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Fassadendemokratie

Ken Jebsen verteidigt die Demokratie

Der Rubikon befindet sich im Entwicklungsstadium. Trotz großer Sorgfalt kommt es immer wieder einmal zu kleineren Fehlern. Wenn Sie einen entdecken, arbeiten wir wahrscheinlich schon daran. Trotzdem freuen wir uns über Feedback an .

Post vom Rubikon

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Aktuelles

Aktuelles

Ideologiekritik
Von der Vielfalt zur Einfalt

Von der Vielfalt zur Einfalt

Der Multikulturalismus interpretiert die Gesellschaft als Mosaik von „Identitäten“ und übersieht das Wesentliche.

Die Schere im Kopf

Die Schere im Kopf

Kennen Sie Eva Herman? Na, na – Kontaktschuld! Für all jene, die sich der Knute der Meinungsführenden nicht mehr beugen wollen, mal eine kleine Satire, die Mut machen will.

Video

Video

Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat
Ideologiekritik

Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat

KenFM im Gespräch mit Rubikon-Kolumnist Ullrich Mies, Mitherausgeber von „Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat“.

Kolumnen

Kolumnen

Bildungslücken
Ralf Wurzbacher

Bildungslücken

Bildungslücken gibt es reichlich und immer mehr: Wenn das Schulklo leckt, wenn Lehrer vor überfüllten Klassen und Erzieherinnen vorm Burnout stehen, wenn jeder dritte Student sein Studium hinschmeißt, sich Dozenten zum Hungerlohn verdingen und der Azubi dem Chef das Auto wienert. Bildungslücken hat, wer sich an madenmampfenden RTL-Dschungelcampern ergötzt und der Bertelsmann Stiftung abkauft, sie wolle „Bildungsgerechtigkeit“. Wer sich einbildet, er lebe in der „Bildungsrepublik“, dass „Exzellenz“ eine gute Uni ausmacht und „demographische Rendite“ Kindeswohl verheißt. Auf Bildungslücken bauen Unternehmer, die über „Fachkräftemangel“ klagen, Arbeitsmigranten als Lohndrücker missbrauchen und ihren Firmensitz in Steueroasen verbuddeln. Bildungslücken schmecken Politikern, die heute „Industrie 4.0“ und „digitales Klassenzimmer“ propagieren und morgen als Politikberater bei Facebook absahnen. Der Begriff „Bildung“ ist eine riesige Nebelkerze, die davon ablenkt, dass Bildung heute längst und in erster Linie ein gigantisches Geschäft ist und die Verdummung, Indoktrination und Apathie der Menschen sind das Geschäftsmodell. Als Gegenrezept empfiehlt Ralf Wurzbacher: Bewusstseinsbildung!

Zum Glück Widerstand
Christiane Borowy

Zum Glück Widerstand

Glück ist eine stärkende Kraft, die Menschen immun gegen Manipulationen und Spaltungen aller Art macht. Geschichten von Glück werden selten erzählt, denn sie haben soziale Sprengkraft. Glückliche Menschen sind ausgesprochen widerständig gegenüber antisolidarischem und unsozialem Verhalten, denn wer glücklich ist, will auch das Glück anderer. Die Suche nach Glück blendet Leid und Ungerechtigkeit in der Welt nicht aus, im Gegenteil. Der Friedensaktivist Thich Nhat Hanh bringt es auf den Punkt: „suffering is not enough“. Es gehört zu unserer sozialen Verantwortung, auch das zu Glück suchen. Denn Glück ist ein Weg, einem kranken System Gesundheit entgegenzustellen. Christiane Borowy wird Geschichten, Momente und Menschen des Glücks aufspüren und dabei dessen Widerstandspotential und durchaus sozialexplosiven Charakter sichtbar machen.

Der kleine und der große Frieden
Peter Frey

Der kleine und der große Frieden

Hier geht es um Frieden. Welche Faktoren gefährden ihn? Wie und wodurch wirken Menschen und die durch sie gestalteten Systeme friedenserhaltend oder kriegstreibend? Welche Rolle spielt dabei jeder Einzelne von uns? Wie greifen Ideologien, Politik, Wirtschaftstätigkeiten, Geldsysteme ineinander, und welche Wirkungen hat dies? Wie beeinflussen menschliche Eigenschaften wie Machtgier, Egoismus, Bequemlichkeit, Angst und Hass gesellschaftliche Systeme? Ist die Welt, wie sie uns in den Medien dargestellt wird, tatsächlich so, oder unterliegen wir einer gigantischen Täuschung, an der wir auch noch selbst beteiligt sind? Wo beginnt Krieg eigentlich, und haben wir die Fähigkeiten, Kriege wirkungsvoll einzugrenzen, zu beenden bzw. gar nicht erst ausbrechen zu lassen? Sind wir dem Getriebe der großen Politik wirklich so hilflos ausgeliefert, und wo liegen unsere Grenzen tatsächlich? Peter Frey stellt viele Fragen, schaut dabei auch immer wieder auf sich selbst und möchte uns inspirieren, Gleiches zu tun. Denn den größten Hebel zur Veränderung sieht er bei der, die wir selbstbestimmt bei uns suchen.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.