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Pilcrow Es kommt immer anders, wenn man denkt. Daher gibt es vom Rubikon jetzt auch Bücher.
Dankeschön!

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Lob macht Freude. Die wollen wir teilen.

Lieber Rubikon, liebe Rubikon-Community,

ich hätte nicht gedacht, dass ich wirklich mal ein paar Zeilen an euch schreibe. Doch gerade jetzt, nach einem sehr langen Arbeitstag, sprühe ich vor Tatendrang. Also lege ich los und nutze dieses lodernde Feuer in mir, bevor es wieder erlischt.

Ich möchte euch allen, den jungen wie den alten Autoren, den Aufwind-Schreibern sowie all denen, die über das Monster namens „Tiefer Staat“ berichten, den intellektuellen genauso wie den emotionalen Aufklärern, von ganzem Herzen einmal Dankeschön sagen! Ja, ich kann euch gar nicht klar genug erklären, wie dankbar ich für eure Artikel bin!

Es ist bei Weitem nicht immer leicht, sich dank der unermüdlichen Arbeit von Autoren wie euch oder von solchen, die aufklärerische Bücher schreiben, zu entblöden. Dennoch gibt es auch hin und wieder solche Momente wie heute, an denen man eine unglaubliche Zufriedenheit und Bereicherung in sich spürt, weil man zu den wenigen „Wissenden“ gehören darf: Zu wissen, wie illegale Kriege basierend auf den raffiniertesten Lügen losgetreten und mit modernster Psychologie massenwirksam „verkauft“ werden, zum Beispiel. Das ist nun an sich wahrlich keine glücksbringende Errungenschaft. Im Gegenteil, sie kann allzu oft zu einer unerträglichen Last werden, die man jeden Tag mit sich schleppt und dabei noch das Gefühl entstehen lässt, man sei der Einzige in seinem direkten Umfeld.

Trotzdem gibt es auch Tage wie diesen, an denen man Glück hat und mit Kollegen den ganzen Tag bei angenehmen Temperaturen unter der Sonne sein kann und dabei noch sehr gute Gespräche führt. Wenn Kollegen neugierig und überrascht zuhören, sobald man seinen manchmal radikal anmutenden, aber dafür umso klareren Gedanken freien Lauf lässt.

Was gibt es Schöneres für einen wissenden Menschen, als dass er seine Gedanken über Neoliberalismus, 9/11, Kriegslügen zu vermeintlichen Massenvernichtungswaffen oder die stetig weiter fortschreitende Entfremdung des Menschen von allem Lebendigen frei äußern kann und dabei auf offene Ohren stößt?

Genau: Nichts! Denn in solch einem Moment keimt wieder eine zarte Pflanze auf, von der man sich über so lange Zeit oft ernähren muss, ohne die Möglichkeit zu haben, sie zu gießen oder zu düngen.

Es ist die Pflanze der Hoffnung: Hoffnung auf Heilung, Hoffnung auf Erkenntnis und Hoffnung auf eine wachsende Zahl aufgeklärter und selbstdenkender Menschen, die immer deutlicher den Betrug und die Verarsche der Eliten und dieses an Die Matrix erinnernde, abartig kranke System erkennen. Solange es diese Hoffnung auf den „Tag X“ noch gibt, an dem die Zahl derer ins Unermessliche steigt, welche die Lügen satthaben und nicht mehr untätig dabei zusehen, wie jegliche Form von Leben immer weiter auf dieser Welt zerstört wird, solange hat diese oft zermürbende Arbeit noch einen Sinn!

Also, schreibt bitte weiter! Schreibt für eine Aufklärung 2.0! Schreibt für ein Utopia, in dem die Würde alles Lebendigen geachtet wird, in dem die soziale Gerechtigkeit, die Naturverbundenheit und das Wahre, das Schöne und das Gute wieder den Platz einnehmen, der ihnen gebührt.
Schreibt für ein Utopia, in dem der Betrug, die asoziale Ausbeutung von Menschen und die Naturzerstörung den Platz einnehmen, der ihnen zugewiesen wird — nämlich den Platz der angstmachenden Abschreckung für die nachfolgenden Generationen, damit diese nicht noch mal eine solche menschliche Fehlentwicklung zulassen werden.

Ich schreibe das hier mit Tränen in den Augen, wohl wissend, dass auch ich immer noch diesem Schweinesystem allzu oft die Füße lecke. Nichtsdestotrotz glaube ich daran, dass es möglich ist, durch stetige eigene Aufklärung, Bewusstseinserweiterung und den passenden Mut im richtigen Moment den Absprung zu wagen.

Danken möchte ich an dieser Stelle aber auch der gesamten Rubikon-Community, allen Korrekturlesern und Helfern hinter den Kulissen genauso wie allen Rubikon-Lesern, die durch ihre Spende — ob groß, ob klein — dazu beitragen, dass dieses Projekt überhaupt existiert und hoffentlich auch weiter existieren wird. Tausend Dank! Ihr seid einfach alle großartig! An euch, die Leser dieser Zeilen, wende ich mich mit den Worten von Charlie Chaplin aus seiner „Rede an die Menschheit“:

„Lasst uns zusammen stehen! Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt! Eine Welt, die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich. Das Volk soll versklavt bleiben.

Lasst uns diese Ketten sprengen! Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt! Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt! Das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz! Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. In der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen.“

Lasst uns diese Plattform endlich dazu nutzen, uns regional wie überregional miteinander zu vernetzen, um die eigene Isolation, in der sich viele von uns gefangen genommen fühlen, aufzubrechen.

Das ist meine Bitte an die Rubikon-Redaktion: Erweitert dieses Portal so, damit sich kleine Gesprächskreise bilden können. Ladet zu regionalen Treffen ein und unterstützt vielleicht auf diese Weise die Vernetzung von uns Lesern mit anderen Lesern oder mit euch selbst.
Lasst uns den Traum des Rubikon in einer noch größeren Runde gemeinsam träumen, damit er irgendwann Realität werden kann!

Von ganzem Herzen euer Leser
Christopher Freibott

P.S. Für die passende Stimmung zu diesen Zeilen, hört euch beim Lesen einfach Ludovico Einaudis „Una Mattina“ an.


Christopher Freibott, Jahrgang 1990, hat zwar den Beruf des Maschinenbauingenieurs gewählt, definiert sich aber nicht mehr so sehr durch diese oder andere äußere Scheinidentitäten. Die auf Leistung und ständigen Wettbewerb getrimmte Gesellschaft ließ ihn während seiner Jugend über viele Jahre den Kontakt zur eigenen Stimme verlieren. Nachdem er erste inhumane Erfahrungen in der Arbeitswelt eines Großkonzerns, aber auch eines Familienunternehmens gesammelt hatte und zeitgleich anfing, sich mit gesellschafts- und medienkritischen Büchern zu beschäftigen, geriet er immer mehr in einen emotionalen Ausnahmezustand. Dieser führte dazu, dass er seinen Job hinschmiss und sich für ein halbes Jahr in Australien und Neuseeland eine Auszeit gönnte. Auf dieser Reise verarbeitete er den ganzen Schmerz seiner Erlebnisse und lernte so ganz unerwartet wieder den kleinen Jungen kennen, der in seinem Herzen wohnt. Er engagiert sich für die Jugendfeuerwehr, für Frieden und für Aufklärung.

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