf andere Seher verwiesen, wie Beatrice Brunner, Bertha Dudde, Jakob Lorber, Alois Irlmaier, Pater Pio und Emanuel Swedenborg. Letzterer ist sprachlich schon etwas schwerer fassbar, doch wer sich für sein Standardwerk „Himmel und Hölle“ interessiert, wird es sprachlich schaffen, solange das Interesse da ist.

Ein zeitgenössischer Seher ist Martin Zoller, der auch eher symbolhaft sieht und in seinen Zeitangaben ebenfalls vage ist. (Interessant ist, dass er den Tod von Donald Trump in seiner ersten, 4-jährigen Amtsperiode sieht.) Über Martin Zoller mache man sich bitte ein eigenes Bild.

Die klassischste Prophezeiung ist natürlich die Prophezeiung Daniels aus dem Bibelbuch Daniel. Wer nun absolut nicht biblisch ist, habe trotzdem keine Scheu, da mal reinzulesen. Wir kennen ja auch die Sagen Homers.

Die mit Abstand schönste und weiseste Prophezeiung für mich ist die „Prophezeiung des Johannes von Jerusalem“. (Printversion untenstehend.) Über die Entstehungsgeschichte wird hierbei viel diskutiert und gestritten, doch rein textlich und inhaltlich ist die Weissagung unerreicht, weswegen ich hier die letzte Strophe, Strophe 40, beifügen möchte:

Strophe 40

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
wird der Mensch wissen, dass alle Lebewesen Träger des Lichtes sind
und dass sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen.
Er wird neue Städte gründen,
Im Himmel, auf der Erde und auf dem Meer.
Er wird sich erinnern an das, was einst war,
Und er wird zu deuten wissen, was sein wird.
Er wird keine Angst mehr haben vor seinem eigenen Tod,
denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben,
und er wird wissen, dass das Licht niemals erlöschen wird.

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