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Das Poetikon

Das Poetikon

Dichtung für eine (R)evolution aus Geist und Liebe. Teil 6.

Botschaft vom Weißen Adler,
Nordamerikanische Hopi-Älteste,
vom 16. März 2020
übersetzt und gepostet von Dagmar Neubronner

Diese „Botschaft vom Weißen Adler“ erreichte Ende März uns über die alternativen Kanäle in der Übersetzung von Dagmar Neubronner. Seither hat sie nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil: Jetzt, wo auch in alternativen Kreisen die Spaltung geschürt wird, die allgemeine Hetze und Zersetzung einsetzt, der Unmut hochkocht, das Versagen unseres Systems augenscheinlich wird und viele Menschen aufwachen, ist es umso wichtiger diese Worte zu beherzigen.

Und wie Synchronizitäten eben sind, taucht diese Botschaft gerade in der alternativen Befreiungsbewegung jetzt — zwei Monate später — erneut vermehrt auf. Denn jetzt kommt es drauf an, stark zu sein im eigentlichen Sinne. Biblisch gesprochen: sich die „Rüstung Gottes“ anzulegen und in der Liebe und Wahrhaftigkeit zu bleiben.

Dieser Text entspringt der Poesie des Alltags, dem Bewusstseinsstrom, der Wort wird und uns dazu einlädt, selbst schöpferisch tätig zu sein.

Werde zum tanzenden Schöpfer Deines Lebens! Feiere das Leben, die Schönheit, den Frieden, den Du Dir wünschst selbst — und jetzt inmitten dieser Krise, die so zur Initiation und zur Befreiung wird!

Wir sind Teil der Lösung. „Dein Wille geschehe“, ist keine Aufforderung zur Passivität, sondern der Wille Gottes geschieht durch Einsatz unseres freien Willens.

Bei all dem, was gerade geschieht, ist es mitunter eine Herausforderung, den Frieden — den wir uns wünschen und den wir brauchen, um in Freiheit und Freude im Einklang mit der Natur zu leben — aus uns heraus zu schöpfen. Auch diesen geistigen Tools in unserer bisher materialistisch geprägten Welt leider noch nicht genügend Vertrauen geschenkt wird, ist es ein geradezu all-mächtiges Werkzeug. Das Visionieren einer freien, fried- und freudvollen Zukunft — so wie wenn sie schon da ist — ist heilsam im Augenblick und ebnet den Weg für eben diese Entwicklung.
Solche Technologien des Geistes finden wir nicht nur in alten Bräuchen, sondern auch beim Psychiater Viktor Frankl oder dem Hirnforscher Joe Dispenza. Jeder kann sich seine ureigene Vision in der Sprache der Liebe formulieren und so zum heilsamen Verlauf des Ganzen beitragen — auch und gerade jetzt.

Jeder wird momentan auf eine andere Weise getriggert. Emotionen kochen hoch, Entrüstung macht sich breit. Unterschiedlich begründete, aber allgegenwärtige Angst ist zu spüren. All das sind Anzeichen – egal mit welchen Vorzeichen — dafür, dass wir nicht in uns ruhen, dass wir Spielball unserer Emotionen sind und nicht verwurzelt in dem tiefen Gefühl der Verbundenheit mit dem All-Einen. Das Schüren von Angst und Schuldgefühle ist wiederum das mächtigste Werkzeug, uns von unserer göttlichen All-Verbundenheit abzulenken.

Trauen wir uns — inmitten von Angst und Leiden — in die Kontemplation, in die Freude und in die Kreativität zu gehen, finden wir hierdurch einen Weg ins Freie. Augenblicklich überwinden oder transzendieren wir die Spaltung, die auf allen Ebenen gesät wird.

Diese wunder-volle Botschaft der Hopi-Ältesten erinnert an unseren göttlichen Aspekt: Wir sind Schöpfer und haben Einfluss darauf, wie die Dinge sich entwickeln, mit unseren Gefühlen, mit unserem Geist, mit unserem freien Willen.

Werden wir uns unseres aktiven Parts bewusst. Üben wir uns in der aktiven Empathie. Begegnen wir Zweifel, Leid und Spaltung, schenken wir in diesem Bewusstsein Freude genau da, wo sie am meisten gebraucht wird, und ermöglichen die Rückverbindung mit unserem Ur-Grund.

Alle Menschen sind Lichtwesen. In jedem Menschen können wir den Funken seiner göttlichen Blaupause aktivieren durch Wünsche, Gebet, Meditation und Freude.

Die Masken demaskieren die Maskerade. Durch diese — medizinische erwiesene — sinnlose Demütigung und Entwürdigung wird die Illusion der konstruierten Realität, die sich wie eine Tischdecke über die eigentliche Wir-klichkeit gelegt hat, deutlicher denn je. Ziehen wir diese Plastiktischdecke weg und schauen, was sich darunter offenbart. Lassen wir die Wir-klichkeit sich frei entfalten!

Das ist unser Anteil am Prozess der MetAMORphose.

Wichtig dabei ist, unsere Mitmenschen nicht zu verurteilen, weil sie dies oder das denken. Gerade diejenigen, die bisher nichts hinterfragt haben oder die gar mit Gewalt Unruhe schüren, benötigen am meisten aktive Empathie.

Immer wieder wird uns eingeimpft, dass wir wertlos seien. Aber im Gegenteil: Der Mensch ist der Tempel für Gottes Geist. Er ist Fülle, er ist Bewusstsein, er ist so wertvoll, dass größte Anstrengungen unternommen werden, uns Menschen seit Jahrhunderten von dieser natürlichen Größe und Fülle fernzuhalten.

Wir häuten uns. Wir gehen ins Heute. Wir gehen ins Jetzt, ins Sein.

Alles Wesentliche wird wieder in Wert gesetzt, auch die Kunst im eigentlichen Sinn. Alles, was uns trennte vom Eigentlichen, fällt gerade in sich zusammen. Auch wenn es das Ausmaß des individuellen Leids nicht mindert: Was hier gerade vor unser aller Augen zusammenbricht, ist die Mangelwirtschaft. Die Wir-klichkeit ist Fülle und Reichtum. Es fehlt uns an nichts. Alles ist da, in uns. Wir werden mit erwachtem Bewusstsein kreativ eine neue Welt aufbauen und nicht ins „Weiter-so“ verfallen. Es liegt an uns — an jeden von uns. Deshalb ist diese Nachricht aus dem kollektiven Weisheitsfeld der menschlichen Seele so wichtig.

Je lauter es um mich wird, desto leiser werde ich. Je mehr Gewalt, desto mehr ziehe ich mich in mich zurück und merke: Mit Freude, Heiterkeit und Klarheit löse ich Spaltung auf und leiste so auch Widerstand, aber nicht gegen das Unrecht, sondern für das (Menschen)Recht.

Was hier tobt, ist ein Krieg gegen das Menschsein an sich, gegen die Lebendigkeit an sich. Also ist wirkliches Menschsein zugleich die beste Waffe. Die allumfassende Liebe, aus der wir sind, ist unbesiegbar!

Nur Angst und freiwillige Selbsterniedrigung vermögen uns zu schwächen. Dieses Programm hat fertig! Schenkt ihm keine Beachtung mehr und widmet Euch dem, was Euch guttut.

Bleibt stark! Bleibt in der Liebe, im Mitgefühl, im Urvertrauen, in der (Suche nach) Wahrhaftigkeit. „Bleibt standhaft“ — im Sein.



Quellen und Anmerkungen:

Native American Academy Rebuild the old way

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