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Medienkritik

Die andere Realität

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Post vom Rubikon

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Aktuelles

Aktuelles

Aufklärung als Possenspiel

Aufklärung als Possenspiel

Die „Aufklärung“ des NSU-VS-Komplexes steigert sich ins Absurde: Eine gespenstische Reise an den Tatort in Kassel.

Kriegspropaganda
Crowdfunding für den Regime Change

Crowdfunding für den Regime Change

Unter dem Motto „Crowdfunding gegen Kriegsverbrecher“ sammeln seit Mitte Juni einige deutsche und syrische Gruppen im Internet Gelder vermeintlich zur Finanzierung von Ermittlungen über Kriegsverbrechen in Syrien.

Video

Video

Debattenbeitrag: Die ignorierte Katastrophe

Debattenbeitrag: Die ignorierte Katastrophe

Rubikon-Autor Dirk C. Fleck erfährt sich bei seinem Vortrag in Wien unvermittelt als ein angeschlagener Prediger, der es leid geworden ist, immer dieselbe Warnung aussprechen zu müssen.

Kolumnen

Kolumnen

Junge Federn
Rubikons Jugendredaktion

Junge Federn

Die Monokultur des Mainstreams sorgt nicht gerade für ein sehr beeindruckendes kritisches Potential. Grundregeln des journalistischen Handwerks scheinen in Vergessenheit zu geraten, wenn der herrschende Diskurs es erfordert. Leider gilt das auch für junge Alpha-Journalisten in Spe, die auf den ausgelaugten Böden der vermeintlichen Qualitätsmedien nachwachsen. Rubikon möchte deshalb auch jungen Federn der neuen Generation die Gelegenheit gegeben, unser Magazin als Plattform jenseits des Mainstreams zu nutzen.

Welt(Un)Ordnung
Werner Rügemer

Welt(Un)Ordnung

Der transatlantische Kapitalismus hat seine bisherige, ohnehin undemokratisch erzwungene Legitimation bei den Mehrheiten der Bevölkerungen verloren, im eigenen Herrschaftsgebiet und auch weltweit. Die "Offene Gesellschaft" entblättert sich schlimmer als es der halluzinierte schlimmste Feind je wirklich war. Der volkswirtschaftliche und moralische Niedergang gebiert weltweite militärische und geheimdienstliche Aggression. Aber demokratische Alternativen haben es schwer, werden zudem raffiniert bis brutal bekämpft. Und wie steht es überall mit den abhängig Beschäftigten, vor allem in der "westlichen Wertegemeinschaft", in der sie keinen Wert mehr haben - wie arbeiten, leben und fühlen sie? Und wie können und könnten sie kämpfen und an Stimme und Gewicht gewinnen? Werner Rügemer klärt auf.

Zum Glück Widerstand
Christiane Borowy

Zum Glück Widerstand

Glück ist eine stärkende Kraft, die Menschen immun gegen Manipulationen und Spaltungen aller Art macht. Geschichten von Glück werden selten erzählt, denn sie haben soziale Sprengkraft. Glückliche Menschen sind ausgesprochen widerständig gegenüber antisolidarischem und unsozialem Verhalten, denn wer glücklich ist, will auch das Glück anderer. Die Suche nach Glück blendet Leid und Ungerechtigkeit in der Welt nicht aus, im Gegenteil. Der Friedensaktivist Thich Nhat Hanh bringt es auf den Punkt: „suffering is not enough“. Es gehört zu unserer sozialen Verantwortung, auch das Glück suchen. Denn Glück ist ein Weg, einem kranken System Gesundheit entgegenzustellen. Christiane Borowy wird Geschichten, Momente und Menschen des Glücks aufspüren und dabei dessen Widerstandspotential und durchaus sozialexplosiven Charakter sichtbar machen.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.