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Pilcrow Es kommt immer anders, wenn man denkt. Daher gibt es vom Rubikon jetzt auch Bücher.

Der Wiedervereinigungs-Mythos

Vom Regen in die Traufe
Ideologiekritik

Vom Regen in die Traufe

Die DDR-Bürger haben sich von einem repressiven System ins nächste gerettet. Hans-Joachim Maaz und Andreas Peglau bemühten sich im Frühjahr 1989 um eine Analyse der DDR-Gesellschaft — kurz vor deren Untergang.

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Aktuelles

Aktuelles

Blühende Landschaften
Ideologiekritik

Blühende Landschaften

Altkanzler Helmut Kohl hatte den Ostdeutschen blühende Landschaften versprochen — und wohl vergessen, anzumerken, dass er damit Friedhöfe meinte.

Das Umweltdilemma
Ideologiekritik

Das Umweltdilemma

Sero und Giftmüll, Versorgung und Ökologie — die Herrschenden missbrauchen die Probleme der DDR für ihre Propaganda.

Die Furcht vor der Freiheit
Ideologiekritik

Die Furcht vor der Freiheit

In 40 Jahren DDR hat es die Ideologie des Marxismus-Leninismus nicht fertig gebracht, einen „neuen Menschen“ zu „erziehen“.

Wehe den Besiegten!
Ideologiekritik

Wehe den Besiegten!

Nach der Wiedervereinigung wurden Waffen und Knowhow der NVA ausgeschlachtet und landeten schließlich bei NATO und Bundeswehr. Exklusivabdruck aus „Waffenschmiede DDR“.

Außensicht

Außensicht

Der Showdown
Natur & Umwelt

Der Showdown

Einen kosmischen Wimpernschlag später wird die Menschheit wohl ausgestorben sein. Im Exklusivinterview diskutieren Noam Chomsky und Graciela Chichilnisky die Frage, ob noch Hoffnung besteht.

Der letzte Akt
Natur & Umwelt

Der letzte Akt

Will die Menschheit nicht gemeinsam mit ihrem Lebensraum zugrundegehen, muss sie sich aus dem Bann der neoliberalen Narren und Betrüger befreien.

Post vom Rubikon

Wenn Sie in regelmäßigen Abständen über neue Veröffentlichungen im „Rubikon — Magazin für die kritische Masse“ informiert werden möchten, tragen Sie bitte hier Ihre E-Mail-Adresse ein:

Video

Videos

9/11 auf LSD
Ideologiekritik

9/11 auf LSD

Dirk C. Fleck und Jens Lehrich im Gespräch mit Florian Kirner über sein erstaunliches Roman-Debüt „Leichter als Luft“.

Kolumnen

Kolumnen

Aufwind

Aufwind

Hilfe, wir ertrinken in einer Flut aus furchtbaren Nachrichten. Nahezu alle wichtigen Informationen, die uns über die Medien erreichen, vermitteln den Eindruck, es gehe nur bergab. Nachrichten lesen, hören und sehen fühlt sich an, als gäbe es kein Morgen mehr. Was aber passiert, wenn wir lernen, unseren Fokus nicht ausschließlich aufs Außen, sondern eben auch aufs Innen zu richten? Wenn uns bewusst wird, dass tief in uns eine Kraft wohnt, mit der wir auch den schwersten Sturm meistern können? Mit der Mutmach-Redaktion öffnen wir einen Raum für positive Lösungsansätze und engagierte Projekte, die uns den nötigen Aufwind geben, wieder das Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Was können wir tun?

Was können wir tun?

Keiner von uns ist ein kleines Licht oder einfach nur hilflos. Nehmen wir uns als kreativ, empathisch und optimistisch wahr, als das, was wir sind. Und leben wir vor, statt von anderen zu fordern. Beispielsweise, indem wir den Mut aufbringen, aus Konformität auszubrechen und auch die Mühen der Ebene nicht mehr scheuen. Die Ideen und Initiativen der Rubikon-Leser, die sich einer friedlichen und kollektiven Perspektive sowie wahrhaft gelebter Selbstverantwortung zuwenden, füllen diese Kolumne mit Leben.

Themen-Specials

Themen-Specials

In dieser Kolumne finden Sie alle „Themen-Specials“ des Rubikon — die Aufmacher und Inhaltsverzeichnisse unserer politischen Schwerpunkte also, mit denen wir uns mutig und tiefgründig in die politische Debatte eingemischt haben.

Literatur-Salon

Literatur-Salon

Wo ist die Literatur, die sich kritisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt? Betrachtet man heutige Bestseller-Listen, drehen sich die Themen um Nazi-oder DDR-Vergangenheit, Erotik, Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern oder historische Stoffe. Die Brüche unserer eigenen Gesellschaft werden im Literaturland der Dichter und Denker wenig, und wenn überhaupt, dann am ehesten in Krimis beschrieben. Nicht selten setzt sich zudem im arriviert Literarischen das Narrativ des „öffentlich-rechtlichen“ Weltbildes fort. Hier schafft Jens Wernicke im Rubikon eine neue Plattform. Eigensinnige Autoren, die gesellschaftliche Realitäten mit spitzer Feder aufs Korn nehmen, vom täglichen Irrsinn bis hin zum politischen Abgrund, sind eingeladen, sich in unserem „Literatur-Salon“ der kritischen Masse vorzustellen.

Orientierung im Orient

Orientierung im Orient

Berichte, Interviews, Reportagen und Einschätzungen vom Leben hinter den Schlagzeilen aus dem Mittleren Osten sollen über historische und aktuelle Hintergründe unzähliger Konflikte aufklären. Befeuert von regionalen und internationale Interessen haben Kriege sich wie ein Flächenbrand über der Region ausgebreitet. Kulturelle und religiöse Unterschiede und Volksgruppen werden instrumentalisiert. Menschen, die Jahrhunderte in gegenseitigem Respekt und Toleranz miteinander verbunden waren, werden gegeneinander aufgehetzt und vertrieben. Gleichzeitig gibt es fast überall auch gesellschaftliches Engagement, mit dem die Menschen versuchen, jenseits von Krieg, Intervention und Bevormundung ihr eigenes Leben und das ihrer Nachbarschaft respektvoll zu gestalten. Karin Leukefeld berichtet aus der Region.

Rubikon-Videos

Rubikon-Videos

Bewegtes Bild „bewegt“, besonders dann, wenn die Persönlichkeiten, denen wir ein Forum geben, mit ihrem Wissen, ihrem Verstand aber besonders auch mit ihrer Menschlichkeit für eine bessere Welt agieren. Menschen, die in den Mainstream-Medien kaum oder gar kein Gehör mehr finden, weil sie Wahrheiten aussprechen, die dem neoliberalen Kapitalismus ein Dorn im Auge sind, Menschen, die mutig ihren Weg gehen und unserer Gesellschaft dabei helfen, durch einen Perspektivwechsel das eigene Leben zu verbessern. In dieser Kolumne präsentiert Herausgeber Jens Wernicke die Rubikon-Videoproduktionen im Überblick.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der „schöpferischen Zerstörung“ zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.