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Deppen-Journalismus

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Aktuelles

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Krieg & Frieden
Das Ende der Redefreiheit

Das Ende der Redefreiheit

Die Rückkehr in mein Geburtsland Israel hat mich heimatlos gemacht.

Ideologiekritik
Der Westen auf die Couch!

Der Westen auf die Couch!

Unsere Gesellschaft leidet an sadistischer Persönlichkeitsstörung.

Ideologiekritik
Engagierte Spiritualität

Engagierte Spiritualität

Erheben wir uns von den Meditationskissen und gehen auf die Barrikaden.

Video

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Ohne Gefühl geht nichts!
Ideologiekritik

Ohne Gefühl geht nichts!

Gerald Hüther kritisiert das Effizienzdenken an Schulen und erklärt, warum wir nur entspannt kreativ sein können.

Kolumnen

Kolumnen

Bildungslücken
Ralf Wurzbacher

Bildungslücken

Bildungslücken gibt es reichlich und immer mehr: Wenn das Schulklo leckt, wenn Lehrer vor überfüllten Klassen und Erzieherinnen vorm Burnout stehen, wenn jeder dritte Student sein Studium hinschmeißt, sich Dozenten zum Hungerlohn verdingen und der Azubi dem Chef das Auto wienert. Bildungslücken hat, wer sich an madenmampfenden RTL-Dschungelcampern ergötzt und der Bertelsmann Stiftung abkauft, sie wolle „Bildungsgerechtigkeit“. Wer sich einbildet, er lebe in der „Bildungsrepublik“, dass „Exzellenz“ eine gute Uni ausmacht und „demographische Rendite“ Kindeswohl verheißt. Auf Bildungslücken bauen Unternehmer, die über „Fachkräftemangel“ klagen, Arbeitsmigranten als Lohndrücker missbrauchen und ihren Firmensitz in Steueroasen verbuddeln. Bildungslücken schmecken Politikern, die heute „Industrie 4.0“ und „digitales Klassenzimmer“ propagieren und morgen als Politikberater bei Facebook absahnen. Der Begriff „Bildung“ ist eine riesige Nebelkerze, die davon ablenkt, dass Bildung heute längst und in erster Linie ein gigantisches Geschäft ist und die Verdummung, Indoktrination und Apathie der Menschen sind das Geschäftsmodell. Als Gegenrezept empfiehlt Ralf Wurzbacher: Bewusstseinsbildung!

Ordnung & Chaos
Florian Ernst Kirner

Ordnung & Chaos

Ein deutscher Romantiker schrieb einst, nur jenes Durcheinander qualifiziere sich als Chaos, aus dem eine neue Welt entspringen könne. Unser Autor Florian Ernst Kirner bringt den richtigen Erfahrungshintergrund mit, um diese Unterscheidung aus verschiedensten Perspektiven kenntlich zu machen. Als Prinz Chaos II. ist er Musiker und Kabarettist. In Südthüringen baut er in einem Gemeinschaftsprojekt auf Schloss Weitersroda an einer Welt in der Welt. In Köln und Tokio hat er Anglo-Amerikanische Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Japanologie studiert.

Junge Federn
Rubikons Jugendredaktion

Junge Federn

Die Monokultur des Mainstreams sorgt nicht gerade für ein sehr beeindruckendes kritisches Potential. Grundregeln des journalistischen Handwerks scheinen in Vergessenheit zu geraten, wenn der herrschende Diskurs es erfordert. Leider gilt das auch für junge Alpha-Journalisten in spe, die auf den ausgelaugten Böden der vermeintlichen Qualitätsmedien nachwachsen. Jugendredakteur Aaron Richter möchte deshalb auch jungen Federn der neuen Generation die Gelegenheit gegeben, den Rubikon als Plattform jenseits des Mainstreams zu nutzen.

Unser Selbstverständnis

Selbstverständnis

Alea iacta est. — Die Würfel sind gefallen. Für uns alle wie einst für den Urheber der geflügelten Worte, Julius Caesar, beim Überqueren des Grenzflusses: Rubikon. Wir befinden uns auf gefährlichem Terrain und kein Weg führt zurück. Aber anders als Cäsar soll uns der unvermeidliche Marsch nicht zu Bürgerkrieg und der Vernichtung der Republik führen. Denn wir sind weder Feldherren noch Krieger und unsere Waffen sind aus anderem Material. Aus scharfem Verstand, unzerstörbarer Empathie, siedendem Spott und gelegentlich einer leidenschaftlich geschwungenen Keule mit der neonknallbunten Aufschrift „Moral“!

Möge dieses unser Arsenal dazu beitragen, das Zeitalter der Kriege, des Elends und der "schöpferischen Zerstörung" zugunsten einer extremen Minderheit zu beenden; die verkrusteten Strukturen zu sprengen, die längst keine „Ordnung“ mehr herstellen; die drängenden Probleme unserer Spezies zielführend anzugehen; endlich demokratische Verhältnisse zu schaffen, wo längst keine mehr zu finden sind.

So ist unser Rubikon denn keine weitere Publikation, die lediglich Kritik vorträgt und „Empörungen aufeinanderstapelt“ (Rainer Mausfeld). Im Rubikon sammelt sich die kritische Masse, die erforderlich ist, um tatsächliche Veränderungen herbeizuführen.

Analyse und Kritik der herrschenden Zustände sind Bedingung für eine erfolgreiche Verbesserung der Weltverhältnisse. Der Rubikon leistet dies dank exzellenter Autorinnen und Autoren auf hohem Niveau. Sachlich, präzise und doch getragen von Herzlichkeit, Humor und Phantasie, immer mit dem Anspruch, nicht nur Probleme, sondern auch Alternativen zu benennen.

Denn „es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner). Der Rubikon wird deshalb den Scheinwerfer auch auf bereits erfolgreiche Praxen richten. Welche Kämpfe wurden bereits gewonnen – und wie? Wie können wir weitere Siege erringen? Nicht gegeneinander, sondern miteinander.

Der Rubikon ist klar, herausfordernd und zuversichtlich. Der Rubikon ist offen – er speist sich auch aus dem intensiven Kontakt mit seinen Leserinnen und Lesern. Hier ist alles im Fluss. Warten Sie daher nicht, bis wir Ihnen aus dem Herzen sprechen – bringen Sie selbst Bälle ins Spiel, legen Spuren und Fäden, nehmen teil! Berichten Sie von Ihren Debatten, Konflikten und Träumen. Geben Sie uns Feedback - und trauen Sie sich.

Trauen Sie sich, aufzustehen. Trauen Sie sich, klar und zuversichtlich zu sein! Lassen Sie uns sicht- und hörbar werden, denn diese Welt und diese Zeit brauchen uns alle, brauchen auch Sie. Überschreiten wir gemeinsam den Rubikon. Denn ob wir es wollen oder nicht: die Würfel sind längst gefallen. Es ist daher an der Zeit, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen.