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Aktuelles

Aktuelles

Krieg & Frieden
Europa in Gefahr

Europa in Gefahr

Interview mit Heinrich Wohlmeyer, Honorarprofessor für Ressourcenökonomie und Umweltmanagement, zur wachsenden Gefahr eines neuen großen Krieges.

Kriegspropaganda
Der 9/11-Fake

Der 9/11-Fake

Wissenschaftliche Analyse zu World-Trade-Center-Einstürzen entlarvt offizielle Verschwörungstheorie.

Ideologiekritik
Wer sind die Bösen?

Wer sind die Bösen?

Hysterisches Geschrei in der linken Presse.

Video

Video

Lügen die Medien?
Medienkritik

Lügen die Medien?

KenFM im Gespräch mit Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke zu seinem Buch „Lügen die Medien?“.

Kolumnen

Kolumnen

In Russland vor Ort
Ulrich Heyden

In Russland vor Ort

Seit den dramatischen Ereignissen in Kiew 2014 hat sich die Tendenz, Russland und die Ukraine mit der deutschen Brille zu sehen und mit „westlichen Werten“ zu messen, noch verstärkt. Dabei gibt es für den Westen keinen Grund, sich selbstsicher zurückzulehnen: Statt den durch die EU-Assoziation erhofften Wohlstandsgewinn einzustreichen, hat sich die Ukraine von sozialer Gerechtigkeit und demokratischen Zuständen noch weiter entfernt. In Russland ist durch die Wirtschafts-Sanktionen genau das eingetreten, was der Westen angeblich verhindern wollte: Wirtschaftsbereiche, die bisher daniederlagen, wie die Landwirtschaft und der Hightech-Sektor, entwickeln sich. Die hysterische Berichterstattung deutscher Medien, der Truppenaufmarsch in Polen und Litauen sowie der gewaltsame Sturz einer gewählten Regierung in Kiew 2014 werden von konservativen Kräften in Russland, die alle in den 1990er-Jahren gewonnenen bürgerlichen Freiheiten am liebsten wie Abwaschwasser in den Gulli kippen würden, als Steilvorlage genutzt. Über die ausgeblendeten Themen und Konflikte wird Ulrich Heyden berichten.

Wir lieben zurück!
Jens Wernicke

Wir lieben zurück!

Wir lieben das Leben. Darum schreiben und engagieren wir uns für eine bessere Welt. Das macht bei anderen gelegentlich Eindruck und so manch einer verliebt sich daher in uns. Dann erhalten wir Liebesbriefe oder werden nach allen Mitteln der Kunst denunziert. Das freut uns stets sehr, bedeutet es doch, dass unsere Arbeit wahrgenommen wird und wirkt: Gemeinsam verändern wir die Welt! Unsere Zurück-Liebeserklärungen an unsere glühendsten Verehrer werden von Jens Wernicke in dieser Kolumne zusammengefasst.

Ordnung & Chaos
Florian Ernst Kirner

Ordnung & Chaos

Ein deutscher Romantiker schrieb einst, nur jenes Durcheinander qualifiziere sich als Chaos, aus dem eine neue Welt entspringen könne. Unser Autor Florian Ernst Kirner bringt den richtigen Erfahrungshintergrund mit, um diese Unterscheidung aus verschiedensten Perspektiven kenntlich zu machen. Als Prinz Chaos II. ist er Musiker und Kabarettist. In Südthüringen baut er in einem Gemeinschaftsprojekt auf Schloss Weitersroda an einer Welt in der Welt. In Köln und Tokio hat er Anglo-Amerikanische Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Japanologie studiert.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.