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Ist der Journalismus noch zu retten?
Medienkritik

Ist der Journalismus noch zu retten?

Der Journalismus steckt in der Krise. Journalisten wissen das. Und alle anderen auch. Weniger klar ist, was getan werden kann, um dem Journalismus wieder auf die Beine zu helfen.

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Aktuelles

Aktuelles

#KeineWahl?

#KeineWahl?

Vier YouTuber interviewten unter dem Leitspruch #DeineWahl sowohl Angela Merkels als auch Martin Schulz – ergebnislos. Warum das Format keinen Anklang finden konnte und welche politischen Themen Jugendliche tatsächlich betreffen.

Gesellschaft
Geld oder Leben

Geld oder Leben

Birgit Vanderbeke schildert in ihren Büchern, wie die großen Irrtümer unserer Gesellschaft ins Private eindringen.

Bundestagswahl
Gnadenlos marktradikal

Gnadenlos marktradikal

Die angebliche Protestpartei AfD wird die Macht der Superreichen weiter ausbauen helfen.

Video

Video

Debattenbeitrag: Die ignorierte Katastrophe

Debattenbeitrag: Die ignorierte Katastrophe

Rubikon-Autor Dirk C. Fleck erfährt sich bei seinem Vortrag in Wien unvermittelt als ein angeschlagener Prediger, der es leid geworden ist, immer dieselbe Warnung aussprechen zu müssen.

Kolumnen

Kolumnen

Schöne neue Welt
Wolfgang Romey

Schöne neue Welt

Digitaltechnik - das meint elegante, glänzende, nützliche, teure Geräte und billige, nette Spielereien. Warum nicht das allerneueste Smartphone kaufen oder die digitale Assistentin nutzen? Wenn man bei Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Digitaltechnik genauer hinschaut, müssten Zweifel entstehen. Die Herstellung ist mit schweren Menschrechtsverletzungen und massiver Verseuchung oder Zerstörung der Umwelt verbunden, gleiches gilt für die Entsorgung. Genutzt werden die schönen digitalen Geräte für umfassende Überwachung und das Sammeln von Nutzerdaten. Ihr Einsatz ist mit großen Sicherheitsrisiken verbunden. Und die intensive Nutzung führt auch zur Veränderungen des Denkens und einem Umbau der Hirnstruktur. Die superreichen Chefs von Facebook, Google, Amazon zielen darauf ab. In dieser Kolumne klärt Wolfgang Romey regelmäßig zu Thema und Hintergründen auf.

Knacknüsse
Verena Tobler Linder

Knacknüsse

Mit der neoliberalen Hyperglobalisierung kristallisieren sich um das Nord-Südgefälle zahlreiche Knacknüsse heraus. Um nur einige davon zu nennen: Die wirtschaftliche Polarisierung zwischen und innerhalb der Staaten nimmt derart zu, dass Einwegmigration resultiert. Wer aus entfernten Randregionen nach Europa immigriert, lässt sich kaum integrieren, wenn er nur mit der sogenannten Leitkultur traktiert wird. Die Konflikte zwischen den Rändern und den Zentren des Kapitals werden vom Westen als Terrorismus konstruiert und erfolglos bekämpft. Wir deklarieren weltweit Menschenrechte, ohne über die Politökonomie des Rechts nachzudenken. Ebenso wichtig die Frage: Warum fällt es uns, Männern und Frauen, so schwer, über den Gartenzaun der eigenen Moral hinauszudenken? Wie erarbeiten wir uns eine Moralität, die ethischen Kriterien genügt, so dass wir uns selbst und den fremden Anderen gerecht werden können? Und: Wie kommen wir, mitten im liberalen Tohuwabohu, zu jener Komplexitätsintelligenz, die uns hilft, das Chaos ein wenig zu bändigen? Verena Tobler Lindner wird einige dieser Nüsse zu knacken versuchen.

Bildungslücken
Ralf Wurzbacher

Bildungslücken

Bildungslücken gibt es reichlich und immer mehr: Wenn das Schulklo leckt, wenn Lehrer vor überfüllten Klassen und Erzieherinnen vorm Burnout stehen, wenn jeder dritte Student sein Studium hinschmeißt, sich Dozenten zum Hungerlohn verdingen und der Azubi dem Chef das Auto wienert. Bildungslücken hat, wer sich an madenmampfenden RTL-Dschungelcampern ergötzt und der Bertelsmann Stiftung abkauft, sie wolle „Bildungsgerechtigkeit“. Wer sich einbildet, er lebe in der „Bildungsrepublik“, dass „Exzellenz“ eine gute Uni ausmacht und „demographische Rendite“ Kindeswohl verheißt. Auf Bildungslücken bauen Unternehmer, die über „Fachkräftemangel“ klagen, Arbeitsmigranten als Lohndrücker missbrauchen und ihren Firmensitz in Steueroasen verbuddeln. Bildungslücken schmecken Politikern, die heute „Industrie 4.0“ und „digitales Klassenzimmer“ propagieren und morgen als Politikberater bei Facebook absahnen. Der Begriff „Bildung“ ist eine riesige Nebelkerze, die davon ablenkt, dass Bildung heute längst und in erster Linie ein gigantisches Geschäft ist und die Verdummung, Indoktrination und Apathie der Menschen sind das Geschäftsmodell. Als Gegenrezept empfiehlt Ralf Wurzbacher: Bewusstseinsbildung!

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Aleae iactae sunt. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.