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Zwangsukrainisierung mit Förderung der EU
Kriegspropaganda

Zwangsukrainisierung mit Förderung der EU

Brüssel und Berlin haben die Gefahr der Zwangsukrainisierung seit 2014 heruntergespielt. Nun hat die Ukraine ein anti-russisches Sprachengesetz erlassen.

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Aktuelles

Aktuelles

Krieg & Frieden
Westliche Dominanz

Westliche Dominanz

Die USA wollen Iran und Nordkorea in die Knie zwingen.

Ideologiekritik
Antifa in Theorie und Praxis

Antifa in Theorie und Praxis

„Faschisten teilen sich in zwei Kategorien: Die Faschisten und die Anti-Faschisten“, sagt der italienische Schriftsteller Enno Flaiano. Was meint er damit?

Tiefer Staat
Politisch erwachsen werden – jetzt!

Politisch erwachsen werden – jetzt!

Volksabstimmungen im Bund führen nicht automatisch zu „richtigen“ Entscheidungen – aber es wären endlich die Richtigen, die entscheiden.

Arm & Reich
Das Sterben der Armen

Das Sterben der Armen

HIV-Infektionen und AIDS. Ein Vergleich zwischen Subsahara-Afrika und Deutschland.

Video

Video

Debattenbeitrag: Die ignorierte Katastrophe

Debattenbeitrag: Die ignorierte Katastrophe

Rubikon-Autor Dirk C. Fleck erfährt sich bei seinem Vortrag in Wien unvermittelt als ein angeschlagener Prediger, der es leid geworden ist, immer dieselbe Warnung aussprechen zu müssen.

Kolumnen

Kolumnen

Literatur-Salon
Rubikons Literaturredaktion

Literatur-Salon

Wo ist die Literatur, die sich kritisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt? Betrachtet man heutige Bestseller-Listen, drehen sich die Themen um Nazi-oder DDR-Vergangenheit, Erotik, Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern oder historische Stoffe. Die Brüche unserer eigenen Gesellschaft werden im Literaturland der Dichter und Denker wenig, und wenn überhaupt, dann am ehesten in Krimis beschrieben. Nicht selten setzt sich zudem im arriviert Literarischen das Narrativ des „öffentlich-rechtlichen“ Weltbildes fort. Hier schaffen Katrin McClean, Birgit Vanderbeke und Dirk C. Fleck im Rubikon eine neue Plattform. Eigensinnige Autoren, die gesellschaftliche Realitäten mit spitzer Feder aufs Korn nehmen, vom täglichen Irrsinn bis hin zum politischen Abgrund, sind eingeladen, sich in unserem „Literatur-Salon“ der kritischen Masse vorzustellen.

Unerhört und nachgeschaut
Katrin McClean

Unerhört und nachgeschaut

Die politische und kulturelle Szene unseres Landes unterwirft sich zusehends den ideologischen Dogmen, die von den Leit- wie auch den öffentlich-rechtlichen Medien Tag um Tag weiter manifestiert werden. Unpassendes fällt dabei der stillschweigenden Ausgrenzung zum Opfer. Erschreckend ist auch, wie viele Intellektuelle und Kulturarbeiter unbesehen in Fake News-Warnungen einstimmen — als hätten sie sich in ihrem Leben noch nie mit den Gefahren von Zensur auseinandergesetzt. In ihren Beiträgen spürt Katrin McClean Ausgegrenztes auf: Themen, Dokumente, Augenzeugen, unbekannte literarische Stimmen — und holt es ans Licht.

Werkzeug- und Prämissenkunde
Wolf Wetzel

Werkzeug- und Prämissenkunde

Neuerdings scheint es unvermeidbar geworden zu sein, zu ein- und derselben Frage völlig widersprüchliche und aneinander vorbeigehende Antworten zu finden. Derlei Vielfalt und Verschiedenheit ist jedoch oft mehr verwirrend als erhellend. Das liegt weniger an den unterschiedlichen Positionen, die eingenommen werden, sondern meist daran, dass die Prämissen dieser Positionen und Weltsichten unausgesprochen bleiben. In dieser Rubrik geht es darum, die verschiedenen „Werkzeuge“ zu erkunden, (bspw. Ideologiekritik, Staatskritik, politische Ökonomie, Systemanalyse, Diskurstheorie, Rassismustheorie und Intersektionalität) die, es ermöglichen, anhand eines Textes dessen Auslassungen, Hintergründe und Absichten sichtbar zu machen. Es geht darum, sich gemeinsam grundsätzliche Analysefähigkeit wieder anzueignen. Wolf Wetzel wird anhand unterschiedlicher Texte die verschiedenen Werkzeuge vorführen und lädt zur Nachahmung ein.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.