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Außensicht

Arm & Reich
Feudalismus 2.0

Feudalismus 2.0

Die Elite der USA errichtet ein neues Feudalsystem, in dem die Arbeitenden erneut die Hölle des Industriezeitalters durchleben.

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Kolumnen

Kolumnen

Aus der Warte der Kinder
Ursula Wesseler

Aus der Warte der Kinder

Man kann sehr viel über eine Gesellschaft erfahren, wenn man sich anschaut, wie sie mit ihren Kindern umgeht. Aus der Warte der Kinder auf das Ganze zu blicken, ist wie der Blick auf die Fieberkurve eines vermutlich Kranken: ein sicheres Indiz für einen Zustand. Ob dieser Zustand noch haltbar oder schon chronisch krank ist: da streiten sich die Experten. Doch die Indizien sind da. Die Veränderungen im Leben der Kinder sind manchmal rasant, oft sehr subtil und vor allem sehr mächtig. Diese Veränderungen sind nicht zufällig, sondern direkte Auswirkungen aktueller Entwicklungen in Arbeitswelt, Bildungs- und Familienpolitik, im Wohnungsbau, bei den Sozialgesetzen etc. Und sie verändern das Bewusstsein vieler Menschen grundlegend: Wer heute über Bildung spricht, hat eine völlig andere innere Haltung als noch vor zehn Jahren. Blicken wir also in die Welt der Kinder und teilen ihre Freude, ihr Erschrecken, ihre Unbefangenheit und ihre Ängste. Wir werden viel über uns selbst lernen. Ursula Wesseler weist den Weg.

Was können wir tun?
Peter Frey

Was können wir tun?

Keiner von uns ist ein kleines Licht oder einfach nur hilflos. Nehmen wir uns als kreativ, empathisch und optimistisch wahr, als das, was wir sind. Und leben wir vor, statt von anderen zu fordern. Beispielsweise, indem wir den Mut aufbringen, aus Konformität auszubrechen und auch die Mühen der Ebene nicht mehr scheuen. Die Ideen und Initiativen der Rubikon-Leser, die sich einer friedlichen und kollektiven Perspektive sowie wahrhaft gelebter Selbstverantwortung zuwenden, füllen diese von Peter Frey organisierte Kolumne mit Leben.

Zeitzeuge
Dirk C. Fleck

Zeitzeuge

Wir klammern uns an den letzten Strohalm. Während die Natur- und Wirtschaftshaushalte weltweit zusammen brechen, wollen wir einfach nicht wahrhaben, was sich um uns herum tut. Unser Blickwinkel ist extrem beschränkt. Wirklich vertraut sind wir nur mit dem kapitalistischen Cola-Imperium, seinen Gesetzen und scheinheiligen Werten. An ihm orientieren wir uns, das ist unser Maßstab. Den Mut, seinen eigenen Impulsen nachzugehen und sich auf die Suche nach der ganz eigenen Wahrheit zu begeben, bringen in dieser verängstigten, überwachten und auf Sicherheit bedachten Leistungsgesellschaft nur noch wenige Menschen auf. Dirk C. Fleck begreift sich als Zeitzeuge unserer an ihrer Gier erstickenden Hochzivilisation und will Mut machen, zu sich zu stehen und eigene Wege zu gehen.

Der kleine und der große Frieden
Peter Frey

Der kleine und der große Frieden

Hier geht es um Frieden. Welche Faktoren gefährden ihn? Wie und wodurch wirken Menschen und die durch sie gestalteten Systeme friedenserhaltend oder kriegstreibend? Welche Rolle spielt dabei jeder Einzelne von uns? Wie greifen Ideologien, Politik, Wirtschaftstätigkeiten, Geldsysteme ineinander, und welche Wirkungen hat dies? Wie beeinflussen menschliche Eigenschaften wie Machtgier, Egoismus, Bequemlichkeit, Angst und Hass gesellschaftliche Systeme? Ist die Welt, wie sie uns in den Medien dargestellt wird, tatsächlich so, oder unterliegen wir einer gigantischen Täuschung, an der wir auch noch selbst beteiligt sind? Wo beginnt Krieg eigentlich, und haben wir die Fähigkeiten, Kriege wirkungsvoll einzugrenzen, zu beenden bzw. gar nicht erst ausbrechen zu lassen? Sind wir dem Getriebe der großen Politik wirklich so hilflos ausgeliefert, und wo liegen unsere Grenzen tatsächlich? Peter Frey stellt viele Fragen, schaut dabei auch immer wieder auf sich selbst und möchte uns inspirieren, Gleiches zu tun. Denn den größten Hebel zur Veränderung sieht er bei der, die wir selbstbestimmt bei uns suchen.

Aufwind
Elisa Gratias

Aufwind

Hilfe, wir ertrinken in einer Flut aus furchtbaren Nachrichten. Nahezu alle wichtigen Informationen, die uns über die Medien erreichen, vermitteln den Eindruck, es gehe nur bergab. Nachrichten lesen, hören und sehen fühlt sich an, als gäbe es kein Morgen mehr. Was aber passiert, wenn wir lernen, unseren Fokus nicht ausschließlich aufs Außen, sondern eben auch aufs Innen zu richten? Wenn uns bewusst wird, dass tief in uns eine Kraft wohnt, mit der wir auch den schwersten Sturm meistern können? Kerstin Chavent, Jens Lehrich und Elisa Gratias möchten mit der Mutmach-Redaktion einen Raum für positive Lösungsansätze und engagierte Projekte für eine bessere Zukunft schaffen, die uns den nötigen Aufwind geben, wieder das Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Junge Federn
Rubikons Jugendredaktion

Junge Federn

Die Monokultur des Mainstreams sorgt nicht gerade für ein sehr beeindruckendes kritisches Potential. Grundregeln des journalistischen Handwerks scheinen in Vergessenheit zu geraten, wenn der herrschende Diskurs es erfordert. Leider gilt das auch für junge Alpha-Journalisten in spe, die auf den ausgelaugten Böden der vermeintlichen Qualitätsmedien nachwachsen. Jugendredakteur Aaron Richter möchte deshalb auch jungen Federn der neuen Generation die Gelegenheit gegeben, den Rubikon als Plattform jenseits des Mainstreams zu nutzen.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.